Welpen apportiern lernen
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Das hört sich doch schon mal sehr gut an!

Wie lange übst du denn immer mit deinem Welpen?
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Hallo,
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Ich würde einen jungen Hund auf keinen Fall hinter Dingen herhetzen lassen. Die Belastung für die Gelenke ist bei den Stops und Haken schlagen enorm. Das wäre mir viel zu riskant.
Viele Grüße
Corinna -
Ich übe immer höchstens 10 Minuten (meistens nur 5), länger kann sie sich eh nicht konzentrieren.
Aber Corinna: Wie würdest du denn dann einen jungen Hund auspowern? Wäre es nicht genauso schädlich wenn ich mit ihr laufen würde und sie hinterher? Sie macht das halt gerne, wenn ich ihr nix werfen wür dann findet sie sicher was anderes wo sie hinterher hetzt (Grashüpfer, Schmetterlinge,..)
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Meine Hunde dürfen gar nichts hetzen. Einen Welpen powere ich nicht aus, mit dem übe ich das echte Leben. Das reicht. Ansonsten ist Ruhe angesagt. Ich mag überdrehte Hunde nicht.
Der Hormonkick, der beim Hetzen ausgeschüttet wird, lässt den Hund jegliches Maß an Bewegung vergessen.
Da werden Welpen monatelang Treppen hoch- und runtegeschleppt, aber fleißig Bällchen geworfen

Viele Grüße
Corinna -
Ich mag überdrehte HUnde ja auch nicht, aber irgendwie muss man ja mit ihnen spielen? Meine Kleine hat ihre narrischen Minuten ohne dass ich vorher mit ihr getobt habe, dann geh ich mit ihr raus und werf halt was. Nur das echte Leben üben genügt ihr glaub ich nicht. Wenn ihr fad ist knabbert sie Möbel an und nörgelt herum, so ist sie nie richtig müde. Besonders in der Nacht ist das anstrengend...
Wie hast du dich denn mit deinen Wauzis beschäftigt als sie klein waren? Ist es da nie wild zugegangen? Ich find irgendwie das gehört dazu, aber dass es so schädlich sein kann hab ich nicht gewusst
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Oftmals sind die Welpen nörgelig und finden schlecht Ruhe, die immerzu mit soetwas aufgeputscht werden.
In dem Alter, in dem Dein Welpe sich jetzt befindet, haben die immer den größten Teil des Tages geschlafen. Nachts sowieso.
Wenn ein Welpe/Hund immer mehr aufdreht, dann liegt es nicht unbedingt an zuwenig, sondern oftmals am Zuviel und dann auch noch Dinge die hochputschen.
Spielen ist übrigens was anderes. Miteinander spielen findet beim Menschen statt. Geht auch ohne Spielzeug.
Über eine Beschäftigung würde ich mir frühestens in einem dreiviertel Jahr Gedanken machen. Jetzt steht Umweltgewöhnung, Sozialisierung und Grundgehorsam auf dem Programm. Und die Energie, die ein kleiner Hund dafür braucht, ist enorm. Und da habt Ihr ja einiges zu tun, wie man in Deinem anderen Thread lesen kann.
Viele Grüße
Corinna -
OK, dann werd ich das Spielzeug werfen in Zukunft versuchen zu vermeiden. Das mit dem aufputschen könnt wirklich sein... Und wie is das wenn wir gemeinsam im Garten herumrennen? Auch eher schlecht?
Ich hab bis jetzt immer einmal am Tag Sitz geübt, sollte ich das öfters machen?
Fragen, über Fragen, hab zwar schon einen Hund aber den habe ich mit 11 Jahren bekommen (aus dem Tierschutzhaus), da gabs andere Probleme... -
Wie Corinna schon schreibt brauchen Welpen sowas überhaupt nicht.
Das Erleben des Alltages ist genug input und kann auch schon genug schlauchen. Ein Welpe der jetzt schon das "auspowern" z.B. fordert der neigt auch dazu von allein nicht mehr herunter zu kommen. Der bekommt Ruhe verordnet.
Auslasten (ist besser als auspowern) kannst du sie mit Körpernahem Spiel.
Spiele welche Sinn machen sind z.B.:
Zerrgeln mit einem Gegenstand, dabei immer wieder zwischendrinn kurz abstoppen > Hund lernt dabei sich sofort zurückzunehmen wenn du es möchtest.
Zusammen mit ihr auf dem Boden rumtollen > ihr lernt beide euch besser kennen; du ihre Körpersprache, sie deine.Wichtiig sind Spiele welche immer bei dir passieren, bei denen du immer der Mittelpunkt bist.
Hunde werden viel zu früh "weggeschickt". Sei es durch Spielzeug oder das berühmte "lauf" oder wenn ein Hund auftaucht "geh doch mal gucken".
Werden Hunde dann langsam reifer und machen genau dies wann sie es für richtig halten (denn was anderes haben sie ja nicht gelernt) wird versucht mit allen möglichen Tricks sie davon abzuhalten.
Mein Ashkii (fast 10 Monate) durfte bis vor kurzem gar keinem sich bewegenden Objekt hinterherlaufen. Auch bei Hunden hat er das gelernt, wobei die Umsetzung noch etwas mehr Zeit benötigt .
Er hat nur den Alltag kennen gelernt und wir haben einen gegenseitigen Respekt aufgebaut. Das ermöglicht uns den immer größer werdenden Freilauf. Kommandos wurden keine konditioniert. Aber trotzdem legt er sich hin und bleibt auch liegen wenn ich mit Barry spiele. Sitz habe ich ihm gar nicht beibringen, das bieten Hunde eh ständig von allein an (war jedenfalls bei allen Welpen so die ich kennen gelernt habe).
Spielzeug kann jetzt geworfen werden (Ashkii hat den Zeitpunkt vorgegeben). Er holt es und wir spielen miteinander. Aber ich kann ihn auch jeder Zeit abstoppen (ok, zu 98 %).
ZitatWenn ihr fad ist knabbert sie Möbel an und nörgelt herum, so ist sie nie richtig müde. Besonders in der Nacht ist das anstrengend...
Alles mit ihren Zähnen ausprobieren gehört zu einem Welpen dazu. Darum war Ashkii ohne meine Aufsicht in einer Box (mit seinem kaufesten Spielzeug) und ansonsten wurde halt alles von mir weggeräumt was mir lieb und teuer war. Habe aber alles liegen lassen was ich entbehren konnte (bereitete mich ja schon auf meinen Umzug vor). Damit hatte er genug zur Verfügung um seiner Leidenschaft nachzukommen und parallel dazu gelernt was Tabu bedeutet.Und das sie unruhig ist zeigt eigentlich eher das sie innerlich nicht zur Ruhe kommt. Corinna hats beschrieben.
Nachtrag: rumtollen mit dir ist natürlich super. Du bist ihr bester Spielkumpel. Aber damit der Respekt nicht zu kurz kommt muss zwischendrin immer wieder abgestoppt und Ruhe eingefordert werden. Es ist alles erlaubt was den Hund nicht hochpuscht, indem du der Mittelpunkt bist und das ganze auch lenkst. Bekommt ein Hund seine "5 Minuten" und rast dann wie wild im Kreis, ist das wunderbar. Das beobachte ich dann gern da, meine Hunde jedenfalls, das dann auch schnell wieder eingestellt oder sie mich einbezogen haben.
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Zitat
Oftmals sind die Welpen nörgelig und finden schlecht Ruhe, die immerzu mit soetwas aufgeputscht werden...
...Wenn ein Welpe/Hund immer mehr aufdreht, dann liegt es nicht unbedingt an zuwenig, sondern oftmals am Zuviel und dann auch noch Dinge die hochputschen.Na ja, zwischen Dingen hinterher hetzen und sich was bringen lassen ist schon ein Unterschied. Übertreiben kann man fast alles.
Spielen ist für Bindung unerlässlich und beim Spielen etwas wegwerfen, keine Entfernungen, ca 1-2m, und es dann wieder bringen lassen um weiterzuspielen zu können ist eine einfache Übung die das Apportieren schon früh anlegt und positiv verknüpft.
Jedes Spielen, sei es mit einem Lappen (ohne Werfen) oder mit einem Tau oder sonstwas, läuft immer auf imitieren des Jagdverhaltens hinaus. Hetzen in geringen Umfang gehört auch dazu.
NB Keiner meiner Hunde hatte je Probleme mit dem Apportieren. Sie lieben es. Apport ist für sie ein variantenreiches, tolles, gemeinsames Spiel. Nie würde ich die Chance vertun, etwas so einfach anzulernen.
LG
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Klingt einleuchtend!
werde jetzt auf jeden Fall ruhiger mit ihr spielen und eben nicht so weit werfen. Denkspiele sind ja tatsächlich genauso anstrengend. Ich hab einmal ein paar Leckerlies auf den Boden gelegt und sie suchen lassen, hat eine halbe Ewigkeit gedauert bis sies dann gefunden hat (mit meiner Hilfe) und dannach war sie ganz ruhig und müde, werd ich jetzt öfters machen
Da das jetzt mein erster Welpe ist bin ich glücklich über jeden Tipp
- Vor einem Moment
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