Nach dem Hundespaziergang BURNHARD GRILL an und den Feierabend genießen🔥*
Leinenaggression - Erhöhung des Führanspruchs
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Hallo,
eigentlich wollte ich meinen alten Thread ausgraben, aber ich finde ihn nicht mehr. Also gibt´s halt ´nen Neuen.
Unsere 2-jährige Hündin Meggie bellt und knurrt andere Hunde an der Leine an und steigt dabei dann auch in die Leine.
Seitdem ich vor etwa einem Monat bei ihr bei einem Seminar war, führe ich sie dual an Geschirr und Halti (zumindest bei Hundebegegnungen und auch immer zwischendurch mal zum Üben).
Das klappt auch mittlerweile in 80% der Fälle sehr gut, aber zwischendurch rastet sie dann doch immer wieder mal aus.
Gestern war ich mit ihr unterwegs und sie ist ohne einen Ton etwa 3m neben einem Dackel vorbei gelaufen. Heute gleicher Abstand zu ´nem kleinen Hund (aus dem Augenwinkel würde ich auf Jack Russel tippen) und sie klinkt völlig aus.
Ich hab dann die Halti-Leine losgelassen, weil ich ihr auch nicht wehtun wollte, aber ich frage mich, warum ich meinen 20kg-Hund nichtmal mit Halti gehalten bekomme. Das kann ja eigentlich nicht sein.
Was kann ich noch tun, um ihr deutlich zu machen, dass ich nicht will, dass sie so reagiert. Wie führe ich sie souverän in dieser Situation?
Vielleicht ist es einfach mein Kopf. Immer, wenn sie so reagiert hat, habe ich mich vorher schon gefragt, ob das gut gehen wird und war nicht ganz überzeugt davon. Ich versuche schon immer locker zu bleiben, aber ich glaub ich übertrage trotzdem immer noch meine Stimmung.
Also doch bei schlechtem Gefühl einfach die Straßenseite wechseln oder lieber Valium nehmen

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16. Juli 2009 um 15:03
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Hallo
Ich kenne das aus eigener Erfahrung und denke schon, dass ein grosser Teil mit dem Kopf zu tun hat. Ich umgehe solche Situationen immer, wenn ich merke, dass mein Gefühl nicht passt. (ausweichen, Strassenseite wechseln u.ä.). Das geschiet zwar immer weniger, aber wenn's nicht passt, dann passt es nicht.
Ein kleines Beispiel:
Meine Fellnase motzt auch ganz doll an der Leine, unterdessen haben wir es jedoch mit Ablenkung ganz gut in den Griff bekommen. Vor 3 Jahren war ich mit meinen Eltern im Urlaub und mein Dad ging kurz mit meinem Wuffel raus zum pieseln. Ich habe ihm 1000 Anleitungen gegeben, wie er sich bei Hundebegegnungen zu verhalten hat. Zu dieser Zeit war es ganz arg mit meinem Wuffel an der Leine. Ich glotzte natürlich zum Fenster raus und beobachtete jeden Schritt der beiden. Hund kommt, mein Dad läuft unbeirrt an lockerer Leine weiter, Wuff's gucken sich kurz an und jeder geht wieder seinen Weg... Da wurde mir klar, dass es doch grossteils eine Kopfsache ist
Gruss
S. -
Ja das kenne ich. Unser Beagle Mix ist auch so ein Leinenpöbler. Ich umgehe fast jede Situation wo er auf andere Hunde an der Leine trifft. Jetzt fing er in der letzten Zeit auch immer wieder an Menschen anzubellen.
Meine Tochter kam vor ein paar Wochen auf die Idee ihn mit auf ein Dorffest zu nehmen. Ich dachte noch,
Sie hat eine Aufklärung von mir bekommen, worauf sie achten sollte.
Der Hammer war, sie kam nach Hause und sagte, dass Neo nur 1 mal gebellt hat und auch nur weil ein Junge ein Motorrad neben ihm angeschaltet hatte.
Daran hab ich wirklich gesehen, dass es sehr viel an mir liegt.
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Ich bin ja "froh", dass sie es nicht nur bei mir macht, sondern auch bei meinem Mann - also bin nicht ich alleine "Schuld", aber besser macht´s das deswegen auch nicht.
Und ich möchte und kann den Situationen ja auch nicht bis in alle Ewigkeit aus dem Weg gehen. Wir sind mit Bögen gehen und Schau-Übungen so weit gekommen, dass sie auf der anderen Straßenseite zu 98% ohne Meckern an anderern Hunden vorbei gehen konnte, aber halt nicht näher.
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Reich mir die Hand Leidgeprüfte

Wir haben das Halti sehr schnell abgeschafft und ganz ehrlich ... bei der Leinenaggression hilft es einem nicht.
Du kannst dir ja mal meinen Thread zum Thema durchlesen ... ab der Stelle https://www.dogforum.de/fpost7704320.html#7704320 oder von Anfang an... am Anfang hatte ich da beschrieben, wie es mit einem katastrophalen Einzeltrainer lief ... ab der Seite die ich verlinkt habe ist jetzt eher der Status Quo.
Wir sind jetzt auf einen sehr guten Weg, indem wir wirklich langsam langsam langsam vorgehen und Frontalkontakte komplett vermeiden.
Max flippt aber auch bei jedem aus und nicht nur bei uns.
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Hallo Verena,
mir geht's wie dir.
Mein Hund ist auch so ein Kandidat, aber da er nur 15 kg mitbringt, reicht ein Geschirr um ihn zu halten.
Sobald ich einen anderen Hund sehe, geht mein Adrenalin in die Höhe und ich werde gestresst.
Ich wechsel in diesen Fällen sofort die Richtung, vor allem wenn Pino den anderen noch nicht wahrgenommen hat.
Ablenkungsmanöver und ab marsch marsch.Übungssituation bzw Konfrontation gibts nämlich immer noch zu Genüge!
Ich kann dir nur sagen, was bei uns am besten funktioniert.
Ich ignoriere den anderen Hund komplett wenn er auch angeleint ist (nehmen wir diesen Fall und nicht unangeleinte die zu einem traben.)
Pino darf nicht stehen bleiben sondern muss weiter laufen, er drängelt an meinen Beinen rum, weil er näher zu dem anderen hin will, ich drängel zurück. Verstelle ihm die Sicht etc.
Ich rede auf ihn ein, Fuss, weiter, vorwärts ab Nein. Meistens gibt er auf und folgt.
Hängt er sich in die Leine, gehe ich kommentarlos weiter und ziehe ihn mit (nicht schön). Sobald wir aus dem Dunstkreis oder der Sicht des anderen Hundes weg sind, muss er absitzen und ich greife ihm um das Maul mit Nein. Das ist ihm echt lästig. Dabei bin ich mir aber unsicher,ob das vom Timing her überhaupt was bringen kann.Die größten Erfolge hatte ich immer, wenn ich völlig straight auf Pino losgegangen bin. Gerade im Freilauf. Er kauert und fixiert. Zack angeleint, zack auf "Fuss" und weggehen. ZACK. Und kein Mucks von ihm.
Und natürlich sofort Lob&Leckerchen wenns mal gut geht.
Hab Geduld mit dir.
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Zitat
Sobald wir aus dem Dunstkreis oder der Sicht des anderen Hundes weg sind, muss er absitzen und ich greife ihm um das Maul mit Nein.
Was soll das bringen? Womit soll er das überhaupt verknüpfen? So wie du es beschreibst verknüpft er es mit dem absitzen, denn die Verknüpfung ist
ich sitze ab = zack Griff über das Maul und Nein
Du verwirrst deinen Hund damit nur und der Griff ansich ist eh sinnlos.
Wer hat dir dazu geraten und welchen Sinn soll es erfüllen?
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Nun wenn du oder dein Mann selber noch angespannt b/ist, dann überträgst du das auch auf deinen Hund.
In solchen Situationen solltest du dann vielleicht doch eher mal einen anderen Weg gehen.
Reflektiere mal deine gesamte Körperhaltung. Ist die stolz und gerade aus oder eher geknickt und schüchtern? Es gibt ganz viele ganz kleine feine Signale, die du deinem Hund gibst, die man sich selber gar nicht so bewusst ist.
Bleib einfach dran und lass dich von den Rückschlägen nicht entmutigen, die wird es immer geben, bei jedem. -
Danke Euch allen.
Cerridwen: Ich hab ja meine Körperhaltung auf Video gesehen. Ich stand da, völlig enspannt. Dann hab ich mitbekommen, dass ein fremder Hund auf den Platz kommt, bin nervös geworden und hab die Arme hochgezogen.
Ich weiß ja eigentlich, was ich falsch mache - glaub ich. Also werde ich die direkte Konfrontation nur eingehen, wenn ich mich richtig gut fühle.
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Zitat
Was soll das bringen? Womit soll er das überhaupt verknüpfen? So wie du es beschreibst verknüpft er es mit dem absitzen, denn die Verknüpfung ist
ich sitze ab = zack Griff über das Maul und Nein
Du verwirrst deinen Hund damit nur und der Griff ansich ist eh sinnlos.
Wer hat dir dazu geraten und welchen Sinn soll es erfüllen?
Danke, das wollte ich hören. Dazu hat mir niemand geraten, fürmich ist das ein logischer Abschluss, was aber ein Hund wohl anders wahrnimmt.
Wie er das verknüpft, finde ich aber schwer zu sagen, denn er will in der Situation - aufgeputscht - gar nicht absitzen, er ist total aufgedreht und will weder sitzen noch ruhig sein.
Vielleicht zuviel verlangt, aber ich will ihm schon klarmachen, dass sein vorangehendes Verhalten für mich falsch war. Wie? Kommentarlos weiter ziehen? - Vor einem Moment
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