Mal wieder ein böser Rotti :o/

  • Zitat

    Eine TA hat die Tötung angeordnet und zwar von Beiden.

    und hier z.B. so eine Stelle wo solche Hunde hin können.

    http://www.online-artikel.de/article/rottwe…it-13286-1.html

    Ah, Tierärzte können jetzt neuerdings die Tötung anordnen?

    susami
    Wer sagt, dass es diese Hunde wegen falschen Umganges gibt?
    Solche Hunde kann man nicht "hinsozialisieren"?
    Sie leben nur eher bei vernünftigen Menschen, die sie eben nicht total überfordern und ihre Umwelt gefährden. Für gewisse Hunde muss man ständig die Umwelt im Auge haben können und zuviel Reiz von außen geht nicht.
    Genügend Potential haben sehr viele Rassen, bestimmte werden leider von Idioten bevorzugt und so haben diese Hunde und deren normale Halter einen schweren Stand.
    Die Hunde könne ja nichts dafür und die meisten wären zu halten, aber wenn erstmal etwas passiert ist, wird die Luft leider eng.

    LG
    das Schnauzermädel

  • Ich glaube dass, wenn solche Hunde zu Menschen mit dem noetigen Wissen kommen, sie trotz allem noch ein schoenes Leben haben koennen. Klar mit Einschraenkungen. Aber bei Menschen gibt man ja auch nicht so einfach auf. Hier werden auch Attentaeter wieder in die normale Welt entlassen. Nur mal so als Beispiel. Und das ist wesentlich schlimmer! Ich habe einen Jagdhund und einen Hund der auch jagen wuerde, es nur nicht so ganz auf die Reihe bekommt... :roll: . Da muss ich auch aufpassen. Trotz allem gehe ich jedes WE in den Schwarzwald zum Wandern. Das ist vielleicht ein bloedes Beispiel aber ihr wisst bestimmt was ich meine. Klar dass man solche Hunde dann vielleicht nicht mitten in eine Grossstadt stecken sollte wo man "Unannehmlichkeiten" schwer aus dem Weg gehen kann aber es gibt mit Sicherheit Moeglichkeiten.

    Ich kenne eine Hundetrainerin die einen ehemaligen Kettenhund aus Fankreich hat. Der hat sie am Anfang gebissen, einen Bekannten sogar in den Bauch, so richtig mit Krankenhaus und allem Drum und Dran. Der Hund war wirklich die absolute Hoechstform von "nicht vermittelbar". Heute ist er ein Hund, den man nicht steicheln darf, der das nicht mag, der aber problemlos mit ihr in die Hundeschule mitkommt und mit den anderen mitlaeuft. Er ist kein einfacher Hund aber er hat eine zweite Chance bekommen und das ist auch gut so.

  • Ich sage auch nicht, dass es nicht geht.
    Ich habe doch selbst einen Hund, der bereits "Geschichte" hat.

    Wenn es aber Zwischenfälle gibt, die mit "Amtshilfe" geregelt werden müssen, dann sieht es schlecht aus.
    Man kann nicht riskieren, dass ein bekannt "gefährlicher" Hund noch einen Zwischenfall verursacht.
    Jeder weiß, was los ist, wenn bestimmte Straftäter freikommen. Wenn so ein Hund nochmals auffällig wird, sieht es nicht anders aus. Nur dass es dabei um einen Hund geht und der größte Teil der Bevölkerung hat dann gar kein Verständnis.

    Und wie planvoll mit Problemhunden umgegangen wird, zeigt doch das Beispiel der Hundetrainerin gut. DAS hätte nicht passieren dürfen!

    LG
    das Schnauzermädel

  • Schrecklich, dass sowas immer wieder passiert :( Und immer sinds die Hunde, die eh schon in der Bevölkerung verrufen sind. Wenn ein Retriever zubeisst landet es höchstens in der Lokalzeitung. Neulich hab ich im Radio gehört, dass ein Baby getötet (oder verletzt?) wurde, es war allein mit zwei Hunden. Ein Jack Russell und ein Pitbull (oder etwas ähnliches, jedenfalls ein "Kampfhund").
    Hier war auch weder der Jacky noch der Kampfi noch das arme Kind schuld, sondern die Eltern bzw. Hundebesitzer. Nieniemals darf man ein Kind mit einem Hund alleine lassen, egal wie lieb er ist.
    Und auch niemals darf man einen Hund, egal welcher Größe oder Rasse, unterschätzen, besonders wenn sie den Umgang mit Kindern nicht gelernt haben.
    Da ich auch mal einen Rottweiler möchte, muss ich schon jetzt mit vielen Vorurteilen kämpfen. In meiner Verwandschaft gab es einmal einen total unerzogenen, rüpelhaften und ständig knurrenden Rotti. Die Besitzer haben ihn aber als ihr Kind angesehen, nicht erzogen usw.
    Dass das Verhalten eines Hundes zu dem größten Teil an der Erziehung hängt wird gern übersehen. Trotzdem würde ich den Rotti, sei er noch so gut erzogen, hat er noch so viele Prüfungen abgelegt, niemals mit einem Kind alleine lassen, oder ihn in der Nähe von Kindern frei laufen lassen, wenn ich ihn nicht einschätzen kann (und das kann man bei einem 8 Monate alten Hund einfach noch nicht, denke ich).

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