• Hallöchen

    Unsere Hunde hatten bisher immer ein souveränes Herrchen oder Frauchen.
    Natürlich gehe ich mit meinem Tier zum Tierarzt,
    wenn eine Behandlung nötig ist.

    Und wenn es sein muß schleppe ich 56 Kg meinen 37 Kg Hund auch auf den Schultern durchs Feld, aber immer ruhig und besonnen.

    Unsere Hunde haben immer sehr gut darauf reagiert, wenn eben nicht dieses betütteln kam,sondern ruhig und eben souverän reagiert wurde.

    Wenn ich das richtig interpretiert habe wollte der TS nur wissen wie wir reagieren, sonnst nichts, und wir reagieren nun mal so.

    Also ganzzzz ruhhhhig

    Bis bald

    karin

  • Hallo Norbert,
    jetzt hab ich extra wegen Dir nochmal alles durchgelesen ;), aber ich find nichts dazu, dass hier ZITAT "einige ihre Hunde wie Maschinen behandlen"...ZITAT ENDE

    Ich finde hier nur Unterschiede in der Definition des Wortes "Trösten", die meisten, die sich hier als "Nicht-Tröster" outen, verweigern ja nicht ihrem Hund einen kurzen Moment der Zuwendung, der Kontrolle der Verletzung und der Anteilnahme - sondern sie reagieren nur wesentlich zurückhaltender als die Halter, die man eben, wie in einigen Beispielen geschildert wurde, beim TA so oft trifft - Hund hat Angst, der Impf-Pieks tut weh, Hund wird mit Dauer-Berieselung und Dauer-Bestreichelung mehr in seinem Unwohlsein oder in seiner Angst bestätigt, als dass man ihm hilft, den kurzen Moment der Angst oder des Unwohlseins rasch zu überstehen.

    Die menschliche Form des Tröstens "verstehen" Hunde nicht. Punkt. Ganz im Gegenteil, sie verlieren dadurch nicht ihr Unwohlsein, sondern sie werden darin bestätigt. Die allermeisten Hunde reagieren "schlecht" darauf, schlecht in dem Sinne, dass sie beim nächsten TA-Besuch noch mehr Theater machen (Hecheln, zittern, jaulen) oder sie nach einer Bagatell-Verletzung länger in dem Unwohlsein verbleiben - und diesen "Streß" kann man dem Hund durch ruhigen Umgang ersparen.

    Aber das heißt doch nicht, dass wir Nicht-Tröster unsere Hunde im Stich lassen oder ihr Unwohlsein oder ihren Schmerz nicht wahrnehmen - wir gehen nur anders damit um... Zugegeben, mich schüttelt es, wenn jemand im Zusammenhang mit Hunden von "Trösten" spricht - eben weil dieses Wort die zu vermenschlichende Bedeutung hat....

    Deshalb habe ich in meinem Beitrag weiter oben auch "Trösten ist nicht gleich Trösten" geschrieben...

    LG,
    Chris

  • hallo Chris,

    vom Besuch beim Tierarzt habe ich nichts geschrieben,in solchen Situationen den Hund zu trösten ist falsch, da gebe ich die recht.

    Gestern beim Spaziergang bin ich meinem IW aus Versehen auf den Fuss getreten,sein Schmerzlaut zeigt es tut ihm weh,nehme ihn um Hals und sage einige "tröstende" Worte,was soll daran falsch sein.

    Meiner Meinung nach kann ein Hund diese Situation richtig einschätzen.


    Gruss
    Norbert

  • Hallo Norbert,
    ich glaube tatsächlich, dass Du und ich durchaus dasselbe meinen und machen - nämlich dem betroffenen Hund kurz Zuwendung geben (nachsehen, kurzes Steicheln und auch durchaus ein zwei nette Worte), dass du also nach meiner obigen Pseudo-Definition auch unter die Nicht-Tröster fällst... Mir geht und ging es lediglich um das übertriebene Trösten...

    Denn Du tröstest ja offensichtlich nicht in dem "vermenschlichenden" übertriebenen Sinn, den Hunde nicht verstehen können und ich vermute auch sehr, dass Du einfach durch Deine Art dem Hund vermittelst "Hey, Alter, jau, das hat wehgetan, *knuddel*, los weiter jetzt, wir wollten doch zur Hundewiese..." (oder so ähnlich...)

    Keiner von uns "propagiert" die totale Ignoranz!

    Nur eben das richtige Maß - die Zuwendung, bei der der Hund merkt, dass wir uns kümmern und sich dadurch sicher fühlt...Aber eben nicht in dem Ausmaß, dass der Hund vom Mitleid überfallen wird und sich tatsächlich immer öfter in die anerzogene Rolle der kleinen "Memme" flüchtet...

    Hoffe, das konnte zur Verständigung beitragen!

    LG, Chris

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