Invalidenthread no. 1287876463867546

  • Hey Veni!

    Mensch, das ist ja was. Da haben uns noch bis vor Kurzem drüber unterhalten... das ist ja ein Ärger. Hört sich auch wirklich so an, als hättest du recht. Ob Kreuzband oder laterale Bänder oder was auch immer..

    So ein MIST!!!

    Aber... hey komm, sieh es positiv. Deine Maus ist jung, sie hat Vertrauen in ihre Beine und es gibt ja SEHR effektive OP Methoden (TPLO) auch für schwere Hunde. Das wird sicherlich wieder TOP. Ich glaube da ganz ganz fest dran.

    Das Glukosaminpräparat, das bei uns am besten geholfen hat ist Glucosaminol. Und Gelatine. Das bekommt Pepe beides. Und wie du weißt hat der Doc bei uns auch gesagt: Er hätte gedacht, die Arthrose sei schlimmer.
    Also: Das ist - auch wenn es ganz schrecklich ist jetzt (und diese Schreie sind schlimm, ich weiß) - keine Katastrophe, die unabänderbar ist.

    Und Geld... Geld ist ne unangenehme Geschichte. Aber es ist nur Geld. Und das kann man irgendwie auftreiben, leihen - wie auch immer.

    Wenn ich irgendwas tun kann, sagste Bescheid, gelle? Du hast sooft deine Nacht für mich vorm PC verlängert, dass ich mich freue, wenn ich was "zurückgeben" kann. WENN ich es denn überhaupt kann.

    Fühl dich und deine Maus gedrückt!!! Rike

  • hallo ihr lieben, und vorab vielen dank fürs daumen drücken....

    hat es denn genützt?
    ...naja... so halb und halb...

    es ist nicht das kreuzband. lottas knie ist völlig gesund.

    leider ist es noch etwas viel schwerwiegenderes :( - eine OCD im sprunggelenk.
    für die, denen der begriff überhaupt nichts sagt und die es interessiert, hier mal ein paar zusammenfassende zeilen dazu:
    http://www.vier-pfoten-physiotherapie.de/Krankheiten/OCD.htm

    nach einer eingehenden tast-, streck-, beuge- etc. -untersuchung, konnte ein kreuzbandriss schon ausgeschlossen werden. also wurden zwei röntgenbilder vom sprunggelenk gemacht, im wachzustand. darauf zu sehen waren winzig kleine knochenzubildungen, die schon auf eine wachstumsstörungsbedingte missbildung des gelenks hindeuteten. um es endgültig abklären und in alle schichten des gelenks einsehen zu können, empfahl der doc das schlafenlegen inklusive CT (bei dem kostenvoranschlag hierzu bin ich schon fast zusammengebrochen...). naja, es half ja nichts, ich mochte ja auch nicht mit medikamenten in der hand und ungewissheit die klinik verlassen. also wurde es gemacht.

    hier hab ich mal ein bild bearbeitet, in der man die veränderungen gut erkennen kann:

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    rot: fehlende knochenmasse
    blau: knochenzubildung
    gelb: ein evtl. abgesplittertes knochenfragment*

    lottas krankheitsbild ist nach aussagen des TA - so wie ich es verstanden habe - sehr ungewöhnlich. die OCD links steckt noch im anfangsstadium. rechts sind noch keine veränderungen sichtbar. normalerweise weisen bereits sehr junge, nur wenige monate alte patienten, ein weitaus weiter fortgeschritteneres stadium vor. so wie ich es verstanden habe, ist wohl auch nur die akute entzündung im gelenk, vermutlich hervorgerufen durch das gestrige toben (oder den evtl. knochensplitter, was ich nicht hoffe =/), der grund für die schmerzen/die lahmheit, nicht die OCD selbst, da eben noch anfangsstadium. seltsam, denn die knorpelnekrosen, die zur späteren OCD führen, finden immer in der wachstumsphase statt, und die ist bei lotta nun ja seit längerer zeit schon abgeschlossen! leider hat genau das auch den nachteil, dass man ihr mit keiner op, keiner therapie, mit gar nix, wieder zur völligen genesung verhelfen kann. ihr leben wird eine fortschreitende degradierung des gelenks mit sich bringen, es werden arthrotische veränderungen hinzu kommen, der arzt meinte es wird alles von einem guten zusammenspiel zwischen belastungsstärke und entzündungshemmereinstellung abhängen. aufhalten kann man den prozess nicht, man kann nur versuchen, sein fortschreiten zu verlangsamen, mit den üblichen mitteln wie übergewicht vermeiden, muskelaufbau fördern, überbelastung (stopps, sprünge etc.) vermeiden, richtige ernährung usw.

    ich bin noch völlig durch den wind und fange erst langsam an, mich in diese krankheit einzulesen. in vier wochen haben wir den nächsten termin. bis dahin ist erstmal täglich metacam und ABSOLUTES schonen angesagt. sollte die lahmheit bis dahin nicht weg sein, wird operiert und in das gelenk hinein geguckt, denn dann ist es wahrscheinlich, dass dieses (*) knochenstück abgeplatzt ist (was sich aber keiner vorstellen kann, denn so schwer war das trauma "toben" ja nicht, und auf einem anderen CT-bild, in der eine andere eben erfasst ist, erkennt man, dass das stückchen scheinbar doch über eine art "brücke" mit dem knochen verbunden ist..).
    das ist nun das nächste, dem ich jetzt zunächst mal entgegenhoffen werde, nämlich dass das nicht so ist. und natürlich, dass lotta bald wieder lahmfrei geht, auch wenn damit ja die probleme nicht ansatzweise gelöst sind. aber dann hat sie wenigstens keine schmerzen mehr - die verzweifelte humpelei mit ansehen zu müssen ist nicht schön =/.

    alles andere hab ich bisher noch nicht so richtig realisiert. ich komme mir noch immer vor wie in einem albtraum. eine degenrative gelenkerkrankung... bei meinem mäuschen :( :(

    ich danke euch nochmal...
    für euer daumendrücken, für euren zuspruch, und nun auch fürs lesen dieses wirren romans :umarmen:

  • Arme Veni!

    Mensch... da wäre es wirklich fast "besser" (Auch, wenn "besser" hier natürlich nicht wörtlich zu nehmen ist) wenn es etwas gewesen wäre, was man mit OP und Physio wieder hinbekommt.
    Es tut mir ganz argleid für dich bzw für euch beide.
    Ich bin mal gespannt, ob du noch herausfinden kannst, wieso soeine OCD auch bei einem 2jährigen Hund gerade anfangen kann.

    Fühl dich :knuddel:

  • hallo rike!

    mir ist gestern nacht noch ein satz eingefallen, den der arzt sagte:
    "war ihr hund mal im ausland? spanien, griechenland,...?"
    "nee, nie.. warum?"
    "es gibt fälle, in denen eine leishmaniose zu so einem krankheitsbild geführt hat. auch eine borrelieninfektion kann so etwas auslösen."
    so in der art war der dialog. natürlich hab ich auch da nicht weiter nachgefragt, weil in meinem kopf das totale chaos geherrscht hat :kopfwand:

    das alles werde ich aber in vier wochen nachholen.
    genau wie auch, ob z.b. ein jährliches vorsorge-ct sinnvoll ist. denn so, wie ich bisher gelesen habe, bringt der verlauf der krankheit es mit sich, dass früher oder später knorpelstücke in den gelenkspalt abgestoßen werden. die müssen dann entfernt werden, da diese gelenkmäuse schmerzen und arthorse verursachen.

    hier bei mir türmen sich die fragen.. wenn ich es gar nicht aushalte, werde ich den arzt noch vor dem kontrolltermin in vier wochen anrufen :hilfe:

  • :sad2: Och mensch Verena...

    mir fehlen die Worte...das ist ja wirklich schlimmer als gedacht...
    Hätte ich niemals gedacht, zumal Lotta ja immer so vergnügt war.

    Meinst Du denn sie hatte vorher schon Schmerzen oder Probleme mit dem Gelenk ? Oder was sagt der Doc dazu ?

    Die Fellnasen stecken ja ordentlich was weg...

    Ich werde mir jetzt erstmal den Link den Du gepostet hast zu Gemüte führen, und auch mal ein bisschen rumg..glen, damit ich weiss worum es geht.

    Dabei haben wir sooooo sehr Daumen gedrückt... :|

    Verena, ich drück Dich !!
    Und wir denken auch weiterhin an Euch

    Liebe Grüße
    Yvonne

  • Ach Mensch...das tut mir wirklich leid...und ich kann mir vorstellen, wie man sich fühlt, wenn man mit seinem knappen Studentenbudget erstmal Hunderte Euro für diagnostische Maßnahmen bezahlen soll...wäre auch meine absolute Horrorvorstellung!
    Aber in Hofheim bist du ja wirklich in den besten Händen und das ist ja eigentlich das wichtigste...
    Ich drück dir die Daumen, dass es für dich und Lotta irgendeinen annehmbaren Weg aus dieser Misere gibt!

  • hallihallöchen...

    nein, yvonne, lotta hat niemals vorher gelahmt, noch nicht mal einen stacksigen gang gezeigt, auch nicht nach 3 stunden nonstop-toberei auf der schmittenhöhe etc.. und mir fehlt für so etwas auch sicherlich nicht der blick, ich bin da wahrscheinlich sogar eher n hypochonder und vermute eher dort etwas, wo gar nichts ist...
    wie gesagt, die osteochondrose befindet sich im anfangsstadium. wie es dazu kommt, dass dieses krankheitsbild, so wie es ist, sich erst jetzt im alter von zwei jahren zeigt, wusste der arzt auch nicht... ist ja eigentlich auch wurscht, denn es ist eben jetzt wie es ist. schade nur deswegen, weil eben der zug für "heilende" maßnahmen abgefahren ist. lottas wachstum ist abgeschlossen, da bildet sich kein knorpel mehr neu, und es wird auch keine knorpelmasse mehr ossifiziert.

    björn, ja... das ist der andere, auch nicht "nebensächliche" (denn das wäre gelogen..) sch***-effekt. 700 tacken nur für die untersuchung........ und es ist nicht ausgeschlossen, dass lotta in vier wochen doch noch unters messer muss :|
    und so wird es weiter gehen, das ganze hundeleben lang. ein wahrer goldesel für die TÄ, die lotta im laufe der nächsten jahre noch behandeln werden^^...

    wer kennt nen single-millionär? :hilfe:
    ^^

    lotta geht es ürbigens mit dem metacam schon wieder zu gut. sie belastet das bein schon wieder VOLL :datz:
    ich lasse mal noch ein paar tage verstreichen, damit die entzündung aus dem gelenk verschwinden kann. aber dann werd ich die klinik nochmal kontaktieren und absprechen, ob es nicht sinnvoller ist, das medikament abzusetzen oder evtl. auf einen reinen entzündungshemmer umzusteigen...

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