Kommando nur einmal geben

  • Hallo alle miteinander,

    habe seit etwa 2 Wochen einen 10 Wochen alten Labradorrüden.
    Es läuft alles recht gut.
    Jetzt habe ich jede Menge Bücher hierliegen und lese und lese...
    In eigentlich allen Bücher wird empfohlen die Kommandos ( Komm, Sitz, Platz...klappt übrigens schon gut) nur einmal zu geben und sie dann durchzusetzen, wenn der Hund nicht hört, da er sonst nur lernt sie zu ignorieren.
    Was aber tue ich, wenn mein Hund auf einer Wiese sitzt und auf mein Kommando KOMM nicht reagiert. Ich soll es ja nur einmal sagen und ich soll ja auch nicht zu meinem Hund hingehen, er soll ja zu mir kommen.
    Wie ich Sitz und Platz durchsetze ist mir ja klar. Aber wie das KOMM, wenn der Hund 5 Meter weg ist???
    In der Regel klappt es ja, sogar auf der Spielwiese versucht er zu mir zu rennen, obwohl er immer wieder bespielt wird und gar nicht kann, er rappelt sich immer weiter zu mir. Ich sehe nur bei "alten" Hunden, die das Kommando völlig ignorieren, daß die Besitzer am verzweifeln sind.
    Wäre also für Tipps echt dankbar.

    Vielen Dank schon mal

    Steffi

  • Hallo, ich würde das Kommando "Komm" zum abrufen aus einer gewissen Entfernung mit einer langen Leine üben. Wenn er ein wenig von dir entfernt sitzt, dann Komando "Komm", wenn er nicht reagiert ein wenig mit der Leine helfen, ihn aktivieren aufzustehen und zu dir zu kommen, sobald er sich "auf den Weg macht" lachen und auf die Schenkel klopfen vielleicht ein wenig rückwärts laufen, ihn animieren und ihm signalisieren, dass es absolut toll ist und sich lohnt zu dir zu kommen!

    Leckerchen dürfen da auch mal bei rausspringen! :D :D :D

    LG

  • Wenn ich mir sicher bin das der Hund mich gehört hat und trotzdem nicht zu mir kommt drehe ich mich um und gehe, das wirkt bei Lilly Wunder .... bzw hat früher Wunder gewirkt denn heute ist sie sehr gut abrufbar und ich muss solche "Tricks" nur noch selten anwenden.

    Ich würde den kleinen Wurm aber nicht rufen wenn er auf der Hundewiese zwischen den anderen Hunden steckt. Hol ihn lieber ab und/oder ruf ihn in dem Alter nur wenn er gerade aufmerksam ist oder schon auf dich zu rennt.

  • Einen so jungen Welpen würd ich gar nicht rufen :D
    Jedes in deine Richtung laufen kannst du mit "Komm" kommentieren, so dass langsam eine Verknüpfung hergestellt wird.


    Motivier deinen Welpen durch in die Hocke gehen, wedel mit dem Armen, mach lustige Geräusche, ansonsten muss dein Hundi erstmal merken, was du von ihm willst.... :gut:

    Aktiv rufen tu ich Bandit fast nie, weil ich es selten brauch. Ich hab ein "Stopp" als Kommando aufgebaut, das sitzt bereits sehr gut.
    Bandit ist 5 Monate alt.

    Benutze das Kommsignal nur, wenn du dir sicher bist, dass er es auch ausführen kann. Nicht einfach ins Blaue hinein rufen und hoffen, dass er kommt.
    Wenn du nicht sicher bist, holst du ihn einfach ab.

  • Zitat

    Hallo, ich würde das Kommando "Komm" zum abrufen aus einer gewissen Entfernung mit einer langen Leine üben. Wenn er ein wenig von dir entfernt sitzt, dann Komando "Komm", wenn er nicht reagiert ein wenig mit der Leine helfen, ihn aktivieren aufzustehen und zu dir zu kommen, sobald er sich "auf den Weg macht" lachen und auf die Schenkel klopfen vielleicht ein wenig rückwärts laufen, ihn animieren und ihm signalisieren, dass es absolut toll ist und sich lohnt zu dir zu kommen!

    Leckerchen dürfen da auch mal bei rausspringen! :D :D :D

    LG

    Hi ihr, so wie bei Aussiemausi beschrieben hat es bei Eddi super funktioniert. Erst mit Leine, später am Strand immer ohne Leine und wir haben ihn mit komm, na komm, komm her.... gelockt. Dabei geh ich mit einem Arm runter und schnipse mit den Fingern. Dazu gibt es manchmal ein Rufzeichen mit gespitzen Lippen und ab u an ein kleines Stück Wiener als Belohnung.

    Nur ein Kommando finde ich reichlich wenig bei einem kleinen Welpen. Ehe der das Wort registriert, vergeht ein Weilchen. Es ist besser man wiederholt sich öfter. Anfangs sogar bis er ran ist. Natürlich darf man solche Übungen nicht alle 10 Min wiederholen. Anfangs vielleicht 2 Mal täglich.

    Oder mal zwischendurch (ohne Leine), wenn er sowieso grad kommt.

    Das Rufzeichen wende ich nur bei höchster Eisenbahn an, also wenig. Dabei gab es anfangs immer ein Stückchen Wiener. Das wirkt Wunder. Sobald er das Pfeiffen hört kommt er sofort angewackelt.

    Wir haben ihn nun 3 Wochen und seit ein paar Tagen schnuppert er nur noch kurz an fremden Leuten, behält uns im Auge und kommt bei Ruf willig. Also nichts überstürzen, es dauerte 3 Wochen ehe unser Kleiner wußte zu welchem Rudel er gehört.

    So, und nun reicht meistens ein Komm! Also die Wiederholungen werden automatisch weniger, wenn der Hund begriffen hat.

  • Hi,

    ich hab das Komm eigentlich auch nicht wirklich speziell geübt, das ergab sich immer so. Wenn ich fressen gemacht habe, wenn er sowieso kommt, wenn ich aus dem Raum gehe (mit einladender Handbewegung)... :???:

    Ich würd auch nicht zuviel erwarten, denn Dein Kleiner ist grad mal 10 Wochen.

    Liebe Grüße

    Steffi

    PS: man kann das auch mit zwei Personen üben die sich gegenübersitzen und den Hund dann abwechseln rufen. Belohnung ist dann ein Leckerli oder ein Spieli, welches der Rufende in der Hand hält. Funktioniert auch.

  • Moin,moin

    also vielen vielen Dank an alle Lieben, die mir geantwortet haben.
    Hat mich ersteinmal beruhigt. Denn er hört eigentlich schon so toll.
    Er ist halt ein Labrador, und Gott sei Dank sehr verfressen, das hilft ungemein. :smile:

    Vielen Dank nochmal

    LG
    Steffi

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