Nach dem Hundespaziergang BURNHARD GRILL an und den Feierabend genießen🔥*
jagdrausch
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meine 2,5 jahre alte dobermannhündin ist der jagdtrieb einfach nicht auszutreiben.
ratschläge von trainern haben nichts gebracht.
ich bin berufstätig und kann nicht den ganzen tag mit ihr spielen,wenn sie nicht so verdammt jagdlüstig wäre hätte dieser hund 4000qm begrünte lauf und tobefläche zu verfügung,
abgesehen von ihrem bedürfnis ständig am grundstücksende vorbeigehende personen und natürlich auch hunde zu attackieren.
mit einer sprungfähigkeit aus dem stand von 2m ist der bestehende zaun ein klacks um auf der strasse alles anzumachen was geht,resultat anzeigen vom ordnungsamt ist ja logisch.
da ich auf meinem hof freilaufende tiere gänse,hühner und enten habe gab es bereits sehr viele tote kleintiere,es ist einfach zum kotzen mit ihr.
diese eigenheit betreibt sie seit sie welpe ist. unser rottweiler hat als welpe auch unsinn gemacht dafür gab es tüchtig mecker und einen ordentliche klaps auf den hintern,jetzt ist er bald 6 jahre und seit dem ereignis gab es nie wieder negatives zu berichten.die ruhigste,verschuste seele die ich kenne.
meine sporty zerrt an meinen nerven und zwischen uns herrscht manchmal hass-liebe.
ich halte sie nur in geschlossenen räumen oder ständig angebunden.
verschlüsse von hundeketten ,leinen brechen wie butter weg wenn sie anreisst.lederleinen werden ständig zerstört,die längeren aufrollbaren leinen(stahseil hielt genau 2 stunden) geben mir kein gutes gefühl.
wenn ihr ein längerer anlauf zur verfügung steht und ich bremse sie aus zerlegt sich in der mechanik der leine alles.will es noch einmal mit der flexi giant versuchen,aber falls sie auch nur eine kunsstoffverpressung ist ist meine letzte hoffnung zerstört jemals eine auch für den hund anständige leine zu finden.
sporty ist mein zweiter dobermann und genau das gegenteil von der ersten hündin.
sie ist außergewöhnlich schön geschnitten im körperbau und ich vergötter sie schon,aber aber!
wenn mir nur einer sagen könnte wie ich diesen extremen jagdtrieb unter kontrolle bekomme lösen sich viele andere probleme in luft auf.
eine trainerin sagte mir ich sollte sie dem bgs überlassen weil sie sehr gut fährten findet und überaus intellegent ist,ich möchte diese alte pflaume aber behalten und trenne mich nie von ihr!
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24. August 2009 um 11:42
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jagdrausch - Vor einem Moment
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Wie lastest du deine Hündin denn aus?
Wie lange / wie oft geht ihr spazieren? Was macht ihr neben dem Spazierengehen?
Wie sieht ihr Grundgehorsam aus? -
Zitat
Unser rottweiler hat als welpe auch unsinn gemacht dafür gab es tüchtig mecker und einen ordentliche klaps auf den hintern,jetzt ist er bald 6 jahre und seit dem ereignis gab es nie wieder negatives zu berichten.die ruhigste,verschuste seele die ich kenne.
Und Gewalt am Tier ist nie eine Lösung, und sowas kann ich leider in keinem Fall gut heissen.
Ich hoffe du wendest diese Methoden nicht immer noch an.
Ansonsten solltest du deinen Umgang mit diesem Hund nochmal überdenken, den jeder Hund ist anders und nie mit einem Vorgänger zu vergleichen. -
Zitat
Und Gewalt am Tier ist nie eine Lösung, und sowas kann ich leider in keinem Fall gut heissen.
Ich hoffe du wendest diese Methoden nicht immer noch an.
Ansonsten solltest du deinen Umgang mit diesem Hund nochmal überdenken, den jeder Hund ist anders und nie mit einem Vorgänger zu vergleichen.Dem kann ich mich nur anschließen
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Zitat
meine 2,5 jahre alte dobermannhündin ist der jagdtrieb einfach nicht auszutreiben.
Einem Hund ist der Jagdtrieb nicht AUSZUTREIBEN !! Das ist Veranlagung, von der Natur gegeben. Das Einzige was du tun kannst, ist mit dem Hund zu arbeiten, ihr eine Aufgabe zu geben wo sie sich naturgemäss ausleben kann.
gab es bereits sehr viele tote kleintiere,es ist einfach zum kotzen mit ihr.
DAS ist DEINE Schuld, wenn du schon weisst dass sie eine Jägerin ist, ist es dein Job, die anderen Tiere vor ihr zu schützen. Du kannst doch deinem Hund nicht die Schuld dafür geben, dass er sich total natürlich verhält
Solltest du die Absicht haben, mit Druck oder sogar Gewallt (Schläge auf den Hintern IST Gewallt!) deinem Hund das Jagen auszutreiben, dann bist du weder ein souveräner Mensch, noch fähig die Sprache deines Hundes zu verstehen.
Solltest du aber gewillt sein, neue Ansätze zu probieren, neues zu lernen und dich auf die Bedürfnisse deines Hundes einzustellen - super, das wäre dann nämlich die nötige Arbeitsgrundlage!!
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Hallo,
es klingt ganz klar danach, dass deine Hündin absolut nicht ausgelastet ist und aus Langeweile diese Verhaltensweisen an den Tag legt.
Berufsbedingt schreibst du, dass du nicht 24h mit ihr spielen kannst.
Eine 24h-Beschäftigung benötigt kein Hund.
Jedoch genügend körperliche und geistige Auslastung.
Was hat dir die Trainerin für Tipps gegeben, die nichts gebracht haben???Mich beschleicht das Gefühl, dass du eher negatives Verhalten bestraft hast, anstatt positives zu bestärken! Kann das sein?
Es wäre dann für einen Hund, der sich lediglich seiner Natur entsprechend verhält, schwierig zu lernen, was du von ihm verlangst.
Das Anitjagd-Training und all die anderen Allüren abzugewöhnen, benötigt viel Zeit, Konsequenz und Wissen über Hundeverhalten.
Steht dir das zur Verfügung?Ich rate dir zu einer guten Trainerin, die über positive Verstärkung und nicht mit irgendwelchen Strafmaßnahmen arbeitet.
Ebensowenig Trainer, die alles über Rangordnung und Alphawürfen regeln.Gruß
Leo -
Hi,
also, die grundsätzliche Frage ist hier: Du gibst dem Hund ständig die Chance zu jagen - wie soll er lernen, daß er das nicht darf?
Also: den Hund NUR NOCH unter Beobachtung im Grundstück laufen lassen, dann aber so gesichert (mit ´ner Schleppleine, die Flexi-Dinger taugen doch nix, hast ja selbst gesehen), daß Du jederzeit, sobald auch nur das linke Ohr in Richtung jagdbarer Beute zuckt, einschreiten und dies verbieten kannst bzw. den Hund bei Dir halten kannst.
Sobald der Hund (solange das Nicht-Jagen noch nicht richtig sitzt) wieder EINMAL frei läuft und die Gelegenheit kriegt, zu jagen, und dies erfolgreich tut, ist die ganze Mühe im Eimer und Du kannst von vorne anfangen! (ab und zu Erfolg=variable Bestätigung, verstärkt das Verhalten massiv!)
Dasselbe mit dem Gartenzaun: sobald der Hund auch nur den Zaun anschaut: "NEIN!" - selbst wenn der nur 30 cm hoch wäre - er hat den Zaun zu akzeptieren und fertig! (daran arbeite ich mit meinem Bossi derzeit auch - der geht nämlich ab und an zum sch... durch irgendwelche Löcher im Zaun in Nachbar´s Garten, wenn ich nicht vorher Gassi war.....*hüstel..... oder besucht den Nachbarn, wenn ich nicht auf ihn schau - neugierig wie ein altes Weib
)
Daß ein Hund sein Grundstück kläffend verteidigt, ist völlig natürlich - und er lernt aus jedem vorbeigehenden Passanten: "wenn ich belle, verschwindet der wieder" - klar, weil der ja nur vorbeigehen wollte, aber das weiß der Hund ja nicht! Der sieht nur, daß Bellen Erfolg hat, und wird damit in der Kläfferei bestätigt. Da hilft echt nur eines: nicht alleine lassen.
Abgesehen davon: wenn der Hund 4000 m² hat, wird der sich dort auch nicht mehr bewegen als in Deinem Sessel in einer 20 m² Wohnung, also kein schlechtes Gewissen, wenn Hundi in der Wohnung bleibt, während Du weg bist! Ein Garten nutzt nur, wenn man sich darin auch mit dem Hund beschäftigt. Der rennt normalerweise nicht darin herum, nur weil er weiß, er benötigt Bewegung... Bei Dir hat er Bewegung, klar - weil er ständig zum Jagen animiert wird durch alles, was kreucht und fleucht..... ;-) Aber wenn der Hund stärker ausgelastet wird, wäre das evtl. besser in den Griff zu bekommen-Du schreibst ja, er fährtet gerne, mach das doch öfter mal-wenn Du schon so viel Grund hast, ist doch genial. Kostet nicht sooo viel Zeit, beschäftigt aber super.
Ist also eigentlich ganz einfach zu lösen, Dein Problem, bloß halt zeitaufwendig, und Du mußt, wenn Du mit Hund draußen bist, IMMER ein Auge bei ihm haben, ihn bei Dir halten.
Alternativ, wenn Du die Zeit nicht hast, oder auch erstmal für die Trainingsphase: ein kleines Stück Garten (entsprechend hoch!) einzäunen innerhalb des Grundstücks, das er dann auch alleine nutzen darf. Hat den Vorteil, daß das "jagbare Viechzeugs" ausgesperrt werden kann, und auch keine Passanten an seinem Zaun vorübergehen, die zum Kläffen animieren, denn die kommen ja nur bis zur Grundstückgrenze. So kann der Hund mit seinem Verhalten keinen Erfolg mehr bekommen und wird es auf Dauer (zwangsweise
) lassen.
LG, und viel Erfolg wünscht
BieBoss -
Zitat
Wie lastest du deine Hündin denn aus?
Wie lange / wie oft geht ihr spazieren? Was macht ihr neben dem Spazierengehen?
Wie sieht ihr Grundgehorsam aus?
nun,
ich lebe in ländlicher umgebung und spaziere oft auf land und waldwege mit ihren,löse sie auch von der leine,sie läuft voraus dreht sich auch ständig um damit sie mich nicht aus den augen verliert also alles bestens.
bloß die angst das da jetzt irgendwo hinterm gebüsch ein tier zu flüchten beginnt lässt mir den schweiss auf die stirn treten,denn dann klappt garnichts mehr weder zurufen noch sonstwas.leckerlies haben keine wirkung mehr.da sind ja auch noch die jäger mit ihrem privileg hetzende hunde abzuschiessen.
wir unternehmen manchmal fahrradtouren von 20-30km länge alles bestens es darf mir bloß kein anderer hund entgegen kommen dann habe ich einen sauberen abflug auf den asphalt.leckerlies helfen in diesem fall auch nicht um sie abzulenken sondern sie schnappt dann nach mir.sicherlich habe ich diese verhalten meines hundes zu verantworten aber ich denke es gibt auch ein grundverhalten dieser rasse.ich nehme am forum teil um eine änderung einzuleiten.danke -
Zitat
meine 2,5 jahre alte dobermannhündin ist der jagdtrieb einfach nicht auszutreiben.
Das hast Du sehr richtig erkannt. Der Trieb ist ein Instinkt und daher genetisch verankert. Jahrhundertlang wurde bei der Zucht vieler Hunderassen auf eine bestimmte Form von Jagdtrieb hin selektiert. Mit einem Dobermann hast Du einen Hund, der normalerweise über einen starken Jagdtrieb verfügt, der im Zubeißen endet. Bei manchen Rassen ist das nicht so. Es gibt auch Rassen ohne oder mit ganz wenig Jagdtrieb.
Zitat
ratschläge von trainern haben nichts gebracht.Was haben die denn geraten?
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ich bin berufstätig und kann nicht den ganzen tag mit ihr spielenKein Hund braucht den ganzen Tag Spiel
Zitatda ich auf meinem hof freilaufende tiere gänse,hühner und enten habe gab es bereits sehr viele tote kleintiere,es ist einfach zum kotzen mit ihr.
diese eigenheit betreibt sie seit sie welpe ist. unser rottweiler hat als welpe auch unsinn gemacht dafür gab es tüchtig mecker und einen ordentliche klaps auf den hintern,jetzt ist er bald 6 jahre und seit dem ereignis gab es nie wieder negatives zu berichten.die ruhigste,verschuste seele die ich kenne.Da sieht man die Rasseunterschiede. Ein Dobermann ist eben kein Rottweiler
Zitatich halte sie nur in geschlossenen räumen oder ständig angebunden.
verschlüsse von hundeketten ,leinen brechen wie butter weg wenn sie anreisst.lederleinen werden ständig zerstört,die längeren aufrollbaren leinen(stahseil hielt genau 2 stunden) geben mir kein gutes gefühl.
wenn ihr ein längerer anlauf zur verfügung steht und ich bremse sie aus zerlegt sich in der mechanik der leine alles.will es noch einmal mit der flexi giant versuchen,aber falls sie auch nur eine kunsstoffverpressung ist ist meine letzte hoffnung zerstört jemals eine auch für den hund anständige leine zu finden.Was genau tut sie denn an der Leine?
Zitat
wenn mir nur einer sagen könnte wie ich diesen extremen jagdtrieb unter kontrolle bekomme lösen sich viele andere probleme in luft auf.Dass mit dem "in Luft auflösen" ist wohl eher ein Luftschloss. Aber der Ansatz ist durchaus richtig. Ein Hund mit einem befriedigten Jagdtrieb, ist durchaus leichter zu erziehen.
Du musst zweigleisig fahren: Den Jagdtrieb kontrollieren (Gehorsamstraining) und den Jagdtrieb in geordneten Bahnen auslasten.
Reines Spazeriengehen und Radfahren bringt in dieser Hinsicht natürlich gar nichts. Sie braucth einen richtigen Job - eine anstrengende Aufbabe, wie zum Beispiel Spurensuche.
Viele Grüße
Corinna -
Wenn ich das jetzt richtig rausgelesen habe ist der Hund entweder drinnen oder er ist an einr kurzen Leine beim Spaziergang?
Ich denke so kann man einen solchen Hund
a) nicht körperlich auslasten
b) am Jagdtrieb nicht arbeiten
c) sie nicht an Umweltreize (Fußgänger auf dem Bürgersteig ect) gewöhnenIch würde mich mal im Fachhandel umsehen, ich denke schon dass man auch für so große Hunde entsprechende Schleppleinen und Geschirre bekommt die auf solche kräfte ausgelegt sind.
Kosten dann evtl etwas mehr, aber das muss man dann hald investieren.Ein Trainingsplan könnte so aussehen:
1. Clicker einführen
2. an der SL Grundkommandos wie Sitz, Platz, Hier ect üben
3. mit einem Futterbeutel arbeiten
4. den Hund mit zB Tricks oder Nasenarbeit geistig auslasten
5. Kommando "Schau" einführen
6. Ruhige Spaziergänge bei dem sich der Hund an der SL frei bewegt und alles in Ruhe beschnüffeln kann (evlt auch an Gebieten wo viele andere Hunde waren, das ist sehr interessant)Ich glaube nicht dass der Jagdtrieb allein euer Problem ist, sondern einfach die insgesamt zu niedere Auslastung bzw Arbeit die euch beiden Spaß macht...
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