Nach dem Hundespaziergang BURNHARD GRILL an und den Feierabend genießen🔥*
Bin verzweifelt :-( Hoffe es kann noch wer helfen..Lang!
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Hallo liebe Hundefreunde,
momentan bin ich in einer ziemlich verzweifelten Situation und weiß wirklich keinen Rat mehr. Unser Lucky (Münsterländer Mix) ist ein ziemlicher "Problemhund". Draußen an der Leine zieht er fürchterlich, will alles ins Maul nehmen was sich bewegt (zb. Blätter die beim Wind über den Weg fegen), in der Wohnung schlägt er bei jedem Geräusch mit lautem Bellen, Geheule und Knurren an, auch mitten in der Nacht. So schlimm ist es zwar nicht immer, aber aufjedenfall rennt er immer sofort zur Tür und muss kucken wenn etwas im Treppenhaus passiert. Wenn es klingelt, ist er gar nicht mehr zu bändigen, er bellt und springt an der Tür hoch, so dass man die Tür kaum aufbekommt. Will man ihn wegziehen, da er auf Befehle nicht hört, wird er aggresiv und zeigt die Zähne und schnappt auch schonmal zu. Wenn man nichts macht, springt er die Leute an, und das ist dann auch unangenehm, da dass ja auch nicht jeder will. Bei fremden Hunden ist er auch unberechenbar, mal macht er gar nichts, ist ganz lieb und das nächste Mal bellt, knurrt und zieht an der Leine, und das sogar wenn es der gleiche Hund ist den er vorher "ignoriert" hat... Natürlich bin ich in einer solchen Situation auch unsicher an der Leine, da ich nie weiß was er macht, und nehm ihn vorsichtshalber immer kurz damit es keine Rangelei gibt mit dem fremden Hund. Von der Leine loslassen kann man ihn auch nicht, da er nicht hört und einfach wegrennen würde (schon mehrmals passiert) bzw. nur dann zurückkommt wenn er möchte. Mitnehmen auf Ausflügen kann man ihn auch nicht, da er sich nicht benimmt und hört... Könnte noch ewig erzählen, aber möchte nicht so rüberkommen das ich den Hund gar nicht mehr leiden kann. Er kann auch sehr lieb sein, schmust gerne, spielt gerne, versteht sich super mit meinem Kater usw... Also er ist nicht durch und durch nur schlecht, aber die o.g. Sachen sind einfach nur noch "nervig"
Ich habe schon in mehreren Foren die gleiche Problematik geschildet und auch einige Tipps bekommen, zb. beim Leine ziehen das man stehen bleiben soll, richtungswechsel etc... Hilft leider nicht da er in jede Richtung zieht und nach dem stehen bleiben auch wieder zieht. In der Hundeschule waren wir schon, da haben wir auch Tipps bekommen, zb. Zickzack auf dem Weglaufen, gezogen wird aber trotzdem. Von einem Bekannten bekam ich den Tipp dem Hund richtig eine überzuziehen mit der Leine, aber sowas würd ich nie tun... Zu der Geräuscheproblematik bekam ich paar mal den Tipp mit Feliway, hab ich dann auch versucht, hat aber, genauso wie auf Silvester die Beruhigungstablette, nicht angeschlagen. Bei den Katzen hatte es allerdings geholfen das sie etwas ruhiger waren..Tipps habe ich schon viele bekommen, aber geholfen hat bis jetzt gar nichts wirklich. Wenn ich andere guterzogene Hunde sehe, frage ich mich immer was ich falsch mache. Wir haben den Hund jetzt schon über 2 Jahre, und er war von anfang an schon ein "Zieh-Hund", die anderen Probleme kamen nach und nach dazu. Einfach weggeben wollte ich ihn nicht, auch wenn mir das schon sehr oft ans Herz gelegt wurde, aber so wie jetzt kann es doch auch nicht vielleicht die nächsten 10 Jahre weitergehen? Einen privaten Hundetrainer kann ich mir im moment auch nicht leisten, da ich wg. Krankheit zz. arbeitslos bin und auch zz. noch eine teure Tierarztrechnung für den Kater bezahlen muss. Mach mir deswegen auch Vorwürfe, da ich gerne alles für Lucky tun würde, aber manchmal denk ich dann auch wieder das es im Ende nur rausgeworfenes Geld wäre, weil es eh nicht hilft, genauso wie die Hundeschule und die anderen Tipps
Meine 2 Mitbewohner sind total genervt wegen dem Hund und meckern mich fast täglich an wegen dem Hund und dem Gebelle... das ist dann noch eine zusätzliche Belastung und hilft auch nicht weiter. Das nächste was ich vll. versuchen mag ist Clickertraining....Gebissen hat er mich auch schon 2. Mal, einmal in den Arm, als er krank war, und einmal ins Gesicht beim spielen, selber Gebissen wurde er auch schonmal in den Bauch, danach kam er mir dann noch unsicherer und "hyperaktiver" vor als vorher, und ich mach mir auch Vorwürfe das ich das nicht verhindern konnte. Mein armer Kleiner hatte nach dem Biss eine Entzündung am Bauch und viele Schmerzen gehabt, wahrscheinlich hat er mich dafür Verantwortlich gemacht, da ich das nicht verhindern konnte
Einer meiner Mitbewohner (und auch div. andere Leute) meinte das ich sie nicht mehr alle hätte, den Hund noch zu behalten nachdem er mich 2 mal gebissen hat.Vielleicht hat ja noch jemand einen guten Tipp auf Lager? Wäre wirklich für jeden Rat sehr dankbar und hoffe mein Beitrag wird nicht überlesen da er ja ziemlich lang ist

Noch ein paar Infos zu Lucky: Er ist jetzt 4,5 Jahre, mittelgroß, kerngesund (laut TA), kastriert, lebt mit 2 Katzen zusammen, seit Feb. 2007 wohnt er bei uns, kommt aus dem Tierheim, Vorgeschichte unbekannt.
Grüße
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17. Juli 2009 um 17:22
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Bin verzweifelt :-( Hoffe es kann noch wer helfen..Lang! - Vor einem Moment
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LG Steffi mit Buddy
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Klingt ähnlich wie mein Hund, als er zu mir kam.
Wie lange hast du denn an den Methoden gearbeitet?
Welche Art Hundeschule hast du denn besucht?
Billig ist es nicht, wenn du so viele Baustellen mit dem Hund hast.Ich kann dir nur sagen, dass man an manchen Dingen sehr lange arbeiten muss und sehr konsequent sein muss, damit sich etwas ändert. In eurem Fall wird es nicht leichter, da der Hund das Verhalten ja schon geraume Weile zeigt.
Ich habe mit Snoop ein Problemchen nach den anderen "abgearbeitet".
Ich habe mehrere HuSchu-Kurse belegt, die teilweise über 6 und 8 Monate liefen und jeder etwa 300 Euro gekostet haben.
Dazu musste ich täglich etwa eine Stunde konzentriert mit ihm arbeiten.Wenn ich lese "habe das und das ausprobiert, hat nicht geholfen" stelle ich mir vor, dass du das evtl. ein paar Tage gemacht hast und dann enttäuscht wieder aufgehört hast.
Oder stelle ich mir das falsch vor?Wenn du einen so unerzogenen Hund hast, wird dir nicht viel anderes übrig bleiben, als wirklich ganz viel zu lernen, leider auch ganz viel Geld zu investieren und vor allem viel Zeit und Geduld.
Gerade bei Hunden mit unbekannter Vorgeschichte ist auch nicht wirklich klar, welche Probleme man in den Griff bekommen wird (sicher die meisten) und welche nicht (damit muss man dann leben, aber trotzdem nicht aufgeben).Mit Snoop musste ich fast drei Jahre arbeiten, bevor er wirklich ein toller Hund geworden ist. Trotzdem kann ich ihn z.B. nur selten frei laufen lassen, weil er sich von Wild nicht abrufen lässt.
Ich kann dir nur raten, such dir eine gute Hundeschule, und nimm dir viel Zeit. Eine zeitlang wird dein Hund deine meiste Freizeit beanspruchen.
Ich wünsch euch beiden viel Erfolg. Und Spaß macht es übrigens auch!

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Hallo,
ich kann mich Snoop nur anschließen. An Deiner Stelle würde ich mir einen Hundeplatz suchen und dort mit ihm unter Anleitung arbeiten.
Ein Hundeverein ist auch nicht so teuer wie ein privater Trainer und viele Hundevereine haben eigene Trainer, die dann auch mal einen Hausbesuch machen.Wie alt ist der Racker denn jetzt eigentlich?
Liebe Grüße
Steffi
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Erstmal kann ich mich meinen Vorrednern nur anschließen. Innerhalb von wenigen Tagen kann eine bestimmte Methode nicht wirken, Du mußt einen langen Atem haben, eben sehr konsequent sein.
Er darf nie den Erfolg des Ziehens haben. Dafür würde ich ihn an Halsband und Geschirr führen, zieht er, kommt das Kommando langsam, zieht er weiter wird umgedreht und das immer wieder. Natürlich ist das anstrengend und sieht für die Umwelt auch komisch aus, aber er darf einfach keinen Erfolg mehr haben. Wohnst Du in der Stadt oder auf dem Land??
Lies Dir mal diese Links in Ruhe durch:
https://www.dogforum.de/ftopic61551.html
https://www.dogforum.de/ftopic61549.html
https://www.dogforum.de/ftopic61353.html
https://www.dogforum.de/ftopic61351.html
https://www.dogforum.de/ftopic61354.htmlVielleicht auch noch interessant:
https://www.dogforum.de/ftopic64727.html -
Zitat
Noch ein paar Infos zu Lucky: Er ist jetzt 4,5 Jahre, mittelgroß, kerngesund (laut TA), kastriert, lebt mit 2 Katzen zusammen, seit Feb. 2007 wohnt er bei uns, kommt aus dem Tierheim, Vorgeschichte unbekannt.
Auch mich erinnert das sehr an unsere erste Zeit mit Leika. Es hilft wirklich nur: Geduld und Konsequenz - Konsequenz und Geduld - und das wirklich ausdauernd.....
Am Anfang habe ich auch nach "schnellen Lösungen" gesucht, die ich - selbstverständlich - nicht gefunden habe.
Bei uns lag ein grosser Teil der Arbeit auch bei uns selbst: Wir mussten ruhiger werden, "Souveränität ausstrahlen" (wie das geht, konnte uns niemand sagen.....).
Nach und nach haben wir gemerkt, dass Leika sehr stark darauf reagiert, wie wir "drauf" sind. Waren wir angespannt und warteten nur darauf, dass sie wieder austickt, dann tickte sie auch garantiert aus. Waren wir entspannt und vertrauten ihr mehr - dann war sie auch ruhig.
Inzwischen können wir Leika problemlos alleine zuhause lassen und leinenlos mit ihr spazierengehen (ausserhalb von Wohngebieten!).
Wir haben immer noch viele Baustellen - aber es wird besser.....
Such Dir einen guten Trainer, dessen Methoden Du magst und umsetzen kannst und willst. Du musst nicht extrem viele Stunden nehmen, aber längerfristig mit dem Hund üben.
Ach ja - noch was: Ein Münsterländer ist ein Jagdhund, informiere Dich mal über Beschäftigungsmöglichkeiten wie Dummytraining, Fährten, Suchspiele - Spaziergänge im normalen Sinn sind sicher nicht genug...... das sehen wir auch immer wieder (Leika ist ein Border Collie/Schäferhund-Mix, und hat nur Unsinn im Kopf, wenn man nicht aufpasst).
Also - Ruhe - Geduld - Konsequenz - ooooommmmmm
Gruss
Gudrun - Vor einem Moment
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Vielen Dank für den Tipp, Steffi! Den Futtercheck werde ich mir definitiv mal ansehen. Besonders die kostenlosen Futterproben finde ich natürlich spannend - das probiere ich gleich mal aus. 😄
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Also zum einen möchte ich mich dem Geschriebenen von Snoop anschließen. Und zum anderen möchte ich auch noch darauf hinweisen, dass viele Hunde nur nur Gassi gehen möchten, sondern auch eine Aufgabe haben möchten. Gerade die Münsterländer können ziemliche Arbeitstiere sein und da solltest du dir echt überlegen, wie du ihn seiner Art entsprechend auslasten könntest. Nasenarbeit, Dummytraining etc. wären da sicherlich gute Möglichkeiten und auch mit einem noch ungehorsamen Hund in den Grundzügen möglich.
Du könntest auch mal versuchen zu clickern, um ihn auf dich zu konzentrieren. Lass ihn sich sein Futter erarbeiten. Mit einem ausgelasteten Hund, der nicht so hibbelig ist, arbeitet es sich im Endeffekt auch besser und konstruktiver.
Und zu guter Letzt: Es ist wirklich so, dass man selbst als Mensch sehr viel an sich selbst arbeiten muss. Eigene Fehler zu erkennen und die Erkenntnis umzusetzen ist nicht einfach. Ein guter Trainer kann da helfen. Wenn du dir das nicht leisten kannst zur Zeit, dann versuche selbst mal objektiv zu reflektieren, wann du wie reagierst und was du in den Situationen besser machen könntest.
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Zitat
Noch ein paar Infos zu Lucky: Er ist jetzt 4,5 Jahre, mittelgroß, kerngesund (laut TA), kastriert, lebt mit 2 Katzen zusammen, seit Feb. 2007 wohnt er bei uns, kommt aus dem Tierheim, Vorgeschichte unbekannt.
Grüße
Was wurde denn untersucht? Schilddrüsenwerte auch?
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Hallo
Ich kann Dich sehr gut verstehen, haben selber einen Münsti mit dem Hang zur Hyperaktivität, welcher in seinen ersten 4 Lebensjahre so ziemlich alles durfte was er wollte.
Es ist unglaublich schwer, auf jeden einzelnen Punkt einzugehen. Desshalb möchte ich Dir nur ein paar kurze Tips geben:
-Hundeschule (so in den Beiträgen davor geschrieben)
-100%-ige Konsequenz (nicht Härte, sonder Konsequenz). z.B. Wenn er an der Leine zerrt, bleib so lange stehen, bis er nachgibt. Mir ist klar, dass dies lange sein kann, zu Beginn ging es bei uns über 10 Minuten. Die Spaziergänge werden dadurch unglaublich eintönig, aber es hilft. Zieh es durch und gebe nie nach. Ich kenne das auch, dass er dann auf alle Seiten zerrt und reisst, hochsteigt, bellt etc., aber nie nachgeben. Wenn er dann nicht zerrt, sofort mit Leckerli bestätigen und weiterlaufen. Evt. wäre hier eine Schleppleine angebracht, damit Hundi einen etwas grösseren Radius hat.
- Packe ein Problem nach dem anderen an. Wenn Du versucht, alle Baustellen miteinander in den Griff zu kriegen, drehst Du fast durch. Du bist nur noch am korrigieren und irgendwann verlässt Dich der Mut.
- Mache viel Kopfarbeit mit ihm. (Leckerlisuche, Dummyarbeit etc) - ich denke, er kann sich zu Beginn nicht lange auf eine Sache konzentrieren (war bei unserem so), aber es wird jeden Tag besser. Fang langsam an und steigere täglich das Kopfarbeitstraining. Wenn Du dabei merkst, dass er "abhängt", versuche die Uebung noch positiv zu beenden und mach ne Pause. Hier war bei unserem die Abwechslung ganz wichtig. Haben wir 2 Tage hinter einander die gleiche Kopfarbeit gemacht, "hibbelte" er nur rum und es war kein Gedanke ans Arbeiten.
- Clicker: Baue ihn langsam damit auf und setze ihn nur ganz gezielt ein. Wirklich nur als punktgenaue Bestätigung, z.B. wenn er mal gerade 1 Sekunde nicht zieht o.ä.
- Zeig ihm nicht, dass er Dich aus der Ruhe bringt mit seinem rumgehibbele. Das feuert ihn nur noch mehr an
- Bei unserem war/ist es auch so, dass, sobald wir Druck auf ihn ausgeübt haben, hat er komplet abgeschaltet
- Wir haben auch gewisse Erfolge mit Ignorien gehabt. Z.B. wenn er nur rumgebellt hat und ausser sich war, wegdrehen oder weggehen (anderes Zimmer u.ä.). Wenn er ruhig ist, bestätigen
- Wir haben jegelige Ballspiele eingestellt. D.h. nur noch im Zusammenhang mit "Unterordnung" mit dem Ball gespielt. Z.B. Hundi liegt im Platz, du legst den Ball vor und er darf erst auf Dein Kommando den Ball holen. Ist auch ne ganz dolle Kopfarbeit. Das Training bringts und schon nach kurzer Zeit kannst Du den Ball einige Meter wegschmeissen. Das ganze ist natürlich auch mit anderen Kommandos zu kombinieren (Sitz, Steh u.ä.)Aber egal was Du machst, sei einfach konsequent. Das war bei uns der wichtigste Punkt überhaupt.
Es dauert sicher lange, bis sich ein kleiner Erfolg einstellt. Aber erfreu Dich jeweils daran und gib nicht auf.
Viele Tips (Schleppleine, Clicker, Kopfarbeit, Leinenziehen etc.) findest Du hier im Forum.
Liebe Grüsse
S. -
Also wie gesagt, Lucky wohnt jetzt schon etwas über 2 Jahre hier und seitdem versuche ich auch schon die Probleme bei ihm abzuarbeiten. Das mit dem Leinenziehen ist ja schon seit er hier ist, und seitdem versuche ich es ihm auch schon "abzugewöhnen", zwar nicht täglich, da ich nicht immer soviel Zeit habe, aber mind. 2 - 3 Mal die Woche. Leckerchen sind auch immer dabei. Wenn er zieht, bleib ich entweder stehen, dann setzt er sich auch schon automatisch hin, geb ihm Leckerchen, lobe ihn, gehe weiter und er zieht sofort wieder
Wechsele ich die Richtung bzw. gehe Zickzack, wie mir in der Hundeschule gezeigt wurde, zieht er auch in jede Richtung. Wenn ich ihn mal von der Leine lasse, hört er gar nicht, da interessieren ihn weder Leckerchen noch Rufen, und wenn doch, kommt er zu mir gerannt, holt sich sein Leckerle ab und rennt sofort wieder weg. Schleppleine haben wir keine, dafür eine "normale" Leine und eine Flexleine, meistens nehme ich aber die normale Leine, da man ihn damit besser unter Kontrolle halten kann. Ein Geschirr hat er auch, da er sich wenn man ihm nur am Halsband festmacht, stranguliert.Das mit den Spielen wäre noch eine Idee. Habe mal etwas ähnliches gemacht, hatte sein Lieblingsspielzeug versteckt, aber irgendwie hat er das nicht "gerafft" und hat schnell das Interesse verloren. Einen Ball in dem man Leckerchen versteckt, die dann rausfallen je nachdem wie der Hund den Ball dreht, haben wir auch. Lucky wusste da auch nicht wirklich was er machen sollte, er hat nur dran geschnuppert und mich dann angesehn als wenn er sagen wollte "Hol du das doch bitte für mich raus"
Agility in der Wohnung machen wir ab und zu, das macht ihm und auch mir immer Spaß. Draußen spielen beim Spaziergang ist so ziemlich unmöglich, da ihn da absolut nichts interessiert, kein Spielzeug, keine Leckerchen. Ich wüsste auch nicht wie ich die Aufmerksamkeit des Hundes auf mich lenken könnte, wenn ihn nichtmal Leckerchen sonderlich interessieren.Für einen Trainer oder (nochmal) Hundeschule muss ich erstmal sparen, da die letzte Hundeschule schon nicht so billig war. Alle paar Wochen/Monate kann ich mir sowas leider wirklich nicht leisten, auch wenn es dringend notwendig wär und bestimmt auch helfen würde

Wir werden jetzt erstmal/nochmal versuchen, ihm das Ausrasten beim Klingeln abzugewöhnen, und allgemein das Bellen im Haus, da das wirklich viel störender ist als das Ziehen, vorallem nicht nur für mich, sondern auch für die anderen Mieter hier im Haus. Habt ihr da vielleicht noch ein paar Tipps, die helfen? Versucht haben wir schon, das einer klingelt und einer den Hund festhält und ihm Leckerle gibt wenn er sitzen bleibt, und das solang bis der Hund von alleine sitzen bleibt. Das haben wir mehrere Male probiert (nicht nur wenige Tage), Erfolg gabs dabei bis jetzt nur das er beim klingeln nicht mehr bellt, aber trotzdem noch total nervös ist. Klingelt aber jemand anderes (Post, Nachbarn usw...) bzw. steht dabei keiner neben dem Hund, rastet er wieder total aus mit Bellen, Knurren usw... Gegen das Anschlagen auf Geräusche habe ich bis jetzt nur den Tipp mit Feliway bekommen und ihn eben zu ignorieren. Ignorieren ist aber schlecht, da er dann, besonders bei Feuerwerk und Gewitter stuuundenlang bellt und sich aufregt, und das geht eben in einem Mietshaus nicht, meistens bleibt da nichts anderes übrig als schimpfen oder wenns gar nicht geht einsperren
Die letzten 2. Silvester hab ich eigentlich nur damit verbracht die halbe Nacht bei dem Hund zu bleiben, bei Gewittern ist es genauso.Vielen Dank aufjedenfall schonmal für die Antworten und die Tipps
LG,
Ramona -
Zitat
Das mit dem Leinenziehen ist ja schon seit er hier ist, und seitdem versuche ich es ihm auch schon "abzugewöhnen", zwar nicht täglich, da ich nicht immer soviel Zeit habe, aber mind. 2 - 3 Mal die Woche.
Ich hab gerade leider keine Zeit für eine längere Antwort, aber dazu muss ich doch kurz was schreiben!
Sei mir nicht böse, aber so wird das NIE was! Du kannst dem HUnd nicht zwei, dreimal die Woche versuchen das Ziehen abzugewöhnen und vier-, fünfmal die Woche kann er ziehen wie er will! So funktioniert Hundeerziehung nicht! Wenn du eine gewisse Leinenführigkeit hinkriegen willst, dann musst du da IMMER dran arbeiten...egal ob auf einem großen Spaziergang oder einer kleinen "Pipi-Runde" um den Block...
Solange sich das Ziehen auch nur teilweise für ihn lohnt (und so ist es ja bei dir!) wird er das nie einstellen...schlimmer noch, du bestärkst ihn variabel im Ziehen (manchmal hat er Erfolg, manchmal nicht)...diese Lernmethode wird dazu eingesetzt, um Kommandos sicher zu festigen...bei euch festigt es das Leineziehen... :/ - Vor einem Moment
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