Ich habe schon alles versucht, aber...
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unser Problem lässt sich einfach nicht lösen. ACHTUNG!! Sehr lang!!
Unser 12 Wochen alter Dalmatiner Welpe, der eigentlich total lieb und auch gelehrig ist macht uns wirklich grossen Kummer.
Kurze Vorgeschichte:
Wir haben ihn mit 8 Wochen bekommen. 3 Tage später brach Parvovirose bei ihm aus, wir haben ihn letztendlich 6 Tage in eine Tierklnik abgeben müssen und haben wir ihn seit 2 1/2 Wochen wieder. Es geht ihm den Umständen entsprechend gut, er leidet jedoch unter ständig vollen Analdrüsen, desöfteren Blähungen und starkem Bauchgrummeln. Der Tierarzt, den ich ca 1-2 mal die Woche deswegen aufsuche meint das sind noch die Nachwirkungen der Parvo... er empfahl mir Eukanuba weil das seiner ansicht nach "wie ne Kur für den Magen ist". Das Futter mag er nicht und ich habe gelesen das es schlecht sein soll als habe ich mich entschieden nochmal umzustellen nächste Woche.Eigentlich ist unser Schatz ganz lieb, sehr Kuschel- und Spielbedürftig und auch sehr gelehrig. "Sitz", "Platz" und auch das Abrufen klappen ohne grosse Ablenkung schon sehr gut. Auch das "Nein" üben wie es hier im Forum beschrieben wurde können wir sehr gut umsetzen wobei er es leider nur auf die Übung mit dem Leckerchen bezieht, ansonsten hört er darauf 0. Er begreift unheimlich schnell, für Sitz und Platz habe ich ca 4 mal geübt bis er es kapiert hat. Er ist auch so gut wie Stubenrein, vielleicht einmal die Woche ein Malheur was dann aber eher unsere Schuld ist.
Nun aber zu unserem Problem:
Er dreht manchmal total auf, ist dann nicht mehr zu bändigen, hört nicht mehr und hat nur noch Unsinn im Kopf. Klar, das ist normal bei Welpen und ich kenne es auch von unseren früheren Hunden. Wenn ich ihn nicht beachte damit er nicht meint ich springe jedesmal wenn er sich bemerkbar macht (Ich reagiere grundsätzlich sowieso viel zu oft darauf das weiss ich selbst und er leider auch) jault er mir die Ohren voll. Manchmal gehts schnell vorbei und er legt sich artig hin. Er kann aber auch anders. Und da liegt das Problem.
Er geht dann z.b.jeden Gegenstand ab bei dem er weiss das ich mecker (Blumen, die Stehlampe, den Wohnzimmertisch und die Couch), beisst überall rein und schaut mich an wie ich reagiere. Klar schimpfe ich dann was ihn zum weitermachen animiert bis ich aufstehe und laut "Nein" schimpfe. Und dann gehts rund. Er läuft auf mich zu und beisst mir in die Hosenbeine und zwar so das es wehtut. Ignorieren und wegdrehen dabei fiepen hilft nicht er macht weiter. Schimpfen und wegdrücken, er macht weiter und zerbeisst mir dann die Hände oder was er eben zu fassen bekommt von mir. Hört sich jetzt noch harmlos an glaube ich, aber er wird dabei richtig wild und beisst so fest er kann zu, er wird richtig zu einem Monster. Ich hab schon vesucht mich ihm ganz zu entziehen, zum Schluss saß ich auf der obersten Lehne der Couch und Hund mit den Vorderbeinen auf der Couch versucht irgendwas von mir zu beissen und Bellt und Knurrt mich an.
Anderes Beispiel:
Ich bin mit ihm im Garten und er frisst mal wieder Steine. Leckerchen im Tausch sind keine Alternative er ist nicht so fressgierig also schimpfe ich ein bißchen und versuche ihm den Stein wegzunehmen was dazu führt das Hundi mit seinen Zähnen in meinen Beinen hängt. Auch hier wegdrehen und ignorieren animieren ihn nur noch mehr, weggehen ebenso.
Noch ein Beispiel:
Hundi liegt zur Schlafenzeit neben mir im Körbchen während ich im Bett liege. Plötzlich will er auch ins Bett. Er springt rein, ich nehm ihn pack ihn runter und sage "Nein". Hundi wird wild springt immer wieder hoch und zerbeisst meine Hände, Arme und Tailie. Desto öfter ich ihn runter setz desto schlimmer wirds.Am Anfang bin ich ruhig geblieben doch irgendwann waren meine Nerven so runter das ich selbst aggressiv wurde und dann hatten wir diese Phase 3-4 mal am Tag, wir haben uns gegenseitig hochgepuscht. Mittlerweile bleibe ich wieder ruhig und es beschränkt sich auf 1 mal am Tag ca. Ich merke auch wenn er in ne kritische Phase kommt und versuche bewusst ihn vorher schon irgendwie runterzubringen aber das klappt auch nicht immer.
Ich habe wirklich alles versucht mittlerweile, auch die "Bösen" Erziehungmethoden (bitte nicht steinigen, ich war echt verzweifelt). Fiepen, Spielabbruch und ignorieren, Spielzeug anbieten, ins körbchen schicken und irgendwann sogar den Schnauzgriff, unterdrücken und im Nacken schütteln. Sogar ins Bad hab ich ihn für ein paar Minuten gesperrt, nichts hat geholfen. Irgendwann hört er dann auf aber eben dann wenn ER es will. Habe mir Hunderatgeber gekauft aber auch die zeilen eben auf die Erziehungmethoden ab die ich schon genannt habe.
Hat noch jemand eine Idee was wir tun können? Ich bin mit meinem latein echt am Ende.
Nachtrag: In die Welpen/Hundeschule dürfen wir nicht da er noch ansteckend ist. Natürlich ist die fehlende Sozialisation ein wesentlicher Aspekt, aber ich kann die tatsache leider nicht ändern. Und das wird noch für mindestens 4 Wochen der Fall sein.
Auslastung hat er genug, wir gehen 3 mal am Tag für ca 20 Minuten spazieren und noch ca 3-4 mal für 10-20 Minuten in den Garten. Auch spielen wir in der Wohnung wobei ich immer darauf achte das er genug Ruhepausen hat.Und noch etwas, das macht er nicht nur bei mir und meinem Freund, sondern auch draussen bei den Schwiegereltern, meiner Schwägerin und sogar bei meinem 2 jährigen Neffen versucht er das.
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Hallo,
hast du hier Ich habe schon alles versucht, aber... schon mal geschaut ?*
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Zuerst mal: in so kurzer Zeit hast Du schon "alles" versucht. Also hast Du wohl täglich Deine Erziehungsmethode gewechselt. Woher soll so ein kleiner Welpe dann wissen, woran er mit Dir ist? Wahrscheinlich hat er auch noch gar kein Vertrauen zu Dir fassen können.
Für die Welpenerziehung gibt es nur ein Prinzip: Geduld und Konsequenz. Du kannst keine Wunder erwarten. Auch ein Baby reißt einem an den Haaren oder die Brille runter. Und man packt es auch nicht unsanft an deswegen.Zum Magenproblem: Koch ihm doch eine Weile Schonkost (Hühnchen mit Reis), damit sein Magen sich erholen kann.
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Ja du hast sicher recht, so habe ich das bisher noch nicht betrachtet. Allerdings hat er mir Arme, Hände und Beine wirklich blutig gebissen, ich habe überall blaue Flecken und es tut echt Schweinemässig weh. Und er wird immer wilder, meine Schwiegermutter hat mittlerweile schon richtig Angst vor ihm.
Ich kann es ihm ja nun auch nicht einfach durchgehen lassen nur weil er noch nicht richtig weiss was er da tut. Ich bin irgendwann wie ich schon beschrieben habe aus verzwieflung und Frust Aggressiv geworden und habe dann die "schlechten" Erziehungsmetoden angewandt. Ich habe ihm jedoch nie wirklich weh getan. Desweiteren waren es nur wenige male da ich gleich gemerkt habe das es überhaupt nicht fruchtet. Ich habe es hinterher auch bereut und bleibe nun wieder ruhig. Ich war einfach überfordert, und wusste mir nicht mehr zu helfen.
Das mit dem Spiel abbrechen habe ich eine Woche lang geübt es hat nichts gebracht. Deshalb schreibe ich ja nun hier ob noch jemand andere Ideen hat was ich probieren könnte.
Er hat 1 Woche nach der Klinik nur Schonkost bekommen, zum Schluss ist er da gar nicht mehr ran gegangen, er ist sowieso kein sonderlich guter esser.
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wie ich das verstanden haben
hast du wirklich er seit etwas über 2 wochen die fellnase.
was erwartest du , auch wenn du vorher schon hunde hattest auch welpen jeder hund ist anders.
wenn er doch jetzt gesund ist was ist mit hundeschule.
zum fressen eukanuba ist nicht gut, was hälste mal davon erstmal reis mit hühnerbrühe zu kochen. dann ein gutes trockenfutter oder nassfutter suchen und es langsam mit dem reis druntermischen.
ein hund braucht zeit viel konsequenz , auch viel ignorieren.
wenn der gute beist aua aber hart sagen nicht so wie aua das tut weh er so wie hartes nein. -
Es ist keine Schande, auch mal überfordert zu sein. Aber es gibt nicht wirklich einen Ausweg, Du mußt da durch
Welpenzähne sind grausam, ich weiß.
Wichtig ist jetzt erstmal, daß Du für Deinen Hund auch einschätzbar, kalkulierbar wirst. Er muß genau lernen, welches Verhalten seinerseits welches Verhalten von Dir auslöst. Und wichtig ist, daß Du solche Sachen wie Nackenschütteln & Co. nicht mehr anwendest. Mag sein, es hat nicht wehgetan. Aber der hündische Instinkt sagt: sie will mich töten. So wird es kein Vertrauen geben.
Wenn er so hochdreht, dann versuch mal, ihn auf ein Spielzeug umzulenken. Dickes Knotentau z.B. Wenn er da rein beißt, gibt's ein lustiges Spielchen mit Dir. Wenn er sich Deiner Kleidung zuwendet, brichst Du das Spiel ab. Gibt er keine Ruhe, verläßt Du den Raum. Mit der Zeit (Geduld!!!) kapiert er das.
Biete ihm ausreichend Kaugelegenheit an (Kauknochen), sofern sein Magen das zuläßt.
Vielleicht kannst Du eine Ruhezone schaffen (Welpenauslauf z.B.).Und wenn er schläft, schau ihn Dir an, wie süß er ist. Und koch Dir einen guten Tee oder Kaffee

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Überfordert ist man immer mal wieder
,das gehört zu den Hundehalterfreuden
Selbst ich verwünsch meine Hunde immer mal wieder und würd sie am liebsten :zensur: aber lassen wir die feinheiten
Wenn du Frust hast schreib ihn dir einfach von der Seele,das hilft!Denn dein Frust puscht den kleinen nur noch mehr!
Hast du es mal mit Quietschen versucht wenn er dich beisst,und dich dann wegdrehen?Versuch ihm alternativ ein Spielzeug anzubieten!
Bring ihm das Wort Aus bei!Wegen dem Futter...Versuch es doch mal mit Barfen,vielleicht mag er das ja!
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Ich kann mich meinen Vorgängern hier nur anschließen, was GEDULD und KONSEQUENZ betrifft, und dir auch davon abraten, die Erziehungsmethoden ständig zu wechseln.
Versuche, wirklich mal durch zu atmen, ruhig zu werden - das hilft dir, und überträgt sich auch auf deinen Hund!
Außerdem finde ich, daß sich sein Verhalten sehr danach anhört, als sei er
in jeder Hinsicht -körperlich, emotional sowie seelisch -ganz und gar nicht ausgelastet!
Ok, er darf nicht in die Welpenschule bzw. auch sonst nicht mit anderen Welpen spielen, was ihn richtig fordern würde...wie ist es denn sonst? Darf er mit erwachsenen Hunden spielen? Soo klein ist er ja nicht mehr - der muß draußen rumtoben, bis er stumpf umfällt vor Müdigkeit!!! Wir haben Sommer...aber es gibt doch noch mehr, was ihn fordert. Nimm ihn (ev. in einer Tasche) mit zum Einkaufen, mit ins Auto-eigentlich egal, Hauptache, er sammelt tgl. neue Eindrücke wie z.B. viele, viele Menschen(Wochenmarkt?).
Ein Welpe entdeckt die Welt, und es tut seinem späteren Leben nur gut, jetzt schon alles mögliche kennenzulernen.
Ich würde auch schon größere Ausflüge mit ihm machen, falls er zwischendurch müde wird, legt man halt eine kleine Pause ein, und trägt ihn notfalls-es ist ja nicht kalt draußen!
Ich bin mir sicher, daß das helfen würde, und dir bestimmt auch! Du kommst raus, und die Beziehung zu deinem Hund, die jetzt getrübt ist wegen seiner "Untaten" wird ganz bestmmt besser, wenn ihr Ausflüge zusammen erlebt-sowas schafft doch erst die Bindung von Hund zu dir und umgekehrt!
BLOß DIE RUHE BEHALTEN! Ich weiß, daß man vergißt, wie anstrengend Welpen sind, weil diese Zeit so kurz ist-auch wenn sie dir momentan wahrscheinlich horrormäßig lang erscheint! Zumindest ist er ein schlaues, kleines Powerpack, und er ist wieder gesund!
Schau dir einfach auch mal die schönen Seiten an - er ist ja nicht nur "böse"-er ist einfach nur ein Welpe mit der typischen Energie, und das muß man halt in die richtige Bahn lenken...und bloß nicht verkrampft versuchen, an ihm rumzuerziehen-sowas dauert! Vorallem kann ein Hund unmöglich lernen, wenn er zu aufgeregt ist. Welpen können sich zeitweise keine 3 Minuten auf dieselbe Sache konzentrieren-erwarte nicht zu viel vom ihm-er ist noch ein Welpe!Viel Glück mit deinem kleinen Racker wünscht dir Katja!
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Hallo Chicko,
ich kann dich schon ein bisschen verstehen und mache im Moment das gleiche mit meinem Welpen durch. Meine Arme sehen aus als wenn ich täglich mit einem wilden Löwen kämpfen würde, in den letzten beiden Tagen hat er mir 2 T-Shirts, die ich am Leib getragen hatte, mit seinen Rasiermesser-Zähnchen runiert

Bei mir wird es so gehandhabt, dass Yoshi, wenn er zu sehr aufdreht und in alles, vornehmlich Arme, Beine, Kleidung, beißt, kurz in seine Box oder allein auf den Flur gelassen wird. Meist hat sich das dann, wenn ich ihn nach 2 Minuten wieder herein hole, erledigt. Wenn nicht, wird die Prozedur halt wiederholt. Mehr als 3 x hab ich noch nie gebraucht, um ihn zu beruhigen.
Nur Geduld, das geht irgendwann vorbei.
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Ich kann Dich da auch sehr gut verstehen. Wie Eviane auch schon geschrieben hat, wird beim Spiel eine ganze Menge ruiniert. Die Klamotten meiner Kinder, die nun Löcher haben oder "Süße Flicken" kann ich schon nicht mehr zählen, von den Kratzern und blauen Flecken ganz zu schweigen. :blackeye: Doch mit ca sechs Monaten sind die Welpenzähnchen komplett ersetzt und dann ist es nicht mehr so heftig
Dennoch wirst Du da natürlich dran bleiben müssen, denn wer möchte schon einen Hund, der ständig beisst, auch wenn es "nur ein Spiel" sein soll. Wir haben Schoki dann immer zurückgenommen und erst wenn sie wieder ruhiger war, wurde weiter gespielt. Zur Not kam sie in ihr Körbchen bis sie aufhörte zu beissen. Jetzt hört sie direkt bei Aus. :cooler: -
Danke für eure Antworten.
Ich möchte nicht das hier ein falscher Eindruck entsteht ich liebe meinen Hund wirklich abgöttisch und tue alles für ihn, die Situationen die ich oben beschrieben habe sind eben aus Verzweiflung geschehen, ich kann sie nicht mehr Rückgängig machen.
Worauf gehe ich nun zuerst ein... ok also zum Thema Auslastung.
Wir versuchen schon sehr viel ihn zu fordern, gehen mit ihm Spazieren, in der Stadt, auf Feldwegen, an viel befahrenen Straßen usw, meistens muss ich ihn ausm Auto bis in die Wohnung tragen weil er so k.o. hinterher ist das er sich keinen Meter mehr bewegt.
Besonders da wir nicht in die Hundeschule dürfen bemühe ich mich ihn mit vielen Situationen vertraut zu machen. Autofahren üben wir mittlerweile täglich (das müssen wir sowieso da die Hundeschule 40 km entfernt liegt und er bis wir hindürfen dran gewöhnt sein soll) das macht ihm auch keine grösseren Probleme mehr. Desweiteren sind wir viel im Garten, spielen dort Ball, Fang und Zerrspiele, üben oder legen uns auf ne Decke und Kuscheln. Und wenn es draussen wie die letzte Woche leider ständig den ganzen Tag nur regnet (er bewegt sich kein Stück vor die Tür bei Regen, selbst zum Pipimachen muss ich ihn manchmal 10 mal von der Haustür aufn Rasen schleppen bis er dann doch schnell macht bevor er blitzschnell wieder zitternd aufm Hausstein sitzt und mich anguckt als würde ich ihn zu Tode Quälen nur weil er rausmusste) baue ich ihm in der Wohnung Konstruktionen aus ner Flasche mit Wäscheleine (in der Flasche is ein Leckerlie die er umdrehen muss) oder Kartonverstecke etc um ihn zu beschäftigen. Wir haben haufenweise Spielzeug aber bis auf einen Quitschieball interessiert ihn höchstens mal der Futterball wenn er denn wirklich Prall gefüllt ist. Ich nehme ihn mit zum Futterkauf usw. bloss zum Einkaufen nicht, sry aber ein Hund darf nunmal nicht in den Supermarkt. Wenn es nach der Tierklinik gegangen wäre hätte ich den Hund nichtmal zum Spielen und Toben in den Garten lassen dürfen die ersten 2 Wochen nach der Klinik da eine Herzmuskelentzündung hätte entstehen können. Im Therapieplan stand Ruhighaltung (Leinenführung) schonen, nach 2 Wochen erste langsame Belastungsteigerung. Mein Hundi wäre eingegangen!!Wie ich schon beschrieben hatte dürfen wir nicht in die Hundeschule, keinen Kontakt zu Welpen und auch nicht zu erwachsenen Hunden haben. Er ist nunmal noch Ansteckend. Selbst ein Erwachsener geimpfter Hund hat ein Restrisiko sich anzustecken wenn das Immunsystem grad nicht so fit ist. Und ich möchte wirklich keinem Hundehalter antun was uns wiederfahren ist. Ausserdem ist unser Hundi nach wie vor nicht geimpft und es wird noch 2 Wochen dauern bevor wir die erste Impfung geben können. Dann wird auch getestet ob er noch ansteckend ist. Sollte das nicht der Fall sein können wir sobald der erste Impfschutz greift (also ca 2 Wochen später) endlich anfangen.
Der ganze Hintergund warum mich das so fertig macht ist der das noch nie ein Welpe den wir bisher hatten (Meine Eltern haben immer 2 Hunde soweit ich zurückdenken kann) so extrem war. Und ich habe einfach Angst das er wenn er grösser wird keine Beisshemmung hat oder extrem Aggressiv wird. Wir haben 2 kleine Kinder mit auf dem Hof.
Ich hatte letzte Woche schonmal mit einer Hundetrainerin telefoniert der ich die ganze Sache geschildert hatte und selbst sie sagte zu mir dann man das leider nicht ausschliessen kann und ich ihn nach allem was jetzt vorgefallen ist (die Krankheit, seine Aggression) am besten zum Züchter zurückbringen sollte........ als wenn ich das übers Herz bringen würde.
Danke an euch 2 die mich ein bißchen verstehen können, es tut gut zu lesen das es euch anscheinend genauso geht und mein Hundi sich vermutlich nicht zu einem Beisswütigen Monster entwickeln wird.
Ich habe mir heute das Buch "Das andere Ende der Leine" gekauft, vielleicht lehrt dies mich meinen Hundi etwas besser zu verstehen.
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