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  • Zitat

    Hi,

    mal eine ganz ehrliche Meinung:

    Ihr meint das bekommt man in den Griff und wir müssen den Hund nicht abgeben ?

    Ich könnte das nicht übers Herz bringen.

    Ich habe nur so panik seitdem sie die Freundin ins Bein gebissen hat und mache mir deswegen schreckliche Vorwürfe.

    Hallo,
    sicherlich kann man das hinbekommen, aber es bedeutet, wie schon geschrieben viel Arbeit, die auch nicht mal eben in ein oder zwei Trainingsstunden erledigt ist. Wenn Ihr dran bleibt und das erforderliche Traninig durchzieht, dann habt Ihr eine Chance. Allerdings ist es dafür auch notwendig, dass es ein Vertrauensverhältnis zwischen Euch und dem Hund gibt. Und wenn Du jetzt nach der Beißattakte Panik hast (was ich absolut nachvollziehen kann), dann musst Du vorallem auch an dem Vertrauensverhältnis arbeiten.
    Alles Weitere sollte nun aber von dem Hundetrainer kommen.

    Ich drück Euch die Daumen.

    Viele Grüße
    Silke

  • schau mal hier:
    Hat gebissen

  • Erstmal vielen vielen vielen Dank für eure Antworten.

    Ihr macht mir Mut.

    Zur Auslastung: wir gehen mit ihr ganz normal gassi, toben und spielen zu Hause. Ich gehe mit ihr aufs Feld und wenn keiner in 100 Metern da ist - nehme ich ihr die Leine an und lass sie rennen.

    Das mit dem Sprüher habe ich zu Hause ausprobiert wenn es an der Türe klingelt. Klappt zwar auch - aber sie hat Angst vor dem Halsband und deswegen haben wir es auch nur einmal benutzt und seitdem nie wieder.

  • Hallo,

    da eure Hündin ja wohl bei Spaziergängen sicherheitshalber immer an der Leine geführt werden muss und ihr somit alle ihre Entscheidungen übernehmt, ist zu Hause wohl der einzige Ort, bei dem sie frei handeln kann....

    Ein Sprühhalsband ist bei falscher Anwendung (dies geschieht bestimmt bei einer großen Mehrheit der Anwender) absolut falsch und kann zu fatalen Fehlverknüpfungen beim Hund führen.
    In Werbungen für ein solches Band werden m.E. zu leichtfertig Erfolge "verkauft".

    Mithilfe eines professionellen Trainers könnt ihr gemeinsame Wege einschreiten, die sicher langatmig und konsequent durchschritten werden müssen. Letztendlich kann eure Hündin schon sehr, sehr lange ihren Kopf durchsetzen und das wieder gerade zu rücken, braucht Zeit.

    Viel Erfolg.

  • Was hältst du von Martin Rütter? Wenn ich die Wahl hätte würde ich auf jeden Fall da hingehen.

    Was ich aber noch sagen wollte.

    Ich hab zwei Hunde, keiner von beiden ist in irgeneiner Weise schonmal aggressiv geworden gegenüber Menschen.

    Allerdings würden fremde Kinder (oder auch Erwachsene) niemals mit meinem Hund spielen oder ihn anfassen dürfen wenn ich nicht dabei bin.

    Mein Freund hat zwei Kinder und wenn die Besuch mitbringen dürfen die sicherlich mal Hallo sagen und die Hunde streicheln. Aber dann ist auch schluss.

    Ausserdem kommt auch nochmal von mir die Frage: wie wird der Hund ausgelastet?

  • "Ich persönlich denke NICHT dass die Hündin beschützen wollte. Ich meine, dass die Hündin es nicht leiden kann, wenn sich jemand in IHREM Revier schnell und frei bewegt. Sie kontrolliert wer sich wohin begeben darf "
    --> Genauso machen es meine auch gerne - mit einem Unterschied: ich passe auf den Besuch auf und auf die zwei, wenn der Besuch sich in der Wohnung bewegen möchte, dann bremse ich die Hunde aus und mache klar, daß das MEINE Aufgabe und Entscheidung ist, wer sich da bewegen darf - völlig normal beim Hund mit Wachtrieb, aber wenn ich das weiß, mache ich den Besuch vorher aufmerksam und passe (besonders bei fremden Kindern im Haus) rechtzeitig auf, lasse den Hund evtl. solange in einem geschlossenen Zimmer (oder bei mir - WENN gewährleistet ist, daß ich ihn IMMER ununterbrochen im Auge habe UND auch eingreifen kann!) oder leine ihn irgendwo an.
    In meinen Augen habt Ihr nichts geschrieben, was nicht ein völlig normales Verhalten des Hundes wäre - sprich, wenn man es nicht so haben möchte, muß man daran arbeiten (und KANN man auch), und dem Hund zeigen, wie er sich stattdessen benehmen soll. Bis das so klappt - sichern! Stichwort "managen" der Situationen, v.a. bei Besuch.
    So wie sich das bisher Gelesene anhört, am besten mit einem Trainer, der Euch noch eine ganze Menge Wissen zu hundlichem Verhalten mitbringen kann, damit Ihr den Hund noch besser zu verstehen und zu nehmen lernt.
    Nicht aufgeben, einfach daran arbeiten, je besser Ihr Hunde versteht, umso besser könnt Ihr mit dem Verhalten umgehen und falschem Verhalten vorbeugen! Ich finde es toll, daß Ihr nicht gleich aufgebt!
    Den Willen habt ihr - also: ans Werk! ;-)
    Viel Erfolgt wünscht Euch
    BieBoss

  • Die Leut von D.O.G.S kommen allsamt auch nach Haus..

    Das ist fester Bestandteil seines Trainingskonzeptes.

    Der Vorteil bei Rütters Leuten ist halt, dass sie absolut hundeorientiert arbeiten.

    Das geht nicht wenigen Trainern leider nach wie vor ab.


    Du hast gar nicht auf den Vorschlag mit dem Themenabend Aggression reagiert? Der ist ja weniger für deinen Hund als vielmehr für dich und deine Frau eine Möglichkeit, erst mal zu verstehn, was da schief läuft..

  • Hallo!

    da habt Ihr auch einen interessanten Rassemix - was kommt denn da überhaupt durch? Mehr der Dackel oder mehr die grösseren Rassen? Ich würde da in jedem Fall mal anfangen sie langsam an den Maulkorb zu gewöhnen, denn so einfach wird das wohl nicht werden. Unsere letzte Rottweiler Hündin war mit "fremden" Kindern auch nicht verträglich, da kam einfach der Schutztrieb raus. Unsere Töchter konnten mit ihr alles machen, aber sobald Freunde da waren ging gar nichts mehr. Da half auch keine Hundeschule, Training etc. sondern da gab's dann halt bei Besuch den Maulkorb und ein wachsames Auge. Irgendjemand hat auch die Frage nach der Auslastung gestellt. Einfach nur Spazieren gehen reicht häufig nicht aus. Wir haben mit unserer Nasenarbeit (Fährtentraining) gemacht und das hat echt gut geholfen dass sie deutlich entspannter wurde.

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