Nach dem Hundespaziergang BURNHARD GRILL an und den Feierabend genießen🔥*
kurz davor aufzugeben
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hallo, ich habe ja schon häufiger hier gefragt wegen mehrerer kleiner und grösserer baustellen, aber jetzt bin ich langsam am punkt zu verzweifeln, bzw. traue ich es mir nicht mehr zu.
zur vorgeschichte: ich habe einen mittlerweile acht monate alten mix rüden aus dem auslandstierschutz, er ist seit gut drei monaten bei mir, über sein leben vorher bin ich mir nicht so im klaren, gut wars bestimmt nicht.
probleme mit ihm gabs von anfang an, er ist sehr aktiv (hyperaktiv?), hat unheimlich viel zerstört in der wohnung und tat sich schwer zur ruhe zu kommen bzw. mal im wachen zustand etwas anderes zu tun als an wänden und teppichen zu zerren etc.
ich gehe mit ihm zur hundeschule, da lernt er sehr gut, mache fünf spaziergänge am tag instg. etwa 2-2.5 stunden, ein bisschen kopfarbeit, suchen und tricks und so etwas.
wegen der zerstörungswut war ich schonmal an einem punkt wo ich schier am durchdrehen war, aber jetzt ist etwas neues dazu gekommen, für meine begriffe um ein vielfaches gravierender.
er fängt an mich zu massregeln, anders kann man es nicht ausdrücken.
bin ich kurz weg, zum einkaufen oder auch nur den müll rausbringen springt er nach der rückkehr an mir hoch und schnappt in hände, arme und klamotten. es fliest kein blut, aber tut schon dolle weh und er steigert sich da geradezu rein.
ich versuche dann ihn abzudrängen und auf seinen platz zu schicken, das alleine ist bei ihm schon schwer aber meistens gelingt es dann.
spuren am arm hab ich trotzdem.wenn ihm ansonsten etwas nicht passt, runter vom bett oder was auch immer, fängt er jetzt auch an mich immer öfter zu umspringen und ziemlich massiv nach mir zu schnappen, ich muss ehrlich zugeben: damit kann ich nicht umgehen, das ist ein punkt an dem ich mich jetzt ehrlich frage ob ich ihn abgeben soll.
bin total verzweifelt, ich liebe meinen hund und habe unheimliche mühe und zeit in ihn in den letzten drei monaten investiert, aber jetzt habe ich wirklich angst das die situation eskaliert und er vielleicht wirklich agressiv zuschnappt oder beisst, und damit wäre bei mir der ofen aus

er ist allgemein ein typ der sich nicht sehr leicht beeindrucken lässt, ein hartgesottenes kerlchen in jeder hinsicht, aber ich traue mir den umgang mit ihm langsam nicht mehr zu, stehe da auch ganz alleine.
gerade eben ist er aufs bett gesprungen und hat versucht die bettdecke zu zerreissen, als ich ihn runter schmeissen wollte hat er wieder zugeschnappt, in hände und arme, habe ihn jetzt auf den flur gesetzt.
sorry für das ewig lange geschreibsel, hoffentlich ist es nicht zu wirr, aber ich weiss mir wirklich nicht zu helfen.
vielleicht kann mir irgendjemand von euch weiterhelfen, ich will ihn nicht verlieren aber so geht es nicht mehr weiter, da läuft was grundlegend falsch.
verzweifelte grüsse
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29. Juni 2009 um 13:18
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kurz davor aufzugeben - Vor einem Moment
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LG Steffi mit Buddy
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Hi,
das klingt ja nicht so gut...Wie schmeißt du ihn denn vom Sofa/Bett? Schubst du ihn? Wie reagierst du, wenn er schnappt?
Dazu, dass er generell unruhig ist und hyperaktiv, fällt mir ein kennel ein. Das ist so eine Plastik- oder Stoffbox die man schließen kann. Da müsste der Hund langsam dran gewöhnt werden, also viel Leckerlis rein, Spielzeug und anfangs die Tür nicht schließen. Nach einiger Zeit kannst du die Tür des Kennels mal vorsichtig ganz kurz zu machen und sofort wieder auf. Mit der Zeit kann er dann länger darin bleiben und bekommt seine Ruhephasen!
Aber: In deinem Fall würde ich wirklich zu einem Trainer raten, der zu euch nach Hause kommt!
Weißt du, wir alle sehen deinen Hund und dich nicht und können uns nur vorstellen was abläuft!
Körpersprache ist sehr wichtig und die sehen wir ja nicht, weder von dir noch von deinem Hund!! -
Also erstmal keine Panik.
Ich denke er ist jetzt in dem Alter in dem er es wissen will.
Er testet wie weit er gehen kann.
Vorsicht ist da sicher geboten, dass er nicht in Zukunft meint, er kann so weit gehen.Ich würde dir raten, intensiv am Grundgehorsam zu arbeiten.
Und vielleicht suchst du dir einen kompetenten Trainer für ein paar Einzelstunden bei dir zu Hause. Der kann dich beraten, wie du dich in diesen Situation dann verhalten sollst. -
Ich kann dir leider nicht wirklich weiterhelfen. Will dir nur sagen, dass wir mit unserer 10 Monate alten Hündin das gleiche Problem haben. Sie kommt auch aus dem Süden. Abends dreht sie komlett am Rad und ist durch nichts zu stoppen.
Wir sind vor drei Wochen in eine gute Hundeschule gegangen. Mit dem richtigen Lernen konnten wir noch nicht anfangen, weil sie seit ca. 1 1/2 Wochen erst einmal krank ist und durch die Medikamente total müde und schlapp ist.
Was aber in der Woche davor gut geholfen hat, ist der kontrollierte Auslauf mit anderen Hunden. Wir sind dreimal die Woche in die "Spielstunde" gegangen. Da sind immer zwischen 5 und 15 andere Hunde. Danach ist sie absolut ausgeglichen und dreht zumindest an dem Tag nicht mehr durch. Deswegen könnte ich mir vorstellen, dass das Problem an der Auslastung liegt.
Sobald es unserer Socke besser geht, fangen wir mit den "Basics" an. Das sollte dann auch ihren Kopf vernünftig beschäftigen.Bist du schon in der Hundeschule gewesen?
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Oh jeh...das glaub ich dir das du verzweifelt bist :ua_solace:
Ich bin kein Experte,aber auch ich denke dass der in"so einem Alter" ist wo er austestet...
Hilfe vom Fachmann(sprich Trainer) der INS HAUS kommt ist ganz bestimmt sinnvoll-und zwar möglichst schnell damit sich dieses Verhalten nicht verfestigt.Mir fiel auch als erstes der Kennel ein-wenn der Hund gut dran gewöhnt ist kann man ihn dort hineintun und so erstens die Zerstörung der Wohnung vermeiden und zweitens das"anpöbeln direkt wenn man heimkommt..oder eben einfach um dem Hund mal Auszeit zu geben...natürlich keine 8 Stunden am Tag...

Ich wünsch dir noch viele hilfreiche Antworten und vor allem viel Kraft!

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Vielen Dank für den Tipp, Steffi! Den Futtercheck werde ich mir definitiv mal ansehen. Besonders die kostenlosen Futterproben finde ich natürlich spannend - das probiere ich gleich mal aus. 😄
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grundgehorsam, sofern sitz, platz, bleib und komm damit gemeint ist trainieren wir schon eden tag, kann er auch ganz gut.
einen trainer hatten wir auch schon zuhause, schon vor 6 oder sieben wochen, da wurde mir geraten ihn in seiner bewegungsfreiheit ein bisschen einzuschränken, also auch mal auf seinen platz schicken und ihn immer wieder zurück drängen wenn er aufsteht.
aber auch der trainer hat ihm eine ungeheure hartnäckigkeit attestiert, er ist teilweise 100 mal hintereinander wieder aufgestanden, im fünf sekunden takt, obwohl er das bleib kennt.ach mensch, es ist alles so ein mist, denn eigentlich eäre er ein unheimlich lieber und vor allem menschenbezogener hund, er geht auf alle freundlich zu.
allerdings eben auch sehr distanzlos und eher grob, war vom ersten tag an so, er wird leicht aufdringlich, rudert dann mit seinen pfoten und springt an jedem hoch.
verbiete ich ihm natürlich, aber meist läufts drauf hinaus das er an die leine muss, er versucht es sonst immer wieder.ansonsten bemühe ich mich redlich ihn im haus wenig zu beachten, schicke ihn weg wenn er angetrabt kommt oder drehe mich weg.
ach ja, wenn er so wie heute auf dem bett rumtobt lässt er sich verbal nicht wegschicken und auch nicht abdrängen, ich musste ihn wirklich festhalten und hochheben bzw. raustragen, nicht ganz einfach bei mittlerweile 21 kilo hund in bewegung :|
mir ist schon klar das es schwierig ist ferndiagnosen zu stellen, aber ich greife mittlerweile nach edem strohhalm.
einfach weil ich ihn behalten will. -
Du Arme...
Ist denn der Trainer noch mal wieder gekommen oder tut er das noch? Zur Nachuntersuchung sozusagen?
Magst du ihn mal nach einem Kennel fragen, also was er davon hält in Bezug auf deinen Hund?
Ich denke, die festgelegten Ruhezeiten würden ihm gut tun. Bei Corey hat es so auch geklappt, vielleicht auch bei euch?
Nur musst du in dem Fall die Gewöhnungszeit beachten, so hau ruck Einsperren geht nicht, er muss sich da drin wohlfühlen. Einen gefüllten, evtl gefrorenen, Kong mit in den Kennel zu tun, wäre sicherlich von Vorteil. Der Kennel soll ein schöner Rückzugsort sein, kein Gefängnis!Corey geht mittlerweile von alleine in den Kennel, wenn er seine Ruhe will.
Und wie schickst du deinen Hund denn vom Bett runter?
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Sorry, hab den Abschnitt mit der Hundeschule überlesen.
Den Kennel würde ich testen. Kann leider auch sein, dass er sich vor lauter Energie ein anderes Ventil sucht. Z. B. den eigenen Schwanz jagen (eigene Erfahrung!)
Ansonsten empfehle ich dir auch einen kompetenten Trainer. Du wirst merken, dass dich das erleichtern wird, weil dir jemand "zur Seite" steht. Mir ging es auf jeden Fall so. Vorher habe ich gedacht, dass ich nie wieder einen ruhigen Tag haben werde. Die Verzweiflung mit dem Hund nicht fertig zu werden hat enormen Stress ausgelöst.
Alles wird gut!

Edit: Wie immer viel zu spät!

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Ich kann mich Coreys Mami nur anschließen. Besorge Dir bitte so schnell wie möglich einen Kennel.
Wenn Du einkaufen gehst bzw. das Haus/Wohnung verläßt kommt er in den Kennel.Wenn Du wegen dem Schnappen wirklich Angst vor ihm hast, dann gewöhne ihn an einen Maulkorb. Dies gibt Dir genügend Sicherheit, daß er Dich nicht beißen kann.
Wegen dem kratzen etc. besorg Dir diese Hundeschuhe und zieh sie ihm über.
Das sind erstmal nur 1. Hilfe Maßnahmen, daß ist ganz klar, aber dabei denke ich daran, daß Du erstmal wieder sicherer mit ihm werden solltest. Das Schlafzimmer würde ich komplett geschlossen halten. Wenn Du möchtest, daß er dort mit schläft, dann nur im Kennel.
Diese Zeit ist richtig anstrengend, denn zu Deinen Baustellen kommt die Pupertät jetzt auch noch dazu.
Wie fütterst Du ihn??
Hat er das Futter zur ständigen Verfügung? -
Zitat
grundgehorsam, sofern sitz, platz, bleib und komm damit gemeint ist trainieren wir schon eden tag, kann er auch ganz gut.
https://www.dogforum.de/ftopic84542.htmlWas ist es (ungefähr) für eine Rasse?
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