Rudelhaltung - Eingreifen oder nicht ??
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Ich glaube das ist auch ein Unterschied ob es der eigene Welpe ist, oder ein Fremder.
Nein, es ist ein Unterschied, ob der Welpe Erziehungsmaßnahmen kennt und ob der Althund diese anwendet.
Meine Chill ist gegenüber fremden Welpen sehr strent. Von ihrem eigenen Gör lässt sie sich seit einem Jahr auf der Nase herumtanzen...
Viele Grüße
Corinna - Vor einem Moment
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Hallo,
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irgendwie wird das bei uns auch überhaupt nicht besser. mein großer will definitiv nich die erziehung übernehmen und ich muss ihn öfter mal vor dem kleinen "beschützen", wenns arg wird. der große läuft dann brummelnd vor dem zwerg weg..und der denkt: prima, wir spielen fangen!
sollte mir das buch wohl doch mal zulegen..irgendwie krieg ich das so nicht in griff. oder is das normal, dass das was dauert?"gewöhnt" sich der große noch an den zwerg?
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Zitat
Gibt es da vieleicht kleine Tipps ohne das Buch lesen zu müssen?

Das Buch ist nicht dick, das hast Du in 2 Stunden gelesen. Will mal versuchen, das Grundprinzip zusammenzufassen. Es ersetzt aber keinesfalls das Lesen des Buches, weil hier mögliche Fehlerquellen und deren Behebung sehr schön beschrieben werden. Auch wie man das Gelernte im Alltag anwenden kann, wird schön erklärt.
Prinzip ist die Konditionierung des Hundes auf ein bestimmtes Signal, bei dem der Hund unbedingt Kontakt mit Dir aufnehmen und Dir folgen muss.
- Neutrales, interessantes Signal ausdenken (Pfeifen, auf Schenkel klopfen ....).
- Signal anwenden (so das der Hund es auch bemerken kann), wenn er Kontakt aufnimmt, Leckerchen.
- Signal anwenden, wenn Hund Kontakt aufnimmt ein paar Schritte rückwärts gehen, folgt der Hund, Leckerchen.
- Singal anwenden, wenn der Hund Kontakt aufnimmt, ein paar Schritte rückwärte, wenn der Hund folgt loben, dann Richtung wechseln und ein paar Schritte, wenn der Hund folgt, Leckerchen.Die Schritte einzeln üben, erst ohne Ablenkung (Wohnung), dann die Ablenkung steigern. Wenn die Übung sitzt, wird das ganze an lockerer Leine geübt (auch erst ohne Ablenkung, dann steigern). Begonnen wird mit 3-4x üben, dann steigern 3-4 min. (jede Übung einzeln).
Der Hund soll bei diesem Signal unbedingt Kontakt aufnehmen und dem Menschen folgen.Ziel ist es, dem Hund das Signal zu geben, bevor er etwas tut, was er nicht soll. Sprich, an der Leine ziehen, Unrat aufnehmen, einen alten Hund ärgern *grins*.
Es gibt hier also keine Strafe im Sinne von nein, pfui, aus, sondern es wird versucht, unerwünschtes Verhalten gar nicht erst entstehen zu lassen.Bei meiner Kleinen funktioniert es schon ganz gut. Mache ich das Signal, kommt sie sofort, egal was sie gerade vor hat, weils entweder Leckerchen gibt, oder gespielt wird. Mit Leine habe ich es noch nicht probiert.
Ich hoffe, Ihr konntet mir folgen

LG Birgitt
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[quote="IlonaundCo"]
Wenn ich merke das ein Hund mit der Situation überfordert ist weil der andere es nicht verstehen will greife ich ein.
Auch sonst ist es den Hunden natürlich erlaubt den anderen in die Schranken zu weisen aber keinesfalls ist es erlaubt zu raufen.Wichtigste Regel: Frauchen ist der Boss!!!
quote]
Das seh ich genauso. -
Also bei uns bin ICH der Chef.

Richtig Zoff haben die zwei eh nie, sie spielen höchstens mal zu wild, oder die Hündin klaut dem Rüden den Knochen, obwohl sie selbst noch einen hat.
In beiden Fällen greife ich ein.
Klaut das Weib ihm wieder den Fremd-Knochen, kriegt sie Schimpfe und er seinen Knochen zurück.
Gibts zu wilde Spiele, dann wird es abgebrochen.
Ende. :joint:
Laut unserer Trainerin haben wir aber wohl sehr viel Glück, dass sich unsere beiden so gut verstehen.

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Bei uns ist es auch so,definitiv ich und Männe Boss.
Unser Rüde ist auch so ein Grobmotoriker . Er warnt lange vor,wenn das Mass dann voll ist ,währt er sich durch den "Schnauzgriff".Eigentlich hat jeder Welpe ,der bei uns geblieben ist,so einen Kratzer davon getragen.
Ich lasse ihn gewähren,beobachte einfach die Situationen . Ein Eingreifen war bis heut nicht nötig. Nach dieser Situation merkt man immer,wie respektvoll und vorsichtig die Welpen im Umgang mit ihm sind.
Sehe allerdings auch zu,dass unser Rüde nicht zu sehr gestresst wird.
Fütterung erfolgt einzeln.Wie sieht es aus?
Jeder Hund hat seinen eigenen Napf , wenn sie Pansen,Knochen und ähnliches bekommen , stehen ihre Höhlentüren (Boxen) immer offen.
Jeder hat seine und zieht sich zum fressen dorthin zurück.
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