Nach dem Hundespaziergang BURNHARD GRILL an und den Feierabend genießen🔥*
Wann aufgeben?
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Hallo,
mein Mann und ich denken seit einiger Zeit darüber nach unseren Dicken wieder abzugeben. Die Entscheidung ist noch nicht gefallen, daher bitte nicht gleich steinigen

Vor ca. 2 Jahren haben wir ihn als 5-jährigen zu uns genommen.
Seitdem hatten wir einige Beißereien (2x mit Verletzungen) mit anderen Hunden und 4-6 Vorfälle bei denen es sehr grenzwertig war ob er einen Menschen beißen könnte und unzählige Situationen wo wir vorher gemerkt haben das es grenzwertig werden könnte. Freilauf ist aufgrunddessen und wegen seinem ausgeprägten Jagdtrieb auch nicht möglich, also immer mit (Schlepp-)leine, was seinem Pöbelverhalten wahrscheinlich nicht grade zuträglich ist.Natürlich haben wir verschiedene Hundetrainer zu Rate gezogen, aber das Arbeiten mit unserem Hund ist schwierig weil kein Muster zu erkennen ist was ihm an wem nicht passt, über seine Vorgeschichte wissen wir nur bedingt Bescheid. Auch sendet er oft keine eindeutigen Signale, so dass man immer konzentriert bei ihm sein muss, was mit Kindern dann natürlich schwierig ist.
Er kann 20 Fahrradfahrer vorbei lassen, auf den 21 geht er los, er geht ohne weiteres an 50 alten Damen vorbei, die 51 verbellt er. Er ist so unberechenbar und ich vertraue ihm nicht und genau das ist unser Problem.Wir haben Kinder - bei denen würde ich fast die Hand ins Feuer legen, dass der Dicke ihnen etwas tun würde das ist nicht das Problem, aber die Kinder bringen ja auch Freunde mit. Da der Dicke 2x einen Freund eines unserer Kinder bedroht hat, wird er also bei Kinderbesuch weggesperrt.
Zu vielen Familienaktivitäten kann er nicht mit, da es dann Terror mit den anderen Hunden gibt die man unterwegs trifft, mit dem Fahrrad kann man ihn auch nicht mitnehmen, denn er läuft nicht am Rad und da er größer ist, ist mir das auch zu gefährlich, in die Stadt kann er nicht mit, weil er da jederzeit anfangen könnte/würde Theater zu machen u.s.w..Irgendwie werden wir also dem Hund nicht mehr wirklich gerecht. Irgendwer muss immer leiden. Entweder der Hund, weil er ausgeschlossen wird oder wir als Familie, weil wir viele Aktivitäten nicht machen können.
Ich weiß, es hört sich so an als würden wir einfach aufgeben weil der Hund ein bisschen unbequem wird, aber so ist das nicht. Innerhalb unserer Familie ist er der tollste Hund den man sich vorstellen kann, aber alles was ausserhalb unserer Familieären Grenzen ist, ist einfach nur noch anstrengend und wir haben den Spass an unserem Hund verloren - und ich glaube er auch an uns.
Stand hier schon jemand mal an so einer Kreuzung? Und wie habt Ihr Euch entschieden?
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1. August 2009 um 16:17
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Wann aufgeben? - Vor einem Moment
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Ich stand vor kurzem an genau dieser Kreuzung... Corey kann, im Gegensatz zu Monty, keine fremden Menschen leiden.
Sie machen ihm Angst, er knurrt und wenn sie dann noch hundeunerfahren sind, und sich z.B. vornüberbeugen und ihn einfach anfassen wollen, beißt er.
Ich gehe definitiv den Weg mit ihm zusammen.
Draußen läuft er an der Leine, außer wir sind auf einm gut einsehbaren Weg, dann lass ich ihn ohne Leine und wenn ich jemanden entdecke, wird er rangerufen und angeleint.
Für den Notfall gibt es ein Superkommando für "Komm", wenn dies befolgt wird, gibts super leckeres zwischen die Zähnchen. Da er das weiß, funktioniert das Superkommando sehr gut.Drinnen habe ich es so gelöst: Ich habe einen Kennel gekauft. Dieser steht nun hier offen herum und in der ersten Zeit bekam Corey sein Futter nur in diesem Kennel. Ebenso Kaustangen etc.
Er geht inwischen von alleine rein und schläft auch dort. Wichtig ist, dass er dort absolute Ruhe hat, dort wird er nie gestört.
Kommt nun Besuch, den er nicht kennt, schicke ich ihn in den Kennel und dort fühlt er sich sicher. Der Besuch hält immer genügend Abstand zu ihm.
Ist es hundeerfahrener Besuch, wird dieser mit Leckerlis bewaffnet und Corey raus gelassen.
Der Besuch unterhält sich einfach weiter mit mir und Corey kann an ihm schnüffeln. Beiläufig wird dann die Hand herunter hängen gelassen und Corey nimmt dann darüber Kontakt auf. Dann fällt ein Leckerli.So klappt es eigentlich immer (bisher).
Aber deine Entscheidung kann dir niemand abnehmen. Denn jeder Hund ist ein Individuum...und was bei uns klappt, kann bei euch auch gar nicht funktionieren...
Ihr müsst schauen, ob ihr etwas findet, was zu euch und vor allem eurem Wauzi passt... -
Hallo Maifeuer
Mutig von dir, in diesem Forum eine solche Frage zu stellen ;-) – ich folge deinem guten Beispiel und bin genau so mutig und erzähle dir unsere Geschichte…: Wir waren in der ganz ähnlichen Situation:
Wir hatten unseren Border-Mix schon von Welpe an; anfangs ging’s ganz gut. Wir haben Welpen-, Junghunde-, Erziehungs-Kurs absolviert und ihn „überall hin mitgenommen“, um ihn best möglich an alle erdenkliche Situationen zu gewöhnen; ausserdem hatte er regelmässig unproblematischen Hundekontakt. Er war schnell stubenrein und konnte bald stundenweise alleine bleiben. Er machte zwar immer einen etwas nervösen Eindruck, war auch kaum mal richtig müde, im großen und ganzen ging’s aber die ersten Monate ganz gut und wir hatten viel Freude mit ihm.
Nach etwa 8 ½ Monaten ging’s dann – auf einmal und absolut unerkennbaren Grund los: Wenn er angeleint war und er irgendwo einen anderen Hund sah, wurde er zur „Bestie“. Er fletschte die Zähne und bellte, bellte, bellte und beruhigte sich gar nicht mehr.
Fast gleichzeitig fing er an, auf alles Unbekannte ähnlich zu reagieren: Ein Mann mit übergrosser Tasche, rodelnde Kinder, ein Leiterwagen und und und. Hinzu kam, dass er anfing, uns zu beschützen. Wenn uns beim Laufen jemand begegnete, reagierte er kaum, sobald wir uns aber hinsetzten, wurde die Umgebung zu seinem Territorium und wehe, es näherte sich jemand…
So begann unsere Odyssee mit verschiedensten Hundeschulen, Hundetrainern etc. Wir blieben über all die Jahre praktisch lückenlos dran damit. Und doch wurde es immer schlimmer.
Wir kamen irgendwann in den Teufelskreis, dass wir ihn immer weniger mitnahmen, und wenn wir ihn mal mitnehmen, war es noch schlimmer, als die letzten Male. Wenn wir aus dem Haus kamen und er erspähte etwas (zum Beispiel Fussball-spielende-Kinder) erholte er sich den ganzen Spaziergang nicht mehr. Er kläffte eine Stunde lang und wollte zurück, vermutlich die Fussball-spielenden-Kinder verjagen).
Wir wohnen in einem Wohnquartier mit vielen Kindern und wurden bald zum Mütter-und-Kinder-Schreck, wenn wir mit unserem großen, schwarzen Hund (26 kg) ankamen, blieben alle stehen und „brachten sich in Sicherheit“.
Wenn er im Haus war und irgendwo draussen etwas hörte, verhielt er sich wie ein Verrückter, wenn jemand von uns aus einem Zimmer kam, rannte er voll auf einen los und bellte, bellte, bellte, bis er merkte:“ah, der wohnt ja hier“.
Wir konnten ihn überhaupt niemandem mitgeben, nur mein Mann, ich, und unsere beiden erwachsenen Kinder konnten mit ihm nach draussen gehen. Und der bereits erwähnte Teufelskreis wurde immer noch verzwickter.
Sämtliche Hundetrainer meinten, das sei doch hinzukriegen, wir haben in all den Jahren aber nur Rückschritte gemacht.
Das ganze gipfelte dann in einer Situation, als mein Mann und ich auf einem Feld mit ihm Dummy-Training gemacht haben und er auf einmal in etwa 350 Metern Entfernung zwei Pferde mit Reitern erblickte. Und wir hatten keine Chance…Er spurtete bellend los auf und jagte die Pferde auf die Strasse… Zwar passierte glücklicherweise nichts, aber für mich war diese Situation der Knackpunkt. Mir wurde bewusst, was hätte passieren können, und wir wären verantwortlich…
Ich überlegte mir, was wir in den letzten fünf Jahren in diesen Hund investiert hatten, und wo wir heute standen…die Bilanz fiel ganz schlecht aus.
Am darauffolgenden Wochenende durften wir ihn unserer Hundetrainerin überlassen, welche noch immer davon überzeugt gewesen war, dass wir auf dem richtigen Weg waren. Als wir ihn am Sonntag abend wieder abholten, hatten wir ein langes Gespräch mit der Trainerin; sie hatte ihre Meinung ändern müssen.
Unsere Fellnase war ein absoluter Kontrollfreak brauchte ein Zuhause, wo er sein Leben nicht Menschen anpassen muss, sondern umgekehrt. Ihm nützte seine aktive Familie nichts, die ihn zum Schwimmen am Badesee, zum Wandern, in die Stadt, zum Joggen etc. mitnehmen wollte, er brauchte einen reizarmen Platz, wo er täglich über längere Zeit bewusst beschäftigt wurde. Uns wurde bewusst, dass der Hund nicht der Richtige ist für uns; wir aber auch nicht die Richtigen für ihn, weil wir ihm nicht das obenerwähnte Zuhause bieten konnten. Wenn er damals 10 Jahre alt gewesen wäre, hätten wir bestimmt mit ihm durchgehalten, er war aber erst fünf und uns wurde klar, dass wir so nicht noch 8, 9, 10 Jahre weitermachen konnten.
Und so haben wir uns letzten Sommer entschieden, einen Platz für ihn zu suchen und haben uns unter viel Tränen von ihm getrennt. Aber wir sind heute ganz sicher, dass wir richtig entschieden haben. Und JEDER, der etwas anderes sagt, weiss nicht, was wir fast fünf Jahre durchgemacht haben!
Wie auch immer ihr euch entscheidet: Ihr müsst damit leben können. Wir wünschen euch alles Gute und schicken euch viele gute Gedanken, dass ihr den richtigen Weg geht! -
Ein paar Gedankenanstöße anhand von meinen Erfahrungen mit Eddie.
Eddie kommt nicht mit Zivilisation an sich und Menschen im Besonderen zurecht. Er hat Angst, steht unter Streß, klare Linien nicht erkennbar, heute ok, morgen nicht, eben gerade ok, in 10 Minuten nicht...
Was ich natürlich auch wollte, war, den Eddie zivilisationstauglich zu machen. Logisch, ist unser aller Begehr.
Ich bin gescheitert. Und, ich glaube zwangsläufig, kommen dann diese Gedanken: jemand anderes kann das vielleicht besser, liegt an mir und dieses: ich hab nicht genug probiert, ich muß noch dieses und jenes... ein ewiger Kreislauf.Manchmal aber, ist es wirklich so, dass Hund einfach gar nicht anders kann. Das liegt an verschiedenen Hirnprozessen, die nicht krank, aber begründet in frühen Erfahrungen sind.
Dr. Udo Gansloßer hat zu diesem Themenkreis schon referiert, sicher auch irgendwas geschrieben. Vielleicht schaust Du mal, ob Du da was findest.
Ich stehe im Moment da, dass ich a) den Eddie noch einmal unvoreingenommen kompetent begucken lasse und b) demnächst einen Workshop zum Thema mit Dr. Gansloßer besuche. Ich schätze, dass dabei heraus kommt, dass ich den Eddie so leben lasse, wie er eben kann. Er muß auch häufig zuhause bleiben, weil ein Mitkommen viel mehr Streß für ihn wäre. Ein Besitzerwechsel wäre aber imho noch viel schlimmer für ihn (und für mich erst...).
Wichtig ist für mich, dass ich mir mal klar werde und dann auch nicht mehr dieses ewig schlechte Gewissen habe.
Und das denke ich, wäre auch für Euch gut. -
Huhu Maifeuer,
1. Frage: wurde der hund mal komplett tierärztlich durchgecheckt (ich denke da an ein Schilddrüsenprofil)
2. habe ich es übersehen vielleicht: welche Rasse ist der guteste
3. Wo wohnt ihr: vielleicht kann jemand einen kompetenten Trainer empfehlen.
4. Mit welchen Methoden wurde an welchen Problemen gearbeitet.
5. versuch für eine exemplarische Situation seine Körpersprache zu beschreiben: was machen die Ohren, wo liegt der Körperschwerpunkt (hinten oder vorne), steht er merh geduckt oder quasi auf den Zehenspitzen. Falls er mit dem Schwanz wedelt, ist da weit schwingend oder kurz-amplitudig, steif und schnell?? etc.
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man müsste einfach mal gucken, warum sam so ist, wie er ist.
Wieviel Stunden am Tag wird der Hund beschäftigt? Und womit?
Wie sieht das Programm aus, dass ihr täglich mit ihm absolviert...?
Wie oft am Tag macht ihr Übungen zur Unterordnung?
Wie oft am Tag bietet ihr ihm was an, um Spaß zu haben?
So'n Retriever dürfte doch gerne apportieren, schwimmen, etc.Dass er ohne Vorwarnung reagiert, glaube ich einfach mal so nicht. Wahrscheinlich achtet ihr nur nicht genau auf seine Signale:
Beobache ihn mal genauer: Wie hat er die Ohren, wie sehen die Lefzen aus, wie steht die Rute...? Wie ist die Körperhaltung?Ich könnte mir vorstelllen, dass ihr eine Chance habt, wenn ihr lernt, den Hund genauer zu lesen.
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ZitatAlles anzeigen
man müsste einfach mal gucken, warum sam so ist, wie er ist.
Wieviel Stunden am Tag wird der Hund beschäftigt? Und womit?
Wie sieht das Programm aus, dass ihr täglich mit ihm absolviert...?
Wie oft am Tag macht ihr Übungen zur Unterordnung?
Wie oft am Tag bietet ihr ihm was an, um Spaß zu haben?
So'n Retriever dürfte doch gerne apportieren, schwimmen, etc.Dass er ohne Vorwarnung reagiert, glaube ich einfach mal so nicht. Wahrscheinlich achtet ihr nur nicht genau auf seine Signale:
Beobache ihn mal genauer: Wie hat er die Ohren, wie sehen die Lefzen aus, wie steht die Rute...? Wie ist die Körperhaltung?Ich könnte mir vorstelllen, dass ihr eine Chance habt, wenn ihr lernt, den Hund genauer zu lesen.
Sam, der Golden-Retriever, ist unser neuer Hund, mit wir ein absolut problemloses Menschen-Hunde-Zusammen-leben führen.
Die Geschichte, die ich erzählt habe, betrifft unseren vorherigen Hund, einen Border Collie-Mix. -
Was heißt denn "vorherigen Hund"? Habt ihr den noch oder nicht? wie heißt er denn?
Grad wenn ihr nen Border-Mix habt, würde mich eine Antwort auf meine Fragen umso mehr interessieren.

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Zitat
Was heißt denn "vorherigen Hund"? Habt ihr den noch oder nicht? wie heißt er denn?
Grad wenn ihr nen Border-Mix habt, würde mich eine Antwort auf meine Fragen umso mehr interessieren.

Das hat sie doch geschrieben:
ZitatUns wurde bewusst, dass der Hund nicht der Richtige ist für uns; wir aber auch nicht die Richtigen für ihn, weil wir ihm nicht das obenerwähnte Zuhause bieten konnten. Wenn er damals 10 Jahre alt gewesen wäre, hätten wir bestimmt mit ihm durchgehalten, er war aber erst fünf und uns wurde klar, dass wir so nicht noch 8, 9, 10 Jahre weitermachen konnten.
Und so haben wir uns letzten Sommer entschieden, einen Platz für ihn zu suchen und haben uns unter viel Tränen von ihm getrennt. Aber wir sind heute ganz sicher, dass wir richtig entschieden haben. Und JEDER, der etwas anderes sagt, weiss nicht, was wir fast fünf Jahre durchgemacht haben! -
Zitat
Was heißt denn "vorherigen Hund"? Habt ihr den noch oder nicht? wie heißt er denn?
Grad wenn ihr nen Border-Mix habt, würde mich eine Antwort auf meine Fragen umso mehr interessieren.

Lies doch mal ihren Beitrag, da steht alles drin.
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