Nach dem Hundespaziergang BURNHARD GRILL an und den Feierabend genießen🔥*
Hund dreht völlig ab beim Stöckchen-Werfen
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Gast28864 -
21. Juni 2009 um 16:19
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Mein Hund, Sancho, Rüde, ca 1 1/2 ist super agil, neugierig, sportlich. Er spielt allerdinsg nicht sooo gerne mit anderen Hunden.- Um ihn ein wenig auszulasten, habe ich dann versucht ihm das Appotieren beizubringen. Er liebt es, wenn ich etwas werfe. Leider bringt er es nicht zurück, deshalb hab ich jetzt angefangen immer abwechselnd mit zwei Stöcken zu werfen. Anfangs hat er nur gebellt, wenn der Stock schon in der Luft war. Jetzt bellt er in einem schrillen Ton, was man schon schreien nenen kann, permanent wärend des ganzen Spiels. Das ist ziemlich unangenehm. Außerdem ist er dann wie im Rausch. Wenn er das Stöckchen hat, rennt er damit weg und fängt an wie ein wilder zu buddeln. Er ist dann nicht mehr abrufbar, nicht mehr zugänglich, gräbt wie ein besessener und fiept und bellt das Loch an. Ist das noch normal? Was für ein Sport/Spiel würde denn zu ihm passen? Ich fahre ab und zu Inliner mit ihm, aber das ist glaube ich nicht das gelebe vom Ei für ihn. Ich denke, er braucht ne richtige Aufgabe, die ihn fordert. Er ist ein kleiner Mischling, ein Jäger und Sprinter.
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21. Juni 2009 um 16:19
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Hund dreht völlig ab beim Stöckchen-Werfen - Vor einem Moment
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LG Steffi mit Buddy
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Bau dir doch so eine Art Bungee. Also Dummy mit Gummischnur dran. Die Gummischnur (so 20m) bindest du um ein zweifach gebogenes Metall, dass du in die Erde steckst.
So jetzt Dummy spannen, loslassen und Hund hinterher schicken.
Vorteil 1: Dummy fliegt schneller, als du es jemals werfen könntest.
Vorteil 2: Durch Ziehen an der Gummischnur bringst du ihn dazu, es dir zu bringen, und dann einfach gegen Gutti oder anderes Spielzeug tauschen.Andere Superauslastung:
- Nasenarbeit bzw. FährtenarbeitEs soll ja auch der Kopf beschäftigt werden

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Laß das Werfen gänzlich sein und beschäftige ihn mit konzentrierter Sucharbeit.
Als kleine Lektüre kann ich dies hier empfehlen.
Gruß, staffy
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Stöckchen solltest du deinen Hund ganz verbieten, warum erfährst du hier:
https://www.dogforum.de/ftopic70296.html -
Coursing ist für Jäger und Sprinter auch ne tolle Sache,fördert allerdings den Jagdtrieb.
LG Peggy - Vor einem Moment
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Vielen Dank für den Tipp, Steffi! Den Futtercheck werde ich mir definitiv mal ansehen. Besonders die kostenlosen Futterproben finde ich natürlich spannend - das probiere ich gleich mal aus. 😄
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Erstens würde ich auch keine Stöcker mehr benutzen, denn das Verletzungsrisiko ist einfach zu groß.
Und zweitens würde ich aufhören nur stupide mit ihm (ich nenne es jetzt mal Ballspielen) Ball zu spielen.
Wenn du das apportieren richtig aufbauen willst, solltest du dir ein gutes Buch besorgen.
In der Buchrezension wirst du bestimmt fündig.
https://www.dogforum.de/forum99.html
Vllt. macht es deinem Hund ja auch einfach keinen Spaß.Und dann würde ich mit Impulskontrolle anfangen.
Dazu benötigt dein Hund aber gutes Grundgehorsam.Also besorgst du dir erst mal einen Ball oder einen Dummy.
Dann machst du es wie folgt.
Sichere deinen Hund mit einer Leine und binge ihn in´s z.B. "Sitz", deute dann an den Gegenstand zu werfen.
Will dein Hund hinter her, stopst du sofort deine Wurfbewegung und bringst ihn wieder in´s "Sitz".
Das wiederholst du solange, bis dein Hund zuverlässig sitzten bleibt.
Erst dann wirfst du den Gegenstand, aber nicht mit vollem Schwung, sondern ganz ruhig.
Der Hund soll ja nicht durch eine heftige Wurfbewegung dazu animiert werden hinter her zu rennen.
Erst wenn der Hund dich dann anguckt (was eine Zeit dauern kann) darf er den Gegenstand holen.So bringst du viel mehr Ruhe und Kontrolle in das Ballspielen rein.
Noch dazu muss dein Hund sich anstrengen und nicht nur stupide hinter irgendetwas her laufen.Den Kommandos sind dabei natürlich keine Grenzen gesetzt.
Du kannst "Platz" und "Steh" natürlich auch verwenden oder du gehst zumsammen mit dem Hund im "Fuß" den Gegenstand holen.
Du kannst ihn auch mitten im Lauf abrufen und ihn noch mal zu dir kommen lassen.
Hauptsache ist das du die Kontrolle über das Spiel behälst.Verträgt er aber selbst die Impulskontrolle nicht (was man nicht nach dem ersten, zweiten oder dritten mal festellen kann, dazu braucht es seine Zeit) würde ich auch wie Staffy dazu raten mit jeglichen Wurfspielen aufzuhören.
Sonst mach Sucharbeit mit ihm.
Das lasstet ihn mehr aus als Wurfspiele, da er sich dort richtig konzentrieren muss und seine Sinne gebraucht. -
Zitat
,fördert allerdings den Jagdtrieb.
Warum ? Weil der Hund hetzen darf ? -
Impulskontrolle machen wir schon, klappt ganz gut. Einen Dummy hat er auch, damit haben wir heute zu üben angefangen. Das Problem ist nur, dass er dann immer so ins Graben verfällt, wenn er den Gegenstand erreicht hat. Er ist auch nicht so der Ausdauer-Renner. Vieles, was andere Hunde gern machen-mit Artgneossen spielen, am Fahrrad mitlaufen etc.- wird ihm schnell langweilig. sucharbeit wäre vielleicht echt das richtige, damit er nicht noch mehr hochgepuscht wird. Zu Hause ist er sehr ruhig. Glaube daher, er ist eher kopfmäßig unausgelastet, als körperlich. Wir sind jeden Tag mind. zwei Stunden am Stück draußen, aber es ist ihm zu langweilig, also gräbt er und sucht sich Stöcke. Ich werd jetzt mal nach Nasenarbeit lesen.
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Zitat
Leider bringt er es nicht zurück, deshalb hab ich jetzt angefangen immer abwechselnd mit zwei Stöcken zu werfen. Anfangs hat er nur gebellt, wenn der Stock schon in der Luft war. Jetzt bellt er in einem schrillen Ton, was man schon schreien nenen kann, permanent wärend des ganzen Spiels. Das ist ziemlich unangenehm. Außerdem ist er dann wie im Rausch. Wenn er das Stöckchen hat, rennt er damit weg und fängt an wie ein wilder zu buddeln. Er ist dann nicht mehr abrufbar, nicht mehr zugänglich, gräbt wie ein besessener und fiept und bellt das Loch an.
Sorry, aber nach Impulskontrolle hört sich das nicht an.
Wie das Wort schon sagt, bedeutet es, dass der Hund seine "Impulse", seine Reizantwort kontrollieren lernt.
Zum Beispiel:
er sieht etwas interessanters und will unbedingt hin und lässt sich aber durch dein Kommando davon abhalten, also steuern.Dein Hund ist überhaupt nicht steuerbar in deiner beschriebenen Situation.
Ich würde gezielt daran arbeiten, das macht ihn nämlich automatisch ruhiger, aufmerksamer, konzentrierter und auch ausgelasteter. -
Zitat
Sorry, aber nach Impulskontrolle hört sich das nicht an.
Wie das Wort schon sagt, bedeutet es, dass der Hund seine "Impulse", seine Reizantwort kontrollieren lernt.
Zum Beispiel:
er sieht etwas interessanters und will unbedingt hin und lässt sich aber durch dein Kommando davon abhalten, also steuern.Dein Hund ist überhaupt nicht steuerbar in deiner beschriebenen Situation.
Ich würde gezielt daran arbeiten, das macht ihn nämlich automatisch ruhiger, aufmerksamer, konzentrierter und auch ausgelasteter.Dass er nicht steuerbar ist, bezieht sich aber nur auf eine Situation. Ansonsten ist er sehr wohl Steuerbar. Er beherrscht "sitz", "Platz" und "bleib". Er beherrscht auch "bleib" wenn ich was werfe, was er holen will oder er abgleint wird und los will. Dann wartet er, bis ich es erlaube. Das ist doch wohl Impulskontrolle. Ich habe nicht gesagt, dass wir es perfekt beherrschen, aber überhaupt nicht, ist ja wohl anders. Natürlich arbeiten wir noch dran! Und damit man mit dem Hund gut arbeiten kann, sollte er m.M. nach auch ausgelastet sein. Dafür suche ich jetzt was.
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