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  • Hi,

    Zitat


    Weil jede Narkose ein Risiko ist (bei älteren Hunden mehr, als bei jüngeren) ...
    Deswegen würde ich auch den Chip empfehlen :roll:

    Vor allem, weil in diesem Alter viele Verhaltensweisen auch einfach "erlernt" sind und sich durch eine Kastration da nicht unbedingt was ändert ...

    Meiner Erfahrung nach sind die Narkosetechniken wirklich so gut, dass es kaum jemals zu Komplikationen kommt, auch wenn es sich um ein älteres Tier handelt. Ich würde immer auf Inhalationsnarkose achten, da ist das Risiko meiner Meinung nach sehr gering - auch bei einem älteren Tier.
    Dass das Verhalten durch Kastra nicht unbedingt geändert wird, ist klar. Deshalb wurde ja auch der Chip empfohlen, um auszutesten, ob sich was tut.
    Allerdings empfinde ich 8 Jahre (je nach Rasse/Größe) eh nicht als besonders alt und wenn der Hund dann z.B. 12 Jahre alt wird, würde er noch 4 Jahre den Chip tragen, das wären dann 8 Chips! Finde ich irgendwie nicht sinnvoll...

    lg,
    SuB

  • Zitat

    Tu ich doch gar nicht ;)


    Aha, und warum empfehlt ihr dann gleich den Chip, ohne euch überhaupt mal über Hintergründe zu informieren und Ursachen zu suchen?

    Erziehen und sozialisieren! Ist das denn so schwer? :gott:

    Sorry, ist nicht nur dieser Thread ...

  • Zitat

    ... der Neufundländer ... hat unseren Hund (27cm groß) gepackt, hin und her gebeutelt und gegen den Zaun geworfen. Tomy hat natürlich gejault, wir sind sofort hin und haben ihn reingeholt. Er hatte einen riesen Schock und vermutlich eine Rippe gebrochen.

    Ist das nicht erst letzte Woche passiert !!

    Ich würde den Hund, der doch erst ein halbes Jahr bei dir zur Pflege ist, erstmal ankommen lassen, es mal mit Erziehung und Eingewöhnung versuchen. Ich vermute, der ist völlig gestresst und kommt mir der jetzigen Situation nicht besonders gut klar.

    Gruß, staffy

  • Hi,

    staffi: ah, danke für die Aufklärung! Da sieht die Situation doch gleich anders aus!

    Sascha: Sehe das auch so wie du, deshalb habe ich ja auch erstmal nach mehr Hintergründen gefragt - den Chip trotzdem zu erwähnen, fand ich wichtig, weil
    1. es immer noch besser ist als wenn der Kerl gleich unters Messer kommt und es dann nichts genützt hat
    2. andere Leser vielleicht durch die Suche auf diesen Thread stoßen und dann auch erstmal den Chip probieren, bevor der Hund gleich kastriert wird.

    lg,
    SuB

  • Ich arbeite da in einer Hundepension.
    Ich weiß nicht, ob er da überfordert ist...
    Er liebt es dort, freut sich wie ein Schnitzel, wenn wir hinfahren, und er will sofort da rein. (Keine Pension mit Zwingern, sondern zwei große Zimmer, eins für die kleinen, eins für die großen...)
    Wenn er bei den kleinen ist, und es ist ihm zu langweilig, springt er auch so lange an der Türe hoch, bis ich ihn zu den großen lass.
    Auch, wenn ich ihn gar nicht zu den Hunden lass, sondern bei mir draußen, will er unbedingt rein und ist hippelig, bis er rein darf.
    Und dann, rein - und rauf auf die anderen... :-)

    Zu seiner Vorgeschichte weiß ich leider so gut wie gar nix.
    Er ist mit 8 Jahren in Spanien von seiner Familie in einer Tötungsstation abgegeben worden, die vom Tierschutzverein waren grade da und haben ihn gleich mitgenommen. Seit Januar ist er in Deutschland und bei mir. Mehr weiß ich eigentlich nicht...

    Das mit dem Unfall war letzte Woche, ja, das ist richtig.
    Aber ich hatte ihn danach nicht mehr zu den (großen) Hunden gelassen, damit nicht noch mehr passiert.
    Den Schock hat er gut verkraftet, ich war noch zweimal beim TA und der hat auch gesagt, er ist ok.
    Das mit dem Aufreiten hatte er schon vorher.
    Ich bin mir eigentlich sicher, dass er sich hier gut eingelebt hat und angekommen ist. Er ist "ganz normal", folgt - bis auf das eine Mal, wo wir einfach zu langsam waren...
    Man merkt ihm auch an, dass er weiß, was er darf und was nicht.
    Er ist sehr anhänglich und hat mich als Bezugsperson voll akzeptiert, soweit ich das beurteilen kann...

  • Zitat


    Aha, und warum empfehlt ihr dann gleich den Chip, .[/size]

    Weil ein Chip keine "richtige" Kastration ist, also ohne Narkose und ohne Schnip-Schnap :roll:
    Und ich finde daran nix verwerfliches, wenn man so mal kuckt (also mit Chip) ob`s denn wirklich an den Hormonen liegen kann :roll:

  • Wenn er wüßte was er darf und was nicht, dann würde er dich nicht trietzen und an der Tür hochspringen, nicht andere Hunde besteigen etc.
    Das ist ein Erziehungsproblem! und das bekommt man nicht in einem halben Jahr in den Griff.
    Dein Hund muss lernen was er darf und was nicht, das bedeutet, du musst ihm zeigen, dass das Aufreiten auf andere Hunde unterwünscht ist - also hol ihn jedesmal runter (geht nicht von heute auf morgen ;) ) bis er es kapiert hat. Achte auf deinen Hund und lass es gar nicht erst zu solchen Situationen kommen sondern reagier vor deinem Hund. Nur so kannst du ihm begreiflich machen, dass du vorgibst wo es lang geht.

    Bevor man einen Chip einsetzt sollte man an sich und der Erziehung arbeiten. Weil der Chip jetzt so einfach einsetzbar ist und es nicht zwingend zu einer Kastration kommen muss, so ist er für mich nicht das Allheilmittel sondern wäre der LETZTE AUSWEG, den ich probieren würde. Aber nur dann, wenn ich auch wirklich alles an Erziehung versucht hätte ;) oder sich herausstellt, dass der Hund wirklich hypersexuell ist.

  • Sieht auch für mich eher nach Streß-Abreagieren aus.
    Nim ihn in einer solchen Situation einfach sofort beiseite (dazu deutliches "NEIN!") und leg ihn kurz ab, bis Du merkst, er hat sich beruhigt. Dann darf er weiterspielen - und NUR dann!
    Und wenn´s an der Anzahl der anderen Hunde liegt: mach doch einfach erst mal kleinere Gruppen, mit denen er spielen darf, ich denke, er ist vielleicht einfach mit so vielen Hunden auf einmal überfordert.
    Evtl. wenn´s ihm zu viel wird, mal ein paar Minuten ins Auto/Büro o.ä. (bitte kein Auto bei 30 Grad im Schatten...), damit er wieder runterkommen kann.
    Das dauert mit Sicherheit KEIN halbes Jahr, das rauszukriegen - so deppert ist kein Hund.... ;-)
    Meiner hat´s früher auch gerne gemacht (trotz Kastration durchs Tierheim), inzwischen hört er auf "RUNTER!" und läßt es wieder.
    LG,
    BieBoss

  • Hi,

    Zitat


    Er liebt es dort, freut sich wie ein Schnitzel, wenn wir hinfahren, und er will sofort da rein. (Keine Pension mit Zwingern, sondern zwei große Zimmer, eins für die kleinen, eins für die großen...)
    Wenn er bei den kleinen ist, und es ist ihm zu langweilig, springt er auch so lange an der Türe hoch, bis ich ihn zu den großen lass.
    Auch, wenn ich ihn gar nicht zu den Hunden lass, sondern bei mir draußen, will er unbedingt rein und ist hippelig, bis er rein darf.
    Und dann, rein - und rauf auf die anderen... :-)

    So ein Verhalten würde ich gar nicht zulassen... Und vor Allem würde ich ihn niemals da reinlassen, solange er das so massiv einfordert!
    Auch das Bespringen ist in dem Fall wahrscheinlich Erziehungssache!
    Ich persönlich würde erstmal zusehen, dass der Hund lernt, Ruhe zu halten und zur Ruhe zu kommen.

    lg,
    SuB

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