• Hey,
    ein Hund auf einer Pflegestelle unseres Vereins litt auch unter einer immer wieder autretenden Ohrenentzündung.
    In der Tierklinik stellt sich dann raus das der Gehörgang zu eng war und darurch das Ohr nicht ausreichend belüftet werden konnte und auch Sekrete schlecht abflossen. Dem Hund konnte mit einer OP geholfen werden.
    Weiß nicht ob das auf Deine Hündin zu trifft, aber mußte sofort daran denken.

  • Zitat

    Hmmm... möglicherweise ist also die Reinigung nicht ausreichend gewesen und/oder tiefsitzender Schmodder nicht richtig entfernt worden, sodass sich das immer wieder entzündet oder erst gar nicht richtig abheilt?


    Das hätte der TA bei der Schlussuntersuchung sehen müssen - da sollte er bis aufs Trommelfell sehen und da sollte nix mehr entzündet sein.

  • Amon hatte auch schon dreimal ne Ohrenentzuendung. Es wurde jedesmal ein Abstrich gemacht und geguckt welche Keime verantwortlich sind. Entsprechende Medikation wurde dann eingeleitet. Als Ohrreiniger haben wir den Ohrreiniger von Surolan. Es waren stets andere erreger, also kein rezidiv. ich wuerde unbedingt vor Einleitung einer Behandlung einen Abstrich machen lassen. Nur so kann man sehen wie die Behandlung erfolgreich ist. Die Behandlung sollte dann konsequent ausreichend lange durchgefuehrt werden und eine Nachkontrolle nach 14 tagen nach absetzen erfolgen.

    LG Ines und Amon

  • Zitat

    Hefepilze haben die Hunde ja immer im Ohr, also selbst bei einem Abstrich ist es schwerfestzustellen, welche Anzahl bei diesem Hund individuell normal ist oder eben ein Befall.
    Hefepilze im Ohr müssen deutlich länger als nur einige Tage behandelt werden, 4 Wochen sind so das Mindeste.

    Ok. Dann mache ich jetzt mal weiter und zwar mindestens noch drei Wochen.

    Zitat


    Dazu sollten die Ohren möglichst trocken gehalten werden, es hilft sehr gut, wenn Hundi sich die Ohren z.B. lauwarm ausföhnen lässt.

    Das ist leider unmöglich. Da müsste ich ihr mit dem Fön im Bad nachrennen, die flüchtet bestimmt sofort beim Anblick des Föns.
    Aber naja, versuchen kann ich es ja mal...
    Aber ich trockne die Ohren auf jeden Fall zukünftig nach dem applizieren des Reinigers, bzw. Surolans sorgfältiger mit einem Tuch ab.

    Zitat


    Epi-Otic ist als Reiniger für solche Hunde sehr gut geeignet, da er ein leicht saures Milieu schafft, das Pilze weniger mögen.

    Ok. Dann geht's heute damit los, gestern nachmittag ist das Epi-Otic gekommen. Damit reinige ich die Ohren vor und appliziere eine halbe Stunde später das Surolan. Ist das so ok?

    Zitat

    Wenn ein Hund wiederkehrend Probleme mit den Ohren hat, dann lohnt sich ein genauerer Blick.

    Das dachte ich mir. Das muss ja eine Ursache haben, die man herausfinden muss, von nix kommt nix.

    Zitat


    Sind die Ohren voller Haare, dann sollte man regelmäßig zupfen, nicht zuviel, das reizt das Ohr , nicht zu wenig, das gibt wieder Nährboden.

    Nein, Haare hat Frau Schmitt nur wenig. Ein Zwergpinscher-Mix, ganz kurze Haare, nicht mal Unterwolle. Auch die Ohren sind außen und innen nicht besonders behaart

    Zitat


    Hat der Hund Probleme mit Gtreide im Futter? Dann kann man mit Fleisch oder hochwertigen Dosen kohlenhydratarm füttern, hier hat man aber oft eine Erstverschlimmerung.

    Da ich barfe, kann ich sagen, dass ich nur sehr selten Getreide füttere. Hauptsächlich in Form von übrig gebliebenen Nudeln (ab sofort gestrichen).
    In meinem selbstgemachten Hunde-Müsli sind etwa 1/4 Haferflocken, das füttere ich aber auch nur selten und unregelmäßig. Das schmeiß ich jetzt weg.
    Ab sofort gibt's das Müsli nur noch mit Quinoa, Hirse, Leinsamen, Sonnenblumenkernen, Kürbiskernen und Pinienkernen (alles grob geschrotet).
    Ansonsten experimentiere ich gerade mit Leckerlies, damit ich auch da nicht mehr auf industriell gefertigte zurückgreifen muss.

    Zitat

    .
    Ist es eine Hündin? Hängen die Ohrprobleme mit dem Zyklus zusammen? Dann ist man wenigstens vorbereitet.

    Es ist eine Hündin, seit ich sie habe, war sie zweimal läufig, aber einen direkten ZUsammenhang kann ich nicht erkennen.

    Zitat

    Hey,
    ein Hund auf einer Pflegestelle unseres Vereins litt auch unter einer immer wieder autretenden Ohrenentzündung.
    In der Tierklinik stellt sich dann raus das der Gehörgang zu eng war und darurch das Ohr nicht ausreichend belüftet werden konnte und auch Sekrete schlecht abflossen. Dem Hund konnte mit einer OP geholfen werden.
    Weiß nicht ob das auf Deine Hündin zu trifft, aber mußte sofort daran denken.

    Ja, darauf habe ich die TA schon beim erstenmal angesprochen. Da hat sie verneint, alles normal. Und da Frau Schmitt riesige, fledermausartige Steh-Ohren hat, sind die Ohren auch gut belüftet.

    Zitat


    Das hätte der TA bei der Schlussuntersuchung sehen müssen - da sollte er bis aufs Trommelfell sehen und da sollte nix mehr entzündet sein.

    Ja, da wäre laut TA alles wieder ok gewesen.
    Könnte sich da nicht aber doch was in einer Falte oder so verborgen haben?

    Zitat

    ... ich wuerde unbedingt vor Einleitung einer Behandlung einen Abstrich machen lassen. Nur so kann man sehen wie die Behandlung erfolgreich ist. Die Behandlung sollte dann konsequent ausreichend lange durchgefuehrt werden und eine Nachkontrolle nach 14 tagen nach absetzen erfolgen.

    Hm. Da ich jetzt aber schon wieder seit einigen Tagen behandle dürfte es da doch schon zu spät sein, oder?
    Ich bleib jetzt einfach mal dran, lass abschließend nachgucken und beim nächstenmal (wobei ich doch stark hoffe, dass es kein nächstesmal gibt!) warte ich mit der Behandlung auf jeden Fall bis ich bei der TA war und ein Abstrich gemacht wurde.
    Wie lange dauert es denn, bis da ein Ergebnis des Abstrichs vorliegt? Ich möchte ja vermeiden, dass Frau Schmitt Schmerzen hat, geht das denn schnell?

  • mein labrador hat das regelmässig , keine allergie oder sowas bei ihm sind das die haare und bei ihm mekrt man das oft spät weil es auf dem trommelfell sitzt . mir fällt es nur immer auf wenn der kopf links oder rechtslastig ist, ich mache sie auch regelmässig mit dem opti sauber.
    aber er hat es leider regelmässig und dann muss ich zum doc und es ist immer nur ein haar oder etwas dreck ganz hinten am trommelfell.

  • also meime vorherige hündin hatte chronisch entzündungen immer wieder.

    die jetzige hatte auch hefepilze- die alle paar monate wiederkamen- otomax und surolan + reiniger wurden verabreicht. halfen auch. nur kam eben nach viell. drei -6 monaten die ganze schose wieder trotzregelmässiger ohrreinigung.

    dann wurde mir von der ta ein etwas aversiveres mittel "trautweinlösung" zusammengemischt, mit dem kommentar sie hätte wohl eine veranlagung für ohrenprobleme- es sei chronisch ich müsst ihr die lösung profilaktisch immer geben.

    1. seit einem jahr hat sie nix mehr an den ohren- sie sind sauber trocken- riechen nicht.
    2. ich habe das mittel nur vor einem jahr akut benutzt nix mit profilaktisch, da ich sie nicht unnötig volldröhnen will.
    3. frage: falls ohren gesund sind- ohne das braune zeugs, was soll man da eigentlich reinigen? ich mache seit einem jahr nichts ausser regelmässigem kontrollieren.
    bringt die feuchtigkeit der reiniger nicht vielleicht auch nachteile für das ohrklima?


    annia

  • Jap bei meiner Hündin mach ich auch nichts sauber! Bin ich ehrlich gesagt noch gar nie auf die Idee gekommen. Ihre Ohren riechen halt nach Ohr, aber sie hatte noch nie Probleme. Im August gibts bei uns nen Zwergpudel, da werd ich das Thema dann wohl angehen müssen....

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