Nach dem Hundespaziergang BURNHARD GRILL an und den Feierabend genießen🔥*
Agressivität gegenüber anderen Rüden - Kastration ??
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Unser kleiner 2 Jähriger Rüpel ist neuerdings oft agressiv gegenüber anderen Rüden. Es fängt damit an, dass er den Hund schwanzwedelnd begrüßt und blitzschnell schlägt es um und er prügelt sich.
Wenn er ohne Leine läuft lässt er sich nicht aufhalten (ist rassetypisch schwerhörig, wenn er nicht will).Nun frage ich mich, was man dagegen machen kann und woher es kommt.
Wir zeigen ihm immer das er nicht der Rudelführer ist und auch nie sein wird, aber rassetypisch ist er schon ein dominantes Kerlchen.
Da er zudem auch immer mehr den "Frauen hinterherschaut" fragen wir uns, ob eine Kastration für ihn Vorteile bringen würde.
Wie ist das, wird er ruhiger werden oder kann es sein, dass er noch agressiver durch die Kastration wird?
Freue mich über hilfreiche Antworten, ohne Voreingenommenheit.
LG
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28. Juli 2009 um 22:13
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Agressivität gegenüber anderen Rüden - Kastration ?? - Vor einem Moment
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LG Steffi mit Buddy
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Das Wedeln mit der Rute zeugt nicht unbedingt von "Freude", sondern zeigt erstmal einfach nur Erregung an.
Ich würde euch empfehlen mal einen guten Hundetrainer draufschauen zu lassen.
Eine Kastration kann auch sehr schnell nach hinten losgehen. Solange man nicht weiß, warum der Rüde ein solches Verhalten zeigt, sollte man diesbzgl. lieber überhaupt nichts in die Wege leiten. Evtl. notwendiges Training kann durch eine Kastration auch sehr erschwert werden.
Ist es so, dass euer Rüde auf jeden Rüden losgeht, dem ihr unterwegs begegnet?
Erzähl doch mal ein bisschen mehr.
Wie wurde er sozialisiert?
Was macht ihr so mit ihm?
Seit wann zeigt sich dieses Verhalten?
Wie reagiert ihr momentan darauf?
Welche Trainingsansätze habt ihr schon ausprobiert?Rassetypisch ist ein schlechter Gehorsam übrigens nie.

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1. Hundetrainer suchen! Es ist sicher sinnvoll wenn sich ein kompetenter HT das Verhalten mal anschaut, auch euren Umgang bzw Situation Zuhause, Auslastung ect können eine Rolle spielen.
Würde das auch recht schnell angehen und nicht noch ein Jahr warten, denn dann ist sein Verhalten evtl so gefestigt dass eine Kastration auch nichts mehr bringen würde.2. Gibt es die Möglichkeit den Hund vor einer richtigen Kastration erst mal "chemisch" zu kastrieren. Das heißt entweder mittels eines Chips oder eine Hormonspritze. Des wirkt dann zwischen 3 und 6 Monaten und man kann erst mal schauen ob einer Kastra überhaupt das Verhalten ändern würde!
Die Fragen die Sascha geschrieben hat würden mich auch interessieren! Vor allem wie lange er das schon macht und wie ihr drauf reagiert!
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ich würde dir von einer kastration abraten.
mein dicker war auch immer agressiv gegenüber andreren rüden, hab ihn kastrieren lassen (allerdings aus anderen gründen) und muss dir sagen, hat sich nix verändert, bekomme das auch nur mit viel training in den grifflg katha
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Ich habe mich beim Gassi-gehen mit einem anderen HH über die Kastra unterhalten (bevor Cab kastriert wurde, aber aus anderen Gründen als die hier aufgeführten) und dieser erzählte mir, dass sein alter Hund auch kastriert wurde.
Sein alter Hund hat sich vor der Kastra auch so gar nicht mit Rüden verstanden, mit Hündinnen aber immer. Nachdem er kastriert wurde (ich hab den Grund vergessen), hat er sich mit GAR KEINEM Hund mehr verstanden.Sein jetziger ist unkastriert & versteht sich mit meinen beiden super, aber meine hatten auch nie Probleme mit anderen Rüden bzw. Hunden im Allgemeinen.
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[quote="*Sascha*"]
Ist es so, dass euer Rüde auf jeden Rüden losgeht, dem ihr unterwegs begegnet?[quote]
Nein, er schaut sich die Hunde erstmal an und schnüffelt.[quote="*Sascha*"]
Erzähl doch mal ein bisschen mehr.
Wie wurde er sozialisiert?
[quote]
Spielen mit anderen Hunden wo immer es ging. Ich habe ihn nie weg genommen er war immer und überall freundlich, dass Agressive ist erst seit einigen Wochen.
[quote="*Sascha*"]
Was macht ihr so mit ihm?
[quote]
1,5 - 2 Stunden Spazieren gehen, 3-4 x die Woche 6-7 km Fahrradfahren !
[quote="*Sascha*"]
Wie reagiert ihr momentan darauf?
[quote]
Zuerst mit Ärger/Schimpfen, solange ich eingreifen kann versuche ich das kein Konflikt entsteht und ignoriere es.[quote="*Sascha*"]
Rassetypisch ist ein schlechter Gehorsam übrigens nie. ;)[quote]*Grummel* ich hatte doch um hilfreiche Antworten ohne Voreingenommenheit g e b e t e m
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Genau das dachte ich auch immer, bevor ich einen ParsonRussell hatte.
Hunderassen sind verschieden und mein Hund wurde darauf gezüchtet, ein selbstsicherer alleingängiger Jäger ohne Furcht zu sein. Deshalb ist die Erziehung besonders schwierig.
Wahrscheinlich nicht zu vergleichen mit Deinem Hund der vielleicht einer von der Sorte ist, der von selbst gelernt hat ohne Leine zu gehen.
Sorry, aber ich habe mir weißgott genug in dieser Richtung anhören müssen. -
Hi ParsonRussel,
ich kann Dein Problem sehr gut nachvollziehen, da ich mit meinem Rüden das gleiche durchgemacht habe. Murphy ist auch immer schwanzwedelnd zu anderen Rüden hin und dann ging es immer ganz schnell und er fing eine Rangelei an. Ich war schon ziemlich verzweifelt, da Murphy ein dominater Rüde ist und meine Tierärztin mir von einer Kastration abriet, da es dadurch nur noch schlimmer werden könnte. D. h. dass er dann erst Recht zu einem Beißer wird.
Ich habe mich dann nach einer ernsten Beißerei dann für die chemische Kastration entschieden. Murphy bekam also diesen Chip eingesetzt, der nach ca. 4 Wochen die Neubildung von Testosteron verhindert und ca. 3 - 6 Monate anhält. In der ersten Zeit habe ich dann Hundebegegnungen vermieden, vorallem im Freilauf und fleißig mit ihm und seinem geliebten Bällchen trainiert. Nachdem der Chip seine Wirkung freigesetzt hat, habe ich ihn mit ihm bekannten Hunden zusammen spielen lassen. Es ist zwar mittlerweile so, dass er wieder wesentlich verspielter geworden ist und auch entspannter wenn Hündinnen dabei sind. Allerdings versteht er sich immer noch nicht mit allen Rüden. Da ich seine Körperhaltung nun schon kenne, bevor es losgeht, rufe ich ihn ab, damit es erst garnicht mehr zu einer Rangelei kommt und gehe ggf. mit ihm an der Leine aus der Situation.
Aus meiner bisherigen Erfahrung kann ich Dir zumindest sagen, dass mein Rüde durch den chemischen Kastrationschip wesentlich entspannter geworden ist. Die Hormone haben ihm und mir ganz schön zu schaffen gemacht. Nichts desto trotz werden Rüdenbegegnungen weiterhin von mir beobachtet und fleißig mit ihm trainiert. Es ist also kein Allheilmittel!
So hab jetzt genug geschrieben, hoffe, dass Dir meine Erfahrung bis jetzt etwas weiterhelfen konnte...LG
Carina & Murphy -
Ich finde dir wurde hier bis jetzt unvoreingenommen geantwortet! Dass Rassen verschieden sind ist richtig, aber ich denke über die Eigenständigkeit auf die der Parson gezüchtet wurde wusstest du ja vor der Anschaffung schon Bescheid
Wir haben einen Border Terrier und haben ihn trotz möglichem Jagdtrieb und abraten sämtlicher Retriever- und Hütehundbesitzer (in den Kreisen wird Terrier mit Teufel gleichgesetzt) angeschafft.Bis auf die Leinenagression haben wir keinerlei Probleme, und die kann man nicht allein auf die Rasse schieben!
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Zitat
Wenn er ohne Leine läuft lässt er sich nicht aufhalten
Wie benimmt er sich denn an der Leine??? Keift er da recht rum, oder geht er ordentlich vorbei??? Waren die anderen Rüden alle freilaufend, oder an der Leine?Diese Attacken hatte ich bei meiner Hündin auch, z.T. immer wieder mal :zensur: . Aus diesem Grund geht meine Hündin bei div. Hunden/Situationen an die Leine.
Schon mal an Schleppleine gedacht?? So könntet ihr verhindern, daß er einfach abzischt und ihn besser kontrollieren könnt
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Zitat
Genau das dachte ich auch immer, bevor ich einen ParsonRussell hatte.
Hunderassen sind verschieden und mein Hund wurde darauf gezüchtet, ein selbstsicherer alleingängiger Jäger ohne Furcht zu sein. Deshalb ist die Erziehung besonders schwierig.
Wahrscheinlich nicht zu vergleichen mit Deinem Hund der vielleicht einer von der Sorte ist, der von selbst gelernt hat ohne Leine zu gehen.
Sorry, aber ich habe mir weißgott genug in dieser Richtung anhören müssen.
Jede Rasse hat ihre Besonderheiten, auf die man in der Erziehung eingehen sollte und muss.
Das ist aber noch lange keine Entschuldigung für ungenügende Erziehung. Ich habe auch oft Leute mit z. B. Labbis beneidet, die für ein Stück Käse ihre Seele verkauft hätten...wogegen unser Hund einfach andere Motivatoren braucht / e.
Molosser sind stur, keine Frage, da wird mir jeder Recht geben, aber auch die kann man erziehen, auch wenns Mühe, Nerven , Schweiß und Arbeit kostet
Wenn du einmal verstanden hast, WIE dein Hund lernt mit dir zusammen zu arbeiten und WIE du für ihn zu einem respektablen Teamplayer wirst, dann ist die Rasse wurscht und dann kannst du deinen Hund auch bei Rüdenbegegnungen kontrollieren

p.s: ich weiss nicht mehr, wers geschrieben hat:
Schwanzwedeln heißt nicht, dass der Hund sich unbändig freut.
Viele schreiben immer wieder " er hat zuerst noch gewedelt und dann aus heiterem Himmel sind die beiden übereinander her gefallen" , das ist QUATSCH.
Es gibt immer Vorzeichen, die man klar an der Körpersprache ablesen kann.
Hilfreicht ist es, souveräne Rüdenbesitzer zu treffen, von denen man noch was lernen kann
das hat mir sehr viel weiter geholfen. - Vor einem Moment
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