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Wie verhalte ich mich richtig?
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Hallo,
mich beschäftigt seit einiger Zeit folgende Frage: Wie verhalte ich mich als "Passant" bei Hundebegegnungen, die nicht nach Plan verlaufen?
Z.B. passiert es mir immer wieder, wenn ich mit dem Fahrrad unterwegs bin, dass Hunde mich verfolgen. (Also meistens natürlich nur ein Hund). Oder dass ein Hund von irgendeinem Grundstück geschossen kommt und dann bellend um mich herumspringt.
Oder dass Hunde bei Begegnungen freudig an mir hochspringen (Was ich nicht will, schon gar nicht bei mir fremden Hunden)Wenn ich mit dem Fahrrad unterwegs bin, halte ich in solchen Fällen meist an, einmal weil ich Angst habe, dass der Hund mir ins/vors Rad läuft und weil ich mir denke, dass ich damit das "Hinterherjagen" unterbreche. Bei "aggressiv" wirkenden Hunden bleibe ich auch meist stehen und drehe mich weg, zumindest den Kopf und hoffe auf den Halter. :|
Bei den hochspringenden Hunden habe ich mich bis jetzt weggedreht und sie ignoriert oder auch mal mit einem strengen Nein und Wegdrehen reagiert.Aber wäre es nicht vielleicht auch gut, vor allem bei den "hinterherjagenden" Hunden etwas zu tun, was sie gar nicht erwarten? Drohend auf sie zugehen, z.B. Oder den Inhalt der Wasserflasche verwenden?
Da ich selbst bis lang immer mit Hunden zu tun hatte, bei denen ich mir darüber keine Gedanken machen musste, bitte ich die Baustellenbearbeiter (und natürlich alle anderen auch) zu Wort. Was für ein Verhalten würdet ihr euch von den betroffenen Menschen, die euer Hund anbellt/verfolgt/anspringt etc, wünschen?Ich bin sehr gespannt auf eure Antworten
Liebe Grüße
Nele -
21. Juli 2009 um 14:57
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Wenn dir Hunde hinterher rennen oder dich anspringen, legt wohl der Besitzer eh nicht so viel Wert auf die gute Erziehung, sonst hätten die Hunde dazu ja gar keine Gelegenheit...
Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass man während der "Baustellenarbeit" darauf achten kann (ja, sogar muss!),dass sich der Hund kein unerwünschtes Verhalten leistet.Gut, eine Situation die schon mal vorkam war das Anspringen (bei einer Bekannte, die ihn immer gefüttert hat...)
Da wär es mir am liebsten gewesen, sie hätte sich weggedreht und ihn ignoriert (stattdessen hat sie ihn immer ermuntert :/ )
Oder bei der Leinenaggression; wenn Snoop bei Begegnungen, Theater gemacht hat, wär es mir auch am liebsten gewesen, die Leute wären kommentarlos und zügig weitergegangen. Aber Snoop war jedenfalls immer unter Kontrolle.Hunde, die einen verfolgen, sind da ja was anderes.
Ich selbst bin da nicht so entgegenkommend wie du.
Wenn mich ein ungehorsamer Hund verfolgt, geh ich einfach weiter.
Wenn der Hund dann ewig mitläuft, hält es den Besitzern am ehesten vor Augen, dass sie an der Erziehung arbeiten müssen. -
Danke erst mal für deine Antwort.
Ja stimmt, eigentlich sollten solche Situationen gar nicht erst entstehen.
Aber ich finde, sie kommen doch ziemlich oft vor.
Keine Ahnung, vielleicht mache ich mir auch nur zu viele Gedanken. Vielleicht hast du Recht und diese Hundehalter legen wirklich nicht so viel Wert auf die Erziehung.
Dann mache ich es einfach so, wie es für mich gut ist. (Mit dem Fahrrad fahren und einen Hund im Nacken zu haben, macht nicht so viel Spaß, da halte ich doch lieber an und warte bis sich die Situation entschärft hat
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Ich finde es s u p e r, dass du diese Frage hier stellst
Da keimt bei mir doch glatt wieder die Hoffnung auf, es könnte ein entspanntes Miteinander von Hunden und Menschen geben. Aber natürlich kommt das Aber schnell hinterher
Wenn du an einen Baustellenhund gerätst, würde ich tippen, dass du den um Einwirkung oder Schadensbegrenzung bemühten HH recht schnell ausmachen kannst (brüll, fuchtel, angerannt komm).
Du hast sicher den Überraschungsmoment auf deiner Seite, wenn du anhältst. In der Regel wollen die Viecher ja das bewegte Objekt jagen. Aber ich finde dich sehr mutig!! (Und da frage ich mich: Ist Fahrrad oder Hund schneller??)Es gäbe noch eine Hardcore-Methode, nicht jedermanns Geschmack: Du pfefferst dem Hund was vor die Füße (Inhalt der von dir angesprochenen Wasserflasche, oder auch was Scheperndes). Das darfst du meiner Meinung nach machen, wenn du dich bedroht fühlst. Der Hund erschrickt sich, hält inne - und lässt vielleicht in Folge Fahrräder in Ruhe. Vielleicht aber auch nicht

- Ich bin immer noch perplex, dass du eine so hunde(halter)freundliche Frage hier stellst! Hoffe, es melden sich welche, die genau diese Baustellen mit ihrem Hund haben! (Ich hab sie nicht und fahre auch kein Fahrrad, ich faule Ratte)
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Also ich habe zum Glück das Problem mit Lilly nicht, sie geht an Fremden so vorbei, mehr als ein zaghafter Blick kommt da nicht, aber mir ist heute ähnliches passiert. Ich bin mit Lilly auf der Hundewiese unterwegs und da kommt ein Schäferhund angerannt. Ich kenne die Truppe schon und weiß, das der gerne mal knurrt und bellt. Nur diesmal war ihm Lilly egal, aber ich nicht. Ich hab ihn einfach ignoriert und bin stehengeblieben. Ich wollte auch nicht weiter weg, weil mein Hund 5 Meter hinter mir stand und sich nun nicht mehr zu mir traute, angesichts dieses "Monsters".
Klar war das alles nur halb so wild, aber unschön ist es trotzdem. Meine erste Wahl ist immer den Hund ignorieren, also stehenbleiben und wegdrehen.
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Hallo Tuuka!
Abgesehen davon, daß ich es prima finde, daß du dir diese Gedanken überhaupt machst und so offen fragst, bin ich auch der Meinung, daß du in den von dir beschriebenen Situationen, genau richtig reagiert hast.
So würde ich es mir von Passanten wünschen.
Mein Hund rennt nicht hinter Fahrrädern her, aber sag niemals nie ...
"Ignorieren", finde ich meistens angebracht. Damit sendet man verschiedene Signale an den Hund ohne ihn zu bestätigen, für falsches Verhalten, ohne unfreundlich sein zu müssen.
Mal was 'scheppern lassen', oder 'Wasser spritzen', finde ich in der Situation, wenn man sich bedroht fühlt, absolut i.O. und wirkungsvoll.
Außerdem wenig risikoreich,
und man tut dem Hund nicht damit weh.Ich persönlich, würde mich sehr freuen, wenn es mal jemand schaffen würde, meinen Hund zu ignorieren, falls er springt und dann auch mal streichelt (bestätigt) wenn er unten ist.
Am Liebsten auch noch, nicht von oben auf dem Kopf, sondern eher seitlich am Hals oder so ..
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meine lief mal hinter nem fahrrad mit anhänger her, der hatte angelzeug geladen...
ich war so perplex, dass ich nicht mal schreien konnte... und mein hund ist ein baustellenhund, aber eigentlch haben wir andere baustellen.
je nach hund würd ich zum beispiel nicht anhalten... ich würd langsamer werden, aber weiterfahren, und den hund kurz abchecken, evtl anlachen, dann ignorieren. was vor die füße werfen find ich sehr gut, sofern das ne plastikpulle ist. auch wasser ins gesicht spritzen käme evtl gut...
und sie hat einmal nen mann am kanal am weitergehen hindern wollen, der hatte zu meinem schreck ne kurze hose an, und wir hatten nen 5er rudel dabei.. davon zwei zu dem mann hin, eine davon meine. der ist einfach entspannt weitergegangen, nen kleinen schlenker gemacht und weitergegangen... auch da war ich nicht wirklich in der lage, meinen hund abzurufen, ein schock für mich damals.
da wäre stehen bleiben und ignorieren wahrscheinlich entspannender gewesen, und warten, bis ich komme und den hund anleineanstarren wäre bei meiner gar nicht gut, auch nicht auf sie zugehen...
wie gesagt, baustellenhund im training

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Das ist ja schön, dass sich noch ein paar "Baustellenhundebesitzer"
gemeldet haben.
Vielleicht kann ich hier diese hundehalterfreundliche (
) Frage stellen, weil ich Hunden grundsätzlich sehr zugetan bin (und den Haltern, solange sie ihre Hunde gut behandeln und sie ihren Mitmenschen rücksichtsvoll gegenüber sind) und weil ich beide Seiten kenne. Ich habe zwar keinen eigenen Hund, aber sehr regelmäßigen, intensiven Kontakt zu verschiedenen Hunden. Aber ich bin eben meistens ohne Hund unterwegs und gerade mit dem Fahrrad habe ich es relativ oft, dass Hunde darauf anspringen. Meine Erfahrung ist aber, dass die Hunde eher irritiert zurückweichend reagieren, wenn ich eine Vollbremsung mache und mich meinem "Verfolger" stelle. Zum Glück bin ich da noch nicht an einen Hund geraten, dem nicht nur das Hetzen Spaß macht, sondern der wirklich Beute machen will
Aus euren Antworten lese ich, dass meine "Taktiken" gar nicht so schlecht sind.
Ich war/bin mir einfach unsicher, ob das so ok ist oder ob drastischere Maßnahmen vielleicht eher angebracht sind. (Könnte ja wirklich auch nach hingen losgehen, wenn ich z.B. einem mich verfolgenden Hund etwas vor die Füße schmeiße, was ihn erschreckt. Nicht dass er dann auf Fahrradfahrer mit Angst oder Aggression oder mit der Kombi aus beiden reagiert. Damit wäre dem Hund bzw. Halter dann ja auch nicht geholfen.)Was ich mir übrigens von Passanten wünschen würde, wäre ein Ignorieren des Hundes, wenn ich ihn gerade abrufe. (Der Maxpudel liebt nämlich alle Menschen und wenn sie Essen in den Händen haben noch mehr und wenn sie ihn dann noch animierend anflöten ist es um ihn geschehen und ich bin natürlich völlig abgeschrieben. (Ich weiß, Schleppleinentraining...
)
Danke für Eure RückmeldungenLiebe Grüße
Nele -
wasserpistole..in meinem alten hundebuch wird das empfohlen.
k.a wie sinnig das dann in der praxis ist, aber wenn du mal den dir hinterherlaufenden hund nen spritzer wasser ins gesicht feuerst..ist besser als was schepperndes etc.pp zu werden das ins auge gehen kann.
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Also ich würde nichts gegen den Hund verwenden, weil so gut wie alles in's Auge gehen kann, wenn's der Hund falsch versteht, und sich erschrickt. In der Regel kennt man die einem hinterherlaufenden Hunde ja auch nicht.
Ich denke, Du machst das so schon ganz richtig. Ich kenne diese Situationen auch leider zu Genüge, aber jeder Hund hat mal klein angefangen. Blöd nur, wenn'S die Halter nicht interessiert, was ihre Vierbeiner da treiben :/
Ich habe einen teilweise Baustellenhund. Hinterherrennen und Co sind kein Problem, aber manche Leute meinen noch den Hund zum Beispiel bei Begrüßungen anstacheln zu müssen. Dann bekommen sie eben die Zunge in's Ohr - selbst Schuld! Sage dann aber auch schon immer, wenn's ihnen reicht, einfach Nein sagen. Wird dann meistens aber erst gemacht, wenn die Ohren schon sauber sind

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