...rastet beim abtrocken völlig aus

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  • @Milana...genauso wie Steffi es beschrieben hat, ist es leider auch...wir haben schon versucht es Dir in Deinem anderen Thread zu sagen, das Dein Hund halt sehr Übermütig bzw Draufgängerisch ist...er ist jetzt KEIN Welpe mehr...und er wird in seiner Jugend noch aufmüpfiger(seine Jugend hat noch nicht mal richtig begonnen)...naja Du wirst selber wissen, was Du tust...ich kann Dir nur raten...hör ein wenig auf das was Steffi geschrieben hat...ich hoffe ich bin Dir nicht zu Nahe getreten...es ist natürlich nicht leicht für Dich einen so "frechen" Hund zu haben...ich glaube Dein Hund muß noch einen "Gang zulegen" bevor Du wirklich weißt was wir meinen.

    ...naja, wird schon gutgehen

  • Puh...ich dachte schon ich bin mit meiner Meinung alleine...
    Ich will hier niemandem zu nahe treten...aber dieses schrittweise ans Handtuch gewöhnen und ein Leckerchen hier und eins da...nee...das seh ich echt nicht ein!
    Es gibt einfach einige Dinge, die gemacht werden müssen auch wenn Hundi sie vielleicht unangenehm findet (zb. Abtrocknen, Bürsten, Medikamente eingeben etc.) und da würde ich mich auf keinerlei "Spielchen" einlassen! Da erwarte ich einfach, dass der Hund sich ruhig verhält...tut er das nicht gibt es eine ganz klare Ansage! Hat bisher noch bei allen Hunden geklappt...egal ob bei den eigenen oder Pflegehunden...ich hatte noch nie das Problem mit sich windenden, um sich schnappenden Vierbeinern, nur weil ich sie abtrocknen will...

  • Ja ihr habt Recht.
    Und ja ich weiß was ich tue...da ich das Gefühl habe momentan in meiner HuSchu nicht weiter zu kommen, werde ich am Dienstag mal eine andere ausprobieren.
    Und ich finde es nicht schlimm, dass ich hier immer wieder nachfrage was zu tun ist, denn mein "normaler" Hundeverstand hört bei dem Hund halt auf. Und es ist halt auch nicht immer nach Schema F zu verfahren. Ich dachte ja auch ich kriege sie hin, aber es geht halt nicht. Und Mitleid hab ich schon lange keins mehr mit ihr und wenn ich schreibe ich weiß nicht was der Vorbesitzer mit ihr gemacht hat ist das nur eine Feststellung.
    Es soll halt auch Hunde geben, die nicht so einfach sind, auch wenn der Hundehalter einiges versucht...ich bin mit meinem Latein am Ende.
    Vllt mach ich mir auch einfach nur zu viele Gedanken und es ist völlig normal wie sie sich verhält, nur ich kann damit nicht umgehen?!
    Ich weiß es nicht....Fakt ist, so wie es jetzt ist gehts nicht weiter.
    Ich hoffe auf die neue Hundeschule, mit neuen Ansätzen, oder die sagen mir vllt. doch dass der Hund jemanden braucht der WIRKLICH absolute Hundeerfahrung hat. (ich hab nur die normale Familienhundeerfahrung :ka: )
    Wir werden sehen

    Edit: Grad noch gesehen : Sleipnir
    2 Hundetrainer konnten mir keine Ansätze für klare "Ansagen" nennen.
    Wenn du den ultimativen Tip hast...als her damit. Ich wär echt dankbar...

  • Es ist wirklich sehr schade das man das alles nicht in der Realität beobachten kann...es ist wirklich schwierig aus der Ferne zu urteilen(will ich mir auch nicht anmaßen)...ob es ein reines Erzihungsproblem ...oder ein bleibender Charakterzug Eures Hundes ist...ich verstehe das es schwer für Dich ist das auseinandetzuhalten.

    ...noch mal viel Glück :smile:

  • Einen "ultimativen Tipp" aus der Ferne zu geben, ohne den Hund in Aktion zu sehen, ist natürlich fast unmöglich!
    Ich versuch es mal ganz grundsätzlich zu beschreiben:
    Mit das Wichtigste ist die eigene Souveränität...ich erwarte einfach, dass der Hund sich so verhält, wie ich mir das vorstelle...damit ist schon mal die Hälfte gewonnen, denn so trete ich ganz anders auf, als wenn ich mir im Vorfeld schon Gedanken mache ob denn alles klappen wird und dadurch zwangsläufig unsicher werde.
    Lehnt der Hund sich dann trotzdem auf gilt es einfach ruhig und möglichst emotionslos auf den Hund einzuwirken. Wie diese Einwirkung aussieht hängt jetzt natürlich ganz von dem Hund ab...das ist ne absolute Gradwanderung...denn einerseits muss ich so unmissverständlich und massiv auftreten, dass der Hund wirklich beeindruckt ist (nichts ist schlimmer als hier immer wieder halbherzig einzuwirken...dadurch stumpft der Hund nämlich mehr und mehr ab und nimmt einen gar nicht mehr ernst...), andererseits darf die Einwirkung auch nicht zu massiv sein...denn das Grundvertrauen in mich darf natürlich nicht erschüttert werden...er soll ja keine Angst vor mir als Person bekommen...
    Wahrscheinlich hilft dir das jetzt auch nicht wirklich weiter...aber man kann halt einfach nicht sagen mach xy, dann bekommst du das Problem in den Griff...dafür sind Hunde viel zu individuell und das was den einen Hund kaum tangiert erschüttert den anderen vielleicht schon in seinen Grundfesten...

  • Zitat

    Edit: Grad noch gesehen : Sleipnir
    2 Hundetrainer konnten mir keine Ansätze für klare "Ansagen" nennen.
    Wenn du den ultimativen Tip hast...als her damit. Ich wär echt dankbar...

    Ja, bitte! Genau das würde mich auch interessieren! Meine "Mistbiene" lässt sich nämlich auch nicht alles auf Anhieb gefallen, egal, wie klar die Ansagen sind!
    Wenn sie nicht will, dann will sie nicht, basta. Sie nimmt auch gerne mal Eingesperrtsein in Kauf, obwohl sie das hasst wie die Hölle! Sie ist ein sturer Sturkopf, der sich nicht dressieren lässt, wohl aber überzeugen. Und Überzeugungsarbeit dauert nun mal. Oder sollte man sie zum Abrubbeln in den Schraubstock spannen? :lol:

    Zitat

    Wahrscheinlich hilft dir das jetzt auch nicht wirklich weiter...aber man kann halt einfach nicht sagen mach xy, dann bekommst du das Problem in den Griff...dafür sind Hunde viel zu individuell und das was den einen Hund kaum tangiert erschüttert den anderen vielleicht schon in seinen Grundfesten...


    So ist es!

  • Ich würde "klein" anfangen und das Handtuch durch mehrere Waschhandschuhe ersetzen, die wedeln nicht so verlockend. Außerdem würde ich sie im trockenen Zustand häufiger mal abrubbeln (und belohnen, wenn sie still steht), dann fällt etwas Stress weg, da man ja jederzeit aufhören kann, und sie gewöhnt sich dran. Allmählich würde ich die Handschuhe dann über kleine Gästehandtücher bis hin zur Handtuchgröße steigern.
    Viel Erfolg.

  • Zitat

    Ich würde "klein" anfangen und das Handtuch durch mehrere Waschhandschuhe ersetzen, die wedeln nicht so verlockend. Außerdem würde ich sie im trockenen Zustand häufiger mal abrubbeln (und belohnen, wenn sie still steht), dann fällt etwas Stress weg, da man ja jederzeit aufhören kann, und sie gewöhnt sich dran. Allmählich würde ich die Handschuhe dann über kleine Gästehandtücher bis hin zur Handtuchgröße steigern.

    Und das würd ich z.b. nicht machen...
    Ich bin ja ein durchaus geduldiger Mensch...aber diese Geduld hat auch Grenzen...das Abtrocknen ist doch ein absolut alltäglicher Vorgang, tut dem Hund nicht weh und ist schnell vorbei...wenn der Hund sich da schon nicht kontrollieren lässt...welche Probleme hab ich da erst bei wirklich unangenehmen Dingen (z.B. Augentropfen eingeben)?

    Ich machs mal etwas plastischer:
    Foxhound-Rüde, Tierschutzhund, hat 11 Jahre in einem Verschlag gehaust mit sehr wenig Menschenkontakt, 35 Kg geballte Körperkraft.
    Der hat sich am Anfang beim Abtrocknen auch gewunden wie ein Fisch an der Angel...nicht weil er Angst hatte, er fand das nur höchst überflüssig und wollte schnell in sein Körbchen...
    Was hab ich gemacht...ich hab ihn einfach mit den Knien zwischen meinen Beinen fixiert und gegen gehalten. Klar fand er das gar nicht toll...aber ich hatte einfach den längeren Atem...
    Ich hab den Hund dadurch weder verängstigt, noch sein Vertrauen erschüttert...ich hab ihm einfach nur keine Möglichkeit mehr gegeben sein "Spielchen" zu spielen...
    Das musste ich ein paar Mal machen und heute steht der wie ne Eins da und lässt sich abtrocknen...

  • Aruna lässt sich heute auch wie ne Eins abtrocknen, aber nicht, weil ich Gewalt angewendet habe, sondern weil ich sie überzeugt habe, dass Abtrocknen etwas Feines ist. Dauert natürlich wesentlich länger, schafft aber auch mehr Bindung und erleichtert immer mehr alle zukünftigen Aktionen, bei denen hund anderer Meinung ist als Frauchen.

  • Ich kann mich nur den Beiträgen von Steffi und Björn anschließen, denn auch in meinen Augen ist dieses übertriebene Theater, das zeitweise mit den Hunden ganz allgemein veranstaltet wird, nur um sie zu irgendetwas zu "überreden", absolut unverständlich.
    Diese ganze Ausdiskutiererei, das ist es nämlich, unter Zuhilfenahme von Leckerlie und Co, ist letztlich nur eine Bestätigung für den Hund, und führt wahrscheinlich sofort und schnurstracks zum nächsten Problem.
    Das Pflegeprogramm, dazu gehört auch das Abtrocknen, Kämmen und Schneiden etc., sollte eine absolute Selbstverständlichkeit sein, auch ohne Beruhigung und Bestechung.

    LG Britta

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