Nach dem Hundespaziergang BURNHARD GRILL an und den Feierabend genießen🔥*
Hund aus dem Tierheim! Probleme - Zurückbringen??
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Hallo Stronger,
Ich befand mich in einer ähnlichen Situation, behaupte ich jetzt einmal.Hier die Threads von mir (chronologisch)
https://www.dogforum.de/ftopic72201.html (Begegnung im Tierheim)
https://www.dogforum.de/ftopic75859.html (erste Probleme)
https://www.dogforum.de/ftopic76236.html (das Schiff sinkt)
und heute:
https://www.dogforum.de/ftopic77469.html
aber:
https://www.dogforum.de/ftopic80753.html
Ich denke, du wirst dich/euch hier und da wiedererkennen können... und eigentlich ist das, was ich dir hiermit sagen möchte, und mit auf den Weg geben will:
Alles ist machbar, wenn man selbst dahinter steht!
Bei mir war wirklich nicht Friede, Freude, Eierkuchen, aber wenn ich mir jetzt die Beiträge noch einmal durchlese, merke ich, was ich von Anfang an hätte anders machen können.
In diesem sinne sind die Beiträge eigentlich auch total unausgeglichen. Mal "ist nich so schlimm" dann wieder "die Welt geht unter", denn die Situation war für mich -als subjektiven Betrachter- einfach viel zu undurchschaubar.
Ich war emotional eingebunden, dazu noch Verantwortung und die Angst etwas falsch zu machen (was ja nun fast alles seien könnte).Ich habe dann nochmal die Chance bekommen das Ruder umzureissen, da mein Freund seine Angst überwunden hat, und ich Hilfe von einer Trainerin und dem Forum hier bekam.
Ich kann dir nur empfehlen, dir eine gute Trainerin/einen guten Trainer zu suchen, denn man bekommt manche Dinge (Du hast ja auch Verantwortung gegenüber deiner Frau und deinem Sohn) einfach nicht hin, ohne an die Hand genommen zu werden.
Bitte lasse dich von den schönen Momenten, wie zB spielen oder kuscheln nicht allzusehr ablenken, denn das ist nur die Garnitur drumherum, der eigentliche Kuchen muss noch gebacken werden!Entgegen einiger Meinungen hier, kann ich mir übrigens vorstellen, dass das Verhalten durch Unsicherheit ausgelöst wird, denn so war es bei meinem Alfons letztendlich auch.
Man nimmt es aber meist viel aggressiver und willkürlicher wahr als es tatsächlich abläuft, man ist noch nicht in diesem "Groove" drin, und bemerkt einfache Signale nicht, die einem der Hund gebt.Ihr braucht beide Zeit, ihr habt aber nicht viel bis zur Entscheidung, also lasst euch unter die Arme greifen!
Ich würde es bereuen, hätte ich Alfons damals zurückgegeben!
Viel Erfolg und viel Stärke wünsch ich euch!
Lisa
edit:
Hier die Trainerin, mit der ich Kontakt hatte:
http://www.mensch-und-hund.org/team.phpund die Anfahrt sähe ca so aus, also nicht weit weg:
http://maps.google.de/maps?q=waldmic…=N&hl=de&tab=wl -
26. Juli 2009 um 03:22
schau mal hier:
Hund aus dem Tierheim! Probleme - Zurückbringen?? - Vor einem Moment
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LG Steffi mit Buddy
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Als ich die Story gelesen habe, dachte ich: Die schreiben meine Erlebnisse auf....
Wir haben Leika zwar aus äusserst zweifelhaften privaten Verhältnissen, die Probleme sind aber sehr sehr ähnlich.
Leika kam recht spontan zu uns - wir haben sie angeschaut, uns in sie verliebt (und sie sich wohl auch in uns) - und dann haben wir sie am gleichen Tag "auf Probe" mitgenommen.
Wir hatten null Hundeerfahrung, allerdings auch keinerlei Angst. Leika zeigte sich in den ersten Tagen von ihrer besten Seite. Sie war lieb, ruhig, neugierig, verspielt.... Ok, es kam wie es kommen musste: Wir haben sie endgültig übernommen.
Nach und nach kamen dann die Probleme.
Als wir den Impfpass bekamen, stellten wir fest, dass sie gerade mal im ersten Jahr Impfungen bekommen hatte (sie war vier).
Sie war nicht wirklich leinenführig, weil sie Spaziergänge gar nicht kannte.
Sie ging alles an, was sich bewegte - Menschen, Hunde, Mülleimer, Bäume - alles war gefährlich und musste heftigste verbellt werden.Wir haben dann recht schnell begonnen, mit einer Trainerin zu arbeiten. Leider kam mein Mann mit der Art der Frau überhaupt nicht klar. Grundaussage war: Vermittelt der Hündin Sicherheit, strahlt Souveränität aus. Klar, aber wie?????
Nun, wir hatten Leika die ersten drei Monate fast nur an der Leine, weil wir nicht wussten, ob sie wirklich zu uns gehört und zurück kommt. Über Schleppleinentraining hat uns niemand etwas gesagt.
Zuhause war Leika das Engelchen, draussen war sie ein anderer Hund.
Während der ersten drei Monate wurden dann alle Impfungen erledigt, wir arbeiteten am Grundgehorsam, stellten das Futter, liessen sie kastrieren, gewöhnten uns an das Leben mit Hund.
Irgendwann bin ich dann auf dieses Forum gestossen und habe einige Leute hier aus der Gegend kennengelernt (die Rhein-Main-Foris). Schon beim ersten Treffen liessen wir Leika von der Leine, sie verstand sich auf Anhieb mit Mensch und Tier - war ein ganz anderer Hund. Am Ende dieses ersten Treffens zeigte sie allerdings die bekannten Verhaltensweisen: Anbellen von Mensch und Tier - übrigens schwanzwedelnd. Inzwischen weiss ich das als reines Zeichen der Erregung zu deuten. Mit Freundlichkeit hat Schwanzwedeln nämlich nichts zu tun.
Über die Foris haben wir auch eine andere Trainerin kennengelernt, mit der wir immer noch sporadisch arbeiten und die uns sehr sehr viele Tipps gegeben hat, wie wir mit Leika umgehen sollen. Wir haben viel gelesen und gelernt, auf Leikas Körpersprache zu achten.
Inzwischen ist sie seit zwei Jahren bei uns und noch lange kein einfacher Hund. Sie bellt immer noch den einen oder anderen an, mag nicht jeden Hund und nicht jeden Menschen. Ins Geschäft kann ich sie nicht mitnehmen, weil sie sehr stressanfällig ist, aber sie bleibt problemlos zuhause alleine. Wir haben mehr Sicherheit im Umgang mit ihr gelernt, weil wir ihr Verhalten proaktiv lesen können. Ich ahne schon, wenn es einen "trifft" und habe meistens Zeit genug, sie aus der "Gefahrenzone" zu nehmen und abzulenken. Auf jeden Fall habe ich Zeit genug, sie anzuleinen, so dass niemand zu Schaden kommen kann.
Es ist ein langer Weg, und wir wissen, dass er noch lange nicht zu Ende ist. Mit Leikas Stressanfälligkeit werden wir wohl immer leben müssen.
Ich wollte diese Geschichte nur erzählen, um euch Mut zu machen. Ich konnte am Anfang auch nicht glauben, dass meine Anspannung/Unsicherheit sich so gravierend auf den Hund auswirkt und musste mich in der Praxis eines Besseren belehren lassen.
Und bitte - behandelt eure Kleine nicht als "armes Tierheimhundchen" - das ist sie nämlich nicht. Sie hat nun euch als neue Familie und muss bei euch eingewöhnen. Klar, ihr müsst euch auch an das Leben mit Hund gewöhnen, aber in erster Linie muss der Hund sich bei euch einfügen. Und das dauert einfach seine Zeit. Lasst sie ihr.... lest ein paar der empfohlenen Bücher und sucht euch einen guten Trainer, der euch und dem Hund sympathisch ist.
Liebe Grüsse
Gudrun -
Zitat
Sollte es wiedererwarten so sein, dass sich in den nächsten Tagen negatives innerhalb meiner Familie mit diesem Hund ereignet, muss ich leider den Schritt der Rückgabe gehen!Das finde ich mal super heftig. Da wird dem Hund quasi gedroht von jetzt für alle Zeit ein Engelchen zu sein sonst gehts zurück ins Tierheim. :|
Tut mir leid aber das ist in meinen Augen so einfach gar keine Vorraussetzung. Es ist doch ein Lebewesen. Und Lebewesen dürfen Fehler machen, sie dürfen Dinge falsch interpretieren und man muss gewillt sein ihnen das richtig zu zeigen und ihnen den Rückhalt zu bieten den sie brauchen.Man kann doch unmöglich sagen das wenn es nicht funktioniert das er dann zurück ins Tierheim soll. Das ist doch kein Spielzeug. o__O
Und kein Roboter der funktionieren muss.Irgendwie hab ich bei euch das Gefühl das ihr einen perfekten Hund erwartet habt und gar nicht bereit seid diesen liebevoll zu erziehen.

Wenn ich das jetzt falsch gelesen oder interpretiert habe wär ich froh... -
Zitat
Hallo,
wir wohnen in Wald-Michelbach (PLZ 69483)
In unserem Umkreis gibt es einige Hundeschulen.Vielleicht kannst Du eine empfehlen! Wir haben uns schon sehr genau informiert, aber irgendwie erzählt jeder was anderes!

Danke im voraus
Ich kann Dir die Hundeschule "Faires Hundetraining" von Doris Bermich in Eberbach empfehlen. Sie lehrt absolut gewaltfreie Hundeerziehung.
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Zitat
Sollte es wiedererwarten so sein, dass sich in den nächsten Tagen negatives innerhalb meiner Familie mit diesem Hund ereignet, muss ich leider den Schritt der Rückgabe gehen!
Ich kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, dass ein Hund für euch geeignet ist.
Ihr habt falsche Vorstellungen, scheinbar wenig Hundeerfahrung und seit mit recht "normalen" Verhaltensweisen bereits überfordert.
Das soll nicht abwertend gemeint sein, sondern ist nur eine Feststellung.
Euer Hund ist unsicher, ihm fehlt eine klare Führung.Wenn ihr solch ein Ultimatum in Erwägung zieht, dann ist er bei euch sicherlich falsch.
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Vielen Dank für den Tipp, Steffi! Den Futtercheck werde ich mir definitiv mal ansehen. Besonders die kostenlosen Futterproben finde ich natürlich spannend - das probiere ich gleich mal aus. 😄
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Zitat
Ich kann Dir die Hundeschule "Faires Hundetraining" von Doris Bermich in Eberbach empfehlen. Sie lehrt absolut gewaltfreie Hundeerziehung.
habe mir gerade die Seite angesehen - ist ja eine animal lern Hundeschule, sollte also wirklich sehr empfehlenswert sein.

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Ich finde, dass ein Ultimatum zwar hart klingt, aber im Endeffekt ist es eben eine der Möglichkeiten, den Kopf und nicht nur das Herz entscheiden zu lassen.
Ich denke nicht, dass der Themenstarter damit utopische Vorstellungen hat, denn es ging ja um negative Situationen gegenüber der Familie.
Wenn man diese Situationen negativ wahrnimmt, stimmt vielleicht einfach das Zusammenspiel zwischen (diesem einen speziellen) Hund und Halter nicht.
Genau dafür gibt es doch die Probezeit im Tierheim.Ich finde es sehr gut, wenn man sich eingestehen kann, Dingen nicht gerecht zu werden!
Würde "Stronger" in einem halben Jahr schreiben "totale Probleme mit Tierheimhund", würde man ihm ankreiden, ihn nicht schon früher abgegeben zu haben.
Nicht jeder kann die Kraft aufbringen, große Baustellen in der Hundeerziehung zu beheben, vor allen Dingen nicht, wenn die eigene Familie nicht zu 100% dahinter steht.Ich weiss wovon ich rede, mir ging es nicht anders.
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Ich finde es sehr gut, wenn man sich eingestehen kann, Dingen nicht gerecht zu werden!
Absolut ! -
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Absolut !Und wenn, dann sollte man es sich ehrlich eingestehen. Und die Geschehnisse nicht dem "aggressiven" Hund zuschreiben (und sich womöglich den nächsten Kandidaten holen).
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Zitat
Ich kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, dass ein Hund für euch geeignet ist.
Ihr habt falsche Vorstellungen, scheinbar wenig Hundeerfahrung und seit mit recht "normalen" Verhaltensweisen bereits überfordert.
Das soll nicht abwertend gemeint sein, sondern ist nur eine Feststellung.
Euer Hund ist unsicher, ihm fehlt eine klare Führung.Wenn ihr solch ein Ultimatum in Erwägung zieht, dann ist er bei euch sicherlich falsch.
*zustimm*ich frag mich aber auch was das für ein tierheim ist, das einen kranken und ungeimpften hund an solch unerfahrene leute mit "phobien" abgibt.
vor allem da deine frau von einem schäferhund gebissen wurde und man sich dann einen schäferhund mix anschafft
seit ihr mit dem hund erstmal paar mal draussen gewesen, damit sich die th-leute angucken können wie der hund auf euch reagiert und ihr auf den hund?
wie war denn die körperstellung und der ton des bellens und knurrens? vllt. fühlte der hund sich einfach nur bedroht wenn jemand auf ihn zukommt oder vorbei geht?
ich glaub hier besteht ein massives fehlinterpretieren vom hündischen verhalten. einfach aus unkenntnis und eben den bekannten phobien deiner frau und des sohnes.ich würde, solang der hund noch keine all zu große bindung zu euch aufgebaut hat, den hund wieder ins th bringen. auch wenns hart klingt aber ich schätze euch so ein das ihr total überfordert seit damit im moment.
lernt vllt. hunde erstmal auf gassigängen kennen, mit erfahrenen leuten an euerer seite und schafft euch erst dann einen hund an.
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