Nach dem Hundespaziergang BURNHARD GRILL an und den Feierabend genießen🔥*
Alle "anderen" sind gruselig!!!
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Flauschi Pieks -
22. September 2009 um 15:38
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Hallo,
LucyLou...: Deinem letzten Satz stimme ich durchaus zu, ABER...:
Wenn mein Hund bereits Leute anbellt, die nicht mit mir reden, sollte ich dann nicht klein anfangen...? Nämlich erstmal dran arbeiten, daß er diese Leute ignoriert und wenn das klappt, die nächste Stufe in Angriff nehmen?
Was soll ein unsicherer Hund tun, wenn ich nur daran arbeite, daß Bellen zu unterdrücken? Ich muß die Gefühle, die er beim Anblick Fremder hat, umkehren. Das erreiche ich aber nicht, wenn ich ihn gleich zu Anfang mit dem (für ihn) Supergau konfrontiere.
Also laufe ich zunächst Bögen um Fremde, wechsele die Straßenseite und wenn das klappt, ohne daß der Hund verbellt, kann ich mich Fußgängern nähern und sie auf der gleichen Seite passieren. Klappt das zuverlässig, kann ich auch mal ein Gespräch probieren.
Eins nach dem anderen, oder lieg ich da falsch?
Daß mein Hund meiner Einschätzung traut und mir VERtraut, dauert eben ne Weile, wenn man erstmal an dem Punkt ist, wo der Hund eben Zweifel hat.
Liebe Grüße
BETTY und Ronja
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22. September 2009 um 19:07
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Ja, vielleicht sehe ich das auch deshalb so locker, weil ich nie große Probleme mit Menschen hatte (äh, meine Hunde). Aber der Hund ist 5 Monate (!) alt. Da dürfte sich viel eigentlich noch nicht gefestigt haben. Grisu hat in dem Alter auch vieles angebellt, was ihm nicht geheuer war. Konfrontation, lösen der Situation, ihm zeigen, ich untersuch das, nehm Kontakt auf, teile ihm dann meine Einschätzung mit, hat bei uns Wunder gewirkt. Ich halte es für fatal, bei einem jungen Hund, der gerade ausprobiert, wie worauf reagiert werden sollte, mit ausweichen oder unterbinden zu reagieren. Ich würde da auf Gewöhnung, positive Gefühle setzen und eben darauf, dass der Hund lernt, ich habe es im Griff, es passiert ihm nichts. Das ist bei Menschen ja allgemein nicht schwer, die sind ja meist durchaus ansprechbar, berechenbar und neigen nicht dazu, wild auf meine Hunde loszugehen. Und eben der Punkt: der Hund verknüpft die Dinge, er speichert ab. Deshalb wäre es mir gerade in dem Alter sehr wichtig, nie mit einem negativen Gefühl aus der Situation zu gehen, falls das irgend möglich ist.
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Hallo,
bei "toten" Gegenständen bin ich absolut für Deine "Methode".
Mit Menschen ist das aber so eine Sache, glaub mir. Ich habe das durch. Ronja war 5 Monate alt, wo sie dieses Verhalten zeigte. Die meisten Leute versuchen dann noch, auf sie einzugehen, beugen sich zu ihr runter und säuseln sowas wie "Ich tu Dir doch nix...!".
Und DAS ist genau kontraproduktiv, bestätigt den Hund nämlich in seiner Annahme, daß von Fremden was Bedrohliches ausgeht.
Eine Mülltonne oder ein Straßenschild oder eine Tüte im Wind oder whatever tut das nicht. Sowas kann ich anfassen gehen, kann es sogar streicheln (ja, ich habe Straßenschilder gestreichelt) und so meinem Hund signalisieren...: "Alles okay, das tut nix!"
Menschen sind da leider nicht so neutral. Und uns (besser gesagt meiner Motte) hat das eher geschadet. Anfangs hab ich es genau so gemacht, weil ich es nicht besser wußte. Habe mir gedacht, Ronja wird schon merken, daß alles gut ist. Nachdem ich mich dann wegen dieses Problems hier im Forum angemeldet habe, bekam ich sehr gute Tips. Da war es aber bereits so weit, daß Ronja generalisiert und ritualisiert hatte. Nun arbeiten wir bis heute dran und es stellen sich Erfolge ein.
Nur deshalb habe ich dazu geraten, vorerst auszuweichen, damit der Hund dieses Verhalten so selten wie möglich zeigen muß. Und um ihm zu signalisieren, daß Frauchen die Lage im Griff hat und es eben regelt (nicht der Hund). Der Hund kann ja nicht ausweichen oder einen großen Bogen laufen, wenn er an der Leine ist und Frauchen auf das "böse" Objekt zusteuert.
Liebe Grüße
BETTY und Ronja
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Zitat
Mit Menschen ist das aber so eine Sache, glaub mir. Ich habe das durch. Ronja war 5 Monate alt, wo sie dieses Verhalten zeigte. Die meisten Leute versuchen dann noch, auf sie einzugehen, beugen sich zu ihr runter und säuseln sowas wie "Ich tu Dir doch nix...!".
Und DAS ist genau kontraproduktiv, bestätigt den Hund nämlich in seiner Annahme, daß von Fremden was Bedrohliches ausgeht.
Das finde ich jetzt wirklich interessant. Ja, das ist der Knackpunkt. So habe ich es bei meiner Hündin mit anderen Hunden versaut, exakt so ist das gelaufen, nur auf "hündisch" :/ .
Bei Menschen dagegen: Ich würde meinen Hund niemals streicheln lassen, wenn der Hund das nicht will. Ich würde es nicht zulassen, dass den Hund jemand betatscht, sich zu ihm beugt, wenn ihm das unangenehm ist. Grisu hat in dem Alter auch auf Menschen reagiert. Ich habe es den Menschen erklärt, wir haben kurz geredet, Grisu war völlig unbeachtet daneben. Das war der Unterschied, denke ich. Er hat die Erfahrung gemacht, da passiert tatsächlich nichts, was er nicht will. Somit fielen Menschen bei mir unter "Verkehrsschild", "raschelnde Markise", "komische Tierfigur"... Völlig einschätzbar und von mir lenkbar.
Ich tu mich nur bei Hunden schwer, die ich schwierig finde zu manipulieren und es ist eben nicht jeder friedlich und leicht abzuwehren. Und das spiegelt sich bei meinen Hunden wieder. Eigentlich ein interessanter Aspekt.... Vermutlich kann man das nicht so verallgemeinern oder doch?! Dass es so vom Menschen und dessen Einschätzung von "machbar" und "berechenbar" abhängt?! -
Das der Hund das mit knapp 6 Monaten zeigt ist nicht verwunderlich. Das ist die erste Phase nach der Null-Stresstoleranz-Phase wo sich sowohl eine "Tür" im Kopf nach draussen als auch eine zweite nach drinnen öffnet.
Ich kann nur ebenfalls dazu raten frühzeitig die Aufmerksamkeit auf dich zu lenken und einfach vorbei zu gehen.
Jedes "eingehende" schlechte Erlebnis bekommst du je nach Rasse zw. 12 und 15 Monaten als dann auch wieder bei erreichen der sozialen Reife mehrfach verstärkt zurück.Ich persönlich würde Hunde zwischen 6 und 7 Monaten sowieso nur an der Leine führen. Eben aus oben genannten Gründen, um solche Fehlverknüpfungen zu vermeiden.
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Zitat
Wäre es nicht sehr viel einfacher, wenn der Hund lernt, mir und meiner Einschätzung zu vertrauen oder dass das Gruselige gar nicht so gruselig ist, statt dass man ständig die Umgebung scannen muss oder massiv auf den Hund einwirkt, so dass er sich schlicht nicht mehr traut, seine Ängste zu äußern?
Speziell dies hier würde mir sehr zu denken geben, wenn mein Hund da so reagieren würde.
Heißt dies nicht, dein Hund vertraut deiner Einschätzung kein Stück? Aber so unterschiedlich sind wohl die Erfahrungen und die Erziehungsmethoden

hallo,
ich möchte darauf noch antworten: es ist ja so, wenn ich mit fremden menschen spreche und laura bellt dann (immer aus unsicherheit), dann rufe ich sie hinter mir, bringe sie ins sitz und es ist ruhe. der "feind" wird natürlich ausführlich beäugt.
aber ich kann ja nicht beeinflussen, wann ein mensch mich anspricht. so war das gemeint. sie ist quasi trotz des bellens zu händeln. aber es ist eben wichtig, dass ich dabei ruhig bleibe und nicht rumschreie. das ist wirklich das a und o bei jeder art von hundeerziehung.grüszlis
von korktapete -
Zitat
Also bin ich zwischen Mann und Hund getreten und habe den Stinker "verscheucht" (ausfallschritt nach vorn ein scharfes "nein") und bin weiter gegangen.
Mein Hund ist mir sofort gefolgt und hat mit diesem Verhalten aufgehört.
Hat doch wunderbar geklappt! Warum sollte man ein solches Verhalten ignorieren?Offensives Anbellen und Anknurren von Menschen ist nicht gewünscht, wenn er unsicher ist, dann kann er ja einen Bogen laufen oder sich hinter dir verstecken. Er MUSS nicht nach vorne gehen!
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