größere Hunde gehen auf meine Kleine los - wie verhalten?

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  • Zitat


    Mein Mann packte den Angreifen spontan am Nacken und Hintern und warf ihn, da die Beifahrertür noch offen stand, durch den Vordersitz auf die Rückbank vom Auto seines Frauchens.
    Der Hund muckste nicht mehr und das Frauchen sah meinen Mann nur erstaunt an. :D

    So ist mein Männe – spontan, ich hätte mich das wohl nicht getraut. Doch er tat dem Hund nicht weh und der blieb nun artig auf der Rückbank und wusste wohl nicht wie ihm geschah.
    Manchmal muss ich darüber noch lächeln.

    klasse! das könnt von mir sein.... (wenn ich das trauen würde....)

    so ganz kann ich die Diskussion nicht kapieren... auch ich tendiere eher zu FelleMelles Spontangefühl... nämlich dem fremden Hund aber ganz gewaltig zeigen, was ne Harke ist.

    Ihr redet bislang ja nur von wieder heilenden Bissen und Hautabschürfungen.... wir habens erlebt, dass 2 Pitbulls (jaa jaaa ich weiss, die wollen ALLE nur spielen.....) am Strand in Mallorca über unsere Yorkiedame Wuscher herfielen und sie als Pingpongball missbrauchten....

    nach einer 4 stündigen Op (die Nierenkapsel war abgerissen, die Milz zerfetzt und musste raus, der Darm perforiert, Muskeln zu Mus verabeitet.....) und 2 Tagen Qual eines Hundes, dem nach dieser Attacke der Wahnsinn aus den Augen sprach, ist sie gestorben....

    sorry, für IRGENDWELCHE Attacken von Hunden, deren Halter unfähig sind, fehlt mir jegliches Verständnis.

  • tja, blöde situation. passiert mir auch manchmal, dass ich finde, das die hunde zu heftig spielen, und es kam auch schon vor, dass ein hund drohend auf meinen zugelaufen ist.
    ich nehm meinen dann sofort hinter mich und nehme innerlich dem anderen hund gegenüber eine haltung an die signalisiert "alter, komm einen schritt zu nahe und die welt wird genau über dir untergehen!!"

    notfalls wird der andere hund wirklich böse und laut mit "hau ab!! aus!"(was auch immer) angeschrieben.

    glaub mir, dass hilft. denn du bist größer als jeder hund (nehm ich zumindest mal an :hust: ) und wirkst entsprechend bedrohlich.

    über den andere hund beugen(also nach vorne beugen) hände notfalls seitlich anwinkeln und hochhalten, das wirkt massiv bedrohlich.


    wenn ich übrigens meine, dass mein hund zu sehr gemobbt wird (auch das kommt vor- jamie ist leider das typische mobbingopfer) oder wenn sie zu heftig spielen, gehe ich schnell in die gruppe rein und dann gezielt auf den anderen hund zu. noch zwei schritte hinterher, bis die beiden getrennt sind um klar zu machen "nicht so heftig" und dann ist wieder alles gut und meine körpersprache geht wieder auf "alles tutti" zurück.

    alles eine frage der körpersprache.

    zuhause vorm spiegel üben. sieht zwar echt albern aus. aber es wirkt.

    meine schwester hat so eine deutliche körpersprache, dass sie hunden, oft nur per körpersprache, alles klar machen kann (aber ich behaupte ja auch, dass die im letzten leben selber ein hund war...die vollbringt teilweise echte wunder... :D ) und von der hab ich mir das abgeschaut.

    funktioniert wunderbar.

  • Zitat

    klasse! das könnt von mir sein.... (wenn ich das trauen würde....)

    so ganz kann ich die Diskussion nicht kapieren... auch ich tendiere eher zu FelleMelles Spontangefühl... nämlich dem fremden Hund aber ganz gewaltig zeigen, was ne Harke ist.

    Ihr redet bislang ja nur von wieder heilenden Bissen und Hautabschürfungen.... wir habens erlebt, dass 2 Pitbulls (jaa jaaa ich weiss, die wollen ALLE nur spielen.....) am Strand in Mallorca über unsere Yorkiedame Wuscher herfielen und sie als Pingpongball missbrauchten....

    nach einer 4 stündigen Op (die Nierenkapsel war abgerissen, die Milz zerfetzt und musste raus, der Darm perforiert, Muskeln zu Mus verabeitet.....) und 2 Tagen Qual eines Hundes, dem nach dieser Attacke der Wahnsinn aus den Augen sprach, ist sie gestorben....

    sorry, für IRGENDWELCHE Attacken von Hunden, deren Halter unfähig sind, fehlt mir jegliches Verständnis.

    Das tut mir sehr leid, was da vorgefallen ist !! :sad2:

    Du hast recht, bei einer extremen Situation, wo unsere Hunde keine Chance hätten, wüßte ich auch nicht so genau ob ich brutal werden würde... :???: Ich hoffe nur das es nie soweit kommt!

    Bauchgefühl ist wichtig und sollte durch "zertrainieren" nicht verloren gehen, sonst geht es uns wie dir. :???:

    Ach ja, auch hatte Männe mal einen, uns bekannten und bissigen, Hund im Schwitzkasten, da er sich aus dem Halsband geschält hatte und über unsere Hündin herfiel.
    Auch dieser Hund war ganz perplex. Ich sollte auch nicht so oft überlegen was ist, wenn sich der Hund wehrt. Dafür ist die Handlung, wie Männe es handhabt einfach zu schnell und für die Hunde verblüffend. ;)

  • Danke für die Anregungen.
    Gestern hatte ich mich auch erst drohend über einen der beiden gebeugt und gesagt "Hau ab!" oder so, so möglichst drohend. Dann sah ich, dass der andere von hinten an meinem Hund schnupperte und der erste interessierte sich kein Stück für mich.
    Aber das wird auch in Zukunt das sein, was ich als erste Maßnahme tun werde.
    Wollte ja auch Anregungen, was man noch tun kann außer gleich zutreten, das wäre die allerletzte Möglichkeit für mich und ob ich mich das dann wirklich traue ist noch ne andere Frage.

  • Mein kleiner wurde vor einem Monat auch sehr extrem gebissen und hätte das alles grad so überlebt.
    Gott sei dank haben meine anderen Hunde, nachdem das Frauchen des Hundes es nicht geschafft hat meinen Hund aus dem Maul ihres zu befreien, dafür gesorgt das der beißer meinen Idefix los gelassen hat.

    Ich hätte zugetreten... und meinen Hund mit allen mitteln versucht zu befreien...
    Es ist ein unglaublich schreckliches gefühl wenn sein Hund von einem anderen Hund richtig heftig zusammen gebissen wird und man nicht helfen kann, da ist es einem einfach egal mit welchen Mitteln man seinen Hund versucht zu retten. Ich würde sicher nicht aus angst den anderen Hund zu verletzen, meinen sterben lassen. :/
    Aber treten würde ich nur, wenn alles andere nicht hilft.

    Man hat mit einem kleinen Hund einfach wirklich verloren wenn ein großer Hund ihn sich packt und nicht mehr los lässt.
    Momentan darf Idefix noch nicht wieder gassi gehen, aber sobald er das wieder darf werde ich grundsätzlich immer Pfefferspray dabei haben, auch wenn ich hoffe das es niemals zum einsatz kommen wird.

  • Zitat

    Mein kleiner wurde vor einem Monat auch sehr extrem gebissen und hätte das alles grad so überlebt.
    Gott sei dank haben meine anderen Hunde, nachdem das Frauchen des Hundes es nicht geschafft hat meinen Hund aus dem Maul ihres zu befreien, dafür gesorgt das der beißer meinen Idefix los gelassen hat.

    Ich hätte zugetreten... und meinen Hund mit allen mitteln versucht zu befreien...
    Es ist ein unglaublich schreckliches gefühl wenn sein Hund von einem anderen Hund richtig heftig zusammen gebissen wird und man nicht helfen kann, da ist es einem einfach egal mit welchen Mitteln man seinen Hund versucht zu retten. Ich würde sicher nicht aus angst den anderen Hund zu verletzen, meinen sterben lassen. :/
    Aber treten würde ich nur, wenn alles andere nicht hilft.

    Man hat mit einem kleinen Hund einfach wirklich verloren wenn ein großer Hund ihn sich packt und nicht mehr los lässt.
    Momentan darf Idefix noch nicht wieder gassi gehen, aber sobald er das wieder darf werde ich grundsätzlich immer Pfefferspray dabei haben, auch wenn ich hoffe das es niemals zum einsatz kommen wird.

    Ich würde den anderen auch treten wenn nichts anderes hilft. Zuschauen wie einer meinen Hund beißt würde ich niemals.. Mein alter Hund wäre fast gestorben weil ein Schäferhund sie halbtot gebissen hat und da konnte ich nichts machen weil ich so steif vor Schreck war.. Nochmal passiert mir sowas nicht.

    Mein Kumpel hat auch mal dazwischengepackt als Amy von einem Dalmi angegriffen wurde.. Er hatte danach ein Loch in der Hand, die Hunde haben nichts abbekommen :roll: Das würde ich auch alles riskieren um meinen Hunden zu helfen!

    Ich bin immer froh das Amy so groß ist das sie sich richtig wehren kann und das sie Chica hilft wenn es gefährlich wird.

  • Also, ich hab ja mit meiner blinden Frieda (seit Februar 2009 aus einer Auffangstation bei mir, 7-8 Jahre alt) genau dasselbe Problem, nur umgekehrt: einen angstaggressiven Hund, der auf jeden anderen Hund, der zu nahe kommt (unter 2 Metern), losgeht (dank ihrer geringen Größe, ihrer Blindheit und viiiel Management bisher -bis auf den ersten "Überfall" auf meine Biene- ohne Folgen). (Bei Menschen ist sie genau das Gegenteil: jeden muß sie begrüßen, jeder darf sie überall anfassen und muß sie knuddeln :cuinlove: ) Ich muß also meinen Hund beschützen, aber auch noch dafür sorgen, daß dem anderen nichts passiert... :hilfe:
    Wenn ein leinenloser Hund auf mich zurennt, ist das erste, was ich mache: Frieda hinter mich (notfalls über´n Zaun rüber *gg) und dem Hund entgegentreten, sehr bestimmt, mich groß und breit machen, mit Körpersprache abblocken (Handflächen entgegenstrecken), laut und deutlich STOP sagen (ob der Hund das Wort kennt, ist unerheblich, der Ton spielt die entscheidende Rolle). Mein Vorteil dabei: die Hunde, denen wir im Kaff begegnen, kenn ich meist, und diese mich.
    Anschließend, wenn der Hund steht, unterstütze ich den (bis dahin meist zwecklosen) Rückruf des Halters mit Wegschicken: in Richtung des HF zeigen, und laut und deutlich "AB!" Die meisten Hunde gucken dann nur verwundert und gehen tatsächlich, andere bleiben stehen und lassen sich dann vom HF wieder einfangen. Wenn´s kleine Hunde sind, für mich eine zusätzliche Sicherheit (bitte nicht als allgemeine Empfehlung sehen!!): Hund auf den Arm, weitergehen, fertig (bei großen riskiert man genau damit, daß die hochspringen und erst recht an den Hund ranwollen bzw. der kleine Hund dann von oben aus auch noch den starken Maxen markiert und erst recht provoziert! Aber das macht Frieda ja nicht, sie schreit dann vor Angst immer noch wie abgestochen :/ ).
    Klar würde es auch ein Maulkorb für die Kleine tun - aber der würde ja nichts daran ändern, daß sie Angst vor den anderen Hunden hat, ich hoffe eben, daß Frieda so lernt, ich kümmere mich um die Situation, sie kann mir vertrauen und muß nicht selbst agieren, ich lasse keinen Hund an sie ran. Aber dazu darf eben kein Hund Erfolg haben, sprich ungehindert zu ihr Kontakt aufnehmen können. Daher ist mir die Variante mit hochnehmen in dem Fall lieber.
    Wenn Du willst, kannst ja für Extremfälle (mehrere große Hunde, offene Aggressivität) was zur Ablenkung mitnehmen: ne Rappeldose, die Du den entgegenrennenden Hunden mit einem wütenden Schrei vor die Füße (und nur dorthin!) wirfst, dann, wenn die stehen, ´nen Ball oder Leckerli hinterherwerfen - das hält erst mal auf, Du kannst Abstand bekommen, und die Hunde kommen auf andere Gedanken als Deinen angreifen zu wollen.
    Außerdem gibt´s Dir Sicherheit, wenn Du was griffbereit hast (z.B. in einer Jacken-/Bauchtasche - im Rucksack hilft´s net viel....), und damit hast schon mal eine ganz andere Ausstrahlung.
    Neulich hatte ich aber wieder mal so einen blöden Vorfall: ein Bekannter stolperte ohne einen Blick nach draußen mitsamt seinen 2 großen Hunden aus seinem Laden, wollte sich mit seinen Hunden an den Tisch einer gegenüberliegenden Eisdiele setzen (die Hunde vertragen sich mit wenigen anderen, meine zwei anderen gehören aber zu diesen wenigen!). Die Hunde sehen mich natürlich sofort mit Frieda, die an dem Brunnen dort trinkt, und springen auf sie zu, wollen nur schnuppern, aber halt so stürmisch..... Ich konnte auch nicht mehr reagieren, Frieda schnappte und verbiß sich ins lange Halsfell der größeren der beiden (die andere blieb GsD in sicherer Entfernung stehen, ist bisserl unsicher), und dann standen sie da - und standen - und standen..... Naja, irgendwann kam der Halter, griff seiner Hündin ins Halsband, und ich konnte Frieda endlich das Maul öffnen (Lefzen gegen die Zähne gedrückt, die hatte ganz schön lang gegengehalten ;-().
    Der Halter nahm die Hündin und ging mit ihr weg. Ich nahm Frieda, brachte sie heim und - ging wieder zu ihm :stock1:
    Er hat sich gleich entschuldigt (weiß von Friedas Angst), hat halb grinsend gemeint, seiner Hündin sei nix passiert, und es wäre zum richtigen Zeitpunkt geschehen- weil sie auf seinen Rückruf grad nicht gehorcht hatte.... Aber die Hündin war erst auch mal fertig mit der Welt für den Nachmittag.... Aber Frieda hat halt wieder mal nen Erfolg zu verzeichnen mit ihrer Aggro-Masche, und einmal mehr gelernt, daß ich nicht schnell genug bin, sie zu beschützen. Hab ihn noch gebeten, das nächste Mal sein Hirn einzuschalten vor Verlassen seines Geschäfts, die Erzfeinde seiner Hunde gehen zwar dank ähnlicher Erfahrungen schon nicht mehr vor dem Laden entlang :???: (müßte auch nicht sein, wenn der HH die Hunde im Laden sichern würde, ist immerhin ein Tierzubehör-Geschäft, d.h. viele HF kommen mit Hund rein), aber wenn da mal ein fremder Hund kommt und evtl. angegriffen wird, hat er ´ne Fetzen-Klage am Hals.... Er hat´s eingesehen und gelobt Besserung....
    Ich selbst hab auch wieder mal gelernt - den Hund net beim Trinken beobachten, sondern die Gegend scannen, dann hätte ich evtl. schneller geschaltet, und nicht darauf vertrauen, daß andere HH ihre Hunde im Griff haben (hat der erwähnte HH normalerweise gut, daher hab ich nicht mit dem Geschehen gerechnet, aber er war eben zu langsam und hat auch nicht aufgepaßt, da sind wohl 2 Dumme zusammengetroffen *gg). Außerdem werde ich demnächst doch wieder mehr abseits spazierengehen, und bis die Kleine das Vertrauen in mich hat (so Gott dies irgendwann will....), solche Situationen gar nicht erst zustandekommen lassen. Auf dem Feld o.ä. sieht man´s halt eher, als wenn ein anderer Hund aus der Haustüre an einem schmalen Gehsteig kommt....
    Du siehst, Du bist also nicht alleine.....
    LG,
    BieBoss

  • Ich wollte hier keine Diskussion auslösen in dem Sinne "ist es ok, offensichtlich aggressive fremde Hunde zu treten?" sondern Alternativen von euch aufgezeigt bekommen ;) .
    Neulich fühlte ich mich so hilflos und sah meinen Hund schon zerfleischt (nein nein, ich bin ja überhaupt gar nicht panisch oder so, ach was) vor mir liegen, darum zuckte mein Bein schon so. Wahrscheinlich hätt ich ungelenkes Wesen den fremden Hund eh nur unterm Bauch erwischt, ihm dabei perfekt meine Wade vors Maul gehalten und läge nun selbst im Krankenhaus, mal davon ab, zutreten ist also keine sehr verführerische Option für mich, aus keiner Perspektive ;) .

    Bei kleinen Hunden nehme ich meine eigentlich nicht hoch, weil ich da denke, sie kann sich ja wehren oder weglaufen. Klar können die auch starke Verletzungen hervorrufen, aber bislang haben wir noch keinen getroffen, der wirklich so aggressiv war. Trotzdem danke für den Tipp, wenn ich mal einen kleinen offensichtlich extrem aggressiven Hund treffe nehme ich Gipsy lieber hoch.

    Dazwischenstellen (bei größeren), Arme hoch, großmachen, "Aus!" oder sonstwas laut und deutlich sagen, obs der Hund kennt oder nicht, aber mit entsprechendem Tonfall, war auch meine Idee, hab ich den Tag ja auch versucht, dann aber doch in der Situation selbst etwas Muffensausen gehabt, aber ich denke, da muss ich einfach mehr aus mir raus gehen und das verletzt auf jeden Fall den fremden Hund erstmal nicht. Danke für die Tipps.

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