Nach dem Hundespaziergang BURNHARD GRILL an und den Feierabend genießen🔥*
Notfall, aggresiver Dobermann...
-
-
Ich bräuchte dringen ein paar Tipps für Bekannte.
Sie haben einen 3 Jährigen Dobermann, von Welpenalter an. Gegen Menschen ist er nicht Agressiv, aber gegen alle Hunde und Fahrradfahrer und so weiter. Der Besitzer ist noch bis Januar oder Juli weg, Schwester und Mutter sind verzweifelt. Sie kümmern sich momentan um ihn... Der Hund wiegt 50kg, also genauso schwer wie die Schwester und zieht sie eigentlich nur durch die Gegend. Das Problem ist als er Jung war, wurde er vom Besitzer "scharf" gemacht...
Was können wir tuen... Maulkorb hab ich als erstes gesagt, haben sie auch einen, der wird jetzt immer getragen, so spielt er ja auch mit Hunden wenn er frei ist, nur an der Leine geht er total Agressiv ab. Nur die Frauen können ihn grade mal zu zweit halten...
Jetzt dachte ich an ein Halti, hat jmd dafür ein paar Tipps???
Ich lass Sky, so heißt er, jetzt immer mim Spike spielen, aber nur mit Maulkorb und wenn kein anderer Hund da ist... Spike ist größer und kräftiger, den kann er nicht so leicht umwerfen... Das klappt soweit ganz gut... Wir wollen jetzt ihn auch mit anderen spielen lassen, doch keiner traut seinen Hund mit ihm spilen zu lassen... Nur so können wir evtl erstmal diese Agressivität mindern...
Hmm weiß net was ich noch sagen soll, ich brauche dringend tipps, geld für eine Hundetrainerin ist leider nicht da und ich kann das net mitanschauen was der Hund macht.... Wenn ihr noch fragen habt und so weiter, dann bitte frtagt, ich beantworte sie so schnell es geht, das ich evtl noch paar tipps für die Mädels habe...
Danke schonmal, Franzi
-
22. Mai 2006 um 12:58
schau mal hier:
Notfall, aggresiver Dobermann... - Vor einem Moment
- Anzeige
Übrigens.... es ist wirklich wichtig, auch an das passende Hundefutter zu denken.
Ich habe für unseren Buddy unglaublich lange nach einer Sorte gesucht, die wirklich zu ihm passt. Immer wieder habe ich etwas Neues ausprobiert und war nie ganz zufrieden. Durch Zufall bin ich hier im Forum auf den kostenlosen Futtercheck gestoßen. Dort konnte ich sehen, welches Futter andere Hundehalter mit derselben Rasse bevorzugen und gute Erfahrungen gemacht haben.
Und was soll ich sagen, Buddy liebt sein neues Futter. Die ganze Suche hat sich absolut gelohnt.
Falls ihr ihn noch nicht getestet habt, hier geht’s direkt zum Futtercheck! Das dauert weniger als eine Minute.
Und am Ende könnt ihr euch sogar kostenlose Futterproben von bis zu 20 verschiedenen Herstellern sichern.
👉 Hier nochmal der Link zum Futtercheck!
LG Steffi mit Buddy
-
-
Ist denn der jetzige Besitzer, der noch bis Juli weg ist, auch der Besitzer, der ihn "scharf" gemacht hat.
Wenn ja, denke ich, dass es nicht viel bringen wird, wenn Ihr etwas ändern würdet, da ja der Besitzer wiederkommt und dann war doch alles für die Katz!
Ich hoffe, ich habe das richtig verstanden.
-
Fassen wir mal zusammen:
Der Halter ist ein Ar...,
Ein Trainer ist nicht in Sicht,
die Frauen werden nicht mit ihm fertig und
der Hund braucht dringend Hilfe bevor die Situation eskaliert.Mit dem Tierschutzverein sprechen und den Hund ins TH geben. Wenn der Hund glück hat ist dort jemand der mit ihm arbeitet. Der Besitzer soll zusehen wie und ob er ihn wieder bekommt.
Srafanzeige gegen den Typ erstatten. Die Konditionierung auf Schärfe/Aggression ist nach Bundesrecht rechtswidrig.
Zusehen das der arme Kerl einen vernünftigen Halter findet. -
Ich kann mich Evemary_Pablo nur anschließen. Hier liegt ein grober Haltungsfehler des Besitzers vor. Für ihn scheint es ja genau so richtig zu sein. Außerdem ist es von dem Besitzer unverantwortlich ein so aggressives Tier einfach so abzugeben.
Natürlich ist das für die derzeitige Pflegefamilie keine wirkliche Hilfe, deshalb würde ich ihnen empfehlen, den Hund auf keinen Fall abzuleinen und grundsätzlich nur mit Maulkorb - tun sie zum Glück auf Deinen Rat hin ja schon. Ja und dann, machen kann man viel. Was der Hund braucht ist ein langsames heranführen an andere Hunde und wenn er sich aggressiv zeigt, das sofortige Signal, dass sein Verhalten falsch ist. Hier gibt es eine Menge zu tun und zu erzählen aber auf die Entfernung hin und weil man den Hund, seine Vorgeschichte und sein genaues Verhalten nicht sieht, ist es einfach zu gefährlich hier schriftlich mal eben ein paar Tipps zu geben.
Wenn die derzeitige Pflegefamilie die Möglichkeit hat eine gute Hundeschule in der Nähe – Du warst doch bestimmt auch in einer – zu besuchen und sich da gezielt direkt von einem Trainer, der das Verhalten von dem Hund vor Ort sieht, zu holen, dann würde ich das auf alle Fälle empfehlen.
Armer Hund und arme Pflegefamilie. Ich hoffe, sie finden Hilfe vor Ort.
LG
agil -
Das ist nicht mit ein, zwei Tipps getan ! Daß der Hund wirklich aggressiv im Sinne von Aggressiv ist, schließe ich mal aus - zumal er mit deinem Hund spielt.
Was verstehst du unter „scharf gemacht“ ?
Das von dir geschilderte Verhalten trifft eher auf einen Hund zu, der nie in seinem Leben eine klare Führung, vernünftige Grundausbildung und sinnvolle Beschäftigung erfahren hat. Oder hört er perfekt auf seinen Besitzer und respektiert die beiden Frauen nur nicht ?
Ich vermute mal, daß der Hund jetzt in keinster Weise ausgelastet ist. Ein 3 jähriger Dobermann ist ein Powerpaket, der muß konsequent geführt und richtig beschäftigt werden. Oft gibt’s bei dieser Rasse noch sehr sensible Exemplare, die eher zur Unsicherheit neigen.
So mal eben werdet ihr da nicht viel machen können. Maulkorb halte ich persönlich für kontraproduktiv, aber da die zwei den Hund nicht unter Kontrolle haben in dem Fall vielleicht besser. Vom Halti würde ich abraten, wenn überhaupt dann gehörts nur unter fachkundiger Anleitung eingesetzt.
Das einzig sinnvolle wäre mit dem Hund in einer guten HS zu trainieren, oder ihn an kompetente Leute zu vermitteln !
Da beides wahrscheinlich nicht in Frage kommt, kann ich nur raten mit dem Hund in möglichst hund- und menschenfreie Gebiete zu fahren. Ihn dort mit Spielen zu beschäftigen (vielleicht gibt’s auch nen Garten ?), viel Bewegung, einfache Unterordnungsübungen und alles andere meiden. Das Wichtigste wäre natürlich, dem Hund ruhige und klare Regeln zu vermitteln – gewünschtes Bestärken, unerwünschtes Verbieten ! Nur, ob die zwei das hinbekommen ?
Woher kommen denn deine Bekannten ?
-
-
Hallo!
Ich sehe das genauso wie die Anderen! Mit einem Halti ist es hier wohl nicht getan, denn die Probleme scheinen ja wohl eher grundlegender Natur zu sein!
Es kann ja nicht angehen, dass man den Hund durch irgendwelche Hilfsmittel besser bändigen kann, die Aggressivität aber weiterhin bestehen bleibt!
Wenn der Hund die beiden Frauen nur durch die Gegend zieht würde ich mich doch einfach mal um den Grundgehorsam des Hundes kümmern, das wäre schonmal ein Anfang. Wenn ihnen die nötige Sach- und Fachkompetenz fehlt, selber das Verhalten ihres Hundes zu beurteilen und adäquat darauf einzuwirken sollten sie einen erfahrenen Hundetrainer aufsuchen!
Sollte es tatsächlich so sein, dass der Besitzer der versucht hat ihn "scharf" zu machen (wie denn?), der ist der bald wiederkommt dann hätten die beiden Frauen doch jetzt noch genügend Zeit den Hund in fachkundige Hände zu vermitteln und den Besitzer anzuzeigen!!!Liebe Grüsse,
Björn -
Der Besitzer des Hundes ist der Bruder/Sohn... Und der Hund ist sein ein und alles... bei ihm ist er auch ganz anders, macht auch keinem Hund was und hört auf ihn.... Ich hab ihn nur leider zu selten gesehn mit ihm... So zu Menschen ist auch keine Agressivität da, aber gegen andere Hunde. Das äußert sich zb beim ersten treffen mit Spike... Schon von weiten hat er gebellt, als ich näher kam hing er schon richtig in der Leine und die Leftzen hochgezgen, zähne zeigend und knurrend... Aber auch wedelnd mit der Rute. Ich bin überzeugt, das dieser Hund gar nicht sooo verdorben ist, nur es liegt viel an den Mädels. Beide haben eigentlich keine Ahnung, bestärken das falsche Verhalten und lassen sich umher ziehen. Als ich sagte das der Hund mit der Tochter geht und net andersrum, hat die Mutter nur dumm geschaut...
Fakt ist, da habt ihr Recht, der Hund ist erstens nicht ausgelastet, die Frauen überfordert und der Hund eigentlich nicht so schlimm, wenn er auch mal mit Hunden spielen darf und seinen Auslauf kriegt. Ich hab ihr auch schon angeboten mit mir (ich hab ein Auto, sie nicht) mal a weng außerhalb zu üben... Grundgehorsam, Leine laufen, auch mal so spielen und so weiter... aber ich kann ihr auch nur das sagen, was ich lese und mit meinem Hund so gelernt habe... Ich denke ich weiß worauf es ankommt in der Hundeerziehung... konsequenz
die kennen sie noch nicht... aber ich bin ein direkter Mensch in der Hinsicht, evtl lässt sich da was machen...Wenn er wiederkommt, soll er einen guten Hund haben... Ich kenne den Besitzer schon länger (war der Arbeitskollege von meinem Freund) und er hat sich Grundlegend geändert zu früher... Er wird ihn nicht mehr so hinziehen, da bin ich mir sicher, denn dann werde ich auch mit ihm Gassi gehen und gegen den Spike wenn er ausgewachsen ist wird sich auch sein 50kg Hund evtl nicht so aufmüpfen... aber man weiß ja nie *grins* Naja, Spaß beiseite, ich kann einfach nicht zuschauen wie schwer es den Frauen fällt, da ich weiß das sky auf den Besitzer auch hört... es ist eine Respekts frage..
Achja, kann das net so beschreiben, aber cih hätte noch gerne ein paar Tipps für Rangordnungs"spiele" und ob das mit Maulkorb Gassi erstmal nicht schlecht ist, denn dann kann er spielen... und wenn er nicht mehr so aggressiv in der Leine hängt, kann man auch den Maulkorb langsam weglassen..das wäre ja schonmal ein anfang....
-
Hi!
Ich weiß ja nun nicht wie genau das aussieht, wenn Sky in der Leine hängt, aber es hört sich so an, als ob das nicht wirklich Agressivität wäre. Denn da is nix mit freudig Schwanz-wedeln...
Bellen ist immer eine Art Spannung abzubauen! Das kann Freude sein, Angst, Nervösität (Dobis sind nicht immer die nervenstärksten Hunde, das dürfte bekannt sein), allgemeine Spannung, die sich von Halter auf den Hund überträgt oder auch Unsicherheit (auch das wird Dobermännern oft nachgesagt) und sonstige Spannungszustände. Durch eine Leine und Stehenbleiben wird Spannung natürlich auch nicht weniger, was eine gewisse "Leinenagressivität" mit sich bringt.
Wie ist der Hund denn ohne Leine? Mit deinem scheint er ja prima klar zu kommen!?Ich weiß nicht, wie der Halter versucht hat den Hund scharf zu machen oder abzurichten oder sonstiges, aber in guten Händen scheint der Hund momentan nicht zu sein und an dieser Situation sollte sich schleunigst was ändern! Ohne eine gute Hundeschule wird das wahrscheinlich eher weniger was werden!
LG murmel
-
Hallo,
also wie sieht es genau aus?
legt er sich in die Leine und bellt und zerrt, wedelt aber mit dem Schwanz oder stellt er auch die Nackenhaare etc..?
gerade bei Hunden mit einer solchen Vergangenheit würde ich sagen, wäre vielleicht der Gang zum Hundetrainer mit Kenntnis in der Hundepsyschologie angebracht.
Mein Bowie stellt sich zur Zeit auch so an und aus diesen Grund wird meine Tante ihn sich mal anschauen, die Ahnung in der Sache hat. -
Traurig zu lesen ist dieser Beitrag- das die beiden Frauen mit diesem Paket natürlich überfordert sind ist klar. Meine eigene Dobermannhündin mit 30 kg hat schon Power und wenn sie sich bei Katzensichtung ins Zeug legt muß man schon ganz schön gegenhalten..wie ist das dann bei einem aggressiven RÜden?
Ich denk das Hauptproblem ist in der Tat das der Hund nicht ausgelastet ist zum Einen und zum Anderen das er noch nie eine klare Richtung "was ist falsch was ist richtig" gelernt hat. Das kann unmöglich in ein paar TAge von einer Pflegestelle korrigiert werden. Zumal der Rüde nicht wirklich eine Bezugsperson in den beiden DAmen sehen wird. Zusätzlich wird schon eine gewisse Unsicherheit am anderen Ende der Leine herrschen und das merkt der Knabe natürlich.. ein Teufelskreis.
Meiner Meinung nach ist das bislang geschriebene teilweise richtig- den Hund jetzt ins TH zu geben finde ich falsch- den dort wird das PRoblem erstmal noch schlimmer. er ist direkt Zwinger an Zwinger mit Artgenossen und die Stresssituation in einem TH ist für alle Hunde extrem hoch. Da kann ein ohnehin schon gestresster und agressiver Hund kaum ruhiger werden und lernen.
Falls diese "Scharfmacherei" wirklich vom jetzigen Halter ausging ist der Hund dem Halter zu enteignen und ein neuer Halter muß gesucht werden.- natürlcih landet der Hund spätestens da im Tierheim. das ist auch klar. Allerdings ist er so nicht führbar und stellt ein Risiko für sich und die anderen dar..falls sich also an der Situation jetzt auch nach der Rückkehr das Halters nichts ändert ist das kein haltbarer Zustand, soviel ist mal klar.
ich wünsche den beiden DAmen das sie eine ruhige und hundefreie Zone finden wo sie dem Buben entsprechend Bewegung verschaffen können und das sich die Gesamtsituation für den Dobi deutlich bessert- zur Not mit einer Weitervermittlung in kompetente Hände.
Gruß Astrid und Doberfrau Nora
- Vor einem Moment
- Neu
-
Jetzt mitmachen!
Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!