Hinlegen vor Hundebegegnungen

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  • Hallo!


    Roxy hat die Angewohnheit, sich erstmal hinzulegen, wenn sie einen Hund sichtet. Sie schaut dann aus der Entfernung und scheint die Situation erstmal abzuchecken. Entweder sie sprintet dann los, oder sie bleibt liegen und wartet ab, bis der Hund herangekommen ist.

    Was hat dieses Verhalten eigentlich zu bedeuten? Eine Übersetzung Hund-Mensch wäre hier super, wenn die jemand mal für mich machen kann??

    Also im Freilauf stört mich dieses Verhalten auch gar nicht weiter. Meistens gehe ich einfach weiter um zu zeigen, dass alles okay ist. Ein Problem stellt dieses verhalten aber dar, wenn sie an der Leine geht. Sie ist dann wie ein Anker und kaum von der Stelle zu kriegen.

    Ich arbeite jetzt am "Bei Fuß", so dass ich sie auch bei solchen Ablenkungen hoffentlich bald besser führen kann. Es ist nunmal nicht immer möglich, jedem Hund "Hallo" zu sagen.

    Mir würde es aber schon sehr helfen, wenn ich genau wüsste, was dieses Hinlegen überhaupt für eine Bedeutung hat. Sie wirft sich nicht auf den Rücken, sondern macht quasi "Platz". - Wie ein Anker.

  • Hallo.
    Mein Hund macht das auch und ich hab gestern mal meinen Trainer gefragt. Es ist eher ein neutrales Verhalten. Mit dem Hinlegen vergibt man sich erst einmal nichts und fängt keinen Stress an. Oder der Hund hat durch das Verhalten gelernt, dass er dich vom Weggehen (mit ihm zusammen) abhalten kann, wenn er sich ablegt. Gute Strategie, um doch an den anderen Hund ranzukommen. Betrifft wohl die Fälle, wenn der Hund an der Leine ist.

    Oder aber eben das, was Ulixes schon geschrieben hat.

    LG.

  • Zitat

    Es ist eher ein neutrales Verhalten. Mit dem Hinlegen vergibt man sich erst einmal nichts und fängt keinen Stress an.
    LG.

    Genau. Laut Fachliteratur kann "ein Angriff folgen, der spielerischer oder aggressiver Natur" ist. Im Groben und Ganzen ist das aber völlig normales Verhalten, dass manche Hunde oft, andere halt weniger zeigen.

  • Zitat

    "Schau, ich mache mich klein. Du hast nichts zu befürchten,"
    Schau, ich bin klein, tue mir nichts."

    Keine Garantie für die Semantik,
    Friederike


    :D


    Jetzt wo du es so sagst... Anfangs hat sie das nur bei kleinen Hunden gemacht. Mittlerweile macht sie es fast immer. Sogar bei schon bekannten Hunden.


    Soll ich das jetzt lieber als eine sehr freundliche Geste annehmen, oder mangelt es ihr an Selbstbewusstsein? Oder beides?

  • Das macht meine Hündin auch immer.

    Flach auf den Boden legen und erstmal gucken.
    Ich weiß nicht, aus welchem Grund sie das macht oder was genau das in "Hundesprache" bedeutet, allerdings hat meine Hundedame noch nie Stress mit anderen Hunden gehabt, von daher denke ich, das Verhalten ihrerseits wohl ok ist und von anderen Hunden auch entsprechend "verstanden" wird.

    Zudem hat dieses Verhalten noch einen ganz entscheidenen Vorteil:

    Man bekommt immer mit, wenn sich ein anderer Hund nähert und kann dann bequem den eigenen Hund anleinen. :D

    Gruß
    Patti

  • Zitat


    Man bekommt immer mit, wenn sich ein anderer Hund nähert und kann dann bequem den eigenen Hund anleinen. :D


    Da geht das Problem bei mir dann erst los. Sie klebt dann am Boden, ja wirklich. Wie in einer Patex-Reklame... Weitergehen ist dann nicht. In der Fußgängerzone oder im Park ist das schon ein Problem, weil man nicht mehr von der Stelle kommt.

    Ich übe jetzt "Bei Fuß" intensiver, mit mehr Ablenkung. Wenn ich allerdings einem fremden Hund begegne und mache meinen großen schwarzen Hund frühzeitig an die Leine - um zu üben - dann kann man die Panikreaktion bei den anderen Besitzern aus der Ferne schon sehen. "Oh mein Gott, großer böser schwarzer Hund wird angeleint!"

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