Pubertät oder was machen wir falsch?

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  • Hallo

    Teddy ist jetzt 13 Monate alt (Aussierüde)und macht meiner Tochter(13Jahre) auf dem Hundeplatzt seit ca 1-2 Monaten Probleme.

    Meine Tochter war von Anfang an das Frauchen,regelmäßig mit ihm in der Hundeschule usw....

    Teddy ist ein sozialer Hund der sich mit allen Hunden verträgt (bis vor kurzem)
    vorletzte Woche fing er an im Unterordnungskurs andere Hunde regelrecht zu fixieren außerdem bellt er beim Platz/Sitmachen so als wenn er meine Tochter auffordern würde "Mach was"

    Zur gleichen Zeit ist es ein paarmal beim Gassigehen vorgekommen das er an der Leine andere Hunde (meist Rüden) anpöbelt

    In der Hundeschule hat die Träinerin uns geraten wir sollen mit Teddy zuhause strenger sein (keine Chouch ,kein Bett Spielzeug nicht zur freien Verfügung,aus der Hand füttern usw)
    draußen läuft Teddy nur noch an der Schleppleine ,da er noch nicht zuverlässig bei Ablenkung kommt.

    Zuhause ist Teddy superlieb ruhig und gehorsam
    Meine anderen beiden Töchter halten sich überwiegend auch an die neuen Regeln!

    Da Teddy 1x nach meiner Tochter geschnappt(in der Hundeschule beim Üben) hat mach ich mir große Sorgen

    Was machen wir falsch???
    Ist das eine pubertäre Phase?
    Hoffe auf Tipps und Ratschläge!!

  • Hi Du....

    also wenn er jetzt 13 Monate alt ist dann steckt er mitten in der Pubertät und will wahrscheinlich nur auprobieren wie weit er gehen kann.
    Ich würde dieses Verhalten auf jeden Fall im Ansatz versuchen zu unterdrücken und Gehorsamsübungen und Unterordnungsübungen machen.

    L.G.

  • ich kenn mich ja mit der Pubertät nich so aus, aber gehören schnappen und pöbeln dazu? ich dachte immer, es ist so "reiner" ungehorsam, wie plötzlich davonstürmen, sachen heimlich fressen, frauchen über den haufen rennen ...

  • Hallo Anna,

    mit 13 Monaten steckt der Rüde voll in der Pubertät.
    Was nicht bedeutet, dass sich sein Verhalten nach der Pubertät von alleine wieder legt.
    Warum er nach deiner Tochter geschnappt hat, kann man nicht beantworten, dazu hätte man die ganze Situation gesehen haben müssen.
    Normalerweise schnappt ein Hund nicht einafch so- er wird vorgewarnt haben, was deine Tochter und Trainerin nicht gesehen haben..
    Sämtliche Previligien nun zu streichen, ist nicht grundverkehrt, aber löst bestimmt nicht die Problematik von allein.
    Ich persönlich würde da mehr und kompetentere Lösungsvorschläge und Hilfestellung von einer Trainerin erwarten.
    Ganz ehrlich, ich habe selber eine 12 1/2ährige Tochter - sie wäre mit der Erziehung eines Aussie-Rüden bestimmt überfordert - gerade jetzt, mit 13 Monaten ist das kein Zuckerschlecken.
    Vielleicht solltet ihr euch mal ein paar Stunden Einzeltraining gönnen.
    Eine Trainerin, die nicht nur als Erziehungsmaßnahme die Streichung sämtlicher Priviliegen vorschlägt - da gehört schon ein bisschen mehr zu.

    Gruß
    Leo

  • Zitat

    ich kenn mich ja mit der Pubertät nich so aus, aber gehören schnappen und pöbeln dazu?

    Nicht zwingend, aber sehr häufig. Sie sind dann einfach "Halbstarke", die meinen die Welt erfunden zu haben und den starken Mann heraushängen lassen, obwohl sie ja doch noch Kinder sind ;)
    Dem anderen zeigen, dass man größer, besser und stärker ist gehört da einfach dazu. Die Frage ist nur, inwieweit man das durchgehen lässt.

  • Wir lassen das Schnappen natürlich nicht zu!!!

    Natürlich unterstütze ich meine Tochter in der Erziehung von Teddy und bisher hat sie das Toll gemacht!!

    werde mit ihr auch nochmal Einzelstunden besprechen

    Im Moment versuchen wir Teddy rechtzeitig aus solchen Situationen rauszuholen

    Vielleicht gibt es ja Foris mit gleicher oder ähnlicher Problematik die mir sagen können was sie gemacht haben

  • Sagt mal Leute wie lange ist denn nun eigentlich die Pubertät ... Leute deren Hunde 7 MOnate sind reden von Pubertät und welche die 1 1/2 jährige Hunde haben ... ist das nun ne Ausrede für UNgehorsam, oder steckt der Hund nen ganzes Jahr in der Pubertät ^^

    Also mein Hund ist jetzt 9 MOnate und ich denke er ist schon in der Pubertät, da er seine Sexualität entdeckt und immer wieder versucht Grenzen auszutesten (was er vorher nie tat) ... aber wie lange soll denn das gehen? Hab gedacht mit nem Jahr sind wa dann da durch ...

    LG

  • Zitat

    Also mein Hund ist jetzt 9 MOnate und ich denke er ist schon in der Pubertät, da er seine Sexualität entdeckt und immer wieder versucht Grenzen auszutesten (was er vorher nie tat) ... aber wie lange soll denn das gehen? Hab gedacht mit nem Jahr sind wa dann da durch


    Hund sind nicht alle gleich, der eine kommt bereits mit 7 Monaten in die Pupertät und der ander vielleicht erst mit 10 Monaten.
    Bei einem ist es stark ausgeprägt, beim anderen eben nicht. Ist halt wie bei Menschen, die einen werden regelrecht von Hormonen und Rebelion überflutet, die anderen lassens langsamer angehen.

    Die Pupertät endet von daher nicht, wenn der Hund seinen 12. Lebensmonat erreicht hat. Das kann je nach Hund von wenigen Wochen, bis zu einigen Monaten so gehen.

  • Es gibt da natürlich keine genauen Werte dafür, aber so von 7 - 15 Monate ist durchaus normal. Und das ist meistens keine Ausrede, man kann dann schön beobachten, wie das quasi von einem Tag auf den anderen wieder besser wird. Mit ca. 2 Jahren gibt´s bei vielen auch nochmal einen kleinen Rückfall. Der ist dann aber nicht ganz so schlimm und dauert auch nicht besonders lang :smile:
    Erwachsen (im Sinne von sozialer Reife) sind sie dann durchschnittlich zwischen 3,5 und 4 Jahren.

  • Zitat

    In der Hundeschule hat die Träinerin uns geraten wir sollen mit Teddy zuhause strenger sein

    Wie geht ihr denn grundsätzlich mit ihm um ?
    Seit ihr sicher im Umgang mit ihm, manipuliert er euch vielleicht unbemerkt ?

    Sicherlich muss er in dem Alter einfach nur wissen, wo der Hammer für ihn hängt, die Frage ist, ob deine Tochter das leisten kann.
    Ich sehe hier viele HH ( auch viele HH mit Aussies),die meinen, mit Leckerchen vor die Nase halten ist das Problem gelöst... :???:
    Damit meine ich jetzt nicht Gewaltanwendung, sondern eine klare, konsequente und deutliche Art und Weise, ihm zu zeigen, dass ER nicht derjenige ist, der maßregeln oder Entscheidungen treffen darf.

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