Nach dem Hundespaziergang BURNHARD GRILL an und den Feierabend genießen🔥*
Hilfe, ich habe keinen Hund und Angst vor Hunden
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Zitat
Nicht-Hundemenschen werden "genötigt", auf Hunde zu treffen. Der HUNDEHALTER ist verantwortlich, nicht derjenige, der Angst vor Hunden hat.Hunde jedoch gehören seit Jahrtausenden als Begleiter in unserer Kultur zum Menschen - daher ist es sinnvoll, sich zumindest in soweit damit zu beschäftigen, das man mit normalen Begegnungen zurecht kommt.
[/quote]PS.: by the way...: Eine "normale" Begegnung mit einem Hund ist für mich so eine, bei der der Hund bestmöglichst noch in einen Bogen an dem Menschen vorbeigeht und ihn völlig ignoriert. Von solch einer Begegnung sprechen wir hier aber nicht...[/quote]
Doch ... so wie Du es formuliert hattest sind auch ganz normale Begegnungen eingeschlossen. Nicht-Hundehalter werden genötigt auf Hunde zu treffen.
Daher fand ich es ja überzogen - denn das würde einem totalen Hundeverbot gleichkommen.Auch Rauchern wird ja das Rauchen nicht total verboten - nur eben unter den Bedingungen, das nicht Nicht-Raucher den Qual miteinatmen müssen. Und selbst das ist noch umstritten.
Über den Rest brauchen wir nicht diskutieren - verantwortlich ist selbstverständlich der Hundehalter. Da sind wir uns ja einig.
Dennoch empfiehlt es sich einfach im eigenen Interesse auch Nicht-Hundehaltern, sich ein wenig damit zu beschäftigen. Ganz einfach weil sie dann auch aus blöden Situationen, wo der Hundehalter seiner Verantwortung nicht nachkommt - was ja immer wieder passiert - besser und mit heiler Haut rauskommen.
Verpflichten kann man freilich dazu niemanden. -
28. August 2009 um 16:42
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Hilfe, ich habe keinen Hund und Angst vor Hunden - Vor einem Moment
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Hallo,
susami...: Vielleicht sollten wir zusammenfassend feststellen, daß wir uns im Kerngedanken einig sind, aber die Wahl der Parabeln, um es zu verdeutlichen, unglücklich gewählt wurden.
Ich wollte nichts anderes ausdrücken als Du auch. Ich bin selbstverständlich DAFÜR, daß sich JEDER bildet, was Hundeverhalten angeht. Eine HuSchu in unserer Nähe bietet z.B. extra Kurse an für Postboten und Zusteller...
, aber es tut eben nicht jeder, weil es auch Menschen gibt, die weniger als null Interesse an Hunden haben. (So wie ich an Löwen.)Daß wir unsere Verantwortung als Hundehalter wahrnehmen, setze ich eigentlich voraus, das bedarf keiner Diskussion.
Und ich muß eben jederzeit damit rechnen, daß ich Menschen treffe, die Angst haben und/oder sich falsch verhalten...that's life...!
Liebe Grüße
BETTY und Ronja
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ich schreib das sicherheitshalber nochmal. Mir geht es nicht darum, ob Du dich in der Situation falsch verhalten hast oder nicht. Kann ich erstens nicht sagen und zweitens ist es jetzt unerheblich. Mir geht es in deinem Fall um Folgendes:
Du scheinst unter der angespannten Situation mit den Nachbarn zu leiden und willst einen Schritt auf sie zugehen. Das finde ich gut. Aber ich kann auch verstehen, dass die HH nicht gut auf dich zu sprechen sind. Die Situation hat sich wahrscheinlich völlig anders für sie dargestellt und sie werden vermutlich der Ansicht sein, dass Du erst ihren Hund angegriffen hast und ihnen dann auch noch Ärger mit den Ämtern eingebracht hast.
Das kommt in keiner nachbarschaftlichen Beziehung gut an. Wenn Du weiterhin eine Klärung unter Euch wünschst, dann solltest Du dabei auch bedenken, wie sich deine Nachbarn gefühlt haben. Sollte sich die Situation weiter hochschaukeln und eine friedliche nachbarschaftliche Beziehung nicht mehr möglich scheinen, dann könntest Du auch versuchen einen Mediator hinzuzuziehen.
Zitat
Der Vergleich mit Menschen ist völlig unangemessen. Sofern man nicht autistisch ist, weiß man das Verhalten anderer Menschen ungefähr zu deuten. Man kann aber nicht von jedem Menschen erwarten, dass er die Körpersprache von Tieren zu deuten weiß. Und kein Mensch sollte die Körpersprache von Tieren deuten können müssen, um unbeschwert auf der Straße spazieren gehen zu können.(...)Und wie kommst Du auf die Idee, dass man als Mensch die Körpersprache anderer halbwegs zuverlässig lesen kann? Es gibt schon unter Menschen viele Missverständnisse deshalb und eben deshalb auch Paragraphen, die das vor dem Gesetz regeln.
Zudem kann man den Menschen nunmal nicht immer vorher sehen und auf den Hund soll man ja auch achten.
Zitat
Wenn ein Tier meine Individualdistanz (der Begriff passt hier nicht wirklich, aber ihr wisst hoffentlich was ich meine) stört und ich mich bedroht fühle, dann habe ich das Recht mich zu verteidigen. Wenn ein HH nicht dazu in der Lage ist seinen Hund zu kontrollieren, muss der HH mit den Konsequenzen leben.Nein, Du hast nicht das Recht zur uneingeschränkten Verteidigung, wenn gar kein Angriff vorlag. Spätestens beim Erkennen des Irrtums nicht mehr. Der HH muss auch nicht mit den Konsequenzen leben, sondern der Hund. Für den Fall, dass deine Reaktion völlig unangemessen / falsch wäre und den Hund sogar verletzen würde, kann der HH dich anzeigen.
Anders sieht es natürlich aus, wenn der Hund dich wirklich angreift, bedroht, sich dir bis auf wenige cm nähert.
Zitat
Menschen mit Angst signalisieren so etwas durch Körperhaltung und die sollte man als Mitmensch eigentlich lesen können.
Und natürlich ist es meine Aufgabe als HH jeden Menschen daraufhin abzuscannen, ob er Angst hat. :ironie:
Körpersprache ist nicht immer eindeutig! Vor ungefähr zwei Monaten bin ich mit meinen Hunden einer Frau ausgewichen, weil die Angst vor meinen Hunden zu haben schien. Sie kam mir dann aber nach und schließlich stellte sich heraus, dass sie nur Angst hatte mich zu fragen, ob sie die Hunde mal streicheln dürfe. Außerdem gibt es im Einzugsbereich unserer Wohnung eine Suchtklinik, eine Klinik für psychisch Erkrankte und ein Kinderheim für geistig behinderte Kinder. Die Körpersprache der Klienten dieser Einrichtungen kann ich beim besten Willen nicht deuten.
Ich schreib es nochmal: wenn jemand Angst hat, dann nehme ich Einschränkungen für meine Hunde und mich in Kauf. Ein ängstlicher Mensch ist ja schließlich nicht aus einer Laune heraus ängstlich.
Es ist selbstverständlich, dass ein Hund erzogen werden soll und nicht zur Belästigung wird. Dennoch ist es als HH nicht meine Aufgabe die Ängste anderer Menschen zu bedienen, noch bin ich dazu verpflichtet oder bereit in vorauseilendem 'Präventismus' jeden Passanten hin auf Anzeichen von Angst zu untersuchen. Schon, weil mir dann mindestens ein wachsames Auge für meine Hunde fehlt.
Nicht der HH hat das eigentliche Problem und er hat es auch nicht zu vertreten. Möchte jemand der Angst hat sichergehen, dass ich auf seine Angst Rücksicht nehme, dann kann ich schon erwarten, dass er mir wenigstens zuruft, ich möge meine Hunde an die Leine nehmen.
ZitatEine andere Frage ist doch:
was wird jetzt von den Hundehaltern erwartet?
OK, dass sie sich nicht wie die Wildsau im Gehege benehmen....ist schon klar.Sollen sie im vorauseilendem Gehorsam einen Maulkorb an ihren Hund anlegen?
Sollen sie die Straße abscannen, wann sie sie betreten können?
Denn der Hund wird an der Leine geführt, und nicht im Freilauf.Klar sollte die Leine so weit ausbruchssicher sein, aber eigentlich gibt es keine 100% Garantie, dass sie nicht doch mal reißt, sich eine Schnalle löst, etc. So realistisch sollte man schon sein.
Auch mein Hund hat sich schon mal aus dem Geschirr gewunden. Ja. Das ist mir schon passiert.
Zum Glück ist er verdutzt stehen geblieben.

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Hallo an alle,
Mike_1 hat sich nachdem er sein Anliegen gepostet hat, nur noch kurz mal gemeldet und seit mehr als 24 Stunden ist Sendepause. Ganz so wichtig scheint es denn doch nicht gewesen zu sein.
Ich finde das schade, weil hier eine sehr fruchtbare Diskussion zum Umgang von Hundehaltern mit eher "hundefernen" Mitmenschen in Gang gekommen war.
Vielleicht können wir das trotzdem fortsetzen, aber es macht m.E. keinen Sinn, sich in dem Zusammenhang noch weiter an den TS zu wenden.
LG Appelschnut
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Ich find es Schade das man überhaubt über so ein Thema diskutieren muß...Ich meine wozu gibt es die Leinenpflicht eigentlich?
...und warum um Gottes Willen gibt es immer noch Hundehalter die Aufgrund ihres gut erzogenen Hunde, diese immer noch frei rumlaufen lassen...
WAS ist mit KINDERN die Angst vor Hunden haben..es ist doch einfach nur fair und rechtmäßig das ein Hund an der Leine geführt wird...dann wäre die Situation des TS nicht passiert.
...ich sage noch einmal, es gibt KINDER die Angst vor Hunden haben und wir als Hundehalter haben nun mal die Pflicht das KEINE Person Angst haben muß...sehr traurig sowas

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also, ich bin überrascht, wie hier automatisch jemand, der aus begründetem Anlaß /schlechte Erfahrungen) ängstlich gegenüber Hunden ist, gleich als Phobiker abgestempelt wird und ihm eine Therapie angeraten wird!!
Hm, ich hatte auch Angst vor Hunden, und das nicht zu gering. Aber auf die Idee Pfefferspray einzusetzen bin ich nicht gekommen. Ich habe einfach die Straßenseite gewechselt. Sorry bei solch einer Geschichte kommt man zwangsläufig auf den Gedanken, das es eben nicht mehr nur eine normale Angst ist.
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Zitat
Ich find es Schade das man überhaubt über so ein Thema diskutieren muß...Ich meine wozu gibt es die Leinenpflicht eigentlich?
...und warum um Gottes Willen gibt es immer noch Hundehalter die Aufgrund ihres gut erzogenen Hunde, diese immer noch frei rumlaufen lassen...
WAS ist mit KINDERN die Angst vor Hunden haben..es ist doch einfach nur fair und rechtmäßig das ein Hund an der Leine geführt wird...dann wäre die Situation des TS nicht passiert.
...ich sage noch einmal, es gibt KINDER die Angst vor Hunden haben und wir als Hundehalter haben nun mal die Pflicht das KEINE Person Angst haben muß...sehr traurig sowas

Ähm...Leinenpflicht? Gibt es nicht pauschal.
Und warum sollte man einen gut erzogenen Hund, der Menschen nicht belästigt und bei Kindern ins Fuß genommen wird nicht frei laufen lassen?
Toleranz in allen Ehren, aber das geht dann doch zu weit.
Vielleicht sollte man Hundehaltung verbieten, damit niemand Angst haben muss? Oder Nur Hunde bis höchstens 30cm die immer an der leine sind und Maulkorb tragen?Ich selbst hatte sehr große Angst vor Hunden, auf die Idee, Leinenpflicht für alle zu verlangen oder sonstiges bin ich jedoch nicht gekommen. Meine Angst ist mein Problem, nicht das der ganzen Welt, nur wenn Hunde direkt in meine Richtung gelaufen sind hab ich darum gebeten sie aufgrund meiner Angst zurückzurufen.
Hunde gehören zu unserer Gesellschaft, und wenn keine objektive Belästigung auftritt muss man damit leben oder mal das Gespräch suchen.
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Zitat
Ich find es Schade das man überhaubt über so ein Thema diskutieren muß...Ich meine wozu gibt es die Leinenpflicht eigentlich?
...und warum um Gottes Willen gibt es immer noch Hundehalter die Aufgrund ihres gut erzogenen Hunde, diese immer noch frei rumlaufen lassen...
WAS ist mit KINDERN die Angst vor Hunden haben..es ist doch einfach nur fair und rechtmäßig das ein Hund an der Leine geführt wird...dann wäre die Situation des TS nicht passiert.
...ich sage noch einmal, es gibt KINDER die Angst vor Hunden haben und wir als Hundehalter haben nun mal die Pflicht das KEINE Person Angst haben muß...sehr traurig sowas

Und Hunde oder Hundehalter haben keine Rechte? Es gibt so viele unerzogene und freche Kinder, wer schützt mich oder meinen Hund vor denen? Nein, Diskussion auf dieser Ebene geht mir dann doch zu weit. Rücksicht in allen Ehren, aber ich muß mich nicht entschuldigen, das ich Tiere mag und diese halte!
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Ich find es Schade das man überhaubt über so ein Thema diskutieren muß...Ich meine wozu gibt es die Leinenpflicht eigentlich?
...und warum um Gottes Willen gibt es immer noch Hundehalter die Aufgrund ihres gut erzogenen Hunde, diese immer noch frei rumlaufen lassen...
WAS ist mit KINDERN die Angst vor Hunden haben..es ist doch einfach nur fair und rechtmäßig das ein Hund an der Leine geführt wird...dann wäre die Situation des TS nicht passiert.
...ich sage noch einmal, es gibt KINDER die Angst vor Hunden haben und wir als Hundehalter haben nun mal die Pflicht das KEINE Person Angst haben muß...sehr traurig sowas

1. es gibt keine generelle Leinenpflicht.
Im Gegenteil - das Tierschutzgesetzt schreibt ausdrücklich vor, das Hunden Freilauf zu gewähren ist. Und daher die Kommunen, die Leinenpflicht verordnet haben, wir entsprechende Auslaufflächen zu sorgen haben.2. Kinder die Angst haben wurden von Elten, die Angst haben dazu erzogen. Meiner Meinung nach ist es erstmal die Pflicht der Eltern dafür Sorge zu tragen, das ihre Kinder ein glückliches Leben führen können - ohne von unnötigen Ängsten belastet zu sein.
(unnötige Ängste sind vorhanden, wenn schon die Sichtung eines Hundes für Panik sorgt, wenn das normale Passieren an einem gut erzogenen Hund oder an einem Hund an der Leine nicht mehr möglich ist)3. Selbst wenn wir als Hundehalter dafür Sorge tragen (so gut es eben geht), das kein Mensch mehr Angst haben muss - gibt es welche, die dennoch Angst haben. Unbegründete Angst.
Wenn man das verhindern wollen würde, müsste man die Hunde abschaffen.
Dann müsste man aber auch Spinnen und Mäuse abschaffen, Gewitter und böse Männer .... auch davor kann man ja Angst haben.In solchen Fällen sprechen wir von Phoebikern - Menschen, deren Leben durch ihre Ängste im Alltag beeinträchtigt sind. Und in solchen Fällen kann ihnen niemand helfen in dem man die angstauslösenden Objekte entfernt. Denn dann überträgt sich die Angst schlichtweg auf andere Objekte.
Daher gehören solche Menschen in Therapie. -
ZitatAlles anzeigen
Und wie kommst Du auf die Idee, dass man als Mensch die Körpersprache anderer halbwegs zuverlässig lesen kann? Es gibt schon unter Menschen viele Missverständnisse deshalb und eben deshalb auch Paragraphen, die das vor dem Gesetz regeln.
Natürlich können wir die Körpersprache von Menschen einigermaßen zuverlässig deuten...wir lernen es von Kindesbeinen an und sind darauf angewiesen...ganz im Gegensatz zur Hundesprache... deshalb ist es ja so völlig sinnfrei beides zu vergleichen. Klar gibt es auch mal unter Menschen Missverständnisse...ändert aber nichts.
Zudem kann man den Menschen nunmal nicht immer vorher sehen und auf den Hund soll man ja auch achten.
Nein, Du hast nicht das Recht zur uneingeschränkten Verteidigung, wenn gar kein Angriff vorlag. Spätestens beim Erkennen des Irrtums nicht mehr. Der HH muss auch nicht mit den Konsequenzen leben, sondern der Hund. Für den Fall, dass deine Reaktion völlig unangemessen / falsch wäre und den Hund sogar verletzen würde, kann der HH dich anzeigen.
Anders sieht es natürlich aus, wenn der Hund dich wirklich angreift, bedroht, sich dir bis auf wenige cm nähert.
Darum geht es ja auch, um das auf wenige cm nähern...wie ich auch sagte. Wenn sich jemand mal unangebrachter weise wehren sollte, nachdem der Hund ihm auf die Pelle gerückt ist...kann die Person ohne weiteres sagen: Mir erschien die Situation bedrohlich. Da hast du als HH das Nachsehen. Denn kein Gericht der Welt wird sagen: "Tja Junger Mann, hätten sie mal das Hunde ABC gelernt...dann wüssten sie, dass das nur spiel war." Ne...das macht niemand...weil man sowas nicht erwarten kann.
Und natürlich ist es meine Aufgabe als HH jeden Menschen daraufhin abzuscannen, ob er Angst hat. :ironie:
Körpersprache ist nicht immer eindeutig! Vor ungefähr zwei Monaten bin ich mit meinen Hunden einer Frau ausgewichen, weil die Angst vor meinen Hunden zu haben schien. Sie kam mir dann aber nach und schließlich stellte sich heraus, dass sie nur Angst hatte mich zu fragen, ob sie die Hunde mal streicheln dürfe. Außerdem gibt es im Einzugsbereich unserer Wohnung eine Suchtklinik, eine Klinik für psychisch Erkrankte und ein Kinderheim für geistig behinderte Kinder. Die Körpersprache der Klienten dieser Einrichtungen kann ich beim besten Willen nicht deuten.
Ich schreib es nochmal: wenn jemand Angst hat, dann nehme ich Einschränkungen für meine Hunde und mich in Kauf. Ein ängstlicher Mensch ist ja schließlich nicht aus einer Laune heraus ängstlich.
Es ist selbstverständlich, dass ein Hund erzogen werden soll und nicht zur Belästigung wird. Dennoch ist es als HH nicht meine Aufgabe die Ängste anderer Menschen zu bedienen, noch bin ich dazu verpflichtet oder bereit in vorauseilendem 'Präventismus' jeden Passanten hin auf Anzeichen von Angst zu untersuchen. Schon, weil mir dann mindestens ein wachsames Auge für meine Hunde fehlt.
Nicht der HH hat das eigentliche Problem und er hat es auch nicht zu vertreten. Möchte jemand der Angst hat sichergehen, dass ich auf seine Angst Rücksicht nehme, dann kann ich schon erwarten, dass er mir wenigstens zuruft, ich möge meine Hunde an die Leine nehmen.

Es ist eine Selbstverständlichkeit den Hund Fuß gehen zu lassen, wenn einem jemand entgegen kommt, ob ängstlich oder nicht. Ich frag auch nicht nach...oder schaue ob die Person ängstlich ist...bei jeder fremden Person gehört der Hund an meine Seite. Das ist eine Sache des Anstands und Respekts meinen Mitmenschen gegenüber.
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