Nach dem Hundespaziergang BURNHARD GRILL an und den Feierabend genießen🔥*
Gernvt! Er spielt mit mir statt ich mit ihm
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Gast35463 -
18. September 2009 um 11:35
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Hi

Folgende Situation:
Mein Junghund (7 Monate) und ich auf einer großen Wiese. Ich lasse ihn sitzen/abliegen, gebe ihm ein "Bleib" werfe dann unseren Trainingsdummy (Beißwurst). Er bleibt brav liegen/sitzen und wartet auf mein Signal "Brings". Sobald es ertönt, spurtet er zur Beisswurst und schnappt sie sich triumphierend.Dann gehts los. Er rennt mit dem Teil im Schnabel wirld schüttlend und hopsend ca 4-5 mal in großem Bogen um mich. Bleibt irgendwann stehn und schaut mich an (ca. 10m entfernt). Daraufhin ich wieder "Brings". Das nimmt er zum Anlass, die wilden Runden auf der Wiese wieder aufzunehmen. Ich und das Signal das ich ihm gegeben habe schlichtweg uninteressant.
Irgendwann bleibt er wieder stehn. Ich wieder "Brings" und zeige ihm, dass ich Futter in der Hand habe. Keinerlei Erfolg. Er zeigt keine Anstalen sich mir zu nähern.Irgendwer gab mir mal den Tipp man solle sich in dem Falle einfach umdrehn und ihn ignorieren. Das hab ich dann als nächstes probiert. Draufhin kam er dann etwas verdutzt angelaufen und stellt sich mit dem Dummy im Maul vor mich hin.
Ich lobe ihn, will es ihm abnehmen (im Tausch gegen Futter). In dem Moment, in dem ich danach greifen möchte, macht er ne 180 Grad Wendung und rast wieder davon damit.Daraufhin war ich echt genervt, weil ich wie ein Depp auf der Wiese stand und quasi meinen Hund anbettele mir doch endlich das blöde Spielzeug zu bringen.
Ich wusste mir nicht mehr anders zu helfen als einfach (ihm den Rücken zugewendet) von der Wiese zu laufen, ohne ihn weiter zu beachten.Er schaut mir kurz nach (auf die Art: "Meint sie es ernst, oder kommt sie gleich wieder her?") Als er feststellt, dass ich nicht mehr zurücklaufe sondern mich weiter entferne, kommt er angerast und mir hinterher. Als ich stehenbleibe setzt er sich vor mich hin und schaut mich mit seinem Unschuldsblick an NUR BLÖDERWEISE HAT ER NUN DAS SPIELZEUG NICHT MEHR SONDERN IRGENDWO IN DER PAMPA LIEGEN LASSEN.
AHHHHHHH

Auf "Such" findet er es irgendwann wieder, aber dann geht das "Bring" Spielchen meisten wieder los.
Wenn ich Glück hab, hab ichs ca 15 Min. nachdem ich es geworfen hatte wieder.
Dazu muss ich sagen "Bring" und auch "Aus" habe ich ihm erst mit ca. 5 1/2 Monaten beigebracht, da unsere damalige Hundeschule mir als Hundeneuling erzählt hat, dass man nichts schlimmeres tun kann, als seinem Hund "Aus" zu sagen, wenn er Spielzeug oder sonstwas in der Schnauze hat, da das einem Hund schlimmen seelischen Schaden zufügt und einen unheimlichen Zwang auf das Tier ausübt

Ich hab das in der ersten Naivität natürlich geglaubt
Ihrer Meinung nach sollten wir immer wenn er etwas hat und damit rumrennt, "Suuuuper, fein, toll" sagen, dann würde er kommen und es hergeben (gegen Futter). Heute sehe ich es so, dass wir ihm damit beigebracht haben, dass es SUUUUPER ist, wenn er das Ding hat aber nicht wieder hergibt. (siehe auch hier : https://www.dogforum.de/viewtopic.php?…n+durcheinander )Hat jemand einen (vielleicht den ultimativen
) Tipp??Grüße
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18. September 2009 um 11:35
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Gernvt! Er spielt mit mir statt ich mit ihm - Vor einem Moment
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In unserer Hundeschule haben wir gelernt, dass man das Apportieren von hinten her lernen soll.
Zuerst den Hund das Spieli ins Maul nehmen lassen, und das AUS üben. Dann das Spieli mit der Hand auffangen und dazu das Kommando: IN DIE HAND (oder ähnlich). Wenn das klappt (soll aber wirklich gut klappen), dann kann man mal auf ein zwei Schritte Entfernung gehen und das 'in die Hand' fordern. Er MUSS, um das Signal richtig auszuführen, zu Dir kommen. Dann die Entfernung steigern...!!
Das waren damals über 10 Schritte, ganz klein aufgebaut und irgendwo hier in einem Thread habe ich mir mal die Mühe gemacht und das alles aufgeschrieben.
Das Kommando 'Bring' hat er, meiner Meinung nach, nicht kapiert. Das braucht man eigentlich auch nicht.
Ich habe den Hunden gelernt (bzw. sind bei einem noch dabei), dass das Fassen und Aufnehmen 'Tock' heißt (kannst auch jedes andere Wort nehmen) und wenn er das Spieli aufgenommen hat, reicht das Kommando 'in die Hand'!!!Ich hoffe, ich konnte das anschaulich erklären. Wenn ich heute Abend Zeit habe, suche ich mal nochmal nach dieser genauen Auflistung!
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Deine Beschreibung wirkt auf mich so, als sei Dein Hund RICHTIG GLÜCKLICH, dass Du mit ihm Jagdspiele machen willst. Ich würde mich darüber nicht ärgern, sondern herauszufinden versuchen, wie ich die Kontrolle erlange.
Ein Ansatz wäre, das Leckerli IM Apportel zu verstecken (z.B. in einem Preydummy). Du kannst es ja darin verstecken, während der Hund Dich beobachtet. Wichtig ist, dass NUR DU das Leckerli befreien kannst. Es mag ein paar Stunden oder Tage dauern, bis Wuff das kapiert - aber ihr habt ja noch viele Jahre Zeit miteinander.
Anderer Ansatz: Dein Hund WILL doch toben. Ok, dann nimm das TOBEN als Belohnung - dazu musst Du ihm aber erstmal zeigen, dass Du das Toben als Belohnung ERKENNST. Also beim kleinsten Erfolg (den Du VORHER definierst) TOBST Du 5 Sekunden intensiv und brichst dann deutlich das Toben ab (z.B. durch Sitzkommano oder Abwenden und Gehen). Dann wieder ein definiertes KLEINES Ziel, Belohnung Toben und Abbruch.
Dauert auch. Na und?
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Was ist denn Dein Ziel?
Ordentliches Apportieren für irgendeine Prüfung oder nur Spieli zurückbringen zum Weiterspielen?
Ja nachdem würde ich das ausbauen.
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hatte ich mit meinem Aussie auch alles als er in diesem Alter war und ja, auch ich kam mir vor wie der letzte Depp

Es gibt mehrere Möglichkeiten
- du nimmst keinen Ball oder Beißwurst o.ä. sondern einen Preydummy mit Futter drin. Das Zurückbringen erstmal NUR in der Wohnung üben!!! Schrittweise nach draußen verlegen.
- Das Apportel absichern mit einer Leine
- den Hund absichern mit einer Schleppleine
- Die ganze Apportiererei von hinten aufbauen: erst das aufnehmen, dann das Tragen, dann das Ausgeben üben und all diese übungen zusammensetzen, wenn sie im Einzelnen klappen
- Dem Hund beibringen, während er an der Leine geht, etwas zu tragen (z.B. seinen Lieblingsball nach Hause tragen). Dafür belohnen.Wie du es auch machst: sichere die Bedingungen ab, schau, dass er NICHT die Möglichkeit hat, dich zu veräppeln!
Viel Spaß beim Üben.
Gruß
Jenny - Vor einem Moment
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Vielen Dank für den Tipp, Steffi! Den Futtercheck werde ich mir definitiv mal ansehen. Besonders die kostenlosen Futterproben finde ich natürlich spannend - das probiere ich gleich mal aus. 😄
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Zitat
Deine Beschreibung wirkt auf mich so, als sei Dein Hund RICHTIG GLÜCKLICH, dass Du mit ihm Jagdspiele machen willst. Ich würde mich darüber nicht ärgern, sondern herauszufinden versuchen, wie ich die Kontrolle erlange.
für mich ist es grober ungehorsam und reine verarsche was der hundi dort abzieht oder er weiß wirklich nicht was du von ihm willst.
übrigens ne schleppleine ans geschirr und wenn er um dich rumhüpft draufsteigen und dann hast ihn unter kontrolle -
Mein Ziel ist es im Moment eigentlich nur, dass er mir das Spielzeug auf irgendeiner Art wieder bringt. Daraus möchte ich dann das ordentliche Apportieren aufbauen....
Aber ich denke er muss zum Apport doch erst einmal begreifen, dass es darum geht, das Objekt zu holen und zu bringen und nicht, dass es eine Art Jagdbeute für ihn ist, die es gilt solange wie möglich zu schütteln und zu behalten. :/
Glaube langsam auch, dass das Kommando "Bring" für ihn wohl keine Bedeutung hat, wobei er es (zwar selten) hin und wieder auf eben dieses KOmmando wirklich bringt. Ich frage mich nur, warum er es mir nicht mal gegen Futter tauschen möchte, da er ansonsten wirklich äußerst verfressen ist, aber sobald er das Teil hat, scheint Futter keine Bedeutung mehr zu haben (wobei wir immer VOR dem Füttern üben, er müsste also durchaus hungrig sein)
Hmm -
> ür mich ist es grober ungehorsam und reine verarsche was der hundi dort abzieht oder er weiß wirklich nicht was du von ihm willst.
Eben das ist das Problem von elektronischer Kommunikation: Wir können es gar nicht beurteilen, wir können nur Vermutungen anstellen. Die Frage nach dem ZIEL ist doch genau richtig - wenn es ums Spielen geht, braucht man keine Zwangsmittel einzusetzen (und eine Schleppleine ist ein Zwangsmittel). Wenn das Ziel Gehorsam ist, muss auch dem Hund klar sein/werden, dass jetzt GEARBEITET wird.
"Groben Ungehorsam" kann ich in der Beschreibung nicht finden, denn diese wirkt auf mich wie eine SPIELSITUATION. Was ist "im Spiel" denn bitte "grober Ungehorsam"? Die Kommandos sind doch - laut Beschreibung - weder klar noch sitzen sie hundertprozentig fest. Also kann es keinen "Ungehorsam" geben (dazu müsste die Situation wasserdicht eindeutig sein), sondern nur "Übermut", oder?

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Oh - süüüüüßßß! :liebhab: Überschäumender jugendlicher Leichtsinn! Nicht ärgern, lachen und dich über den kleinen Wildfang freuen!! Was hast du denn für einen Hund?
Echter Apport und ein bisserl Beißwurst werfen und wiederbringen sind ein grundlegender Unterschied. Ersteres kann mein inzwischen 2-jähriger Schnauz immer noch nicht - was wohl auch daran liegt, dass wir es bisher noch nicht trainiert haben. Hier ist ein Link zu einem möglichen Trainingsaufbau:
http://www.dog2day.de/Apportieren-freudig-schnell.111.0.htmlDein aktuelles Problem würde ich allerdings anders lösen. Du hast schon recht, es ist ein Spiel, dass dein Hund mit dir spielt: "Ich hab da was, was du nicht hast". Da hast du mehrere Möglichkeiten:
1. Du hast noch ein zweites Spieli und holst das raus, wenn er mit dem anderen stiften geht. Ruf ihn und locke dabei mit seinem Spielzeug. Oder "vergiss" deinen Hund, tu so, als wäre er Luft und spiele mit DEINEM Spielzeug, bis er wieder bei dir ist.
2. Du machst eine Schleppleine dran. Wenn er abdüst, rufst du ihn und läufst in die andere Richtung. Je näher er zu dir rankommt, umso kürzer die Leine (damit er nicht wieder abdüsen kann), aber am besten alles ohne große Spannung auf der Leine. Ist er bei dir, freu dich mit ihm über das tolle Spieli (das finde ich gut von deiner alten Hundeschule!) und sag dann erst AUS. Danach sofort weiter spielen.Generell solltest du möglichst viele Beißwurstspiele erstmal ohne Werfen sehr körpernah spielen. Dann lernt dein Hund, dass es Spaß macht mit dir ZUSAMMEN mit dem Spieli zu spielen.
LG,
das Krümelmonster. -
Wenn es richtiges Apportieren werden soll, dann würde ich es auch von hinten aufbauen.
Die meisten Hunde haben ziemlichen Stress mit der Abgabe von ihrer "frisch erlegten" Beute und zeigen derartiges Verhalten - Beute totschütteln, Spielaufforderung, mit Beute wegrennen usw. usw...
Je vehementer der Mensch dann wird, desto geringer ist der Erfolg. Das erkennst Du auch daran, dass Futter plötzlich uninteressant wird: Unter Stress kann ein Hund nicht fressen.
Das Ziel bei der Apportierarbeit ist ein Hund, der schnell und ohne Stress mit der Beute zurückkommt. Daher baut man es von hinten auf, so dass der Hund die Chance hat zu lernen, dass es richtig toll sein kann, wenn die Beute beim Mensch ist.
Daher baut man im Dummytraining die Arbeit so auf, dass man Dummytragen bei Herrchen/Frauchen übt. Das macht man ziemlich lange und immer, immer wieder. Dann übt man auch noch einzeln die Abgabe, ohne dass das Dummy geworfen wird.
Es gibt dazu auch gute Bücher und Videos
Und eine Rubrik hier im Forum 
Viele Grüße
Croinna - Vor einem Moment
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