pyometra - wir brauchen eure hilfe =(

  • Hallo Veni!

    Das lese ich ja eben erst! Mensch, ihr macht ja Dinger! Nicht immer gleich
    "hier" schreien, wenn Krankheiten verteilt werden, merk dir das mal! :D

    Bei welcher TÄ bist du eigentlich? Sind die Drs. in deiner Strasse nicht da,
    wo du mal nachfragen könntest?

    Rein gefühlsmäßig würde ich noch ein paar Tage warten, bis Lotta wieder
    ins Wasser darf. Das Infektionsrisiko wäre mir einfach noch zu hoch. Zur
    Abkühlung kannst du sie ja daheim mit nassen Handtüchern bedecken.

  • Ehrlich gesagt, ich würde sie auf gar keinen Fall ins Wasser lassen.
    Und ich würd ganz höllisch aufpassen, dass mit ihr alles weiterhin okay ist und die Pyometra wirklich komplett überstanden ist - Fieber messen, gut beobachten usw.

    Alles Gute für Euch !
    Stefanie

  • mh ok.
    ich werde dann wohl auf jeden fall nochmal rücksprache mit meiner TÄ halten, und lotta erst schwimmen lassen, wenn sie grünes licht gibt.
    es ist halt die frage, wie lang das alizin den muttermund offen stehen lässt. wenn der wieder ganz normal zu ist, und die infektion überstanden, ist das risiko, dass nochmal ne entzündung reinschleicht, ja denk ich vergleichsweise hoch wie bei einer gesunden hündin. bzw. ist lotta ja dann wieder gesund.. :???:
    ach verdammter mist ist das doch - jetzt wäre doch gerade so tolles schwimm-wetter :sad2:

    also es steht wirklich fester als felsenfest, dass das teil im oktober dann raus kommt. so etwas möchte ich nicht nochmal mitmachen, und es vor allem nicht nochmal dem hund zumuten.

    EDIT
    @ claudia
    nee, bei der war ich das erste und das letzte mal gewesen. sagt mir nicht zu. ich war mit lotta in der tierklinik dr. schneichel in mayen gewesen, wegen der untersuchungen, die nötig waren zur genauen diagnose. und einen tag später zum wiederholungsspritzen dann hier in boppard, der fahrt wegen, damit der hund nicht nochmal 80km hin und zurück bei der hitze im auto kutschiert werden musste. der doc hier hatte das mittel gott sei dank vorrätig, war also kein problem. und geblecht hätte ich eh gleich viel ^^...

    EDIT no. 2
    ich ruf jetzt in der tierklinik an. das lässt mir ja jetzt keine ruhe, ich muss das wissen.

  • nee claudia, sind im moment im urlaub im hotel mama :D

    also, habe gerade telefoniert, 14 tage nochn ruischen machen, weiterhin beobachten, danach können wir es dann mal wieder wagen, aber "nich das dreckigste schlammloch" ;)

    claudia, weißt du noch, als ich von dem spaziergang in budenheim am rhein entlang in dem matsch erzählt hab? da war lotta läufig. bingo. :sad2: hätte ich doch VORHER mal zufällig von unsrem vorhaben erzählt und du deinen warnschuss abgeben können... *ätz.. naja, so ist es halt, dumm gelaufen, da ist die verena mal wieder hinterher schlauer gewesen :/

  • Ja Veni, daran kann ich mich erinnern.

    Aber ob ich in dem Moment daran gedacht hätte, daß es besser ist Lotta
    während ihrer Läufigkeit nicht in Schlammlöcher zu lassen....ich glaube
    eher nicht :ops:

    Ist halt dumm gelaufen. Sei froh, daß du die Entzündung rechtzeitig
    bemerkt hast! Bei unserer Mandy damals mußte es ganz schnell gehen, so
    schlimm war die Entzündung schon fortgeschritten. Und da war sie auch
    schon 11 Jahre alt bei der OP!

    Wo läßt du Lotta kastrieren? In Hofheim oder bei deiner TÄ?
    Bei uns hat´s damals der TA gemacht und das sehr gut!

    Viel Spaß noch im Urlaub! :smile:

  • so... wollte hier noch einmal aktualisieren:

    wir haben nun einen OP-termin für den 17. oktober bei unserer haus-TÄ.. hatte ein ausführliches beratungsgespräch bei ihr, nach welchem ich mich dann dazu durchgerungen habe, lotta von ihr kastrieren zu lassen.. sie wird dort, und das war mir wichtig, ebenfalls eine inhalationsnarkose nach der einschlafspritze erhalten - als "anästhesist" und zur assistenz hilft bei operationen zusätzlich der mann unserer TÄ mit.. ich vertraue ihr einfach sehr, und das war dann der ausschlaggebende punkt, es doch nicht in einer klinik, sondern von ihr durchführen zu lassen.
    ob die gebärmutter vollständig mit herausgenommen wird, das steht noch offen, und da bin ich ehrlich gesagt auch ziemlich hin und hergerissen. sollte sich während der OP heraus stellen, dass das gewebe durch die entzündung in irgendeiner form verändert ist oder zysten etc. zu sehen sind, wird natürlich alles leer gemacht werden. andernfalls hat die TÄ die option aufgezeigt, das organ (teilweise) zu erhalten.. könnte dann im zweifelsfall das risiko einer inkontinenz mindern, hormonproduktion wäre nicht vollständig ausgeschaltet usw.; allerdings weiß ich ja auch, dass sehr viele die meinung vertreten, wenn schon kastrieren, dann auch tutti completti.. mmh :???:
    mir geht es ohnehin nicht gut bei dem gedanken an die ganze sache.. die nächsten drei wochen werden die hölle werden.. hab einen riesen schiss vor der operation an sich, ob alles gut geht und es keine komplikationen gibt, und auch vor dem, was uns danach erwartet.. ich hoffe so sehr, dass wir von den ganzen nebenwirkungen einer kastration verschont bleiben :sad2:
    es ist zum verrückt werden, je mehr ich alles wieder und wieder durchdenke, desto mehr zweifel tun sich auf, ob ich die richtige entscheidung getroffen habe...

  • Ach Veni, mach Dich nicht verrückt. :knuddel:

    Wenn Du Dir noch so unsicher bist, hole Dir doch einfach eine zweite Meinung ein. Noch hast Du genug Zeit, um Dich zu informieren, auch bezüglich der verschiedenen OP-Methoden.

    LG, Caro

  • Hallo,

    ich kann dich verstehen. Als Roxy kastriert werden musste, habe ich mich vorher auch total verrückt gemacht und Gedanken in alle möglichen Richtungen geschickt.

    Hinterher war alles nicht so dramatisch, wie ich gedacht habe. Klar, die 10 Tage bis zum Fädenziehen waren doof. Nur kurze Strecken an der Leine, Hundi hat sich gelangweilt und war nörgelig.

    Das schlimmste war, Roxy zur OP abzugeben. Bei der Einschlafspritze war ich noch dabei, dann kam der Hund in den OP. Da wird es wohl jedem mulmig. Aber eine gute Stunde später konnte ich Roxy schon wieder abholen, da war sie schon nicht mehr ganz weg, aber auch noch nicht ganz da. Wir sind dann schnell Heim gefahren (haben es nur ein paar hundert meter) und haben Roxy auf viele weiche Decken in ihre Ecke gelegt, alles schön abgedunkelt und dann lag ich den ganzen Tag einfach bei ihr. Spätnachmittag ist ie das erste Mal aufgestanden, dann durfte sie etwas saufen und kurz von mir gestützt draußen im Garten Pipi machen. Sie war noch 2 Tage sehr vorsichtig und wackelig, aber dann wurde sie schon wieder ganz normal, wollte spielen und springen.

    Deine Aufregung kann ich dir ja leider nicht nehmen, aber versuche ruhig zu bleiben. Für deinen Hund.

    Nutze die Zeit während der OP, um zu Hause alles vorzubereiten. Und nutze die Zeit bis zur OP, um dich auf evtl. Folgen vorzubereiten. Roxy zum Beispiel hat bisher keine negativen Folgen gezeigt. Nur wenige Tage nach der OP fing sie wie bescheuert an zu haaren und hat einen großen Teil vom Fell verloren, also auch Deckhaar. Es hörte glücklcherweise auf, bevor richtige Löcher im Fell waren. Ich habe dann angefangen Öle und Bierhefe dem Futter beizugeben und damit wurde es dann besser und sie hat wieder wunderschönes Fell.

  • guten abend zusammen!

    juchuu! - nachdem es in lottas krankheitsthreads nun schon so lange still gewesen war, gibt es ENDLICH wieder einen grund, hier mal wieder zu aktualisieren^^ :/

    vorvergangenen samstag ist lotta kastriert worden. gezwungener maßen wurde sie komplett "leer geräumt", also sowohl die eierstöcke als auch die gebärmutter wurden entfernt, da das eierstockgewebe unserer TÄ verändert schien (ihrer aussage nach wären da in absehbarer zeit wunderschöne tumoren zu finden gewesen - toll, gell? :sad2: ) und um auf nr. sicher zu gehen eben alles raus kam.
    nunja, die narkose und die OP hat mein armes speck dann gottlob ziemlich gut weg gesteckt, bis zum 5./6. tag nach der OP schien alles super, unsere TÄ war bei der wundkontrolle sehr zufrieden mit der OP-naht etc. .......
    .............und dann ging es los.
    die wunde fing freitag minimal an zu nässen, nachmittags waren wir sofort beim TA; erneute antibiotikainjektion, von freitag an antibiotikagabe in form von tabletten, 3 mal tägliche desinfikation der wunde durch iodovet-spray. das ganze wochenende lang haben wir dann irgendwie vergebens darauf gewartet, dass die antibiotika endlich wirkung zeigen, aber die naht klaffte von einen auf den anderen tag mehr. entlang der zusammengeknoteten fäden schien das ganze regelrecht wieder "aufzufaulen", der eiter suddelte am laufenden band heraus. nichtsdestotrotz hat lotta die ganze zeit über einen guten gesamteindruck gemacht: fressen, trinken, pipi, häufchen, frechsein, alles wie immer.. fieber hatte sie keines. montag mittag war die naht dann aber an einer stelle wieder so weit auf, dass man sogar auf den weißen faden der unterhaut gucken konnte, also gings wieder ab die post zum TA. diagnose: fadenunverträglichkeit. obwohl die wundränder stellenweise noch gar nicht miteinander wieder verwachsen waren, mussten sie also gezogen werden. zudem nochmal AB-spritze und penicillin-tabletten. achja, und auf eigene faust ebenfalls seit montag arnica... und GOTT sei dank, seitdem sind wir auf dem wege der besserung!

    was mir beim rückblick auf die letzten 14 tage jetzt nur umso mehr ein riesen rätsel ist: wie kann man so eine tortur seiner GESUNDEN hündin bloß "einfach so", vielleicht aus einer laune heraus, aus faulheit, zur prophylaxe, (...) antun? sicherlich, es muss nicht immer so komplikationsreich verlaufen wie in unsrem fall, aber dass ein haufen risiken bestehen, daran beißt die maus keinen faden ab, ebenso wie an der tatsache, dass es sich um eine bauchhöhlenoperation handelt, die doch einiges an schmerzen und unwohlsein für ein paar tage mit sich bringt.. sofern man die wahl hat, sollte man sich also wirklich auch diese dinge, auch wenn sie sicher von vielen tierärzten und anderen hundehaltern als sehr unwahrscheinlich und nebensächlich abgetan werden, durch den kopf gehen lassen und auch einmal den "worst case" in gedanken durchspielen!


    zum abschluss noch die kurze photographische dokumentation:

    montag vor erneutem TA-besuch: fäden noch nicht gezogen, klaffende naht, eiter, links (hinten) teile des resorbierbaren fadens (weiß) sichtbar :|

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    aktueller zustand der wunde

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