Gras pürieren bei Magenproblemen

  • Uih! Vielen Dank für all die Wortmeldungen!

    Also, Tom bekommt Schmerzmittel gegen die Schmerzen, ausgelöst durch HD, ED.

    Beim Schmerzmittel handelt es sich um Metacam.
    Rimadyl haben wir seit Wochen abgesetzt.
    Er bekommt die Schmerzmittel nicht auf leeren Magen, sondern erst nach der grossen Runde.
    Und genau auf dieser frisst er Unmengen Gras.
    Also, vor den Medikamenten. (Er würde eine halbe Stunde grasen, wenn ich ihn lassen würde.)
    Zudem bekommt er die Medikamente mit Quark oder ähnlichen Milchprodukten verabreicht. Oder mal mit frischem Fleisch.

    Er wird bereits getreidefrei (Fenrier) ernährt und und Teilgebarft.
    Grünlippmuschelzeugs bekommt er auch.


    Zitat

    Im Barf Seminar hab ich gelernt,das man dieses Schneidegras pürieren kann und unters Futter mischen soll.Damit reduziert man die Draußen-Fressattacken.


    Super, vielen Dank! Dann liege ich damit nicht so falsch.

    Hummel
    Danke, ich melde mich noch. :smile:

  • Zitat

    ...
    *ein wenig Teufelskralle
    ...

    Wie bereitest Du die zu und in welcher Dosierung fütterst Du sie?
    Ich hab Teufelskralle gekauft (Wurzelstückchen) und weiss jetzt aber nicht recht, wie ich die zubereiten soll. :???:

  • Huhu Osi

    also ich hab halt das RELEAF GOLD von pahema: Da wird es in
    flüssiger Form verabreicht (100 % natürliche Kräuterauszüge (Silberpappel, Mädesüß, Teufelskralle) + Bio-Apfelessig (mind. 5 % Säure) + Wildblütenhonig in bester Humanqualität )..
    Teufelskralle is halt schon sehr heftig (kann auch sehr auf den Magen schlagen, deswegen muss man es sehr genau oder eben in so ner Mischung verabreichen) --> Bei nem Hund mit ich sag jetz mal 25 kg, sollte die Dosis zwischen 250 und 500 mg liegen.
    wo hast du dir denn die Wurzel besorgt? Die muss dann getrocknet und gemahlen werden. Hat dein Hund den starke Beschwerden, bzw was genau hat er denn?

    guck auch mal hier:
    https://www.dogforum.de/viewtopic.php?…t=teufelskralle

    und auch hier:
    http://www.pahema.com/lexikon/bereic…felskralle.html

  • Zitat

    ...
    Teufelskralle is halt schon sehr heftig (kann auch sehr auf den Magen schlagen, deswegen muss man es sehr genau oder eben in so ner Mischung verabreichen) --> Bei nem Hund mit ich sag jetz mal 25 kg, sollte die Dosis zwischen 250 und 500 mg liegen.
    wo hast du dir denn die Wurzel besorgt? Die muss dann getrocknet und gemahlen werden. Hat dein Hund den starke Beschwerden, bzw was genau hat er denn?

    Ich habe einen Freund der ist Drogist und betreibt eine super sortierte "alte" Kräuterdrogerie (sämtliche Kräuter + Öle in DAB-Qualität), da hab ich die getrockneten Wurzelstückchen gekauft.
    Leider hat er an dem Tag gerade frei gemacht und seine Mitarbeiterin konnte mir zur Dosierung und Zubereitung für Hunde nichts sagen.

    250-500 mg klingt ja toll, das könnte ich runterechnen, wenn ich ein Fertigarzneimittel gekauft hätte. Da ich aber die Wurzeln habe, ist die Bestimmung der Wirkstoffmenge nicht ganz so einfach.
    Und auf's Gratewohl mach ich das nicht, auch Naturdrogen können schwere Gesundheitsschäden verursachen, wenn man falsch dosiert.

    Frau Schmitt hat Patella 1. Grades (also nicht sehr ausgeprägt), ich hätte einfach mal eine Kur gemacht (außerdem ist das ja wirksam gegen Entzündungen, das wäre bestimmt auch gut für Frau Schmitts ständige Ohrentzündungen - ja, ich war beim TA, ja, ich habe eine Diagnose ;) )

    Naja, ich glaube, ich spreche am Mittwoch mal mit dem TA, ich hab eh einen Termin. Und rufe meinen Bekannten mal privat an, der kann mir da vielleicht weiterhelfen (er ist ebenfalls Hundebesitzer und behandelt seinen Hund auch mit Kräutern).

  • Hummel..
    gute Frage. das kenn ich einfach nur so. vllt kann man sie auch "frisch" füttern, vllt is da die Wirkung aber noch stärker?! :???: Glaub da muss man schon sehr aufpassen mit dem Dosieren. Jedenfalls gehen beim schonenden luftrocknen keine wichtigen Bestandteile oder so verloren..

    dazu:
    http://www.kraeuter-verzeichnis.de/kraeuter/teufelskralle-neu.htm

    @osi:
    Ja am Besten mal vom TA beraten lassen. man sollte jedenfalls nicht "einfach so" die Teufelskralle verfüttern- ist auch sehr bitter und nichts für magenempfindliche Hunde.. Und überall steht, dass man echt darauf achten soll, das nich zu überdosieren. daher denk ich schon, dass da was dran is. Lieber Rücksprache mit dem TA halten! ;)

  • Hi,
    Oft ist es ja sogar so, dass in den natürlichen Schmerzmitteln wie Teufelskralle oder Weidenrinde oder so chemisch gesehen sehr ähnliche Wirkstoffe drin sind wie in chemischen Schmerzmitteln. Acetylsalicylsäure, der Wirkstoff im Aspirin, wurde z.B. ursprünglich aus Weidengewächsen gewonnen. Wie schon gesagt wurde, auch mit pflanzlichen Mitteln vorsichtig umgehen und korrekt dosieren. Man denke auch mal an z.B. Schlafmohn ;)
    Ich habe jetzt schon oft gehört, dass man sich letztendlich nicht sicher ist, warum Hunde eigentlich Gras fressen. Es gibt mehrere Theorien, wie eben z.B. dass sie es als Brechmittel benutzen, dass es feste Stücke umwickelt und damit z.B. spitze Knochen unschädlich macht, aber auch, dass evtl. irgendwelche Stoffe im Gras gut für den Magen sind. Allerdings beobachtet man ja auch, dass das Gras im Ganzen wieder rauskommt, deswegen bin ich mir nicht sicher, ob da besonders viele Inhaltsstoffe aufgenommen werden...
    Ich denke mal, püriertes Gras kann nicht schaden! Evtl. kannst du ja auch solches Katzengras (ist doch auch dieses "Schneidegras", oder?) anbieten.
    Wenn der Hund das erst seit kurzem macht, würde ich das aber mit dem Tierarzt oder einem Tierheilpraktiker definitiv abklären! Sowas wie das anbieten von Gras ist sicher ergänzend ganz gut, würde ich aber nicht als alleinige Therapie einsetzen!

    lg,
    SuB

  • Zitat

    ...

    @osi:
    Ja am Besten mal vom TA beraten lassen. man sollte jedenfalls nicht "einfach so" die Teufelskralle verfüttern- ist auch sehr bitter und nichts für magenempfindliche Hunde.. Und überall steht, dass man echt darauf achten soll, das nich zu überdosieren. daher denk ich schon, dass da was dran is. Lieber Rücksprache mit dem TA halten! ;)

    Naja, ich hab ein bisschen Erfahrung mit Kräuterdrogen, nicht nur, dass ich eine auf bestimmte Stoffe allergische Tochter habe, die ich ihr Lebtag fast ausschließlich mit (großteils selbst gezogenen und verarbeiteten) Kräutern behandelt habe, ich hab auch schon lange Hunde, mit denen ich ähnlich verfahre.
    Ich hoffe nur, dass auch mein derzeitiger TA da Erfahrung hat, daran haperts nämlich meistens.
    Bisher hab ich da lieber an den Drogisten gehalten. ;)

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