Nach dem Hundespaziergang BURNHARD GRILL an und den Feierabend genießen🔥*
Probleme mit Hundehaltern
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In der Vergangenheit, nach 12 Jahren Hundehaltererfahrung, habe ich leider einige HH erlebt, die sich nicht benehmen konnten nach dem Motto, Platz da ich komme oder ihren Frust über ihre Hunde kompensierten.
Ich für meinen Teil nehme Rücksicht, sei es in der Begegnung mit Kinder, anderen HH und Personen und anderen Tieren, die mir entgegenkommmen. Grundsätzlich habe ich es immer so gehalten, meine Hunde dann an die Leine zu nehmen. Es ist einfach klar für mich. Hunde sind Raubtiere, wenn auch sehr liebe.
Wir haben hier bei uns selten Schafherden, aber viel Wild. Ich lasse es auf keinen Fall zu, dass mein Hund jagd.
Rücksichtsvoller und umsichtig miteinander umgehen, halte ich für sehr wichtig. -
7. Oktober 2009 um 08:25
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Probleme mit Hundehaltern - Vor einem Moment
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LG Steffi mit Buddy
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ich nehme immer 2 Wörter zu Herzen:
Gegenseitige Rücksichtsnahme!
Viele Grüsse
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Oh je und da haben wir sie wieder die Gegenseitige Rüchsichtsnahme Diskussion

Ich komme aus einer Schäfer Familie (Opa hat gehütet, der Uropa und wahrscheinlich auch dessen Opa) und von diesem Standpunkt aus kann ich nur sagen das ich Meckmeck vollkommen verstehen kann.
Mir wurde seit ich klein bin immer wieder eingetrichtert das man sich von Schafsherden fernzuhalten hat es sei denn der Schäfer gibt die ausdrückliche Erlaubnis näher zu kommen (mit näher meine ich den direkten Schaf-Mensch-Hunde-Kontakt). Überlegt doch mal1. sind diese Schafe Meckmecks "Kapital" und er / sie (sry ich hab nicht gekuckt ob Männlein oder Weiblein) verdient den Lebensunterhalt mit dieser Arbeit. Wie würdet ihr euch fühlen wenn jmd. in eure Firma kommt und alle Unterlagen durcheinander wühlt ?
2. nicht alle Schäferhunde sind freundlich um mal meinen Opa zu zitieren "Pass bloß auf die kennen nichts als ihren Herren und die Schafe"
ob das natürlich heute noch so extrem ist will ich mal dahin gestellt lassen. Aber fakt ist doch das wenn ein fremder Hund in die Herde eindringt oder unangeleint ziemlich nahe vorbei geht wird der Schäferhund seine Herde verteidigen.Zur Verantwortung für die Herde kommt dann das meckmeck auch noch aufpassen muss das kein ahnungsloser Passant ,der mit seinem Hund mal eben so im "Gefahrengebiet" herumspaziert, von ihrem Hund als Bedrohung für die Herde wahrgenommen wird.
Nur weil die Schafe nicht eingezäunt sind heißt das ja noch lange nicht das man da dann einfach hinlatschten kann.
Und zu der Äußerung mit dem beißenden Hund auf Menschen hetzen. Im affekt ist sowas schnell mal gesprochen. Nehmt doch sowas bitte nicht immer gleich so wortwörtlich

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Über den letzten zornigen Satz von Dir brauchen wir nicht zu reden, jedoch verstehe ich Deinen Zorn ziemlich gut, vielleicht, weil ich mal ein kleines Schäferpraktikum gemacht habe und weiss wie schreckhaft und leicht zu beunruhigen diese Fluchttiere doch sind. Da sollen sie ruhen oder fressen und kommen nicht dazu weil sie die Hunde in der Nähe zu sehr beunruhigen...
Das Problem liegt wohl darin, dass viele Leute nicht verstehen wie sehr sich Schafe vor ihrem braven Haushund, der doch keinem was tut, fürchten.
Ich glaube, dass der Mensch sicher nicht durch die Herde gelaufen wäre, wenn ihm das klar gewesen wäre.
LG Julia und Idefix (kein Hütehund) -
Ich habe das jetzt alles mit gelesen und kann nur sagen, daß ich nie nahe zu einer Schafherde gehen würde,
a) um die Hunde bei ihrer Arbeit nicht zu stören,
b) um die Schafe nicht unruhig zumachen.bei uns ist oft eine große Herde, da mache ich halt einen Bogen drum. Es ist mir tatsächlich vollkommen unverständlich, daß ein Hundehalter mit Hund durch eine Herde geht, da kann doch was nicht stimmen da oben

Viell. könnt ihr euch erinnern, daß im vorigen Jahr bei Fulda eine Schafherde in einen Bahntunnel getrieben wurde, mit vielen toten Schafen und sonstigem großen Schaden,
wenn mein Hund (weil ich zu leichtsinnig war), sowas anrichten würde, würde ich meines Lebens nicht mehr froh. -
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Ich kann mich da nur Bentley anschließen.
Wenn Pferde kommen(Schafe gibts bei uns nicht) werden meine Hunde angeleint bis die Pferde weg sind,meine Güte da fällt mir und den Hunden doch keinen Zacken aus der Krone!!
Aber wie immer gibt es nicht mehr wirklich viel Rücksichtnahme auf andere egal obs Schafe sind oder was anderes.Traurig traurig,wo leben wir denn??
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Ich möchte - als Nebenerwerbslandwirt - einfach mal für alle Nicht-Nutzvieh-Halter ein paar offensichtliche Mißverständnisse klären, die man aus Beiträgen, wie den zitierten rauslesen kann:
ZitatWas erwartest Du denn? Das sämtliche Hundehalter nen Bogen von mindestens 500 Metern gehen und ihre Hunde erst in nem Kilometer Entfernung wieder spielen lassen?
So ist das eben, wenn man sich in der freien Natur bewegt. Da sind nunmal auch andere, die ihren eigenen Interessen nachgehen. Und - wie das nunmal so ist - woher sollen die Leute auch wissen, dass die Schafe so empfindlich sind? Ein freundliches Gespräch mit denen hätte vielleicht bewirkt, dass die Leute beim nächsten Mal Rücksicht auf Dich nehmen. Nicht alle, aber zumindest einige.
und
Zitatalso ich finde du bist an dieser sache schuld!!!
wenn du in so einer gegend deine schaffe derzeit führst, ist es kein wunder, dass sowas passiert. es gibt nicht wirklich viele hunde die gut hörenund
Zitat
Insofern finde ich es überhaupt nicht schlimm das Schafsherden in Hundereichen Gebieten grasen (oder wie der Fachbegriff lautet) - wieso auch nicht.Alles Land, egal ob Wald oder Wiesen GEHÖRT irgendwem, Landwirten, Privatleuten oder dem Staat. Die Landschaftsschutzgesetze und Naturschutzgesetze ermöglichen zwar das Betreten von Wald und Flur (DAS wissen übrigens alle.... *ironie wieder aus*), aber die Passagen, die genau erörtern, WAS erlaubt ist und was nicht und die so selbstverständliche, gegenseitige Rücksichtnahme werden leicht übersehen...
Ich bin kein Schafhalter, nutze aber die "Dienste" eines Schäfers auch ab und an, um Wiesenflächen vor dem Winter, wenn Mähen und konservieren nicht mehr möglich sind, nochmal kurz fressen zu lassen. In unserem LK sind Schafherden unterwegs, die im Auftrag der Landwirte, öffentlicher Stellen oder durch Privatbesitzer im Rahmen der Landschaftspflege unterwegs sind und wir alle, die wir mit unseren Hunden irgendwo in Wald und Flur unterwegs sind, sind nur ZU GAST.
Das vergessen viele von uns HH immer wieder oder wissen es von Anfang an nicht.
Wenn ich ein Tier halten will, muss ich auch für die entsprechende Auslaufmöglichkeiten sorgen. Wenn ICH Lamas, Pferde, Yaks, Rinder, Schweine halten will, muss ich auch die entsprechenden Flächen haben und nicht von der übrigen Menschheit erwarten, dass sie meine Vierbeiner mit durchzieht.... Warum ist das bei den Hundehaltern so anders?
Wir HH benutzen Land, das anderen (Menschen oder Institutionen) gehört, einfach mit und da ist es doch wohl eher unser Job als HH, uns darüber zu informieren, was da grad für unsere Hunde geht und was nicht.
Ich guck auch immer so
wenn andrer Leuts Hundis auf unseren Weiden versuchen, an die Wollschweine ranzukommen.... Nur hab ich den Vorteil, dass die Wollis sehr wehrig sind und es ihnen prinzipiell erst mal egal ist, ob ihr Futter noch Töne von sich gibt... Da sag ich dann auch zu den Leuten im ersten "Affekt", wenn einem zum 23. Mal an einen einzigen Tag die Hutschnur hochgeht, weil manche Menschen einfach nicht über ihren Tellerrand sehen können: "Lassen Sie ihn ruhig, die sind eh dran mit Füttern!" - trotzdem würd ich das Hundi vor den Wollis retten....Die Momente, in denen ich vor mich hinfluche:
- der Griff in silierte Hundekacke beim Füttern, weil niemand dran denkt, den Hundekot auf Futterflächen einzusammeln (einfach nur so "Wiesen" gibt es nicht...)
- niedergetrampelte Mähwiesen (durch querfeldein-Geher) zwei Tage vor der Ernte - das richtet sich nicht mehr auf das Gras und ist ein wirtschaftlicher Schaden für mich
- Leute, die klingeln, weil eines meiner Pferde unverschämterweise nach dem Hund getreten hat, als der "nur zum spielen" die Pferde über die Weide gehetzt hat und DIE TA-RECHNUNG ERSTATTET HABEN WOLLEN
- wenn Leute mit Hund sich durch den E-Zaun winden und der Hund eine geputzt kriegt
-wenn Leute sehen, dass die Wiesen grad gedüngt werden und ihre Hunde trotzdem drauf laufen lassen (kann auch mal ein wenig die Pfoten verätzen)
- Leute, die zusehen, wie ihre Hunde sich zu den Wollis durch den E-Zaun quetschen und einfach nicht kapieren wollen, dass ihr Hund grad in Lebensgefahr schwebt....(trotz Warnschild)Ich kann nicht den ganzen Tag da draußen rumstehen und aufpassen, ob wer grad wieder den Darwin-Award ( http://www.darwinawards.com/deutsch/ ) beantragt.... Ich habe auch nach - gefühlt - zig-tausenden Gesprächen an manchen Tagen einfach keinen Bock mehr, nochmal und nochmal und nochmal zu erklären....
Und deshalb nochmal: Wir HH sind mit unseren Hundis in der Regel auf dem Land anderer Leute zu Gast und sollten einfach respektieren können, dass deren Belange vorrangig sind.
LG, Chris
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Zitat
Und deshalb nochmal: Wir HH sind mit unseren Hundis in der Regel auf dem Land anderer Leute zu Gast und sollten einfach respektieren können, dass deren Belange vorrangig sind.LG, Chris
dem ist nichts hinzuzufügen

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Danke für diesen Beitrag, Chris.

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wie schade wäre es für deinen hund, wenn du das eines tages wirklich umsetzen würdest, was du da geschrieben hast....
ich schließe mich den anderen an, es war absolut blöde von dem hh durch die herde zu laufen und man möchte meinen, ein mensch mit halbwegs gesundem menschenverstand kommt auf so eine idee nicht, aber deine geplante reaktion darauf geht ja mal gar nicht.
berechtigt jemanden beißen darf dein hund, wenn er oder du angegriffen wirst, meinetwegen noch wenn jemand dir die schafe klaut oder angreift. in diesem fall machst allein du dich strafbar und verurteilst deinen hund im schlimmsten fall zum tode, weil er einen menschen verletzt hat. wie schrecklich! vielleicht solltest du mal drüber nachdenken, ob du damit irgendjemandem einen gefallen tust.
ganz abgesehen davon, dass wenn du danach weiter mit deinen schafen arbeiten kannst, der nächsten gedankenlose hh bestimmt des weges kommt, willst du das dann vielleicht wiederholen?
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