Augenproblem, kennt sich jemand aus?
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Lilli hatte schon als Welpe morgens leicht verklebte Augen. Wir waren daher beim Tierarzt und der meinte, das dies ein häufiges Problem bei Welpen sei, dass sich dies aber geben würde. Das hat es eingeschränkt auch, aber Lillis rechtes Auge ist immer mal wieder verklebt. Tierarzt diagnostizierte leichte Bindehautentzündung. Wir haben Tropfen bekommen, die auch geholfen haben. Aber 1. ist es kein Vergnügen, dem Hund ins Auge zu tropfen (inzwischen haut die Madame schon ab, wenn ich die Flasche in der Hand habe) und 2. tritt das immer wieder mal auf. Jetzt habe ich zwei Fragen: Der Tierarzt meinte damals, dass manche Hunde ein chronisches Problem hätten, das könnte man operativ korrigieren! Das nehme ich jetzt schon mal als allerletzte Möglichkeit!! Jemand hat uns vor kurzem erzählt, man könnte das mit Bella Donna in den Griff kriegen. Bella Donna 1 : 10 mischen und damit über die Augen wischen. Jetzt kenne ich mich mit Bella Donna überhaupt nicht aus, kann mir da jemand was zu sagen? Oder gibt es noch andere Möglichkeiten? Das mit den Augentropfen ist nämlich purer Stress für uns alle!
Gruß Lilibeth - Vor einem Moment
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Wie alt ist der Hund jetzt?
LG
das Schnauzermädel -
Lilli ist jetzt 11 Monate alt und ansonsten topfit. Ärgerlich ist, dass wir dieses Problem nicht auf Dauer in den Griff kriegen. Sobald wir 3 Tage die Augentropfen weg lassen, ist das Auge morgens wieder verklebt.
Gruß Lilibeth
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Ich würde noch ein bis zwei Monate durchhalten. Dann wäre es langsam aber durchaus Zeit die "Operation" anzugehen, das ist ein Ausschaben der Nickhaut und leichter Narkose/Sedierung.
Meist verschwinden diese Probleme, wenn der Hund erwachsen wird und sein Immunsystem ausreift. Vorher bringt das Schaben meist wenig, weil die Ursache weiterbesteht und es daher wiederkommt.
Weniger schlimme Zeiten könnt ihr sehr gut mit Euphrasia-Augentropfen behandeln.
Man kann Belladonna in Rahmen einer homöopathischen Therapie geben, da wäre es aber nur ein kleiner Teil der Behandlung und ihr solltet wirklich einen THP aufsuchen, der passend für den Hund nach einer Therapie schaut.
LG
das Schnauzermädel -
Hallo!
Ich denke, dass das Problem mal generell angegangen werden sollte. Man sollte mal die Ursache herausbekommen. Eine OP würde ich erst einmal nicht in Betracht ziehen. Viele TÄ operieren zu schnell!!! Die Erfahrung habe ich bei meinem Rüden auch gemacht. Ich war mit ihm bei verschiedenen Tierärzten. Es hatte nichts gebracht, weil die Entzündung zurück kam, sobal ich die Tropfen absetzte. Dann bin ich zur Tierklinik gefahren. Hier sollte eine Art Schönheits-OP vorgenommen werden. Es bestand das Problem, dass bei meinem Rüden die Tränenflüssigkeit nicht durch den Tränennasenkanal abgeflossen ist. So sollte das untere Augenlied erweitert werden um die Tränenflüssigkeit länger im Auge zu behalten. Völliger Schwachsinn!!! Kosten etwa 1.000 EUR

Ich habe dann Rücksprache mit meiner Haustierärztin gehalten. Sie gab mir dann die Anschrift von einem Tierarzt, der sich auf Augenheilkunde spezialisiert hat. Dort bin ich mit ihm nun in Behandlung. Zunächst musste ich seine Augen mit einer ACC Lösung spülen, was nicht gerade angenehm war. Nun bekommt er lediglich Augentropfen. Diese werden wir wohl bald absetzen können und er ist dann hoffentlich geheilt. Das ganze OHNE OP!!! Gut, es kostete bisher auch schon einiges. Auf 1.000 EUR komme ich aber noch nicht!!
Solltest du in der Nähe von Dortmund wohnen, dann solltest du mal mit der Tierklinik Brahm Kontakt aufnehmen. Ich weiß, dass sogar Leute aus den Niederlanden zu ihm fahren. Außerdem ist er einer der wenigsten TÄ, die die spezielle Augenuntersuchung beim Aussie machen darf bzw bei ihm sind die Ergebnisse anerkannt!
Der Durchschnittstierarzt hat leider wenig Erfahrung in Sachen Augenheilkunde und meist auch nicht die passenden Gerätschaften. Ich würde dir also raten einen Spezialisten aufzusuchen. Und keine Sorge, die Behandlungskosten halten sich auch hier im Rahmen!!!
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Danke für die schnelle Antwort. Die Dame meinte halt, es würde reichen, wenn man mit dieser Bella-Donna-Mischung auf einem Tuch über das Auge geht. Sauber machen muss ich es ja sowieso und das lässt sich der Wutz auch gefallen. Meinst Du, ich könnte das wenigstens mal versuchen?
Gruß Lilibeth
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Ich kann da leider nur widersprechen! Wir haben einen Hund, der unter einem Augenproblem von Geburt an leidet. Und ich kann nur empfehlen, geh zu einem Spezialisten für Augenkrankheiten. Wir sind damit gut gefahren und müssen NICHT operieren. Denn dieses Ausschaben ist nicht die letzte Möglichkeit und auch nicht unbedingt erforderlich.
Wir tropfen nun jeden Tag ein spezielles Mittel, dass aber nicht wegen einer Entzündung oder so. Unser Hund hat keine Probleme mehr und ist glücklich und zufrieden. Vielleicht müssen wir im Alter mal andere Wege einschlagen, aber das ist noch eine Weile hin. -
Da kann ich Kirsty nur zustimmen. Ein Spezialist kann dir da sicher eher helfen.
Nachdem wir keine Informationen haben, was die Bindehautentzündung verursacht ist es auch schwer etwas zu raten.
Sollte dein Hund Entropium oder Ektropium haben, wäre es auf jeden Fall hilfreich zu operieren. ABER erst wenn der Kopf des Hundes ausgewachsen ist. Lass dir dann bitte nichts anderes einreden. Wenn der Kopf da noch im Wachstum ist und die Veränderung falsch eingeschätzt wird, kann es möglich sein, dass man nochmals operieren muß.Wenn es andere Gründe dafür gibt, kann man je nach Fall auch anders behandeln. Deshalb bitte wirklich einen Augenkundigen Arzt aufsuchen.
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Zitat
Ich kann da leider nur widersprechen! Wir haben einen Hund, der unter einem Augenproblem von Geburt an leidet. Und ich kann nur empfehlen, geh zu einem Spezialisten für Augenkrankheiten. Wir sind damit gut gefahren und müssen NICHT operieren. Denn dieses Ausschaben ist nicht die letzte Möglichkeit und auch nicht unbedingt erforderlich.
Wir tropfen nun jeden Tag ein spezielles Mittel, dass aber nicht wegen einer Entzündung oder so. Unser Hund hat keine Probleme mehr und ist glücklich und zufrieden. Vielleicht müssen wir im Alter mal andere Wege einschlagen, aber das ist noch eine Weile hin.Dein Hund aber wohl keine Conjunctivitis follicularis, oder?
Ich bin die Letzte, die zum Schaben rät, und ,wie du siehst, habe ich auch noch zum Warten geraten, aber wenn diese Bläschen bei Ausreifung des Immunsystems nicht verschwinden, dann profitiert der Hund vom Schaben mehr als von dauerhaften Behandlungen mit Antibiotika und Kortison, die auch grade am Auge schwere Nebenwirkungen haben, wenn man sie zu lange anwendet.
Aich wenn das bei einem älteren Hund auftritt, wird man recht schnell schaben, weil es sonst nicht weggeht.
Das ist übrigens alles das normale Vorgehen einen DOK-Tierarztes
.Lilibeth
Ich würde nicht am Auge herumwischen. Schon gar nicht mit alkoholhaltigen Mischungen. Und an die Bläschen unter der Nickhaut kommst du so auch nicht. Da birgt mehr Risiken als Vorteile.LG
das Schnauzermädel -
Nun ja, der "normale" TIerarzt hat genau das diagnostiziert und wollte zu dieser OP raten und die übliche Vorgehensweise angehen.
Nur sind wir dann zu einem Spezialisten gegangen und da sah es dann ganz anders aus. Unser Hund hat sowohl innenliegende Wimpern, die das Auge reizen, als auch angeboren trockene Augen, er produziert nicht genügend Tränenflüssigkeit, was bei den innenliegenden Wimpern doppelt schlecht ist. Außerdem hatte er die Conjunctivitis follicularis. Nur haben wir auf Anraten der Ärztin gewartet und es hat sich verwachsen. Und ich bin mehr als froh, dass wir das gemacht haben.
Na klar, sollte es bis zu einem gewissen Alter nicht besser werden, so würde ich auch was tun, aber meiner Meinung nach, ist der normale Tierarzt nicht der ríchtige dafür. - Vor einem Moment
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