Bekommen wir das mit dem Alleinbleiben noch in den Griff?
-
-
Hallo liebe Foris,
ich weiß, es gibt schon 100erte Beiträge zu diesem Thema...
Benny ist nun etwas über sechs Monate alt und nie alleine. Zwischendurch war er mal in der Box, aber höchstens für 20 Minuten, wenn überhaupt. In der Zeit hatte er eine Kaustange, dann war es auch okay.
Inzwischen schlingt er die Kaustange aber leider so schnell runter, dass er höchstens noch 4 Minuten dafür braucht, danach bellt und jault er.Wir üben jeden Tag mit ihm. Er ist dann im Wohnzimmer (30qm), das ist ein riesen Raum mit Tür zum Flur. Diese mache ich lieber zu, weil er sonst direkt vor der Einganstür sitzen könnte, wo er ab und an unsere Vermieterin unten hört.
Jedenfalls gehen wir immer für 2 Min. raus und kommentarlos wieder rein. Er jault sofort... ich glaube wir haben einfach den optimalen Zeitpunkt verpasst ihm das Alleinbleiben beizubringen. Ist es jetzt schon zu spät?
Oder hilft nur Geduld? Er kann noch so kaputt sein, er verfolgt mich auch in der Wohnung ständig. Legt sich dann neben mich, wechsel ich den Raum, kommt er wieder hinterher... es ist zum verzweifeln. Ich schicke ihn mittlerweile aber immer wieder auf seinen Platz. Trotzdem ist es stressig und er versucht immer wieder hinter mir her zu kommen. Mache ich die Tür zu, sitzt er direkt davor... Wir waren seit 6 Monaten nicht mehr raus abends... tagsüber haben wir einen Sitter.
Habt ihr noch mehr Tipps oder brauchen wir nur Geduld? Selbst der Kong ist schnell leer oder gibt es was, was er nicht so schnell rausgefressen hat..?
Im Auto blieb er sonst auch gut mal alleine, inzwischen können wir das auch vergessen. er bellt direkt. wir hetzen uns nur noch ab oder nehmen ihn mit. will einer von uns mal abends weg, wird so lange gewartet, bis der andere heim kommt. Wir machen sozusagen nur noch Schicht wegen des Hundes :). Habt ihr Hoffnung, dass er mal entspannter wird?
LG und Danke!
Anna - Vor einem Moment
- Neu
Hi,
Schau mal hier: Bekommen wir das mit dem Alleinbleiben noch in den Griff?*
Dort wird jeder fündig!-
-
Hallo, hier ist sie: Hoffnung!
Jiep, mit Geduld und Spucke ist das hinzukriegen, denke ich. Und notfalls müsst ihr in einen Trainer investieren...Ich würde damit anfangen, das Hinterherlaufen in der Wohnung zu unterbinden.
Methode 1: Du wechselst bewusst ständig das Zimmer. So oft und so lange, bis es ihm zu doof ist hinterher zu wandern und er liegen bleibt.
Wenn er sogar noch liegt, während du wieder ins Zimmer kommst, würde ich das belohnen (Lob, Streicheln oder Leckerli).
Methode 2: Du leinst ihn auf seinem Platz an und das so lange, bis er Ruhe gibt, erst dann stellst du das Zimmerwandern ein und belohnst ihn.Zum aktuellen Procedere: Ihr müsst herein kommen, wenn er ruhig ist, sonst funktioniert es nicht. Das kann eine Sekundensache sein zu Beginn! Offensichtlich sind 2 Minuten zu lang.
Wie sieht es denn ansonsten mit der Frustrationstoleranz aus? Hält er es aus, wenn es nicht nach ihm geht? Könnt ihr ihm ein Leckerli hinhalten, dass er erst auf "Nimm" nimmt? Kann er bei Ballspielen oÄ warten?
-
ihr müsst entspannter werden. aber ich muss sagen unsere maus hatte in der zeit ne phase wo sie alles zum bellen fand. das gibt sich wieder. im moment ist auch wieder mal so ne phase (sie ist jetzt 14 monate alt) aber sieht so aus als kling tdie schneller ab

aber euer kleiner kerl wird merken wie angespannt ihr seit und deshalb reagieren.
es ist nie zu spät um das alleine bleiben zu üben, es dauert vielleicht nur länger.
macht ihr mit ihm auch was für den kopf? vielleicht ist er mit nur draußen spazieren nciht geistig ausgelastet???da kommt meine dann auch auf dumme ideen.
aber das mit dem hinterherlaufen: lauft so immer "weiter". sobald er euch folgt geht ihr planlos wo anders hin und das macht mal ein paar minuten....sogar meine war irgendwann genervt. wird nicht von einem auf den anderen tag gehen aber es geht. und wenn keinen bock mehr habt durch die wohnugn zu laufen, ruft ihn zu euch dann habt ihr "enschieden" wann er zu euch darf (rein theoretisch).
aber geduld. es istnervig aber es geht. ich war lange das problem, weil ich dachte sie macht terz, wenn wir weg sind (obwohl sich noch kein nachbar beschwert hat), und das hab ich auf sie übertragen :/
berichte mal wie es klappt.
lg alexandra
P.S. nur ein paar sekunden die Wohnzimmertür hinter euch zu und dann wieder komentarlos rein (ihn auch nicht anschauen) es ist normal was ihr da macht=> gehen und wiederkommen. und dann wenn das sitzt erst die wohnujng verlassen.
-
also soll ich ihn nicht auf seinen platz schicken sondern ihn hinterher laufen lassen? Habe das mit dem Wechseln der Räume schon gemacht, ihr glaubt nicht was der Kerl für ein Durchhaltevermögen hat. Es nervt ihn zwar, aber er rennt trotzdem weiter hinterher. daher habe ich ihn jetzt immer in seinen Korb gelegt.
Eben haben wir wieder geübt. er war auch ganz still, allerdings sitzt er immer vor der Tür, wenn ich wieder komme und guckt ganz aufmerksam. Kommt die Entspannung von ganz alleine irgendwann, dass er in seine Korb geht?
Für den Kopf machen wir übrigens auch immer mal wieder was, also ausgelastet ist er wirklich genug.
ZUm Bellen findet er sonst momentan auch alles andere. Pferde, bellende Nachbarshunde, Sachen die plötzlich wo anders stehen als vorher usw.
Wenn wir dann wieder kommen, leckt er sich die Pfoten. Ist das ein Zeichen von Stress?
Danke schonmal für eure Ratschläge
-
Ja, das kann ein Zeichen von Stress sein.
Sag mal, was macht er denn wenn ihr irgendwo sitzt, oder du in der Küche werkelst? Bettelt er dann um Aufmerksamkeit?Ich habe ja hier so einen Verlassensangst geplagten Hund der auch nie alleine bleiben konnte.
Es gibt da einen Trick, dauert allerdings etwas:
Du kaufst ein Stirnband(Schminkstirnband) und tröpfelst 1 Tropfen Kamillenöl blau drauf.
Das legst du dem Hund vor die Nase wenn er pennt. Akzeptiert er das, kannst du es ihm auch umbinden wenn er schläft.
Akzeptiert er das, bindest du es ihm um wenn du weißt dass er gleich schlafen wird, aber noch kurz rumläuft. Wenn er dann rumläuft wird er konsequent nicht beachtet, nicht angeschaut, garnichts. Dabei solltest du allerdings auf einem Platz bleiben, also z.B: fernsehen, das macht es leichter, da er dann nicht mehr rumrennen muss um dich zu beobachten.
Das machst du so über 2 Wochen jeden Tag. Ist wie mit dem Futter und der Glocke, der Hund kann garnicht anders als das Band und den Geruch mit Entspannung zu verbinden. So lernt er dass es Zeiten gibt in denen er Sendepause hat.Wir haben dann noch ausserdem das "bleiben" geübt.
Hund bekommt das Wort "bleiben", wir gehen raus und kommen nach 5-10 Sekunden wieder rein. Das 40 mal am Tag, irgendwann hat er geschnallt dass das heisst dass er nicht mitkommt. Diese Zeit nicht verlängern. Er soll nur kapieren was das Wort heisst.Dann wird alles zusammengepackt. Der Hund bekommt "bleiben", das Stirnband um und wir gehen raus.
So lern er, dass es Zeiten gibt in denen er nichts zu melden hat. Nach dem Motto "die beachten mich eh nicht, dan kann ich auch schlafen, ob die nun da sind oder nicht ist egal."
Dann geht es ans Weggehen.
Die ersten 2 Tage 1 Minute, 2 Minuten...bis 5 Minuten.
Das wirklich nur 5x, nicht 30 Mal rein und raus.
3. Tag 6 Minuten...bis 10 Minuten.
Ab dann jeden Tag nur einmal, dafür aber 5 Minutenweise erhöhen.
Jault der Hund wieder reingehen, nicht erst warten bis er aufhört.
Ab 1 Stunde kann es um jeweils 15 Minuten erhöht werden. So lernt er Hund wirklich entspannt zu sein. Unserer war ein schlimmer Fall, bleibt aber nun 10 Minuten alleine und frisst sogar in der Zeit eine Schweinenase, das war bis vor einigen Tagen noch sooo weit weg. Heute bleibe ich 15 Minuten weg.
Wichtig ist aber natürlich, dass der Hund ausgepowert ist.
Ich hoffe die Tipps können dir helfen. ich weiß wie :zensur: das ist wenn man nchtmal einkaufen kann und welcher Erfolg das ist wenn die ersten 5 Minuten klappen. Ich konnte den ganzen Tag in der Wohnung rumlaufen, es wurde ihm nie zu blöde mir nachzulatschen. Ich bin auch kein Fan vom in der Wohnung anbinden, wenn ein Hund einen Kontrollzwang hat macht ihn das sicherlich nicht ruhiger.Inzwischen hat er gelernt dass er nicht immer im Mittelpunkt steht, es liegt assuch viel am Besitzer der ruhiger werden muss. Bei mir jedenfalls.
-
-
Wo bekomme ich denn dieses Kamillenöl? Werde es mal probieren.
Gestern haben wir auch geübt, wenn er in seinem Korb ist und ich bleib sage und auch nur für ne Minute die Tür zu mache, dann ist er danach auch noch im Korb. Gehe ich aber länger, geht er direkt gucken. Gebellt hat er gestern nicht, aber ich war auch nur 2 Minuten vor der Haustür. Werde fleissig weiter üben.
Macht es sinn, wenn ich ihm den Fernsehe anlasse? Dann hört er wenigstens Geräusche.. ?
Wenn ich in der kücher werkle, dann legt er sich entweder in die Nähe und beobachtet mich oder geht wenn er richtig müde ist wieder auf seinen Platz... das mit dem zurück schicken in seinen Korb klappt immer besser.
-
Das Öl bekommst du in der Apotheke oder im Reformhaus.
Wie gesagt, bei dieser Methode bleibst du erst immer länger weg wenn er, nachdem du ihm das Stirnband umgelegt hast schlafen geht UND er das "bleiben" (kannst es auch Sonnenblume oder Kirschbaum nennen, egal
) kapiert hat. Nicht vorher. Aber da gibt es natürlich viele Methoden.
Sinn ist es, dass er relaxt bleibt, weil er 1. Den Geruch mit Entspannung verbindet und 2. weiss dass bleiben heisst dass es sich nicht lohnt hinterher zu laufen.
Ist eine noch mildere (ich nenne es Waldorf
) Methode als das rein, raus, länger raus, noch länger raus. Dauert in etwa gleich lang, da du ja nicht jeden Tag 30 Mal länger raus musst, sondern nur ein paar Sekunden.
Ich finde diese Methode klasse, da ich das auch benutzen kann um ihn mal abzuschalten, z.B. wenn Besuch kommt. Stirnband um und es herrscht Ruhe. Er ist sehr schnell hochgepuscht und kommt nur schwer wieder runter, das ist damit ganz was anderes. Du musst ja auch nichht beides kombinieren, ich empfehle diese Stirnband Sache aber jedem um dem Hund Entspannung zu geben. Und zusammen ergibt es einfach für mich Sinn weil er sich dabei wohlfühlt. -
unsere züchterin hat uns geraten (sollte es nicht klappen) auch das radio anzulassen. haben wir bis jetzt noch nicht gemacht, aber es denke schon das es nen unterschied macht. doof nur wenn der hund dann bei songs anfängt mirzusingen

aber fernseher wirken beruhigend auf hund, hab cih mak gehört. unsere pennt auch immer ein wenn der fernseher läuft

lg und viel spaß und viel geduld beim üben (gut ding will weile haben
) -
Zitat
unsere züchterin hat uns geraten (sollte es nicht klappen) auch das radio anzulassen. haben wir bis jetzt noch nicht gemacht, aber es denke schon das es nen unterschied macht.
Ja das kann einen Unterschied machen. Ich würde hierfür allerdings nicht Radio, sondern klassische Musik im 4/4-Takt empfehlen (zB Mozart).
-
Ich werde nachher mal 2 Stunden in den Wald gehen und dann die 15 Minuten ausprobieren. Dabei wird er dann einen Sandknochen bekommen UND ich werde den Fernsehen anlassen. Bin ja mal gespannt ob das was bringt.
- Vor einem Moment
- Neu
Jetzt mitmachen!
Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!