Probleme mit Hundehaltern

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  • Wenn ich abends beim Gassigehen von Jugendlichen belästigt werde, hetze ich ihnen auch nicht meinen Hund auf den Pelz.

    Damit mir uns nicht falsch verstehen - ich kann Deine Verärgerung sehr gut verstehen. Schliesslich hast Du Verantwortung für eine Menge Tiere. Und mir würde die Hutschnur sicher genauso wie Dir hochgehen.

    Aber trotzdem fand ich Deine Äusserung grenzwertig, Deine Hunde auf andere hetzen zu wollen, weil Dir angeblich das Recht zusteht.

    Wir haben keine 500 m entfernt auch Schafe stehen. Der Besitzer hetzt seine Hunde sogar auf normale Spaziergänger ohne Hunde, wenn sie am Feldrand spazieren gehen. Dabei sind seine Tiere in einem eingezäunten Areal - wo sich sowieso kein Mensch mehr hintraut. Der hat auch schon mit dem Luftgewehr rumgeballert. Seitdem ein Hund schwer verletzt wurde - der nicht mal an die Schafe gegangen ist - machen wir Hundehalter schon seit Jahren einen riesen Bogen um dessen Grundstück.

    Wenn der mal auf mich ballert - knote ich ihm das Luftgewehr um den Hals.

  • Erstmal - auch von mir alles liebe zum Geburtstag :)

    Was mir "aufgestoßen" ist - war die Aussage, das du einen Hund auf einen Menschen jagen würdest, mit Absicht auf Beschädigung. Aber - wie schon geschrieben, ich denke es war eine Aussage die in einem hohen "ich könnte sie alle umbringen" Level geschrieben wurde. (und wer kennt das nicht).

    Ohne Frage ist es ein Unding das HH ihre Hunde in Schaf/etc. Herden reinlaufen lassen und das noch ganz "witzig" finden. Allein der Streßfaktor für die Tiere bzw. vorallem die Muttertiere.. klar. Gut das es dann die Hüte/Herdis gibt die in der Situation agieren können.

    Auch hier erlebe ich es oft genug das Hunde auf die Pferdekoppeln laufen und die Besitzer es lustig finden (bis der Hund eben von dem "bösen" Pferd - getreten wird) - es ist natürlich eine andere Situation. Trotzdem sind es wohl die bzw. der selbe Typ HH.

    Was das
    Ich hüte meine Schafe gerade in einer sehr Hundereichen Gegend.
    anbelangt.

    Im Englischen Garten hier in München gibt es auch Schafsherden, mittlerweile werden sie wohl von dem Sohn geführt/geleitet. Die Hunde des früheren Schäfers haben auch nicht lange "rumgemacht" - aber - das ist auch ihr gutes Recht, den sie schützen diese Herde. Insofern finde ich es überhaupt nicht schlimm das Schafsherden in Hundereichen Gebieten grasen (oder wie der Fachbegriff lautet) - wieso auch nicht.

    Wenn ich einen Hund führe - von dem ich weiß das er ein Thema mit Schafen/Pferden/Rindern/etc. hat - dann darf das Hündchen eben solange an die Leine. Fertig. Wenn der HH es "locker" sieht - muss er mit den Konsequenzen leben.

    @shenja
    an was hat sie genau schuld? Das sie ihre Herde in ein Hundereiches Gebiet führt? Deine Aussage finde ich genauso erschreckend wie die aussage von ihr (oben erwähnt). Wie wäre es mit ein wenig Rücksicht?

    Das meckmeck heute einen Scheißtag hatte - ok, da springen die Emotionen auch gerne hoch und das was man denkt (eben - der nächste Mensch/Hund wird "platt" gemacht) wird vielleicht schneller geschrieben als das man es wirklich meint. Aber Schuld?

    Ganz ehrlich - ich denke nicht das ich - egal mit welchen Hunderassen etc. in der Lage wäre irgendwelche Herden etc. zu führen. Und das was man als Schafshirte wohl täglich erlebt wird sich mit der Zeit aufstauen und sich in der geballten Form - im geschriebenen widerspiegeln. Ich denk mir das gerade so - wir normalen HH erleben alle paar Tage/Wochen/Monate (je nachdem wo wir wohnen) Dinge wo uns die "Hutschnur" platzt - meckmeck wohl eher täglich und dann vorallem noch mit Tieren die unter ihrer Obhut stecken/stehen.

    Wie immer im Leben - es ist nicht alles schwarz und weiß (wäre aber einfacher :) )

    Ganz ehrlich - als ich heute den Beitrag gelesen hatte - dachte ich mir auch zuerst - jetzt schreibst du..
    Wenn dein Schäfi (Menschen schicken etc.) dann meinen HSH trifft lalala -> blödes emotionsgeladenes Menschlein wie ich es eben auch bin -> dann wird Schäfi gegen HSH wohl eher den kürzeren ziehen. Allein dieser Gedankengang ist schon mehr als fragwürdig. Eine Emotion steuert gegen die andere - und das nur im Internet..

    So bevor ich noch mehr verquierlten murks schreibe - bin ich lieber still.

  • ihr seid ja wirklich naiv...der mensch isn schwein, denkst du es juckt jemanden, dass dort schafe sind?
    wer in nem hundefreilaufgebiet schafe hütet, kann doch nicht so blauäugig sein und denken, dass man in ruhe gelassen wird...

  • Zitat

    Aber trotzdem fand ich Deine Äusserung grenzwertig, Deine Hunde auf andere hetzen zu wollen, weil Dir angeblich das Recht zusteht.


    :hust:

    Wenn mein Hund eins deiner Schafe beißt ist das Sachbeschädigung, dann muss ich das Schaf ggf. bezahlen (rein hypothetisch gesehen natürlich). Wenn du dann deinen Hund auf mich hetzt und der mich beißt ist das Körperverletzung und du gehst vor Gericht ... ob du jetzt Schäfer bist oder nicht kannst du dann dem Richter erzählen.

    Das es dich stört wenn dir fremde Leute mit freilaufenden Hunden zu nah kommen kann ich gut verstehen, trotzdem kannst du nicht verlangen das alle Rücksicht auf dich nehmen. Davon das ein Hund an den Schafen vorbei geht nehmen sie doch keinen körperlichen oder seelischen Schaden :???: Sie werden nervös und fressen eine Weile nicht ..... du befindest dich in der freien Natur, da kann es mal knallen, gewittern, weiß Gott was alles die armen Schäfchen aufregen kann.

  • @Shenja

    Kleiner Tipp: Erst lesen, dann kommentieren. Meckmeck hat nichts von einem Freilaufgebiet für Hunde geschrieben, sondern nur von einem Gebiet in welchem es nun mal viele Hunde gibt, die frei laufen gelassen werden. Das ist für mich ein großer Unterschied. Darüber hinaus kann ich mir nicht vorstellen, dass ein Schäfer seine Schafe einfach mal irgendwo hintreibt, sondern sicherlich auch nur bestimmte Gebiete hat, wo sie hin können, bzw wo man ihre gärtnerischen Fähigkeiten gebrauchen kann. Vielleicht kann Meckmeck dazu auch mal was schreiben. Deswegen einem Schäfer Blauäugigkeit finde ich ziemlich dreist und beschränkt in eine unrealistische Sichtweise.


    Wie dem auch sei zum Thema:
    Ich persönlich hasse nichts mehr, als wenn man mir bei meiner Arbeit dazwischen fummelt und mir alles durcheinander bringt. Ich hüte zwar keine Schafe, sondern alte Menschen (um es mal krass auszudrücken) und es gibt nichts schlimmeres, als wenn jemand Fremdes von aussen kommt und mir meine dementen Leutchen durcheinander bringt. Da könnte ich persönlich zubeißen. Deswegen finde ich es ein Unding, anderen Menschen in ihrer Arbeit zu behindern.

    Ich selber leine meinen Hund immer an, wenn wir in eine solche Situation geraten. Freilaufende Schafe hatten wir bis dato noch nicht, aber Pferde mitsamt Reiter im Wald. Meinem Hund schaden diese wenigen Minuten an der Leine nun wirklich nicht. Wenn ein Pferd vorbei kommt, leine ich ihn an und lasse ihn absitzen bis Hottehü und Reiterchen vorbei sind (und die meisten bedanken sich immer nett und freundlich) und dann geht es weiter. Wo ist denn das Problem bei Sichtkontakt von Schafen mal eben den Hund an die Leine zu nehmen und dran vorbei zu gehen? Ich finde es schon schade, dass für viele Menschen die Welt nur für sie existiert und sich alles nur um sie und ihre Bequemlichkeit drehen muss.

    Alle anderen Äusserungen von Meckmeck lasse ich unkommentiert, da ich mich den meisten Vorrednern dazu anschließe. Aber ich kann die Verärgerung schon verstehen. Denn im Gegensatz zu Donner und Blitz hat der Mensch doch Einfluss auf seinen Hund und kann solche Zusammenstöße vermeiden und man muss nun wirklich nicht durch eine Herde marschieren nur weil man grad mal Bock dazu hat.

    Übrigens hat mein Hund nichts bei Arbeitshunden zu suchen, die gerade ihrer Tätigkeit nachgehen. Sei es Polizei-,Such-, Blinden- oder Hütehund.

  • Das passt genau zu der Kategorie Schäfer die bei den Hundebesitzern hier sehr "beliebt" ist.
    Den bissigen "Schäferhund" der auf Alles und Jeden los ist haben wir auch schon durch, den gibts nachdem die Geschädigten aktiv geworden sind nicht mehr.
    Bei uns werden die Herden vorzugsweise am Wochenende direkt hinter den bebauten Grundstücken geparkt.
    Sollen die Hunde deswegen aufs Katzenklo gehen oder ins Haus pinkeln nur weil die Abstand zur Herde zu gering ist ?
    Leinenzwang auf dem Grundstück deswegen - aber Hallo.
    Außerhalb leine ich meine Hunde an obwohl denen Tiere auf der Weide am A...h vorbeigehen.

  • Zitat

    ihr seid ja wirklich naiv...der mensch isn schwein, denkst du es juckt jemanden, dass dort schafe sind?
    wer in nem hundefreilaufgebiet schafe hütet, kann doch nicht so blauäugig sein und denken, dass man in ruhe gelassen wird...

    Bitte beleidige nicht die Schweine - das haben sie nicht verdient.

    Wer blauäugig seinen Hund in ein gewusel aus irgendwelchen Tieren - reinlaufen lässt - der hat für mich persönlich eher ein Problem. Dank deiner Beiträge kann ich immer mehr und mehr nachvollziehen warum mm. so angepisst ist.

    Ich lebe wohl noch in einer kl. heilen Hunde/Tierewelt - aber - ganz ehrlich - ich denke das wir zwei - wenn wir uns jemals treffen würden - ein Thema hätten.

    Bitte erklär mir - sachlich - wie es möglich ist - das mitten in München - Schafherden - grasen und wandern können..

  • indem man vielleicht in einem gebiet das ganze macht, wo leinenpflicht herscht.
    in welcher welt leben hier manche ...

  • Zitat

    indem man vielleicht in einem gebiet das ganze macht, wo leinenpflicht herscht.
    in welcher welt leben hier manche ...

    Leinenpflicht interessiert doch keinen mehr. Nicht mal ich leine den Hund überall an wo Leinenpflicht ist.

    Allerdings werde ich jetzt, wenn ich in einem Gebiet bin, wo Schafe (Pferde, Alpakas, Ziegen was auch immer) weiden oder sogar der Schäfer mit Hund umherläuft meinen Hund auf jeden Fall anleinen. Das hat einfach mit Respekt und Rücksichtnahme zu tun.

    LG

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