Angst Hund brauche dringen Hilfe!!!!!

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  • Zitat

    Hallo,

    ich schließe mich SilkeHH an!

    Sucht euch eine/n Trainer/in, die mit positiver Verstärkung arbeitet.
    Auf keinen Fall jemanden, der mit Härte arbeitet!
    Es fordert viel Arbeit und Geduld.
    Ihr habt sie 6 Monate?
    Dann helft ihr bitte jetzt mit einer Trainerin!

    Gruß
    Leo

    :gut: Dem kann ich mich nur anschließen, außerdem hast Du hast hier einige Tipps bekommen, z.B. aus der Hand füttern usw.
    Aber den Hund wieder abgeben deshalb??? nein :schockiert:
    Gruß Noora und Jerry

  • Es kann nie eine Option sein, einen Hund wegen Ängsten abzugeben. Werden nur perfekt funktionierende Tiere behalten? Würde man ein Kind genauso einfach ins Kinderheim abschieben, weil es "schwierig" ist? Für den Hund wäre es die schlimmste Situation die ihr ihm antun könntet.

    Sag doch mal in welcher Stadt ihr lebt und sucht euch einen guten Trainer der euch bei eurem Problem.
    Ich halte es nicht für ausgeschlossen, dass ihr Teil des Problems seit, denn wir verhalten uns nunmal menschlich und wenn wir so einen kleinen Angsthaufen sehen, dann neigen wir dazu seine Ängste durch unser Verhalten zu bestätigen. Von daher würde ich nicht rumprobieren und auch keine Tipps aus Foren verfolgen, sondern mir vor Ort einen Trainer suchen, der mein Verhalten mit dem Hund prüft, mir vor Ort Tipps und Tricks geben kann und der Mensch und Tier gesehen hat.
    Wichtig ist, dass es ein guter Trainer ist und die gibt es leider nicht so oft, wie ich leider selber übel erfahren mußte, deswegen sage mal wo du wohnst und vielleicht erhälst du Empfehlungen.

    Gebt den Hund nicht auf, er hat es verdient, nach offensichtlich sehr schlimmen Erlebnissen für ihn, dass er eine Chance kriegt und das Leben wieder richtig genießen kann.

  • Zitat

    Sie ist jetzt sein 6 Monaten bei uns und wir haben schon alles versucht was uns eingefallen ist um sie aus der Reserve zu locken aber nichts half.

    einen ängstlichen Hund "umzupolen" funktioniert idR nicht innerhalb von 6 Monaten durch "alles ausprobieren".
    Da muss man schon wissen, was man tut. Und selbst dann kann das lange dauern. Ängstlichkeit ist ein sehr grosses Problem bei Auslandshunden, wird gern von den Auslands-Tierschutz-Orgas runtergespielt. Aber inzwischen kenne ich ne ganze Reihe dieser Hunde, die tatsächlich vom Wesen her völlig kaputt sind, überängstlich, panisch usw. Wird gern als "Ausnahme" hingestellt, ist aber nicht so.

    Ich würde Dir empfehlen einen Tierarzt zu suchen, der sich auf Verhaltenstherapie spezialisiert hat. Adressen findest Du unter http://www.gtvt.de. Da weisst Du immerhin, dass es sich um jemanden handelt, der ne gewisse Ausbildung hinter sich hat. Was man von anderen Hundetrainern nicht sagen kann. Letztendlich braucht man um als professioneller Hundetrainer tätig zu sein nur nen Gewerbeschein auszufüllen. Inwieweit Kenntnisse vorliegen wird nicht geprüft.
    Was NICHT heisst, dass es da nicht ganz tolle Trainer gibt. Aber Du solltest jetzt nicht anfangen, da noch monatelang verschiedene Trainer auszuprobieren.

  • Den Fragen kann ich mich nur anschließen.
    Wie ist Euer Tagesablauf?
    Wie verhält sie sich, wenn ihr spazierengeht?
    Wie verhält sie sich, wenn ihr Euch nähert?
    Einfach alles wäre interessant =)

  • Skarina

    Seit 6 Monaten hast du eine Angst-Hündin!
    Außer selbst herumzudoktorn hast du nichts unternommen und sprichst von Abgabe - nun hast du nach 6 Monaten (!!!) das Problem hier aufgeführt und meldest dich nicht mehr.
    Das ist sehr, sehr schade für den Hund.
    Oder habt ihr sie schon abgegeben, weil sie nicht so ist, wie ihr euch es vorgstellt habt!?
    Sorry, aber ich kann das alles im Sinne des Hundes überhaupt nicht nachvollziehen.
    Wäre schön, wenn du dich mal melden würdest.

    Gruß
    Leo

  • Ich habe seit dreieinhalb Jahren 2 Hunde die schlecht sozialisiert waren und vor allem Angst hatten und sie haben sich toll entwickelt.

    Werden nie die total souveränen Hunde werden aber ich arbeite täglich daran.

    Und ich habe so oft geheult, weil sie mich absolut an meine Grenzen gebracht haben. Aber über Abgabe habe ich nie (oder nur einmal aber das war wegen dem Streß zwischen den beiden) nachgedacht,

    Als wir uns die "Köter" ins Haus geholt haben, da haben wir die Verantwortung für sie übernommen. Und sie sind keine Plauschihunde, so wenig wie man gewiß sein kann, daß man Plauschikinder hat.

    Ich kann Dein Problem nachfühlen. Aber glaub mir, das ist nur eine Frage der Zeit, ja macht auch eine Menge Arbeit und ich würde Dir auch empfehlen, Dir einen guten Trainer zu nehmen.

    Du schaffst das.

    Liebe Grüße
    Angie

  • Es ist immer extrem schwierig für einen Anfäger, wenn er einen sogenannten Problemhund aus dem Tierheim zu sich holt, noch dazu, wenn er wie hier aus Spanien kommt.
    Die Spanier haben leider eine andere Auffassung von Hunden.
    Hier aus der Ferne Ratschläge zu geben ist fast unmöglich, weil keiner hier weiß wie es genau bei euch abläuft. Den einzigen Rat, den ich dir geben kann, viel Geduld und fachmännische Hilfe.

  • Naja unser Spanier ist seit 08/07 hier und bevorzugt seit ca. 12/08 das Kontaktliegen. Es dauert. HT sehr wichtig und dann auch net so ein 0815 Kandidat sondern einen der Erfahrung hat mit Ausländern. Unseren haben wir auch empfohlen bekommen. Kosten nicht scheuen und mitarbeiten. Dann kann aus dem Hund wirklich ein Hund werden.
    Mittlerweile ist es fast ein Schoßhund und schläft gerne dort wenn er Zuneigung sucht. Arbeite dran, hol dir Hilfe und geb nicht auf. Solche Hunde sind meist die dankbarsten.

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