Nach dem Hundespaziergang BURNHARD GRILL an und den Feierabend genießen🔥*
Aggression - Angst, es nicht zu schaffen - Hundetrainer
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Hallo,
ja ja, die viel besagten ach so sozialverträglichen Straßenhunde...
Habe mir nun aus Zeitmangel nicht alle Antworten durchgelesen....ich hoffe, ich wiederhole hier nichts.
Also, wenn die bisherige Familie schon 2 Jahre mit ihr gearbeitet hat und die Aggression gegenüber anderen Hunden sich nicht gelegt hat, muss das ja nicht nur an dem Hund liegen. Wichtig ist in einer solchen Situation Dein Timing. Heißt, schon bevor Edda ihre Körperhaltung verändert, mußt Du eingreifen. Dazu mußt Du den Hund aber erstmal richtig lesen können. Das kommt mit der Zeit. Sie ist ja erst kurz bei Euch.
Unsere Hündin aus Portugal ist leider auch solche Kandidatin. Ich habe Einzeltraining gemacht und das hat mir richtig geholfen. Ich habe gelernt Inuschka besser einzuschätzen und vorallem, habe ich ein besseres Timing drauf. Wenn uns ein anderer Hund begegnet und Inu macht Anzeichen zu fixieren etc., dann drehe ich mich wortlos um. Inuschka muss folgen, ob sie will oder nicht, sie geht ja an der Leine. Beruhigt sie sich, drehe ich wieder um und gehe in die ursprüngliche Richtung. Fängt sie wieder an, umdrehen usw usw. Das hat zumindest schon mal dazu geführt, dass ich an ruhigen Hunden relativ gut dran vorbeikomme, ohne das sie Theater veranstaltet. Ich habe das im Einzeltraining immer und immer wieder geübt...man, und ich habe dabei echt gekämpft, aber es hat sich ausgezahlt.
Bei anderen Leinenpöplern sind wir leider nicht noch nicht soweit. Aber das wird mit den gleichen Übungen schon irgendwann klappen. Immerhin regt sich Inu dabei nicht mehr stundenlang auf, sondern kommt relativ schnell wieder runter und beruhigt sich. Das ist schon ein Fortschritt.Mit Rückschlägen muss man leider leben. Wir waren mit Inu auch schon recht weit und dann wurde sie von einem anderen unangeleinten Hund gebissen. Inu hat nicht mal was gemacht, hat den anderen Hund gar nicht gesehen, weil er um die Ecke geschossen kam....danach war unser Training von gut 6 Wochen für die Katz und wir haben von vorne begonnen.
Dein mulmiges Buachgefühl kenne ich auch. Begegne ich anderen Hunden, dann amte ich einmal tief durch und lächle, weil ich ja inzwischen weiß, wie ich Inu zu händeln habe. Das hilft auch umgemein. Und ich achte darauf, dass wir einen guten Abstand zum anderen Hund haben. Das gelingt natürlich nicht immer und es gibt Tage, da stimmt mein Timing gar nicht. Dann heißt´s Augen zu und durch.
Mit dem Kommando "guck" habe ich auch gute Erfahrungen gemacht. Ich lasse Inu absitzen und zeige ihr das Leckerchen, welches ich von ihr bis zu meiner Stirn führe. Inu verfolgt das Leckerchen und bekommt es im besten Falle gar nicht mit, dass ein anderer Hund an ihr vorbeigeht.Alles reine Übungssache. Einzeltraining kann ich nur empfehlen. Da braucht´s vielleicht auch gar nicht mal soviele Stunden, wenn Du und der Trainer gut miteinander auskommt. Das ist aus meiner Sicht auch echt wichtig.
Viele Grüße aus HH
Silke -
2. Juni 2009 um 16:30
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Hallo ihr Lieben und vielen Dank für alle die freundlichen Worte - das ist grade wirklich Balsam
Zitatdie ersten wochen ist man selber fertig, wenn man so einen hund bekommt. vor allem solltest du das ganze gelassener sehen und auch angehen.
Ja, ich denke auch, dass ich mir dringend ein dickeres Fell zulegen muss. Morgens und spät abends macht die Gassirunde total viel Spaß und wir sind schon ein richtig gutes, entspanntes Team - aber tagsüber ist das total der Spießrutenlauf, bei dem ich mir teilweise wie ein absoluter Obertrottel vorkomme und dafür auch noch Kopfschütteln, hochgezogene Augenbrauen und verzogene Mundwinkel ernte. Auch wenn mich das Getobe selbst gar nicht soooo fertig macht, aber mit den Reaktionen des Umfelds kann ich (noch) gar nicht gut umgehen

Der Link zur Körpersprache ist echt klasse, danke!
Das abgebildete Bild beim Streß-Hund kommt tatsächlich sehr gut hin, abgesehen von der eingeklemmten Rute und den stark angelegten Ohren. Das ist bei ihr nicht so ausgeprägt, aber somit ist dies eventuell nur der Hinweis für eine etwas geringere Dosis Streß.
Ich werde mich dahingehend mal schlau machen - es ist ja schon mal sehr gut zu wissen, was sie in den Momenten empfindet und verschafft einem mehr Verständnis.Mir ist heute noch etwas sehr interessantes aufgefallen - ich glaube, sie reagiert vor allem bei hellen Hunden so extrem. Alles dunkle ab mittelbraun ist bis auf eine gewisse Entfernung ok.
Vorhin kam uns eine Mega-Ausgabe eines Border Collies (?) unangeleint entgegen. Ich ruf rüber, die sollen ihren Hund mal abrufen, Hund hört aber leider nicht (argh!) und rennt freudig auf Edda zu. Ich sehe schon schlimme Bisse und fliegende Haare, aber nix! Sie hat sich devot von ihm abschnuppern lassen, sich total gefreut und ließ ihn auch ohne Gebell wieder abziehen. Das war echt ein klasse Erlebnis!
Also bin ich mal alle unsere Begegnungen durchgegangen, um ein Muster zu finden und mir ist aufgefallen, dass die "Theaterhunde" bisher alle in der Grundfarbe weiß oder blond waren - also vor allem Jack Russel, Labrador und Golden Retriever. Bei den dunklen waren´s unsere bisher erwähnten Erfolgserlebnisse, die auch ohne Murks auf vier, fünf Meter vorbeidurften.
Vielleicht war´s Zufall (mein Mann meint, ich bilde mir das ein..), aber es könnte doch stimmen..
ZitatWäre schön, wenn wir uns weiterhin auf dem Laufenden darüber halten, wie unsere Mädels sich entwickeln!
Sehr gerne! Ich merke, dass mir der Austausch hier im Forum sehr gut tut und das können wir wirklich gerne weiterpflegen.Bezüglich des Einzeltrainings, also lieber den mobilen Hundetrainer? Darf ich fragen, was Du für eine Stunde bezahlst? In dem einen Link ist der Preis von 50,- Euro die Stunde angeben. Puh.. das ist schon viel, wenn man dann, keine Ahnung, 10-20 Stunden oder so braucht :/
Andererseits, wenn es wirklich hilft, bin ich auch bereit, soviel zu investieren. Immerhin will ich es wirklich gemeinsam mit ihr schaffen und sie nicht, wie die andere Familie, auch wieder zurückgeben müssen.
Das fänd ich echt schrecklich.Viele Grüße,
Janine -
Ach, wie ich mit dir fühle... die erste Zeit ist immer komplett furchtbar, später gehen einem die Leute sonstwo vorbei, aber manchmal kriegst dich echt nicht mehr ein... unfassbar...
Ich hab hier was für dich (wenn du mal ein bisschen Zeit hast): https://www.dogforum.de/ftopic81598.html ... ich könnt jetzt hier 5 Sachen aufschreiben, die unser Jack damals gemacht hat und versuchen das zu erklären, aber die Gesamtstory ist wichtiger. Vielleicht kann sie dich aufbauen.
Jack war deinem Hund vom Verhalten her sehr ähnlich...
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Hallo Janine,
ich habe für die erste Trainerstunde gestern 25 Euro bezahlt und fand das echt günstig. Andere fangen bei 35 Euro an, gehen hoch bis 50 Euro und nehmen dazu noch Kilometergeld. Ich hatte Glück, dass die Trainerin im Nachbarort meiner Eltern wohnt, und so fuhr ich ihr das größte Stück entgegen.
Da du im Gegensatz zu mir in einer Großstadt-Gegend wohnst (komme aus dem kleinen, feinen Saarland), würde ich an deiner Stelle eher 35 Euro einkalkulieren...
Was ich vergessen habe: ich habe auf Anraten der Trainierin ein K9 Geschirr gekauft, das ja bekanntlich einen Griff auf dem Rücken hat, an dem man den Hund gut halten kann, sollte es zur Konfrontation kommen (musste es eben auch schon ausprobieren, als ich um die Ecke kam und ein Mann mit Hund vor mir stand. Da war nix weiter zu machen, als sie einfach festzuhalten, als sie losschießen wollte, immer wieder NEIN zu sagen und sie dann in die andere Richtung zu zerren grrrrr!! :zensur: . Sollte Edda auch schwer zu bändigen sein (weiß ja nicht wie groß und schwer sie ist), dann versuch's auch mal damit! Besser, als den Hund zu würgen, ist es allemal!
Und ja! so ein Erfolgserlebnis lässt einen auf Wolke 7 schweben! Ich hatte sowas auch ein einziges Mal: mit einem Jack Russell, der nicht angeleint war und sich auch partout nicht wegschicken ließ! Der kleine freche Paul hat Cora total verblüfft! Und was geschah? Cora ließ ihn sogar an ihrer Rückseite schnuffeln! Ich war wie vor den Kopf geschlagen...danach kam das Herrchen und bot sich an, mit mir ein Stück Gassi zu gehen. Was soll ich sagen? Cora würdigte Paul keines Blickes, er war ihr total egal...es lief recht gut, bis auf einmal Zwicken, als der kleine etwas aufdringlich wurde...als uns ein weiterer Hund entgegenkam, hat Cora allerdings trotz Paul bei dem fremden Hund das gleiche Theater wie immer veranstaltet...trotzdem: ich bin regelrecht nach Hause geschwebt! Die Freude hielt aber nicht lange an: am nächsten Tag meinte ein Opi, seinen Westie nicht anleinen zu müssen obwohl ich ihn darum bat. Der Kleine lief total happy auf Cora zu und hat gleich einen doppelten Salto mit lautem Gepiepe gemacht...und der Opi meinte, für meinen Hund bräuchte ich einen Waffenschein! DANKE!
Weißt du, manchmal habe ich schon Angst, dass die Fernhalterei, die Wegzieherei und das dauernde Geknurre und Gekeife mit anderen Hunden die Sozialisierung mehr und mehr unmöglich machen. Sie muss doch mit jeder Begegnung, die so verläuft, mehr den Hass auf andere Hunde bekommen??!! Wie siehst du das?
Aber ich glaube, erst muss der Hund den Draht zu DIR haben, dir blind vertrauen UND gehorchen. Dann kann man sicher auch irgendwann mal den Kontakt zu anderen Hunden suchen, denn man weiß, dass der eigene Hund im Ernstfall abrufbar ist und man geht mit einem weniger mulmigen Gefühl an die Sache...
so jedenfalls red ich mir das alles immer schön
. Und bitte denk "nur" wegen dieser Sache nicht drüber nach, sie wegzugeben! Alles Weitere ist doch super, oder?? Meine Cora hat mit keinem Menschen, keinen Kindern oder irgendwelchen Familienmitgliedern Probleme und ist unglaublich brav, das macht sehr viel wett! Hilf Edda einfach, ihr Trauma oder was auch immer es ist, zu bewältigen, dann wirst du eine Freundin fürs Leben haben! Sie wird es dir immer danken!Ich wünsch dir viel Kraft!
Nicole -
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na, das hört sich ja gar nicht so schlimm an. davon, dass ein hund meinen beschnüffeln kann, sind wir meilenweit entfernt.
wir hatten heute mal wieder einen rückfall.
ein retriever mußte die böschung hochgerannt kommen und stand plötzlich vor uns. abdrehen war nicht. aber heute abend hat er ganz locker einem anderen hund aus sicherer entfernung angeschaut.wenn du es schaffst, dass dir dein hund nicht peinlich ist, wird es wirklich besser. ich glaube, der hund spürt das.
laß die leute, die die augenbrauen hochziehen und grinsen. denke dir einfach, dass du deinen hund nicht so gemacht hast, du badest nur das unvermögen eines anderen halters aus und das dauert eben. vielleicht hilft es dir.am anfang hat sich hier auch jemand hinter meinem rücken aufgeregt, weil ich meinen kleinen aus dem tierheim geholt habe. unter dem motto: wie kann man nur, solche hunde sollten gar nicht vermittelt werden und noch ein paar heftige nettigkeiten. als es mir zugetragen wurde, habe ich mir diese nette frau gleich zur brust genommen. sie konnte nur noch nach luft schnappen, aber ruhe war danach.
ihre ausrede war, dass es sie nerven würde, wenn sie mich immer mit meinem hund üben sieht. (sie hat übrigens eine total unerzogene, kläffende fußhupe) ich hab ihr gesagt, dass sie vielleicht mal vor ihrer tür kehren sollte, denn da liegt genug mist, dann hätte sie auch nicht so viel zeit, andere leute zu beobachten und über sie herzuziehen.jetzt werde ich oft angesprochen und die leute loben uns, weil sie sehen, wie viel wir schon erreicht haben.
laß dir nichts gefallen und zieh dein ding durch.

übrigens kann es schon sein, dass dein hund schlechte erfahrungen mit einem hellen hund gemacht hat und erst mal nach vorn geht aus angst.
gruß marion
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Hallo, kenne dein Problem zur Genüge: mein Geheimtipp: Cocktailwürstchen (klein geschnittene Wiener tun es auch). Nun habe ich meinen Hund auch auf das "Schau" trainiert: Sobald ein Hund auftaucht, und wir sehen, der kommt in unsere Richtung, sage ich ihr "schau" solange bis sie schaut, da kommt schon das erste Würstchen und von da an ist der Hund egal (es könnten ja noch mehr Würstchen kommen). Einziges Problem: Der entgegenkommende ist auch unverträglich (fixiert, hängt in der Leine, bellt), da muss ich sie dann noch zusätzlich im Geschirr packen und "abfüttern". Aber es wird immer besser. Mittlerweile sichten wir Hunde in weiter Entfernung (früher hing sie da schon in der Leine) und wenn ich sehe, dass die in eine andere Richtun gehen muss ich noch nicht mal mehr anleinen. Aber so Idioten wie du beschrieben hast treffen wir auch: wenn das Größenverhältnis passt lasse ich die Leine los, ausser Geproll passiert da nichts. Also nicht den Mut verlieren, ich arbeite an diesem Problem seit mittlerweile 2 Jahren und täglich sind Minischritte Besserung zu verzeichen.
LG Marion mit Chaos Lola
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Ja, so ähnlich hab ich auch mit Snoop gearbeitet. Allerdings hab ich ihn am Anfang in einem riesen Abstand zum fremden Hund abgelegt und dann immer was Leckeres gegeben, wenn er die Aufmerksamkeit von selbst vom anderen Hund weg auf mich gerichtet hat. Timing ist wichtig, man muss auch die Andeutung von einem Blinzeln in die eigene Richtung möglichst noch in der Sekunde belohnen. Das klappt natürlich nur, wenn der Abstand so groß ist, dass er überhaupt in der Lage ist, noch nach seinem Menschen zu schauen.
War das nicht der Fall, musste ich halt, so schnell und emotionslos wie möglich, mit ihm das Weite suchen...
Das ging immer besser, irgendwann hat er sogar auf mich geschaut, wenn wir nah an einem anderen Hund vorbei gelaufen sind, weil er wusste, das lohnt sich.
Das hat aber natürlich Monate gedauert.
Und noch heute kommt er oft, um sich sein Leckerchen zu holen, wenn wir an einem Hund vorbei gegangen sind.Zu der Hundeschulfrage:
Ich war mit Snoop in einer ganz normalen Hundeschule in der Basisgruppe. Die Schule ist im BHV, arbeitet nur mit sanften Methoden, und die Gruppen sind klein.
In den 8 Stunden, die der Basiskurs dauerte, habe ich soviel gelernt, dass ich das Problem dann auch alleine gut angehen konnte.
Einzelstunden waren gar nicht mehr nötig. Und das, obwohl es in dem Kurs gar nicht um Probleme ging, sondern nur um den normalen Umgang mit Hunden.
(Allerdings hab ich nach den 8 Stunden nicht aufgehört. Nur der Basiskurs war halt rum. Wir haben dann den HundeführerscheinKurs gemacht.)Schau dir einfach mal alles an, was in Frage kommt und etntscheide dann. Meiner Erfahrung nach sind Einzelstunden nicht zwingend nötig.
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Halli hallo,
nachdem ich mich gestern mal so richtig ausquaken und eine Nacht drüber schlafen konnte, erscheint mir heute vieles in einem anderen Licht und deutlich entspannter.
Toi toi toi, es wird schon werden! Die Angst, dass ich es nicht schaffe und in zwei Jahren in der gleichen Situation stecke wie die Vorbesitzer, ist jedenfalls (vorerst) verschwunden
Wißt ihr eigentlich, warum eure Hunde so reagieren? Bei Edda bin ich mir immernoch unsicher, ob es nicht vielleicht doch Freude, gepaart mit Frust ist, weil sie unbedingt da hin will - andererseits, wenn sie dann da ist, fängt sie doch meist an zu warnen und schnappen.. also Aggressionspotenzial ist auf jeden Fall zusätzlich vorhanden.
Aber gestern zum Beispiel bei Nachbar´s Judie, mit der sie sich schon mal in der Wolle hatte, hat sie ein totales Theater gemacht..
Da ich wegen meiner Tochter nicht so schnell aus dem Innenhof flüchten konnte, hab ich sie etwa 10 Meter entfernt, platz machen lassen und sie fing an ganz hoch zu Bellen, mit Gewinsel, Gefiepe und Gejaule - ich bin extra ein Stück zur Seite gerückt, damit niemand umstehendes denkt, ich tu ihr grad weh...
Das hat sie heute morgen bei einem anderen Hund schon wieder gemacht - vorher war´s ein ganz normales, tiefes Bellen, jetzt wird das nach einigen normalen Bellern so ein ganz hohes, freudiges (?). Sehr komisch - oder auch nur ein Anzeichen für besagten Streß? Ist Streß eigentlich immer nur ein Symptom oder kann auch als Ursache selbst gelten, weil der Hund generell sehr streßempfänglich ist?Marion P.
Derzeit hatten wir immer Fleischwurst - und das "schau" üben wir auch immer fleißig. Es klappt zwar noch nicht bei starker Ablenkung (Kaninchen oder Hund), aber bei Pferden, Inliner und Joggern zum Beispiel schon super.
Da ich den Eindruck habe, dass die Fleischwurst sich langsam abnutzt (zu Beginn hing sie mir nur am Beutel, mittlerweile ist sie nicht mehr sooo interessant) werde ich dann wohl mal auf Würstchen umschwenken
Zum Thema Hundetrainer, ja, ich hatte den Link gesehen, dankeschön
Daher hatte ich auch die Preisangabe mit 50,- Euro die Stunde. Allerdings muss ich dazu sagen, ich wohne nicht direkt in Köln, sondern in Erftstadt, etwa 20-30km südlich. Allerdings kennt das kein Mensch, darum nahm ich einfach mal die nächstgrößere Stadt. Wenn das im Gespräch doch zu verwirrend ist, änder ich das lieber gleich mal wieder. Bei uns direkt gibt es ja auch eine Hundetrainerin, darf ich mal den Link reinsetzen und Du / ihr schaut euch die Seite an und guckt, ob das so in Ordnung klingt? Ich wüsste nicht unbedingt, worauf ich neben Sympathie achten müsste.
Ansonsten haben wir auch noch besagte Hundeschule, mit der gemischten Gruppe. In der Beschreibung dazu steht das hier:ZitatViele Hundehalter haben durch die "Macken" ihres Hundes begonnen ihr eigenes Leben einzuschränken und wissen nicht, wie Sie aus der scheinbar verfahrenen Situation wieder herauskommen sollen.
Wir möchten Ihnen Mut machen den ersten Schritt zu tun und die Einschränkungen durch Ihren Begleiter Hund nicht als gegeben hinzunehmen. Wenn Sie sich in der jetztigen Situation nicht zufrieden fühlen, können Sie die Situation verändern. Wir begleiten Sie gerne dabei.
Trainingseinheiten mit dem Schwerpunkt Gehorsamkeitstraining führen den Hundehalter zu dem Ziel, den erwachsenen Hund in Alltagssituationen souverän kontrolliert führen zu können. Unter der Berücksichtigung hundlichen Denkens lernen Sie die Signale Ihres Hundes zu lesen und dabei adäquat zu agieren - als Herr der Situation!
Allerdings find ich den Internetauftritt irgendwie unschön.. Manchmal findet man Seiten einfach auf Anhieb nicht ansprechend und die gehört dazu, - auch wenn das natürlich nicht unbedingt etwas über die Qualität aussagen muss..
Bunnybear
Auch wenn Edda grad mal kniehoch und ein Leichtgewicht ist, haben wir auch ein Geschirr, weil sie so extrem heftig gezogen hat und mir mit dem Gekrächze so leid tat. Es ist allerdings nicht von K9. Keine Ahnung, welche Marke das ist. Da ich mir unsicher mit der Größe war, wollte ich es nicht online bestellen und hab´s beim Freßnapf mit Anprobe gekauft. Ist beim K9 noch ein richtiger Haltegriff zusätzlich dran oder meinst Du den Rückensteg?
Und was Du schriebst, zu dem Problem verschlimmern - ja, da mache ich mir auch Gedanken drüber. Vor allem wie ich oben schon schrieb, da ich grade den Eindruck habe, dass sie wirklich nach Hundekontakt lechzt. Andererseits kann man den ja auch mit positivem Kontakt durch die Hundeschule ersetzen. Machst Du momentan mit der Trainerin Einzeltraining und wenn Du magst, erzähl doch mal - wie läuft das ab?Zitat
ihre ausrede war, dass es sie nerven würde, wenn sie mich immer mit meinem hund üben sieht.
Oh weia - wie kann einen denn SOWAS nerven? Echt, Leute gibts.. Aber dass Du mittlerweile angesprochen wirst und positives Feedback erhältst, lässt mich hoffen. Aufgrund Deines Namens gehe ich davon aus, dass Du mindestens einen Rottweiler hast - ist dieser denn auch das Sorgenkind? Ich glaube, mit einem solchen hat man es sicher grade bei Aggressionsprobleme noch mal eine ganze Ecke schwieriger, oder?Mal eine ganz andere Frage - die einzige HH in meiner Nähe, die Verständnis aufbringen kann, hat auch einen ganz garstigen Giftzwerg an der Leine. Als wir uns gegenseitig unser Leid klagten, hat sie mir Bachblüten Nr. 3 empfohlen, welche angeblich "total toll" helfen sollen. Ich find solche Sachen ja immer ganz prima und nehm meine Schüßlersalz-Apotheke auch überall mit hin - aber bei Hunden mit solcher Problematik...? helfen die Globuli im Wasser wirklich "total toll"? Klar, das Problem oder die Ursache ist damit noch lange nicht behoben, aber die Symptomatik erst mal gebessert? So ganz überzeugt davon bin ich ja nicht... Habt ihr damit schon mal Erfahrungen gemacht?
Sooo lang geworden
Ganz viele liebe Grüße,
Janine -
Hat nicht sogar Martin Rütter sein Zentrum in Erftstadt? `Ne Bekannte von mir war bei ´ner Hundetrainerin, die bei ihm ausgebildet worden und auf mehreren seiner Vorträge und Seminare und ist von ihm total begeistert.
Ansonsten kann ich sagen: So ´ne Leinenpöblerin habe ich auch. Sie ist keine Griechin, sondern Spanierin. Bei ihr war´s anfangs so, dass sie einfach zu jedem Hund hin wollte und als das nicht ging, hat sie das Bellen, Fiepen und Knurren angefangen. Daraus entwickelte sich mit Hilfe von Herrchen und Frauchen, die bei jeder Leinenbegegnung wunderschön die Leine gestrafft haben, die tollste Leinenaggression

Kommt Meggie ein freilaufender Hund entgegen und ist schon von weitem freundlich, gibt´s übrigens bei uns auch kein Gemecker, dann freut sie sich. Ebenso bei Hunden, die sie kennt. Naja, auch wir arbeiten dran - ich würde die gleichen Tipps geben wie meine Vorredner.
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