tolles Erlebnes eben :-(

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  • Hallo liebe Foris,

    also jetzt muss ich euch doch mal erzählen was eben passiert ist.

    Also wir waren oben im Wald spazieren, alles super.
    Auf dem Rückweg mussten wir an einem Zaun vorbei, wo hinter noch einem Zaun so ein kleiner Kläffer auf einmal den totalen Anfall bekommen hat und meinen Sam "provoziert" hat.
    Normalerweise geh ich dann einfach ruhig weiter und dann ist gut.Sam reagiert eigentlich nie wirklich.
    DOch eben rast er auf einmal auf den Zaun zu und hat sich aufgebaut.
    Da hab ich gedacht gut er verteidigt sich ja nur und wollte eben weitergehn.
    Doch da hab ich die Rechnung ohne mein Hundi gemacht, der hat sich nämlich total reingesteigert und wollte auf keinen Fall weiter.
    Da das ja nicht sein kann, habe ich mit ihm geschimpft, dann wurde es noch schlimmer und er hat gegrummelt und gemacht.Gut ich denke , dass er dachte, dadurch, dass ich etwas lauter geworden bin, dass ich hinter ihm stehe.Toll auch wieder falsch gemacht.
    Aber was hätt ich denn sollen machen?
    Er ist einfach immer wieder dort hin gestürmt.

    Was kann ich denn machen?
    Wäre echt wichtig das anzugehen, da ich so gut wie jeden Tag dort vorbei muss.

    Mmmh...die Folgen von dem "Ausraster" haben wir jetzt.
    Er hat mir bei dem durcheinander den Fingernagel abgerissen, der jetzt blutet und höllisch wehtut. Und Sam selbst ist total durch den Wind und wie wild am hecheln.

    Oh ist ziemlich lang geworden, doch ich hoffe mir kann jemand helfen.
    Sorry für die Rechtschreibung, bin nur noch etwas aufgewühlt.

  • du hast schon erkannt, dass dein Schimpfen ein "ich steh hinter dir und mache auch Radau" war :gut:

    Nicht schimpfen, einfach Komentarlos weitergehen, und das wichtigste und schwerste: nicht aufregen.

    Was mir in solchen Situation hilf: Gähnen :D

  • Wenn dein Hund bereits am Zaun verbal zurück "tötet", dann hiflt kein Schreien, kein "Aus", Pfui oder Nein-Gezeter.
    Du gehst völlig ruhig dahin, nimmst ihn ( egal WIE er ausrastet ) gaaaanz ruhig am Geschirr oder Halsband bzw . nimmst die Leine.

    Dann bringst du dich zwischen Zaun / Feind und deinen Hund und führst in weg.

  • Mein Lieblingstrainer sagt: wer sich in einer Situation aufregt, sollte sich in der Situation auch wieder entspannen dürfen.
    Wenn wir von hinter dem Zaun angepöbelt werden, achte ich darauf, ob das meinen Hund aufregt. Falls nicht, clickere ich "ruhig weitergehen" und mache eben das. Regt mein Tierchen sich auf, versuche ich, etwas mehr Distanz zu bekommen (z.B. auf die andere Straßenseite gehen) und bleibe dann solange da, bis sich mein Tierchen wieder abregt. Dabei helfe ich durch mein konditioniertes Entspannungssignal und Geschirrgriff, durch Übungen wie Touch und Sitz.
    Ob der andere Hund hinter dem Zaun in der Zwischenzeit einen Herzkasper bekommt ist mir dabei schnurzegal.

    Netterweise habe ich mehrere solcher "Hinterdem Zaun Keifer" als direkten Nachbarn, und zwei weitere ein paar Häuser weiter unten, ich kann das also quasi täglich mehrfach üben - was großartig ist, denn so hat mein Hund (und bisher jeder Gasthund, ratzfatz generalisiert, dass "angetöst-werden nix aufregendes ist, sondern etwas, wobei nur gute Sachen für Herr oder Frau Hund bei rausspringen.

  • Also ignorieren wenn ein Hund pöbelt ist ja wohl das dümmste was ich je gehöhrt habe, SORRY :schockiert:

    Ein Hund hat nicht zu pöbeln, da würde bei mir ein "Pfui ist das" kommen wenn sie schon am pöbeln ist und ein "aber" wenn ich sehe sie schaut in die Richtung und zur Not weise ich meinen Hund zurecht, indem ich ihn am Halsband nehme und hinsetze oder mal kurz an den Ohren zubbel, damit er wieder weis wo die Kommandos herkommen.

    Manche Sachen sollte man einfach nicht ignorieren.
    Zum Glück habe ich keinen Hund der sowas macht, das durften sie nie.

  • Zitat

    Also ignorieren wenn ein Hund pöbelt ist ja wohl das dümmste was ich je gehöhrt habe, SORRY :schockiert:

    Ein Hund hat nicht zu pöbeln, da würde bei mir ein "Pfui ist das" kommen wenn sie schon am pöbeln ist und ein "aber" wenn ich sehe sie schaut in die Richtung und zur Not weise ich meinen Hund zurecht, indem ich ihn am Halsband nehme und hinsetze oder mal kurz an den Ohren zubbel, damit er wieder weis wo die Kommandos herkommen.

    Manche Sachen sollte man einfach nicht ignorieren.
    Zum Glück habe ich keinen Hund der sowas macht, das durften sie nie.

    Wenn dein Hund das nicht macht, woher weißt Du dann, dass er auf 'Gezubbel' an den Ohren oder ein Pfui reagieren würde?

  • Weil ich 3 Triebstarke Hunde habe, mit diesen an den Schafen arbeite und es da Situationen gibt, wo sie ausschalten und man sie damit wieder anknipsen kann.

    Zudem habe ich eine Hündin die Bedingt durch ihre Aufzucht bis 3 Monate (ich bekam sie mit 3 Monaten erst) sporadisch sehr aggressiv auf Männer und Menschen mit Stock oder Besen etc. reagiert und ich sie so an und ausknipsen kann.

  • Zitat

    Also ignorieren wenn ein Hund pöbelt ist ja wohl das dümmste was ich je gehöhrt habe, SORRY :schockiert:

    Ein Hund hat nicht zu pöbeln, da würde bei mir ein "Pfui ist das" kommen wenn sie schon am pöbeln ist und ein "aber" wenn ich sehe sie schaut in die Richtung und zur Not weise ich meinen Hund zurecht, indem ich ihn am Halsband nehme und hinsetze oder mal kurz an den Ohren zubbel, damit er wieder weis wo die Kommandos herkommen.

    Manche Sachen sollte man einfach nicht ignorieren.
    Zum Glück habe ich keinen Hund der sowas macht, das durften sie nie.

    Welcher Hund hat "nicht zu pöbeln"? Der hinter dem Zaun?

    Der Hund, der von dem Hund hinter dem Zaun angebellt wird?

    Wer hat was von ignorieren geschrieben?

    Wie fühlt man sich, wenn man ausser den Hund für eine völlig natürliche Reaktion zu bestrafen, zu diesem Thema nichts beizutragen hat?

    Sams Frauchen möchte gerne wissen, wie sie in Zukunft die Situation besser handhaben kann.
    Wenn Mensch nicht in das offebar genetisch vorgegebene Standard-Erziehungsprogram Tabuisierung, Korrekturen, oder wie auch immer das neumodischste beschönigende Wörtlein jetzt wieder heißt, fällt, um Verhalten zu unterdrücken, sondern darüber nachdenkt, wie man es hinbekommen kann, dass dem Hund egal ist, ob und wenn ja, wann, wo und von wem er angebellt wird, kann man auf Ohrenzuppeln und dergleichen mittelalterliches Zeug nämlich ganz verzichten.


    Was heißt in diesem Zusammenhang "triebstark"?

    Warum sollte man Hunde an und abschalten können? und was soll das überhaupt heißen.
    Warum dürfen Hunde nicht immer "an" sein? oder "ab"?

    Welcher hundeflüsterer hat den Schwachfug jetzt wieder erfunden?

  • Zitat

    du hast schon erkannt, dass dein Schimpfen ein "ich steh hinter dir und mache auch Radau" war :gut:

    Nicht schimpfen, einfach Komentarlos weitergehen, und das wichtigste und schwerste: nicht aufregen.

    Was mir in solchen Situation hilf: Gähnen :D

    Das ist wirklich oberschweeeeer Morrigan, wir haben jeden Tag so eine Situation, wo 4 bis 7 Hunde am Zaun toben und ich muß mich wirklich zusammenreißen, daß ich ruhig bleibe und nicht "mitbelle".

    Seufzende Grüße
    Angie

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