hundequartier winterfest machen, nur wie????

  • Ich kann Dir leider keine geben.
    Denn mir fällt auch nichts ein, außer den Dingen an die Du bestimmt auch schon selbst gedacht hast.

    - warme Decken
    - Wärmequelle
    - Schlafoverall für die Bulldogge

    Eine Kleinigkeit will ich aber noch los werden.
    Unser alter Hund war die letzten 2 Jahre seines Lebens inkontinent und bescherte uns jede Nacht 2 - 3 Pfützen im Haus.

    Unser Laminat war dadurch an manchen Stellen völlig im Eimer, es roch morgens teilweise nicht besonders lecker und ich stand mehrmals wöchentlich Nachts mit den Füßen im Nassen.

    Bis zu seinem letzten Lebenstag schlief er bei uns im Schlafzimmer in seinem Körbchen.
    So wie er es immer getan hatte.

    Niemals hätte ich ihn aufgrund seiner Inkontinenz "weggesperrt".
    Es war blöd aber es war eben so und wir mussten durch. Punkt.

    Dein Hund kann nix dafür und die Bulldogge die mitbetroffen ist schon gar nicht.
    Und manchmal gehört Unangenehmes eben einfach zur Hundehaltung dazu.
    Denkt mal darüber nach.

    LG
    Tina

  • Mein Quintus ist auch inkontinent und tröpfelt Nachts, wenn die Blase voll ist, vor sich hin. Tagsüber lasse ich ihn oft entleeren, Nachts trägt er ne Pämie (eigendlich ehr ne Bauchbinde). Ist alles machbar.

    Wenn die Hunde unbedingt draussen schlafen sollen (was für mich absolut indiskutabel wäre) gewöhne die Bulldogge doch ein einen warmen Hundemantel. Ohne Unterwolle friert der arme Hund sonst den ganzen Winter. Ich bin eh kein Freund von Aussenhaltung (obwohl meine Hunde viel im Garten sind) aber bei einer Rasse ohne Unterwolle grenzt die Haltung im ungeheizten im Winter an Tierquälerei.

  • wir haben schon mehrere sachen durch mit unseren jetzigen und damaligen hunden und abgeschoben haben wir noch nie ein tier. der gestank regt mich nicht auf, wir haben noch viele andere tiere im haus und auf dem hof. nur meine damaligen hunde waren immer draußen und in meinen augen ist es auch artgerechter.

  • Hallo Donar,
    mal völlig unabhängig von der wachsenden Diskussion über "nachts draußen, ja oder nein" ein paar Möglichkeiten für Dich:

    Wenn der - wie ich rauslese ja gut isolierte - Schuppen sehr groß ist, ist es eine machbare Möglichkeit, in den Schuppen noch eine Art Hütte zu bauen.
    Wenn der Schuppen nicht beheizt ist, wird Euch die Couch allmählich vergammeln - Feucht, klamm, je nach Material auch kalt, das halte ich nicht für eine ideale Schlafgelegenheit. Eine bessere Isolierungs-Wirkung hat das gute, alte Stroh - durch die Halme entstehen Wärmepuffer, hund kann sich da richtig schön reinkuscheln und wenn man es regelmäßig wechselt (wenn es "platt" gelegen ist und die isolierende Wirkung verloren geht) gibt es bei guter Qualität des Strohs auch keine hygienischen Bedenken.

    Eine Hütte im Schuppen ist wegen des geringeren Wärmeverlustes in den freien Raum sicher besser, als noch so flauschige Decken.

    Die andere Möglichkeit wäre vielleicht, im Haus einen Bereich für die Hunde abzutrennen - in diesem Bereich könnte dann auf dem Laminat ein PVC-Boden liegen, der das Laminat schützt, außen rum könnte man z. B. eine sich anbietende Nische nutzen und einen Teil per Hundegitter absperren. Dann sind sie einfach drinnen in Eurer Nähe und auch nicht ins gut wischbare Bad weggespert.

    Ich kann Eure Probleme mit der Inkontinenz nachvollziehen - einer unserer Rüden ist nach Verkehrsunfall durch eine Nervenverletzung ebenfalls inkontinent. Und auch das Problem, dass die anderen rüden dann drüber markieren, kannte ich. Das ist nicht schön und man sucht natürlich nach einer Lösung für alle Beteiligten - und eine Wohnung ist schnell "zerpieselt", da kann man hinterher sein, wie sonst was....

    Wenn Eure Hunde sowieso den ganzen Tag mit Euch draußen sind, wäre es vielleicht noch eine Möglichkeit, dem Inkontinenten für Nachts eine Hundewindel anzuziehen. Für die Nachtstunden hätte ich da keine Bedenken, die Hunde können nachts drinnen bleiben, auf "ihrer" Couch und Eure Wohnung bleibt pieselfrei...

    Ich drück Dir die Daumen, dass Ihr eine gute Lösung für alle Beteiligten findet - für mich, die ich meine Hunde um mich haben möchte, wäre die Schuppen-Lösung die allerletzte Wahl. Da würde ich vorher erst noch alle anderen Varianten versuchen...

    LG, Chris

  • Zitat:
    Eine Kleinigkeit will ich aber noch los werden.
    Unser alter Hund war die letzten 2 Jahre seines Lebens inkontinent und bescherte uns jede Nacht 2 - 3 Pfützen im Haus.

    Unser Laminat war dadurch an manchen Stellen völlig im Eimer, es roch morgens teilweise nicht besonders lecker und ich stand mehrmals wöchentlich Nachts mit den Füßen im Nassen.

    Bis zu seinem letzten Lebenstag schlief er bei uns im Schlafzimmer in seinem Körbchen.
    So wie er es immer getan hatte.

    Niemals hätte ich ihn aufgrund seiner Inkontinenz "weggesperrt".
    Es war blöd aber es war eben so und wir mussten durch. Punkt.
    Zitat Ende.


    Unser alter Hund war auch sein letztes Jahr inkontinent. Hat aber große und kleine Geschäfte reingemacht. Allerdings hat er auf dem Flur geschlafen (aber das wollte er so, wenn man ihn seine letzten Jahre mit ins Schlafzimmer nehmen wollte, wollte er nach ner halben Stunde wieder runter, hat aber sonst vorher schon meistens im Schlafzimmer geschlafen). Morgens hatte man dann immer die Super Überraschung... Alles auf dem Flur und durchgetrampelt... Aber was solls. Wir hätten ihn deswegen auch nicht ausgesperrt oder ähnliches.

  • mitm thermostat kenn ich gar nicht. und mit dem stroh hatte ich auch erst bedenken. aber danke schonmal, so sehen antworten aus wie ich sie erwartete.
    ich habe meine hunde auch gern um mich und möchte sie auch nicht missen. die inkontinenz ist ja nicht das einzige. wie gesagt, die tiere sind den ganzen tag draußen und ich wühl auch sehr viel draußen umher. nur für mich gehören hunde einfach nach draußen. ansichten hin oder her. alle hunde die ich bis jetzt hatte waren draußen und nie war einer krank von denen. selbst einen dobi den ich für 1 1/2 jahren in pflege genommen hatte kam mit dem winter gut klar, obwohl er es nicht gewöhnt war und ziemlich dünnes fell hat.
    mir geht es wirklich nur um die bulldogge weil se ja nur 1 jahr alt ist. der pekinese ist dick genug und hat massig fell. der kennt den winter und geht auch im winter baden wenn er ne stelle findet.

  • Dann würde ich auch zusehen, dass im Schuppen noch was zum einkuscheln für die Hunde ist, z.B. eine kleine Hütte. Die Idee finde ich gut. Allerdings würde ich mich auch mit der Zeitschaltung für eine Heizung auseinander setzen. Ihr lasst doch im Haus nachts auch die Heizung auf kleiner Stufe laufen, oder?

    Eine Frage habe ich: was für ein Fußboden ist denn in der Hütte? Machen deine Hunde jede Nacht da rein? Kann dann ja auch nicht mehr so angenehm sein, der Boden, oder? Und du gehst dann jeden Morgen als erstes da Pfützen aufwischen? Puh, was für ein Leben... ich würds glaub ich lieber mit der Hundewindel versuchen. Und den anderen trainieren...

  • Wenn der Hund erst ein Jahr ist, was sagt denn der TA zu der Inkontinenz?
    warum ist er denn überhaupt kastriert worden und wo?

    Bei einem einjährigen Hund würde ich mich nicht mit einer Meinung zufrieden geben.

  • Zitat


    ... so sehen antworten aus wie ich sie erwartete.
    ... nur für mich gehören hunde einfach nach draußen. ansichten hin oder her.

    Und alles andere läßt Du nicht gelten - willst nichtmal drüber nachdenken?

    Wenn Du Fragen stellst kannst Du doch wohl kaum die Antworten vorgeben - das musst Du schon den Antwortenden überlassen.

    Es gibt sicher Hunderasse die ehr für Draußenhaltung geeignet sind - und andere die dafür garnicht geeignet sind.

    Mein Stiefvater hat seine Schäferhunde auch immer draußen gehalten, das konnte ich ihm leider auch nie ausreden (gut, er war auch schon 68 :roll: - ein gewisser Altersstarrsinn halt)
    Aber er WUSSTE dann wenigstens worauf es ankommt und hatte draußen einen ordentlichen Zwinger samt gut isolierter Hütte und Frostwächter.

    Wenn es wirklich so ist das "schon immer alle Deine Hunde " draußen gelebt haben - wieso fragst Du erst jetzt wie man sie vor Frost schützt?

    (Die Frage warum der Pekinese überhaupt kastriert wurde lass ich jetzt an dieser Stelle mal)
    Meine Meinung: Lass die Hunde ins Haus, schmeiss notfalls den Laminat raus und zieh dem Peki eine Schutzhose an.

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