Wieder ein furchtbarer Tag in der Junghundgruppe

  • Es gibt zappelige Hunde und ruhige Exemplare, ihr habt halt ein zappeliges erwischt. :smile:
    Um so wichtiger ist es, mit sehr viel Ruhe und Geduld an seine Erziehung zu gehen. Lasst Euch nicht von seinem Gehampel beeindrucken, zieht das durch, was er ihr mit ihm machen möchtet. So lange, bis er es verstanden hat.
    Ich denke manchmal, erst, wenn man etwas als Problem sieht, wird es auch zu einem.
    Wenn er hampelt, zeigt ihm, was ihr von ihm erwartet. Immer und immer wieder, ganz ruhig. Der ist noch so jung und stürmisch, zudem in der Pubertät, da müsst ihr einfach nur dran bleiben und nicht verzweifeln. Das wird schon. Lasst Euch nicht unter Druck setzen, setzt Euch auch nicht selbst unter Druck, begreift ihn einfach als sehr lebhaften Hund mit eigenem Kopf. Da müsst ihr imho jetzt einfach nur durch.

  • Also das mit dem woanders Parken und zu Fuß hingehn ist echt ne super Idee. Das werden wir direkt am Sonntag ausprobieren.
    Zu der Größe der Gruppe: Wir wären eigentlich 7, aber alle auf einmal waren bisher noch nie da. Ich habe so den Eindruck, dass wir als einzige wirklich immer kommen. Meistens sind wir so zu dritt, manchmal auch 4.
    Nunja das mit den Übungen ist so: Zum Beispiel haben wir neulich geübt, dass er Platz macht und ich dann die Leine fallen lasse und um ihn rumlaufe. Das hat er echt suuuuper gemacht und ist für seine Verhältnisse echt lange liegengeblieben. Ich habe also 2 Runden um ihn gedreht was auch super geklappt hat. Aber dann wars auch schon wieder rum mit der Aufmerksamkeit. Ich hab ihn nochmal abgelegt und die Übung wiederholt, aber dann wars endgültig rum mit seiner Geduld. Die andren waren dann grade so weit, dass sie die Leine auf den Boden legen konnten, ohne dass der Hund aufsteht. Unsrer hat in der zwischenzeit wieder den Affen gemacht und alle Welt unterhalten. Bis die Übung dann abgeschlossen ist, steh ich da (oder versuch zu stehen, so wie er zerrt) und ignoriere sein Theater.
    Ich weiß nicht so recht, einerseits sehe ich ja ein, dass es ihm langweilig wird, aber andererseits fordert er so sehr Aufmerksamkeit, dass ich mir nicht sicher bin, ob ich ihm neue Kommandos geben soll, oder seine Ungeduld noch förder.

  • Ich weiß nicht, ob ich mich mit dem Tipp jetzt in die Nesseln setze, vielleicht kann da jemand mit mehr Erfahrung nochmal was zu sagen. Thema Futter: Was fütterst du denn? Also in deinem Fall aus der Hand. Vielleicht solltet ihr auf ein getreidefreies Futter umstellen, weil wenn ich mich recht entsinne, fördert das Getreide die Hyperaktivität auch noch.
    Aber ansonsten befürchte ich wird das wohl die ganz "normale" Pubertät sein, von der man nur hoffen kann, dass sie bald vorbei ist. :D
    LG und viel Spaß!
    Franzi

  • Die Belohnungintervalle so kurz machen, dass der Hund nichts mehr falsch machen kann, also nicht auf Fehler warten, sondern dem Hund helfen etwas richtig zu machen.

    Ruhe- und Konzentrationübungen einbauen (Leckerlies suchen, Kong schlabbern, Knochen kauen, gemeinsam zu Ruhe kommen, Blickkontakte belohnen, Umweltparcour langsam und gezielt machen, TToch erlenern, Hundemassage).

    Viele Erklärungen und Übungen findet man hier:

    Bücher über Hundemassage:

    Ich denke, das Verhalten positiv zu beeinflussen ist jetzt wichtiger als Grundgehorsamsübungen, denn ohne konzentriertes Verhalten, kann auch keine Übung erlernt werden ;)

    Was ist das denn für eine Rasse (hab ich das überlesen)?

    P.S. Was Fipsundally mit dem Futter gesagt hat, solltet ihr auch beachten!!!

  • Anfangs als Welpe haben wir ihm Eukanuba gefüttert, weil er das bei seiner Mama schon bekommen hat.
    Dann sind wir auf Happy Dog für Junghunde umgestiegen. Das Futter hat er überhauptnicht gefressen, und sich auch mehreren Tagen ohne Futter geweigert das zu fressen uind hat es immer wieder ausgespuckt. Also sind wir umgestiegen.
    Jetzt füttern wir JA! Trockenfutter. Das verträgt er super.. Er ist richtig scharf drauf. Andere Leckerchen gibts nicht, höchstens mal was zu Kauen, wenn wir ihn alleine lassen müssen.

  • hat er ruhiges, abwartendes Verhalten überhaupt gelernt ?

    Du schreibst, ihr trainiert zu Hause mit ihm . Mir stellt sich grad die Frage, ob er es überhaupt je gelernt hat, einem hohen Reiz zu widerstehen.

    Ob er gelernt hat, sich nach dir zu richten, trotz Ablenkung. Und was DU genau machst, wenn Ablenkungen da sind.
    :???:

    Auf dem Foto sieht der gar nicht so hibbelig aus... :roll: vom Foto her würd ich nie drauf kommen, dass der so ist, wie du ihn beschreibst :D

  • Hallo,
    ich kann dir zwar wegen den verhalten deines hundes nicht helfen aber vielleicht mit der fragen was für eine rassen drinne steckt. Mein Hund sieht genau wie deiner aus(was man auf den bild erkenn kann). Und ich habe eine appenzeller sennenhündin
    LG Vanessa

  • Jeder der unsren Hund zu Hause und in AKtion erlebt hat, kann nciht glauben, dass es der slebe ist :D
    ALso zu Hause haben wir geübt:
    "Ins Eckchen" dann legt er sich da auch hin und bleibt da bis ich ihn wieder abholen komme.
    "Warte" + "Nimm" Also warte, wenn er etwas heibegehrtes, wie seinen Ball oder ein Leckerchen nciht sofort haben darf und nimm, wenn er es sich holen darf.
    Ansonsten klappt "Warte" zu Hause eigentlich in jeder Situation. Wenn er zur Tür laufen will oder so.
    Wenn wir Gassi gehen, klappt "Warte" auch noch, wenn er ihm Auto sitzt und die Tür schon offen ist. Aber wehe es ist irgendwas in der nähe, was interessanter ist. zB. Ich zeig ihm auf der Wiese ein LEckerchen und er wills unbedingt haben. Ich sag ihm "Warte" und 500 meter weiter vorne weht der Wind Blätter rum oder sonst irgendwas, oder ein Vogel fliegt pber uns oder sonst irgendwas, dann geht er einfach weiter, das Leckerchen ist ihm vollkommen egal. Er rennt nicht mal besonders schnell zu dem Ort wo er etwas gesehen hat. Sondern er ist einfach abgelenkt. Hat man für wenige Sekunden seine Aufmerksamkeit zurück ist er so schnell wieder bei einer andren Sache. Eine Sekunde guckt er mich an, und noch bevor ich ihm sagen kann "nimm" ist er einfach weitergegangen und guckt was es noch so zu sehen gibt.
    Andere Sache ist wenn er mekt, dass jemand ihn anguckt. Dann führt er im Sekundentakt alle möglichen Sachen vor die er so kann. Allerdings werden fremde Personen noch schneller uninteressant als ich, nur dass er sich dann anstatt scih wieder mir zuzuwenden (außer wenn er merkt, dass wir was neues machen) etwas neues sucht.

    Die Mutter ist ein reinrassiger Australien Shepherd.
    Als Vater wird ein Bernersennen aus der Nachbarschaft vermutet, aber viele die ihn sehen, sagen dass es nicht passt. In der näheren Umgebung seiner Mutter wohnt ansonsten noch ein unkastrierter Schäferhund und ein Australien Sheperd Mischling. Die "Übeltäterauswahl" ist also ein klein bisschen begrenzt.

    Über das Futter muss ich mich nochmal genau informieren, aber soweit ich weiß hat es im Stiftung Warentest mit 1,5 abgeschnitten und für Studenten echt bezahlbar, weshalb wir es auch geholt haben. Allerdings ist es mein erster Hund und ich lasse mich da auch gerne belehren ;)

  • Hallo Sambär!

    Wir haben auch so einen Wirbelwind zu Hause. Anfahrt zur Hundeschule war schrecklich. Uns hatte man auch gesagt vorher aussteigen und ruhig zum Platz laufen. Ich wäre mit meiner Mira nie angekommen, da sie immer zog und heulte vor Freude. Während des Kurses war meine auch immer sehr zapelig, ging ihr immer alles zu langsam. Waren wir schneller fertig, habe ich mich allein mit ihr beschäftigt. Bin aus der Gruppe getreten, habe kleine Übungen gemacht, gelobt oder einfach ein wenig gespielt. Sobald die anderen so weit waren, sind wir wieder hin.
    Meine kennt das Wort Geduld auch nicht.
    Ich habe angefangen in Alltagssituation ihr Ruhe und Geduldt beizubringen. D.h. vorm Gassigehen, mußte sie Platz machen, bis ich fertig angezogen bin. Vor dem Essen Platz oder Sitz bis der Napf steht. Beim nach Hause kommen vor der Tür Sitz bis ich auflöse.
    Langsam bekomme ich sie dadurch ruhiger.
    Und was ich nur beipflichten kann, man brauch viel Geduld. Geht bei uns eben alles langsamer, aber wichtig ist mir, das ich Fortschritte erkennen kann.
    Liebe Grüße
    Anett

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