Ich weiß nicht mehr weiter...
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Sorry, das ich schon wieder mal nerve... aber ich weiß jetzt wirklich nicht mehr was ich machen soll.
Kira hat sich soweit zu nem absolut tollen Hund entwickelt, zieht nicht an der Leine (außer sie muss gaaaaanz dringend pipi, sie macht nur auf gras...) Kann ohne größere Ablenkung "hier", "sitz" "platz" "aus" "schau", ist ansonsten auch total verträglich mit anderen Hunden und auch so allgemein unser kleiner Sonnenschein.
Doch jetzt kommt das große ABER;
Sobald ich mit ihr das Haus verlasse, kläfft sie alles und jeden an!!!!
Ich hab schon alles versucht, ein strenges "aus"----> null reaktion
ignorieren------> hilft nix
richtung wechsel, also dem angebellten Objekt aus dem Weg gehen----->hilft nix
hingehen, und ihr ganz ruhig sagen das alles ok ist----->hilft auch nix....
Kira ist, für ihr Alter (6 Monate) finde ich ziemlich gut erzogen, aber sie gilt mittlerweile in der ganzen Nachbarschaft als unerzogener Kläffer, dabei ist sie sonst so anständig und hört so gut...
Bitte helft mir, ich trau mich schon gar nicht mehr raus...
Eure verzweifelte Carina - Vor einem Moment
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territoriales Verhalten???zeigt sie das nur in der nähe bzw bei euch am haus???
meine hat da auch so ne macke, nicht immer nicht so arg aber es nervt. das auto ist da auch so ein kandidat, wehe dem kommt wer z nahe.
wir werden das problem jetzt mit unserer hundetraierin angehen.....bevor es sich festigt.vielleicht wäre das auch eine option für euch????
lg alexandra
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Also, generell ist es in der Nähe vom Haus schlimmer, aber sie macht das auch ab und zu wenn wir schon ne ganze Strecke vom Haus weg sind. Aber könnte sein, nur mom hab ich kein Geld für nen Hundetrainer, arbeite mom nur teilzeit...
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hmm wenn wir unsere stunde hatte (dauert aber evtl noch ne weile da meine süße näcshte woche freitag ne op hat :/ ) sah ich dir einfach mal was wir so geübt haben um dagegen anzukämpfen
ok???lg alexandra
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Wie lange hast du denn deine Trainingsansätze versucht? Erziehung ist ja eher ein langwieriger Prozeß und verspricht keine Blitzerfolge.
Für mich hört sich das so an, als würde dein Hund in die Pubertät kommen.... da sind solche Verhaltensweisen durchaus normal. ... Hunde entwickeln z.B. Ängste und kläffen aus Angst alles an. Man kann sie dann an alles heranführen, um zu zeigen, dass es nicht böse ist. Das ist allerdings, wie schon gesagt nicht von heute auf morgen erledigt. Versuche ihre Aufmerksamkeit zu bekommen .... lass sie z.B. absitzen und erst wenn sie ruhig ist geht es weiter.
Wie ist dein Hund ausgelastet? Was macht ihr Trainingsmäßig?
Du kannst davon ausgehen, dass jetzt oder bald die Zeit der Pubertät erst richtig losgeht, deswegen verlasse dich nicht auf die vermeintlich gute Erziehung ... die ist dann vorübergehend weg und auch das ist normal.
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Hallo,
mh klingt für mich auch schwer nach Pubertät und damit verbunden einfach schlichtweg Unsicherheit.
Aber mal na andere Frage, du hast gesagt, du hast schon dies und das versucht, nix hat geholfen und wenn ich die ansätze so lese, vermute ich dass die Unsicherheit durch die verschiedenen Versuche eventuell verstärkt wurden.
Wie verhälst du dich? Bist du angspannt, weil du schon die Situation kommen siehst?
Das Laute Nein sobald sie aus Unsicherheit bellt, könnte sie auch so verstehen, das du mit ihr gemeinsam bellst, dadurch steigert sie sich dann eben nur noch mehr rein.
Weggehen, damit meidest du die Situation, allerdings kann du eben nicht allen "Hindernissen" aus dem Weg gehen
Wie lange hast du das langsame Heranführen an die "feindlichen und unsicher machenden" Situationen geübt und vorallem wie genau? Wie hat sich dein Hund dabei verhalten?
Sorry für die vielen Fragen, aber sonst ist es schwer dir einen gescheiten Rat zu geben.
Liebe Grüsse
Pandora -
Also, ganz ehrlich: Ja, mittlerweile bin ich angespannt wenn ich merke gleich geht das gekläffe wieder los.
Hab immer gesagt, das alles ok ist und bin dann in leichtem Abstand an der Person, dem Ding vorbeigegangen, wenn ich am verhalten der Person gemerkt hab, das ihnen die tosende Fußhupe suspekt ist. Bei Leuten wo ich gemerkt hab, die findens eher komisch als nervig oder beängstigend( ja auch das hats gegeben) bin ich mit ihr hin und hab ihr z. B. gesagt " schau, ein ganz normaler netter Mann"... Ich weiß, total bescheuert, aber mir is nix anderes eingefallen...
Wenn ich Leuen die eher Angst haben dann aus dem Weg gehen will, is das auch so ne Sache, sie stemmt sich in die Eisen und bewegt sich keinen millimeter mehr und kläfft und kläfft und kläfft. Dann muss ich sie immer hinter mir her schleifen, anders bekomm ich sie da nicht weg, da hilft auch kein Locken, Kommando Hier funktioniert da schon gar nicht...
Ach ja: Sie bellt immer nur Leute, Hunde und Dinge an, die sie nicht kennt, wenn eine ihr bekannte Person ums Eck kommt, ist das alles kein Problem. -
Meine hat letztens das zum lüften aufgehängt Tshirt auf der Terrasse meiner Schwiegereltern angebellt. :irre:
Ich denk vieles ist jetzt Unsicherheit (sie ist auch 6 Monate) Gestern hat sie zwei kleine Hunde angebellt, das waren so zwei Wuschels...das kannte sie wohl auch noch nicht...
Ich lenk dann immer ihre Aufmerksamkeit auf mich (was natürlich nicht immer leicht ist, aber mit Leckerchen ist sie ja zum Glück gut zu bestechen) meistens ist dann auch die Bellerei vorbei.
Lass sie Arbeiten vllt kannst du sie so ablenken.
Oder es liegt am Namen...meine heißt ja auch Kyra...vllt sind das so GiftnudelnVersuche souverän zu bleiben.

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Ich würde es clickern!
Meine Antje gehört auch zu der unsicheren Sorte, ich bin wochenlang jeden Tag für zehn Minuten an unbekannte Orte mit ihr gefahren und habe ihr die Welt schön geclickert!
Du kannst deinem Hund mit dem Clicker eine rosarote Brille aufsetzen und das erwünschte Verhalten festigen.
Es funktioniert!
Antje hatte extrem Angst vor fremden Leuten und unbekannten Dingen -z. B. Müllbeutel, die irgendwo rumstehen- inzwischen rennt sie zu jedem hin, will sich streicheln lassen und guckt mich an nach dem Motto: so Frauchen, ich habe meinen Part erfüllt, nun bist du dran, wo bitte bleibt mein Leckerchen?!Meine Maus ist dadurch viel selbstsicherer geworden und ich würde es immer wieder so machen!!!
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Hallo Kassandra,
ich glaube als allererstes ist es mal ganz wichtig, dass du aufhörst (und das auch wirklich tust) dir darüber Gedanken zu machen, was andere Leute über dich, bzw. deinen Flegel denken könnten. Es spielt auch keine Rolle ob sie es aussprechen oder nicht ... mach dich davon mal frei.
Dein Fellzwockel ist 6 Monate alt, mitten in der Pubertät und die Hormone fahren Achterbahn ... manches entdeckt er neu, anderes macht plötzlich total unsicher, wo es vorher kein Problem war. Das ist alles völlig normal und der Hund DARF so sein ... Er ist eben jung und er braucht eben die Führung und die Sicherheit. Also schiet egal was andere Leute denken, die meisten wissen es eh immer besser und die anderen haben keine Ahnung.

Und willkommen in der total durchgeknallten Welt eines pubertierenden Terrorköterchen *lach*
Thema Anspannung, ist auch völlig normal, allerdings spürt dein Zwockel das auch und damit verstärkst du praktisch das sich langsam einschleichende Ritual... Fremde Person/Situation - Fraule angespannt - Obacht das muss schlimm sein - Folge: Bellen wat dat Zeuch hält ... und je angespannter du versuchst die Situation zu bewältigen, es dann auch nicht klappt, desto mehr verhärten sich deine Mukkis.. umso lauter und heftiger Bellt dein Fegel ... (ICh arbeite übrigens auch gerade an der gleichen Situation und mein Zwockel ist 77 cm hoch
)Also wenn du schon merkst, da kommt was und das könnte zu der Situation führen ... TIEF durchatmen, mach dir bewusst, das deine Körperanspannung ein Signal für dein Köterchen ist, also versuch locker zu bleiben. Lass ihn etwas tun ... Sitz, Platz ... irgendwas ... beschäftigen in der kommenden Situation. Wenn du die Möglichkeit hast, dass an weniger belaufenen Plätzen langsam zu üben ... wo du praktisch nur hin und wieder mal einer fremden Person begegnest dann mach es dort... steigern kann man das später immer noch.
Du siehst von weitem schon einen Fremden kommen, fang gleich damit an, deinen Hund mit irgendetwas zu beschäftigen ... Spiele wie suchen nach Leckerlis, oder Lieblingsspielzeug ... versuch dich unberechenbar zu machen (Im Positiven Sinne) ins besondere was die Aufmerksamkeit betrifft. MAch irgendetwas lustiges, lautes womit der Hund nicht rechnet ...und dann bestärke seine Aufmerksamkeit mit etwas ganz tollem... ein verrücktes spiel zB.
Ich hab für Bandit einen bunten Gummiball mit Wurfseil ... das nehm ich auch NUR für die Spaziergänge mit. Der "kleine" ist auch etwas unsicher auf dem Weg zum Feld... bellt auch gern Fremde an, aber mittlerweile ist er auf HEYA Junge konditioniert ( das ist gleichzeitig rückruf für meine Hundejungs und Hallo Aufmerksamkeit Code) sobald er schaut, baumelt das Balli schon in meiner Hand und Bandit liebt dieses Teil weil es wirklich weit fliegen kann ... und ich beginne ein mit sehr wilden Lauten unterstütztes Zerrspielchen mit ihm.
Zu Beginn hat mich dadurch der Weg ins Feld fast eine Stunde gekostet (Was eigentlich nur 10 Minuten dauert) aber mittlweile interssieren ihn die Fremden nicht mehr so sehr und es wird immer besser ...
Finde etwas besonderes ein Spielzeug oder irgendwas was dein Hund absolut genial findet und nutze es auch nur für die Spaziergänge... konditionier ihn darauf, dass er das auch immer nur beim Gassi erlebt ... Vielleicht hilft dir das ein wenig... ein Versuch wäre es wert.
Aber ganz besonders wichtig ist einfach ... lass die Leute denken was sie wollen, dein Hund ist jung und er bellt ... er ist unsicher und das ist völlig normal ... bleib ruhig, souveräne wie immer und mach dich davon locker... allein diese Einstellung wird schon ein Schritt weit helfen, dass auch dein Hund ruhiger mit den unsichermachenden Situationen umgeht.

Ich drück die Daumen, das wird schon
Ganz liebe Grüsse
Pandora - Vor einem Moment
- Neu
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