Er fängt an Fahrräder zu jagen :(

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  • Unsere fängt momentan eine neue Marotte an, die da lautet: Fahrrda jagen.
    Bisher hat er die immer ignoriert, aber heute war ich mit ihm eine Runde durch die Strassen als ein Junge auf dem Fahrrad kam.
    Da er die ja ignorierte bin ich wie bisher einfach weiter.
    Kaum war das Fahrrad an uns durch, schoss er vor meinen Beinen rum und schnappte nach dem Reifen :( Der Junge wäre fast hingefallen, ging gottseidank noch gut aus

    Wie kann ich das schnellstens unterbinden und abgewöhnen?

    Da er ja eh hyperaktiv ist, ist es eigentlich sinnvoll abends mit ihm Fussball im garten zu spielen, er schnappt den Ball rennt ein paar Runden und lässt ihn dann auch auf Kommando wieder aus, aber erstmal jagt er da ja auch.

  • Zitat

    Da er ja eh hyperaktiv ist, ist es eigentlich sinnvoll abends mit ihm Fussball im garten zu spielen, er schnappt den Ball rennt ein paar Runden und lässt ihn dann auch auf Kommando wieder aus, aber erstmal jagt er da ja auch.


    Ich habe auch eine Zeit lang gedacht, dass mein Hund hyperaktiv sei, da ich ihn fast nicht "kaputt" bekam und er wollte immer nur spielen. Aber man kann seinem Hund das "Überdrehtsein" auch anerziehen, in dem man immer mehr und mehr macht, ihn immer mehr hetzt. Dabei sollte genau das Gegenteil passieren. Ihm sollte Ruhe beigebracht werden. Ich habe diese ganzen Spiele mit ihm auf 2 mal täglich 30 bis 60 Minuten lang reduziert und lasse ihn nicht mehr stundenlang rasen, tun und machen. Zuhause hat er Platzruhe verordnet bekommen. Kein zielloses herumlaufen mehr (was ich für nicht genug Auslastung hielt) und das er auch eine Zeitlang ruhig liegen sollte. Und siehe da! Er ist viel ausgeglichener und ruhiger. Nichts mehr mit Hyperaktivität.

    Zu der Sache mit dem Fahrrad kann ich dir nichts raten, da ich in diese Thematik nicht weiter eintauchen musste.

  • Wichtig ist, dass dein Hund lernt, dass auch Pausen dazu gehören.
    Dies muss Schritt für Schritt geübt werden und gestaltet sich als nicht ganz so einfach, da ein hyperaktiver Hund schnell wieder hochpuscht.
    Also solltest du besonders viel Ruhe in's Training einbringen.

    Was ist dein Hund für eine rasse, wenn ich einmal fragen darf ?

  • Ja Pausen sind schwer durchzusetzen, selbst wenn ich ihn ablege zuhause. Sobald ich mich auch nur bewege springt er auf und wuselt um mich rum.
    Ich korriegiere dann immer mit einem scharfen Nein, dass er sich wenigstens wieder ins Platz legt, und mi rnicht auf Schritt und Tritt folgt.
    Ist schon sehr anstrengend mit ihm

    Es ist ein BorderCollie-bernersennenMix

  • Hallo,

    zum Fahrrad-Problem:

    Ab morgen musst du alle Radfahrer zuerst sichten.
    Hund an die Leine (auch Schleppleine) machen. Sitz machen lassen, Blickkontakt halten und sobald der Radler näher kommt, bis er vorbei ist den Hund mit Leckerchen belohnen.
    Der Hund lernt (Geduld, das dauert), Fahrrad kommt - von Frauchen gibt's Lecker. Du kannst es auch mit einem Wort konditionieren:
    "Fahrrad" und dann jedes mal die gleiche Vorgehensweise!
    Loben nicht vergessen.

    !!Wichtig ist, dass er zukünftig keinen Erfolg mehr hat, also Hund mittels Leine sichern!!

    Gruß
    Leo

  • Hallo,

    wie alt ist dein Hund?
    In dem Fall wird der Beutetrieb geweckt, nicht selten hetzen Hunde erst hinter dem Fahrrad her, wenn es sich entfernt, zuvor wurde vielleicht schon fixiert/gebellt etc.... Hund lernt: "Ich hetze, Objekt entfernt sich".
    Hier gilt es, den Trieb umzulenken.
    Was an der Stelle der richtige Weg ist, müsst ihr entscheiden, das hängt von euch als Team ab und vor allem hängt es vom Charakter deines Hundes ab.
    Generell wäre es sinnvoll, bei einem sehr beutefixierten und somit triebgesteuerten Hund, Speilzeug (Ball o.Ä.) nur dosiert und als absolute Belohnung einzusetzen. Sieh diese Veranlagerung nicht als etwas nervig aufgedrehtes, sondern als gute Motivation.
    "Sinnloses" Bällchenspielen im Garten, was den Hund vermeintlich auslasten soll, würde ich in Zukunft ganz einstellen, denn das ist kein zielgerichtetes Beutetriebverhalten.
    Viel mehr würde ich euch raten, den Ball oder was auch immer, gezielt einzusetzen.
    Am Bsp Fahrrad: Hund (an der Leine!) absitzen lassen (und 'Sitz' auch durchsetzen)... Blickkontakt halten und loben.
    Bleibt er sitzen, Ball als Belohnung einsetzen.

    Generell ist an dieser Stelle auch ein guter Grundgehorsam Voraussetzung.

    Was macht ihr mit dem Hund?

    Bei sehr aktiven Rassen, die schwer zur Ruhe kommen, würde ich euch Kopfarbeit empfehlen- Fährten-/Zielobjektsuche... schau dich einfach mal um...

  • Ok dann stellen wir das "sinnlose" ballspielen wohl wirklich ein.

    Wenn er zu aufgedreht war bin ich immer mit ihm in den Garten und haben ihn Ball jagen lassen, damit er mal etwas ausgelastet ist.

    Das Problem bei Kopfarbeit ist seine Konzentration, es fällt ihm schon schwer sich nur ruhig hinzusetzen und darauf zu warten was passiert.

    Folgendes mache ich derzeit mit ihm:

    -Hulahoopreifen (oder wie die heissen), lasse ihn davor absitzen und mit Leckerli dann durchspringen. Es ist oft ein Kampf dass er wirklich sitzenbleibt und sich nicht ins Platz wirft oder davor rumwuselt.

    -Leckerlis werfen und dann erst auf Kommando loslaufen dürfen

    -Futter generell lass ich ihn den Tag über erarbeiten und wenns die letzte Portion abends ist, dann eben halt nur "Männchen" "Pfötchen" und jedesma ein Brocken

    - 2 Agilityhürden und da paarmal am Tag drüber
    Er springt über alles was er finden kann selbt über kleinere Hunde.

    Push ich ihn mit den ganzen Sachen zu sehr hoch, oder ist das in Ordnung?

    Was mir noch aufgefallen ist: wenn ich ihn ohne Leine mit dem Kommando "Seite" so führe dass er max einen halben Meter vor oder hinter mir laufen darf, ist er mehr fertig wenn wir zuhause sind, als wenn er nur kilometerweit durchs Feld schiesst.

  • Mein Hund ist auch fertiger wenn ich ihn Kopfarbeit machen lasse, als wenn ich mit ihm nur schmeißen spiele. Er muss suchen. Dazu geht es in den Wald und dann sucht er zum Teil 5 Minuten lang, weil er auch zu ungeduldig ist, die Nase auf dem Boden zu lassen und meiner Spur zu folgen. Er findet das Objekt zwar immer wieder, aber eben sehr umständlich. Oder er bekommt das Objekt nur nach Ausführung bestimmter Dinge die ich ihm sage. Das strengt ihn mehr an, als nur zu rennen.

    Mit anderen Hunden spielt meiner fast gar nicht. Bis er 2 Jahre alt wurde, hat er mit allen getobt und gemacht, seit dem leider nicht mehr. Es gibt nur ein paar mit denen er abgeht und das sind meistens Hunde, die sehr rauh spielen.

    Du hast einen Border Collie-Mix, die geistig sehr gefordert werden wollen. Nur über Hürden zu springen paar Mal am Tag ist keine geistige Auslastung. Du solltest ein Hobby für euch suchen. Schau dich doch mal im Hunde/Freizeitsport hier im Forum um. Vielleicht käme ja etwas wie das für euch in Frage. Und wenn er geistig ausgelastet ist, läßt er das Fahrradjagen eventuell sein. Aber bis dahin musst du natürlich höllisch aufpassen, dass er keinen Erfolg hat damit und womöglich jemanden umschmeißt oder einen Unfall anderer Art verursacht!

  • Hallo,

    Du hast ja schon gute Tipps bezüglich der Radfahrer bekommen und ich denke auch, dass Dein Hund nicht hyperaktiv ist. Er ist halt ein Border-Mix.

    An Deiner Stelle würde ich nichts, aber auch gar nichts mit dem Hund machen, was ihn hochpowert und dazu zählt auch Agi.
    Wenn ich mit Atti Agi mache, dreht er voll am Rad, also gibt es bei uns nur Dinge, die ihn kopfmäßig auslasten, d.h. Dogdance und Mantrailing.
    die körperliche Auslastung bekommt er durch gemeinsames Spielen mit Dago und Joggen bzw. Radfahren

    Zitat

    Ja Pausen sind schwer durchzusetzen, selbst wenn ich ihn ablege zuhause. Sobald ich mich auch nur bewege springt er auf und wuselt um mich rum.
    Ich korriegiere dann immer mit einem scharfen Nein, dass er sich wenigstens wieder ins Platz legt, und mi rnicht auf Schritt und Tritt folgt.
    Ist schon sehr anstrengend mit ihm

    trainiere mit ihm, dass er auf seine Decke geht und auch dort bleibt. Das macht er nicht von heute auf morgen, sondern Du musst es langsam angehen lassen und die Zeiten immer verlängern.
    Damit ist das Hinterherlaufen ersteinmal abgeschaltet und der Hund kommt zur Ruhe

  • Emily neigte ja Anfangs auch zzur"Hyperaktivität"...wir haben das sehr gut in den Griff bekommen indem wir sie für ruhiges Verhalten extrem viel belohnt haben.

    Desweiteren haben wir sie zu Hause ignoriert wenn sie ständig um uns rum gewuselt ist,das hat ne Weile gedauert,aber mittlerweile bleibt sie zu Hause total entspannt-egal was für Trubel ist.

    Beschäftigung findet (fast)nur draussen statt-dort erarbeitet sie sich unter anderem ihr Futter-durch das Ignorieren im Haus und das Beschäftigen ausser Haus habe ich auf den Spaziergängen einen SEHR aufmerksamen Hund-aufmerksam auf MICH :D

    Ein Grossteil der Beschäftigung besteht auch bei uns tatsächlich aus"Kopfarbeit"-rennen und flitzen kann sie im Freilauf mit ihren Hundekumpels ;)

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