Nach dem Hundespaziergang BURNHARD GRILL an und den Feierabend genießen🔥*
Na wie denn nun!?
-
-
Hallo

Ach,langsam verlier ich den Überblick im Dominaz-Dschungel. Ich habe Balu noch nie wirklich unterworfen in dem ich ihn auf den Rücken lege und mich vielleicht noch draufschmeiße. Aber überall ließt/hört man was anderes.
Zur Situation,die mich dazu veranlasst zu fragen:
Mein Hund versteht sich mit einem anderen aus unser Hundeschulgruppe absolut nicht,mittlerweile geht der ganze Stress auch von ihm aus.Er bellt so bald wir nah bei dem anderen Hund sind,er schmeißt sich in die Leine,er fletscht die Zähne :| Er provoziert ihn total.Heute haben wir eine Slalomübung gemacht und ich bin mit Balu an dem anderen Hund vorbeigelaufen,ich habe zu spät gesehen dass sie uns entgegenkommen. Und da fängt Balu wieder an. Er schmeißt sich in die Leine,bellt provozierend und böse. Der andere geht natürlich drauf ein und ich hab echt Angst dass da mal was schlimmes passiert,weil der andere Hund (Rhodesian Ridgeback) doppelt so groß ist wie meiner und auch voll auf meinen anspringt.
Jedenfalls habe ich dann Balu festgehalten und ihn zu recht gewiesen mit "Nein" und "Schluss" und das laut und streng. In solchen Fällen geht das nicht anders,ich möchte nicht dass sich mein Hund noch mit einem anderen rumbeißt.
Mein Trainer meinte dann,es wäre richtig so gewesen.Man muss dem Hund zeigen wer der Chef ist, und wenn ich ihn auf den Rücken lege und mich "drauflege". Oder ihn im Nacken packe. Aber er betonte auch,dass er keinesfalls das Nackenpacken und rumschütteln meint,sondern einfach nur ein Griff in den Nacken und fertig.
In Tierfilmen würde man ja auch Tiere sehen (im speziellen die Wölfe) die nicht gerade sanft mit sich umgehen.Deshalb meine Frage... Was hat es auf sich mit der Rückenlage?Dem Dominazverhalten zwischen Mensch und Hund (weil ich glaub das ist doch was ganz anderes als Dominanz zwischen Hund und Hund)?
Danke
lg -
14. Juni 2009 um 19:40
schau mal hier:
Na wie denn nun!? - Vor einem Moment
- Anzeige
Übrigens.... es ist wirklich wichtig, auch an das passende Hundefutter zu denken.
Ich habe für unseren Buddy unglaublich lange nach einer Sorte gesucht, die wirklich zu ihm passt. Immer wieder habe ich etwas Neues ausprobiert und war nie ganz zufrieden. Durch Zufall bin ich hier im Forum auf den kostenlosen Futtercheck gestoßen. Dort konnte ich sehen, welches Futter andere Hundehalter mit derselben Rasse bevorzugen und gute Erfahrungen gemacht haben.
Und was soll ich sagen, Buddy liebt sein neues Futter. Die ganze Suche hat sich absolut gelohnt.
Falls ihr ihn noch nicht getestet habt, hier geht’s direkt zum Futtercheck! Das dauert weniger als eine Minute.
Und am Ende könnt ihr euch sogar kostenlose Futterproben von bis zu 20 verschiedenen Herstellern sichern.
👉 Hier nochmal der Link zum Futtercheck!
LG Steffi mit Buddy
-
-
Zitat
Hallo

Deshalb meine Frage... Was hat es auf sich mit der Rückenlage?Dem Dominazverhalten zwischen Mensch und Hund (weil ich glaub das ist doch was ganz anderes als Dominanz zwischen Hund und Hund)?
Danke
lgAlso ich denk du meinst den "Alphawurf", Hund auf den Rücken schmeissen und somit unterdrücken. Soetwas gibt es nicht. Nicht unter Hunden. Nicht unter Wölfen. Das ist einfach mal Tatsache. Diese Vorgehensweise wird nur dummerweise hie und da propagiert.
Dein Hund ist aggressiv gegenüber jenem anderen Hund, da haben sich zwei gefunden die sich auch noch gegenseitig aufwiegeln. Gibt dir der Trainer da evtl. schon Tipps zum runterfahren? -
Zitat
Also ich denk du meinst den "Alphawurf", Hund auf den Rücken schmeissen und somit unterdrücken. Soetwas gibt es nicht. Nicht unter Hunden. Nicht unter Wölfen. Das ist einfach mal Tatsache. Diese Vorgehensweise wird nur dummerweise hie und da propagiert.
Dein Hund ist aggressiv gegenüber jenem anderen Hund, da haben sich zwei gefunden die sich auch noch gegenseitig aufwiegeln. Gibt dir der Trainer da evtl. schon Tipps zum runterfahren?Danke für deine Antwort.
Nein nicht wirklich. Ich muss in den Situationen selbst mit Balu fertig werden und weise ihn halt zurecht. Aber irgendwo frag ich mich auch was das bringt,weil er wird nicht aufhören ihn nicht zu mögen. -
Also wenn Mücke nen Brass auf nen anderen Rüden hat ( bestes Beispiel : Nachbars Appenzeller: gleichgroß, gleichalt, gleichunkastriert = totaler Hass), dann komm ich mit der "strengen "Nummer nicht weit.
Das einzige ,was geholfen hat, um ihn bei verhassten Rüden unter Kontrolle zu bringen ist : Vernünftig den Gehorsam erarbeiten und in solchen Situationen absolute Ruhe bewahren ! Kein Rumgeschreie, Rumkommandieren, sonder ein leises ( ! ) Sitz und absolut klare Körpersprache.
Leises, deutliches Korrigieren von Fixieren, Loben von neutralem Verhalten, das hat sich bei uns bewährt.
( Heute morgen erst wieder erfolgreich umgesetzt, Nachbars Hund hat gekläfft, sich aufgeregt , kurz vorm Herzkasper, und ich stand mit Mücke aufm Bürgersteig und hab abgewartet....
)Ich bilde mir ein, der "Chef" von Mücke zu sein, aber ohne Schreien.
Natürlich gehen Hunde machnchmal nicht sanft miteinander um, Mücke hat nen anderen Rüden auch schonmal in den Staub geschmissen, aber deswegen geh ich doch nicht hin und versuche, mit ihm das gleiche zu tun...ich hätte eh keine Chance
-
Hallo Claricia,
halte Abstand von dem Ridge und FÜHRE deinen Hund, das heißt, verlange von ihm Aufmerksamkeit ("Schau") und konzentriere dich ganz auf ihn. Du brauchst nicht panikartig mit Spielzeug rumwedeln oder sowas - gib ihm einfach ein paar Befehle (sitz, platz, männchen), während der Ridge da ist - in Entfernung, aber so nah, dass er ihn bemerkt. Bestehe auf korrekte Ausführung und belohne diese. Halte die Aufmerksamkeit deines Hundes bei dir, so gut es geht. Tu so, als ob der Ridge nicht existiert (der sollte natürlich entweder gesichert sein oder der Trainer sollte auf beide Rüpel auch ein Auge haben!).
So lange es sich nur um den Hundeplatz handelt, kann man das so gut händeln.
Grüßle und viel Erfolg
Silvia - Vor einem Moment
- Anzeige
Vielen Dank für den Tipp, Steffi! Den Futtercheck werde ich mir definitiv mal ansehen. Besonders die kostenlosen Futterproben finde ich natürlich spannend - das probiere ich gleich mal aus. 😄
-
Schwierige Sache - so eine Missgunst kannst ja viele Gründe haben. Frag mal deinen Trainer, warum er denkt, dass diese Hunde sich nicht leiden können. Ridgebacks sind ja ziemlich groß und machen permanent einen sehr "dominanten" Eindruck. Mein Hund geht Ridgebacks z.B. aus dem Weg, weil er die Ridge als Bürste ansieht und mit unentspannten Hunden nix am Hut hat. Mein erster Rat wäre, soviel Abstand wie möglich, Aufmerksamkeit deines Hundes ständig bei dir und Blick-/Sichtkontakt vermeiden - jedenfalls soviel oder sowenig, dass dein Balu da ruhig und gesittet seine Übungen machen kann.
-
Wo wir wieder beim größten Problem wären... :/
Balu lässt sich nicht ablenken,sobald er andere Hunde sieht,bzw. so wie heute in der Hundeschule reagiert. Hätte ich da leise sitz gesagt, das hätte nichts gebracht. Geht es um andere Hunde macht Balu gar nichts mehr. Auch "Guck" und Leckerlie bringt da nichts mehr. Und daran arbeite ich,seit das so schlimm ist aber irgendwie wird es nicht besser.
Und heute ging das echt nicht anders. In der Zeit wo ich mich da hingestellt hätte und versucht hätte ihn ins Sitz zu bewegen,wären die Beiden wahrscheinlich schon aufeinander losgegangen. :|
-
Ui, gibt es irgendwas was Balu anderen Hunden vorzieht? Ein Quietschspielzeug? Reine (Barf)Fleischbrocken evtl.? Hat er ein "verbotenes" Utensil zu Hause, was er gern anknabbern möchte oder mit dem er spielen will? Wie sieht es denn generell mit Hundebgegnungen in freier Wildbahn aus? Vielleicht kannst du ja dran arbeiten, oft geht die eine Erziehung mit einer anderen Hand in Hand...
-
Zitat
sondern einfach nur ein Griff in den Nacken und fertig.
In unserem speziellen Fall würde das nix bringen. Mücke würde die Welt nicht mehr verstehen, weil ich ihn unterwegs so gut wie nie anfasse....
( außer, wenn wir mal kurz auf seiner Lieblingswiese kuscheln, das ist aber was anderes...)
Er würd sich übrigens nicht davon abhalten lassen, zurück zu giften. Was bringt es mir, in solch einer aggressiv aufgeladenen Atmosphäre weitere Aggressionen zu streuen...??
Aus eigener Erfahrung kann ich sagen : es bringt einfach nix !Schau mal, wenn du den Hund freudig motivieren willst, bist du selbst freudig, lustvoll und motivierend deinem Hund gegenüber und meist springt der Funke dann über und der Hund nimmt deine "Stimmung" an.
Wieso sollte das in diesem Fall anders sein ?
Sei ruhig, entspannt ( auch wenns schwer ist ), deutlich und lesbar , dann wird das klappen ! -
Zitat
Was hat es auf sich mit der Rückenlage?Dem Dominazverhalten zwischen Mensch und Hund (weil ich glaub das ist doch was ganz anderes als Dominanz zwischen Hund und Hund)?
Danke
lgDas siehst du ganz richtig und in dieser Beziehung würde ich keinen großen Wert auf die Aussage deines Trainers legen.
http://www.muppen-abc.lu/Mech.pdf
ZitatAlles anzeigenEinen hochrangigen Wolf mit Alpha zu bezeichnen, betont seinen Rang in einer Dominanz-
Hierarchie. Jedoch sind in natürlichen Wolfsrudeln das Alpha-Männchen und das Alpha-Weibchen
ganz einfach die Zuchttiere, die Eltern des Rudels, und Dominanzstreitigkeiten mit anderen Wölfen
sind selten, wenn sie überhaupt vorkommen. Während meiner ganzen Beobachtungstätigkeit in den
13 Sommern beim Ellesmere Island-Rudel sah ich keine.
Daher ist die Angewohnheit, einen Wolf als Alpha zu bezeichnen, in der Regel nicht
angemessener als Menscheneltern oder Damhirsche Alphas zu nennen. Alle Eltern sind ihren
Jungen gegenüber dominant, daher liefert „Alpha“ keine zusätzliche Information. Warum
nennen wir das Alpha-Weibchen nicht weibliches Elterntier, Zuchtweibchen, Matriarch oder
ganz einfach Muttertier? Eine derartige Bezeichnung betont nicht den Dominanzstatus des
Tieres, eigentlich eine unbedeutende Information, sondern seine Rolle als Rudelgründer, eine
sehr viel wichtigere Information.weiter gehts zum Thema Dominanz
ZitatAlles anzeigenDominanz und Unterwerfung bei Rudelmitgliedern
Das Konzept, das Wesen und die Bedeutung der Dominanzhierarchie oder Hackordnung selbst
(Schjelderup-Ebbe 1922) ist bei vielen Arten umstritten (Zusammenfassung in Wilson 1975). In
ähnlicher Weise ist Dominanzverhalten bei einem freilebenden Wolfsrudel nicht als Hackordnung
zu verstehen und scheint eine viel geringere Bedeutung zu haben, als die Ergebnisse von Studien
an in Gefangenschaft gehaltenen Wölfen andeuteten (Schenkel 1947, 1967; Rabb et al. 1967;
Zimen 1975, 1982; Lockwood 1979). Bei einem freilebenden Wolfsrudel zeigen die Dominanzregeln
keine Ähnlichkeit mit den Regeln einer Hackordnung in einer Gruppe von ähnlichen
Individuen, die um den Rangstatus konkurrieren.
Schenkel (1967), der die Bedeutung des Unterwerfungsverhaltens betonte, erkannte zwei
Haupttypen: die aktive und die passive Form. Er glaubte, dass die aktive Unterwerfung vom
Verhalten des Futterbettelns abgeleitet werden kann, und ich bin der Meinung, dass aktive Unterwerfung
und das Futterbetteln nicht voneinander unterschieden werden können. Der bettelnde oder
unterwürfige Wolf nähert sich dem anderen Wolf aufgeregt, mit dem Schwanz wedelnd, mit
gesenkten Ohren und zu ihm „hinaufleckend“ (engl. „licking up“). Daraufhin würgt der andere Wolf
Futter hervor oder auch nicht, jeweils abhängig von den jeweiligen Umständen (Mech et al. 1999).
Bei der passiven Unterwerfung rollt sich der unterwürfige Wolf auf die Seite oder den Rücken, und
der dominante Wolf beriecht seine Leistengegend oder die Genitalien (Schenkel 1967). Beim
Ellesmere Island-Rudel war aktive Unterwerfung häufiger zu beobachten.
In diesem Rudel unterwarfen sich alle Mitglieder einschließlich des weiblichen Elterntieres
dem männlichen Elterntier sowohl aktiv als auch passiv (Schenkel 1967). Die Einjährigen und zwei
Jahre alten Wölfe sowie ein Weibchen in der post-reproduktiven Phase unterwarfen sich beiden
Elterntieren. Daran änderte auch die unterschiedliche Zusammensetzung des Rudels nichtsZitatDie oben aufgelisteten Dominanz-Regeln, die auf einer natürlichen, altersbezogenen Ordnung
mit den jeweiligen Elterntieren an der Spitze und den ihnen untergeordneten Jungen bzw. Nicht-
Elterntieren beruhen, sind so selbstverständlich, dass es darüber selten Streit gibt. In dieser Hinsicht
sind die sozialen Interaktionen zwischen Mitgliedern natürlicher Wolfsrudel viel ruhiger und
friedlicher als Schenkel (1947) und Zimen (1982) für Wölfe in Gefangenschaft beschrieben.ZitatDas
heißt, die hauptsächliche Auswirkung von sozialer Dominanz in der Praxis ist, dass das
dominante Individuum die Wahl hat, wem es Futter zuteilt.Dominanz leitet sich also selbstverständlich aus der Familienstruktur ab.
Dominanz wird nicht im dem Sinne durch Gewalteinwirkung gefordert.ZitatAlles anzeigenSogar die vielgerühmte Wolfs-
Dominanzhierarchie ist in erster Linie natürlicher Ausdruck von Alter, Geschlecht und reproduktiver
Struktur der Gruppe, wobei das männliche Elterntier alle anderen körpersprachlich dominiert und das
weibliche Elterntier sich vom Männchen Futter holt, während es sich selbst um die Welpen kümmert.
Das typische Wolfsrudel sollte daher als Familie betrachtet werden, in der die erwachsenen
Elterntiere die Aktivitäten der Gruppe anführen und die Gruppenleitung in einem System der
Arbeitsteilung gemeinsam übernehmen. Dabei überwiegen beim Weibchen hauptsächlich solche
Aktivitäten wie die Betreuung und die Verteidigung der Welpen, während sich das Männchen
vorrangig dem Jagen, der Futterversorgung und den damit verbundenen Wanderungen widmet
(Mech 2000).ZitatDas einzige ,was geholfen hat, um ihn bei verhassten Rüden unter Kontrolle zu bringen ist : Vernünftig den Gehorsam erarbeiten und in solchen Situationen absolute Ruhe bewahren ! Kein Rumgeschreie, Rumkommandieren, sonder ein leises ( ! ) Sitz und absolut klare Körpersprache.
Leises, deutliches Korrigieren von Fixieren, Loben von neutralem Verhalten, das hat sich bei uns bewährt.
- Vor einem Moment
- Neu
-
Jetzt mitmachen!
Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!