Dominanz!? Hündin reitet mit 4 Monaten auf!
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ich dachte immer Stress ist was negatives. So wie bei uns Menschen auf Arbeit. Also wenn es nur der hohe Adrenalinspiegel ist, bin ich ja beruhigt. Er sieht auch nicht aus als hätte er Stress im negativen Sinne beim Spielen. Er hat mächtig viel Spaß
da kommt wahrscheinlich dann doch das Temperament vom Terrier durch. Ist mein erster Terrier. Die sollen ja Feuer unterm a... haben. 
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Zitat
ich dachte immer Stress ist was negatives.
Jain. Die Auswirkungen von Stress sind im großen und ganzen immer negativ, abgesehen von Stressphase 1.
Die Entstehung von Stress kann aber durchaus aus "positiven" Dingen entstehen.Wenn es dich interessiert, hier mal die Stressphasen bei Hunden:
(da sei zu erwähnen, dass Adrenalin im Körper in ca. 0,5-1h abgebaut wird, das Cortisol aber ca. 2-6 Tage braucht)PHASE 1 = positiver Stress
Hier steigt der Adrenalinspiegel, Cortisol wird nur in kleinen Mengen ausgeschüttet. Das heißt, der Hund kommt da auch relativ schnell wieder "runter".
.) Herz schlägt schneller
.) Gehirn und Muskulatur werden besser durchblutet
.) Dadurch wird der Hund leistungsfähiger und kann besser arbeitenPHASE 2
Hier ist bereits beträchtliche Cortisolausschüttung vorhanden, der Hund sollte danach unbedingt eine längere Ruhephase haben.
Bei der Stressphase Nr. 2 kommen dann folgende Anzeichen hinzu:
.) Gerötete Augen
.) Blaue Zunge
.) Weisser SchleimPHASE 3
Hier ist der Stress so häufig, dass das Cortisol kaum noch in den grünen Bereich zurückwandert. Durch die bleibende Unruhe beim Hund, wird immer mehr Cortisol ausgeschüttet, was dann zu Phase 4 führt.
.) Fell ändert Farbe und Glanz wird wegen der Stressenergie aus dem Fell gezogen.
.) Fell erscheint leicht rötlich (Leber)
.) Das Fell wird strähnig und stumpf
.) Schuppenbildung setzt ein
.) Das Immunsystem wird angegriffen
.) Hund ist stark unruhigPHASE 4
.) Irreversible Organprobleme entstehen (innere Organe werden angegriffen: Magen-Darm, Herz- Kreislaufsystem, Niere, Leber, Tumorbildung)
.) Durchfall
.) Erbrechen
.) extrem starker Mundgeruch
.) Gastritis
.) Atherosklerose (Arterienverkalkung)Das zusätzliche Problem dabei ist, dass Cortisol ein natürlicher Blocker für Serotonin und T3 und T4 ist. Deshalb werden bei Stresshunden oft zu niedrige Schilddrüsenwerte festgestellt, die aber nicht die Ursache für den Zustand des Hundes sind, sondern eine Auswirkung. Da dann zu unterscheiden, ob die Schilddrüse "Schuld" ist oder nicht stellt sich als außerst schwierig dar.
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Hier noch mal eine Zusammenfassung zum Thema Stress:
http://www.dog-snake.de/Stress/stress.htm
P.S. Der erste Absatz unter der Tabelle erklärt schon deine Frage

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@LasPastitas
mein Gott ist das schwierig
Ist doch sehr umfangreich mit dem Stress.Ich glaub aber Sidi ist keiner, der zu viel negativen Stress hat. Natürlich gehören unangenehme Situationen täglich dazu. Er hat z. Bsp. Angst vor Autos. Da hat er eindeutig große Angst. Ich muss aber zwangsläufig an einer Straße spazieren gehn und beachte seine unsicherheit nicht, ich gehe einfach weiter in der Hoffnung, das er sich irgendwann daran gewöhnt. Auch bei Begegnungen mit großen Hunden hat er Angst. Er versteckt sich hinter mir, knurrt, zittert und will auf den Arm. Ich bleibe dann stehn und sage nichts, gehe ab und zu einen Schritt bei Seite, damit er nicht immer zwischen meinen Füßen steht. Vielleicht gibt sich das mit dem Besteigen auch wieder von selbst. Ich korrigiere ihn nicht wenn er das tut, ich meine die anderen Hunde sind erwachsen genug um sich selbst zu wehren, ich würde mir auch nur Fransen an den Mund sappeln, wenn ich ihn ständig da runterholen wollte.

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Zitat
Ich korrigiere ihn nicht wenn er das tut, ich meine die anderen Hunde sind erwachsen genug um sich selbst zu wehren, ich würde mir auch nur Fransen an den Mund sappeln, wenn ich ihn ständig da runterholen wollte.

Ich mein, es ist natürlich deine Sache, aber ich würde den Hund da auf jeden Fall korrigieren. Auch Verhalten, welches aus natürlichen Reaktionen entsteht kann sich zu unerwünschtem Dauerverhalten etablieren. Da zeige ich doch lieber ganz klar was ich dulde und was nicht.
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hmm. Na ich warte mal was nächstes WE passiert, da gehn wir zur Hundeschule. Wir haben die Gruppe schonmal besucht, die sind alle doppelt so groß wie er und er hatte mächtig Angst vor all den großen. Der Trainerin hab ich diese Situation mit dem Besteigen beschrieben und sie meinte das würde er sich hier dann wohl abgewöhnen. Mal sehn, ob sie recht behält.
beim nächsten Spielen werd ich mal versuchen ihn davon abzuhalten. -
Wenn du ein Verhalten laufen lässt, kann der Hund das auch als "stilles Einverständniss" sehen

Bei den Begegnungen mit großen Hunde, nicht zur Seite weggehen, der Hund sucht doch Schutz bei dir, wenn er den nicht bekommt, versucht er ggf. den großen Hund selber zu verjagen, dann bekommst du einen prima Leinenpöbler

Macht einen kleinen Bogen um die Hunde, nimm ihn vorher auf die abgewandte Seite, belohne ihn, wenn er ruhig daran vorbei geht.
Er sollte viele posititve Kontakte mit großen Hunden haben (z.B. ruhige Hunde. die den Welpen ignorieren).
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@lasPastitas
Wenn wir einem großen Hund begegen lasse ich ihn erstmal zwischen meinen Füßen verstecken. Wenn er aufgehört hat zu knurren lobe ich ihn und erst dann mach ich mal einen Schritt bei Seite (Das dauert schonmal ne Minute), damit er sieht, das der große harmlos ist. Manchmal geht er dann schon auf ihn zu und schnüffelt, manchmal geht er aber zurück zwischen meine Füße. Ich will ihm ja zeigen, das er keine Angst haben muss und ich will auch nicht einfach so an einem Hund vorbeigehen. Er braucht immer etwas Zeit bis er sich traut auf einen anderen Hund zuzugehn. Bisher hat er auch nur mit kleinen gespielt. Wenn ein großer ihn zum Spiel auffordert rennt er zurück zu meinen Füßen und jault. Soviel Mut hat er dann doch nicht
. Ich lass ihn dann einfach bei mir sitzen und wenn der andre Ruhe gibt geht er sofort wieder hin und guckt. Das mit dem Mal ein Schritt bei Seite gehn hat mir die Trainerin von der Hundeschule geraten. 
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Achso läuft das ab. Ist ja immer schwer über´s Netz das darzustellen

Aber ich würde den Hund selber entscheiden lassen, wann er Kontakt aufnimmt, nur er kann ja wissen, ob er das denn möchte oder nicht.
Und wenn er das möchte, geht er bestimmt auch von alleine hin
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Zitat
Ich korrigiere ihn nicht wenn er das tut, ich meine die anderen Hunde sind erwachsen genug um sich selbst zu wehren, ich würde mir auch nur Fransen an den Mund sappeln, wenn ich ihn ständig da runterholen wollte.

Wär ich der Besitzer des Hundes auf dem deiner drauf hängt würde ich dich 1. ernsthaft fragen was das soll und 2. würd ich deinen Hund ohne wenn und aber abpflücken. Nein, nicht jeder Hund ist erwachsen genug sich selbst zu wehren. Und ich sehe das immer aus der Sicht eines kranken Hundes, nur einmal aufreiten und mein Hund kann je nach Gewicht des anderes tagelang nur schwer laufen. Mal ganz davon abgesehen dass damit mein Training was andere Hunde angeht ebenfalls des öfteren zurückgeworfen wird...
Sorry aber so ein Verhalten kann ich dann wieder nicht nachvollziehen.Mein Hund hat nicht aufzureiten, bei nichts und niemandem. Ja und als er in der Testphase dafür war, war das natürlich anstrengend und nervig, immer und immer wieder den Hund abzupflücken und sich bei dem anderen Halter zu entschuldigen usw.
Aber wenn mein Hund in dieser Phase schon nicht lernt das sich das nicht gehört, was passiert dann erst wenn sie eine läufige Hündin riechen? Auch da hat mein Hund gelernt dass auch diese Hündinnen in Ruhe gelassen werden.
lg
Sandra - Vor einem Moment
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