Gesäugetumor OP oder nicht??
-
-
Hallo
Ich habe eine Border-Collie Hündin, jetzt 10 Jahre alt
und Herzkrankl.Anfang der letzten Woche war ich mit ihr beim Tierarzt,
da ich einen Knoten hinten an der Zitze gefühlt habe.Die Tierärztin hat mir das bestätigt, was ich mir schon gedacht habe
......einen Gesäugetumor, wohl ein Mischtumor.Sie möchte nächste Woche den Tumor rausnehmen (Erdnussgroß)
und die Gesäugeleisten bleiben drin, da es eine zu große OP
für sie wäre, wegen ihrer Herzerkrankung und ihres Alters.Ist mir auch Recht.
Ich denke, vor der OP werde ich nochmal die Lunge röntgen lassen, denn wenn da schon Metastasen drin sind, dann hat es eh keinen Sinn mehr.Viele sagen auch, wenn man erst mal schneidet, streut es erst recht.
Hat irgendjemand sowas schon mitgemacht und damit Erfahrung?Im Moment ist sie noch sehr fröhlich und ich kann kaum glauben,
das sie krank ist
Mit verzweifelten Grüßen Christine
- Vor einem Moment
- Neu
Hallo,
hast du hier Gesäugetumor OP oder nicht?? schon mal geschaut ?*
Dort wird jeder fündig!-
-
Meine Hündin wurde letztes Jahr operiert und hat 5 Zitzen incl. Tumore entfernt bekommen. Zusätzlich wurde sie kastriert. Die Proben waren alle negativ. Bisher ist sie nicht mehr auffällig geworden. Sie war zu dem Zeitpunkt 8 Jahre alt.
-
Lass sie operieren.
Wir hatten früher zuhause eine Cockerspanielhündin. Sie hatte auch so einen Tumor.
Damals wurden Hunde eigentlich noch nicht operiert. Der Tumor ist dann ganz schnell so groß geworden, dass ihr nicht mehr zu helfen war.
Sie musste eingeschläfert werden und ist nur 7 Jahre geworden. -
hallo christine

wie die ganze sache mit ner herkrankheit aussieht oder verhält kann ich dir leider nich beantworten aber über gesäugetumore könnt ich mittlerweile ein buch schreiben ....
bei meiner gizmo, altdeutscher schäferhund-labradormix, fing es auch mit einem kleinen knoten ziemlich weit hinten an .... ca erbsengroß. sie war damals 6 1/2. das war ne kleine op und das ding war entfernt .... keine große sache an sich aber die diagnose gesäugekrebs ist schonmal heftig genug ... ich kann verdammt gut nachvollziehen wie du dich grad fühlst

ca 2 wochen später hab ich den nächsten knoten entdeckt ... eine zitze weiter unten ... und dann war die angelegenheit eher weniger lustig ... ich hab mich mit meiner tierärztin kurzgeschlossen und wir haben sie im gleichen atemzug gleich mit kastrieren lassen ... also knoten raus und knuffi leergeräumt. war ne gute entscheidung da die gebärmutter auch schon veränderungen aufwies! der erste knoten war übrigens gutartig .... bei der nachkontrolle nach der zweiten op war meine tierärztin leider zur hospitation ... und diese dumme vertretung meinte nur beiläufig "sie wissen ja das dieser knoten diesmal bösartig war" ... nein wusste ich nich ******
und in diesem augenblick brach für mich echt ne welt zusammen. diese ärztin wollte doch sofort ne woche später operieren.... aber ohne mich und erst recht ohne meinen hund! als meine tierärztin wieder da war haben wir die möglichkeiten durchgesprochen und ich hab mich nach 2 tagen überlegung zur gesäugeleistenentfernung entschieden. gizmo wurde noch 3 mal operiert innerhalb von 3 monaten. es war keine schöne zeit da die op´s recht heftig sind und man immer wieder gedanken im kopf rumspringen hat ob es die richtige entscheidung war oder nich.im nachhinein ... also jetzt genau ein jahr später ... seh ich meinen hund an und sehe nen übermotivierten, glücklichen, fast gesunden hund ( arthrose im rücken aber ganz ehrlich ein viel kleineres übel mit dem man leben kann) und sag mir einfach .... das haste richtig gemacht ... ich hab die richtige entscheidung getroffen. es waren 5 op´s innerhalb eines halben jahres was für hundi ganz klar nicht angenehm war aber es hat sich gelohnt

ich hoffe dir hilft es ein kleines bisschen weiter...
liebe grüße linda
-
Grüße,
meine frühere Hündin Ronja hat mit 10 Jahren den ersten Kirschkern großen Knubbel am Gesäuge bekommen.
Ich habe nicht operieren lassen und er ist jahrelang garnicht größer geworden. Und sie hatte keinerlei Schmerzen.
Erst nach 5 Jahren fing er an etwas größer zu werden. Ronja ist 16 Jahre alt geworden.
Meine Mutter hat ihre Cockerhündin wegen Gesäugetumor operieren lassen und da hat es gestreut. Die Hündin hat die OP nur wenige Monate überlebt.
Die Entscheidung kann dir niemand abnehmen
lg
sabine -
-
Danke Euch für die tröstenden Worte.
Meine Hündin ist allerdings schon 10 Jahre alt und schwer Herzkrank, sie würde solche schweren OP`S nicht einfach wegstecken,
sonst hätte ich sie schon lange kastrieren lassen.Aber nun was anderes...
Ich war heute mal bei einem anderen Tierarzt (zweite Meinung
einholen).Sie hat eine Verhärtung(Knötchen) an der Zitze gefühlt und aus der Zitze kam
ein bräunliches Sekret.
Auch das Gewebe um die anderen war etwas Verhärtet.
Die Lymphknoten vorne sind auch ziemlich heftig geschwollen
Meine Hündin ist Scheinschwanger und hat wohl eine Entzündung
in der Zitze .Nun bekommt sie erst mal eine Antibiotikatherapie und Freitag soll ich
noch mal kommen.
Den Knoten soll ich erst mal beobachten, ob er größer wird,
dann kann man immer noch operieren,.Mal sehen wie es weitergeht
Lieben Gruß Christine
-
hallo,
vielleicht ist die Verhärtung ja doch kein Gesäugetumor. Bei Scheinschwangerschaften treten ja auch solche Verhärtungen auf.
War denn die erste Diagnose nur ein Verdacht?Meine Hündin hatte auch einen Tumor am Gesäuge.. mit 12 Jahren- kurz vor ihrem 13. Sie wurde operiert, hat es auch super überstanden.
Allerdings kam es wieder...
bei der OP wurde nämlich nur der untere Teil der Mammarleiste entfernt und nicht der obere gleich mit. Die TÄ sagte damals, es wäre eine zu große Narbe gewesen, die OP hätte noch viel länger gedauert und die Atmung war nicht 100% gut, das sei aber nicht schlimm, da der obere und unter Teil der Mammarleiste keine Verbindung hätten. Ein andere TA erzählte mir später, dass die beiden "Teile" der Mammarleiste doch eine Blutverbindung haben und dass es dadurch gestreut hat.
Sie bekam ca. eineinhalb Jahre danach also wieder einen Gnubbel, diesmal vorn und es streute so rasend schnell und wurde zu einem Lymphsarkom, man hätte nix mehr operieren können...
die Lunge war zwar frei von Metastasen und so, aber der Tumor ist wie wahnsinnig getreut, hat das Vorderbein lahmgelegt, ist auf die Haut übergegangen usw. es war ganz schlimm...
Das war mein erste Erfahrung mit Krebs, ich hatte nicht gewußt wie bösartig er ist.... ich war so machtlos.....
Ich hab mir damals so viele Gedanken gemacht:
Man muss nicht zwingend operieren, es gibt bösartige Tumore, die kapseln sich ein und es passiert nix..
Jede Op, jedes "Schnippeln" zieht Narben mit sich und höchstwahrscheinlich wuchert der Krebs dort oder irgendwo anders weiter....
Trotzdem hätte ich wiederum alles in meiner Macht stehende getan, um sie zu retten, deswegen ja auch die erste OP und ich hätte sie auch wieder operieren lassen....ich drücke ganz dolle die Daumen, dass es vielleicht doch kein Tumor ist, lass das bald nochmal genau checken..
liebe Grüße
-
Hallo
Heute war ich zur Wiedervorstellung bei der zweiten Tierärztin.
Kirsa hat ja jetzt drei Tage Antibiotika bekommen und dieses hat
bewirkt, dass die Lymphknoten etwas abgeschwollen sind,
Um die Zitzen herum ist das Gewebe weicher geworden, da die
Entzündung zurückgeht und es nicht mehr so gespannt ist.Aber leider ist der Tumor um so besser zu fühlen.
Wir haben die Lunge röntgen lassen, aber die ist ohne Metastasen.Die Ärztin hat noch eine Kollegin dazugeholt und die hat sich Kirsa auch noch mal angesehen.
Sie haben mir geraten den Tumor, da er noch recht klein ist
rauszuopereieren, aber da sowas meist durch Hormonelle
Ursachen entsteht, auch gleich kastrieren zu lassen, da sonst die
Gefahr entstünde das ewig neue Knoten entstehen.Der Tumor wird dann eingeschickt zur weiteren Untersuchung.
Habe dann meine Tierärztin nochmal informiert und die meinte,
das wäre wohl die beste Lösung un das Kirsa das bestimmt gut wegsteckt.Nun gut, am Montag wird die Süße operiert.
Drückt uns die Daumen.
Lieben Gruß Christine
-
Hallo Christine

Ich drück für die OP von Kirsa am Montag ganz fest die Daumen.
Berichte doch bitte, wie die OP verlaufen ist.Ich kann mir vorstellen, wie dir zumute ist bei der OP einer 10 Jahre alten herzkranken Hündin. Was für eine Narkose bekommt Kirsa denn ?
-
hallo christine,
ich musste bei meiner herzkranken hündin (sportlerherz) auch einen mammatumor entfernen lassen. der ta hat die gesäugeleiste von der zitze davor bis zur zitze danach entfernt. meine hündin hat es super verkraftet und der krebs ist nicht wiedergekommen.....
sie starb zwar mit 8,5 jahren, aber an einer anderen erkrankung.
alles gute für deinen wauzi....
liebe grüsse
andrea - Vor einem Moment
- Neu
Jetzt mitmachen!
Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!