Meinem Eisbär geht's immer schlechter... =(
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Liebe Foris,
mal kurz zur Erklärung und dann zur eigentlichen Frage...

Feivel war vor ca. zwei Wochen an einer Magenschleimhautentzündung erkrankt und hat Antibiotika einnehmen müssen. Nach dem Spritzen des Antibiotikas ging es ihm auch fast immer wieder besser, er hat gefressen, ja, sogar manchmal rumgetobt.
Letzten Sonntag fing dann die Übelkeit an und er hat sich oft erbrochen, er hat nichts zu sich nehmen können. Ich bin dann am Montag mit ihm zum Tierarzt, die Ärztin hat dann eine Mandelentzündung festgestellt, wo ihm wieder Antibiotika gespritzt wurde. Normalerweise sollte das Antibiotika zwei Tage halten, dass er keine Schmerzen beim Fressen hat, usw. Am ersten Tag ist auch immer noch alles wunderbar, er ist zwar schlapp und liegt fast den ganzen Tag in seinem Körbchen, aber er frisst wenigstens. Am zweiten Tag nach dem Spritzen geht dann das ganze Thema "Erbrechen" und "Nahrungsverweigerung" von vorne los. Ich bin dann jedes Mal wieder zum TA, sie spritzt ihm wieder Antibiotika, gibt ihm irgendein Mittel gegen die Übelkeit und er fängt nach ein paar Stunden wieder an zu fressen. Nach zwei Tagen musste ich aber wieder zum Tierarzt rennen, weil einfach keine Besserung in Sicht ist. Seine Mandeln sind immer noch angeschwollen und spucken tut er auch immer noch. Ich denke, das Spucken kommt auch immer noch von der Magenschleimhautentzündung.Könnte diese Übelkeit an der vielleicht noch nicht abgeklungenen Magenschleimhautentzündung liegen oder am Antibiotika?
Ihm wurde heute beim Tierarzt Blut abgenommen und eine Kotprobe muss ich von ihm auch gleich noch abgeben.
Die Tierärztin meinte, dass es vielleicht auch irgendwas organisches sein könnte und es an der Bauchspeicheldrüse liegen kann.Bin gerade ziemlich ratlos und mache mir große Sorgen.
Hatten eure Hunde auch schon mal eine Magenschleimhautentzündung, wenn ja, wie war der Verlauf da?
Hat das Antibiotika seine Wirkung gezeigt oder haben da andere Mittel besser geholfen?Leider ist jetzt Wochenende und wir müssen bis Montag auf das Ergebnis der Proben warten. Ich mache mir nur Sorgen, dass er bis Montag nichts frisst und immer nur am Spucken ist. Trotz dem gespritzen Antibiotika vor drei Stunden hat er immer noch keine Nahrung zu sich genommen - noch nicht mal sein Lieblingsleckerlie.
Für jeden Rat bin ich momentan dankbar.
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Hi,
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nur ganz kurz....bin keine fachfra, aber antibiotika greift sehr stark den magen an...frag doch mal nach ob es noch eine andere möglichkeit gibt etwas dagegen zu tun und was du zun kannst um dem magen-darm-trakt wieder auf den damm zu helfen. bei andauernden magenschmerzen die durch die medis auch noch im nachhinen evtl schlimmer werden, würdestdu wahrscheinlich auch ncihts essen oder?
lg und gute besserung
alexandra
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Hallo,
meine Hündin hatte vor kurzem irgendwas gegessen, was ihr nicht bekommen ist. Neben Durchfall war ihr auch noch richtig übel. Gefressen hat sie da auch nichts.
Die TA hat sie abgetastet und festgestellt, dass sie einen total harten Magen hatte. Sie hat dann zur Beruhigung des Magens ein Mittel bekommen, dass man normalerweise als Kontastmittel nutzt und den Magen schont. Leider weiß ich nicht mehr, wie das Zeugs hieß. Es war eine weiße, etwas dicklichere Flüssigkeit. Anfangs mussten wir das Zeugs per Spritze ins Maul verabreichen, nachher ging´s trickreich aus einem Joghurtbecher. Am nächsten Tag ging es dem Hund wieder gut und sie hat auch gefressen. Allerdings Schonkost- lecker gekochtes Hühnchen mit Kartoffeln.Wahrscheinlich wird sich der ganze Organismus Eures Hundes nicht erholen können, wenn immer wieder Antibiotika verabreicht wird. Zudem das Antibiotika eben auch den Magen-Darm-Trakt angreift und der Hund irgendwann eine Resistenz entwickelt.
Geh zu dem TA oder noch besser zu einem anderen und schildere das Problem. Es muss doch eine Möglichkeit geben, dem Hund zu helfen.Viele Grüße aus HH
Silke -
Vielen lieben Dank für eure Antworten.
Dieses milchige Kontrastmittel hat er Montag auch schon mal bekommen, aber da ging es ihm auch nicht wirklich besser, er hat aber wenigstens danach gefressen. Zusätzlich hat er aber dann wieder Antibiotika und dieses Kontrastmittel gekriegt, nun kann man rätseln, welches Mittel besser gewirkt hat.
Heute ist er auch richtig platt, die letzten Tage ist er wenigstens noch gerne Gassi gegangen und hat noch 'n bisschen gespielt und ist wie so 'n Dorfsheriff mit Rude bis zum Anschlag spazieren gegangen. Und heute haben wir nur 'ne ganz kleine Pipi-Runde nach dem Tierarztbesuch gedreht und er kam mir vor wie so ein Häufchen Elend und jetzt pennt er schon seit zwei Stunden ununterbrochen und lässt sich überhaupt nicht stören.
Wenn er wach ist, werde ich ihm nochmal etwas Futter anbieten, er hat sogar wegen seiner Magenentzündung Diätfutter bekommen, mal gucken, ob er dann etwas fressen mag. -
hmm also ich schätze mal mit dem "milchigen Kontrastmittel" meint ihr sowas wie maloxan?? ich würde den hundemagen erst mal schonen und ihm nicht danach wieder direkt was zu fressen anbieten. und dann erst mal ein paar tage schonkost( matschig gekochter reis und ungekochte hühnchnbrust) und darauf achten das sie genug trinken.
lg und gute besserung
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Hallo,
gegen die Magenschleimhautentzündung kannst Du Ulmenrinde geben, das ist ein altbekanntes Mittel. Und Schonkost geben, also nur leichtverdauliches. Und ich persönlich würde mir den Hund schnappen und zu einem anderen TA oder gleich zu einer Tierklinik fahren - denn ob es das ständige Antibiotikum nicht schlimmer statt besser macht, wüsste ich hier echt nicht ...
LG und gute Besserung für Deinen Wauz
Petra -
wir hatten auch mal einen TA der bei allen sachen anitbiotika gegeben hat.....haben dann gewechselt aber da war schon viel im magen kaputt gemacht....na ja aber auf jeden fall wie rehlein schon gesagt hat, notfalls noch ienen anderen TA hinzuziehen. eine zweite meinung kann nich schaden. vielleicht habt ihr auch einen homöopatisch arbeiteten TA bei euch...Wir haben zu so einem gewechselt und sind super zufrieden

lg
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Wurde schonmal untersucht, ob er vielleicht irgendeinen Fremdkörper im Magen hat? Lotta (meine Hündin) hatte auch mal eine Magenschleimhautentzündung verursacht durch ein Maiskolbenstück im Magen. Sie hat dann immer wieder erbrochen, dann mal einen Tag nicht usw. ... Das Erbrechen hat erst aufgehört, als das Maiskolbenstück mit hinausbefördert wurde...
Gute Besserung dem Kleinen...!
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Ich würde mir um das Fressen nicht solche Sorgen machen; ein Hund kann gut einige Tage ohne Fressen auskommen. Trinken ist viel wichtiger!
Auch das feste Schlafen finde ich grundsätzlich nicht bedenklich ("abwesend wirken", im Wachzustand apathisch sein, finde ich bedenklicher).
Aber den Gesamtzustand deines Hundes finde ich schon bedenklich. Kannst du nicht den TA zumindest anrufen (auch privat), was er dazu sagt, wann die Medikamente anschlagen sollten?
Mir würde ein solcher schlechter Allgemeinzustand Sorge machen und ich würde den Hund einem TA oder einer Tierklinik vorstellen.Gute Besserung!!
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In der Tierarztpraxis arbeitet ein Tierarzt und eine Tierärztin - sie ist irgendwie immer schnell überfordert, hab ich das Gefühl und er ist sehr kompetent und gibt sich viel mühe.
Am Anfang waren wir immer bei seiner Frau und die hat immer nur Antibiotika gespritzt und immer gehofft, dass es so besser wird.
Dann sind wir zu ihm gewechselt und er hat das mit der Kotprobe, usw. in die Wege geleitet. Er hat sogar gestern nochmal angerufen, wie es Feivel so geht und dass wir heute auch nochmal vorbei kommen können, wenn es ihm nicht besser geht.
Feivel hat heute schon mit großem Appetit gefressen und wir haben sogar schon einen Spaziergang unternommen. Spielen will er nicht - was ich auch verstehen kann und nun schläft er schon wieder.
Ich möchte jetzt erstmal bis Montag abwarten, was die Proben ergeben. Wenn man uns dann nicht weiterhelfen kann, werde ich zum anderen Tierarzt fahren, wenn es sein muss auch direkt nach Hamburg rein, wenn jemand einen Spezialisten kennt. Leider kann ich ja jetzt überhaupt noch nicht sagen, woran es liegen könnte. Heute hat er noch kein einziges Mal gespuckt und morgen, kann ich euch jetzt schon sagen, wird er es bestimmt wieder tun, wenn das Antibiotika nicht mehr wirkt - auch wenn ich es nicht hoffe.Mir ist heute Nacht im Traum eingefallen, dass Feivel vor ein paar Wochen Zecken hatte und man hört desöfteren bei Menschen, dass sie von Zecken z.B. an Borreliose erkranken. Der Krankheitsverlauf fängt wie bei einem grippalen Infekt an (ohne Husten und Schnupfen). Vielleicht könnte es sowas noch sein. Ich weiß ja auch nicht, ob er Muskel- oder Gelenkschmerzen hat, jedenfalls läuft er freudig beim Spazieren gehen, zwar nicht so rasant wie sonst, aber eigentlich kann ich mich nicht beklagen.
Ist in der Nähe von Hamburg denn eine gute Tierklinik?
In Buchholz in der Nordheide ist doch eine, oder?
Kann man die empfehlen?Wenn es ihm morgen nämlich wieder so schlecht geht, dann werde ich mit ihm in die Tierklinik fahren. :/
EDIT (17:56 Uhr):
Der Tierarzt hat vorhin angerufen, das Ergebnis von der Blutprobe ist da.
Es ist nichts auffälliges festgestellt worden. Es ist nichts organisches, nichts an der Bauchspeicheldrüse, was vermutet wurde. Lediglich die Leukozyten, also die weißen Blutkörperchen, sprich die Entzündungswerte waren nicht 100 %ig in Ordnung. Soll heißen, dass der Körper noch mit irgendwas zu kämpfen hat, irgendeine Entzündung, so dass das Antibiotika eigentlich langsam anschlagen muss. - Vor einem Moment
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