Zweithund, Wohnung...

  • Zitat

    Da der zweite Hund dann aber durchaus auch Rudel ist, können wir da sicher tagelang drüber streiten und dann bleibt es immer noch hundeabhängig


    Es geht hier aber erst mal um einen Hund. Und da ist das rumliegen auf der Arbeit trotzdem sinnvoller als das stundenlange allein bleiben.

  • Nein, nein, es geht hier nicht um EINEN Hund. Dass der Hund, wenn sie nur den einen haben, mit zur Arbeit kann, ist kein Thema, das ist ok.

    Hier geht es darum, dass BEIDE Hunde allein bleiben müssten, wenn sie sich einen Zweithund holen, da beide nicht mit zur Arbeit können.

    Und wenn sie zu zweit soalng allein sind, und das nur alle 2 Wochen, finde ich es völlig ok.

    Liebe Grüße

  • Zitat

    Das hieße die beiden müßten für ca. 9 Std. allein bleiben (alle 14 Tage während der Tagschicht).

    Wenn ihr das ok findet, euere Sache. Ich jedenfalls finde es nicht ok, noch dazu wenns doch mit einer Regelmäßigkeit geschieht. Mal für ein paar Stunden finde ich auch nichts dabei, aber nicht so lange.
    Dabei ists völlig egal ob einer oder mehre Hunde, Familienhunde suchen und brauchen den Familienanschluß.


    Schönen Tag noch

  • Womit wir dann wieder an dem Punkt wären, daß kein Berufstätiger einen Hund halten dürfte.

    Ich glaube nicht, daß diese 9 Std. ein Problem sind - wenn denn der Besitzer bereit dazu ist, nach der Arbeit nicht genüsslich die Füße hoch zu legen, sondern sich um die Hunde zu kümmern.

  • Hund - ich möchte mal auf deine negative Berwertung zurück kommen.

    Zitat

    ..solche Kommentare einer Diskriminieung gleichkommen. Es geht um Verantwortung, und die kann auch ein berufstätiger haben.

    hast du geschrieben und ich denke, du hast da (mal wieder) was völlig falsch verstanden.

    Nichts anderes habe ich geschrieben, aber ich habe echt das Gefühl, du hast ein Problem im Verständnis beim Lesen anderer Beiträge (siehe auch deine Behauptung, daß es sich hier um einen Hund handelt nicht um zwei).

    Daher würde ich dich bitten, bevor du negative Bewertungen verteilst, doch mal die Kommentare der anderen genauer zu lesen!

    Denn ich bin der Meinung, daß das Alleinsein überhaupt kein Thema ist - wie kommst du dann darauf, daß es ich berufstätigen Verantwortung abspreche? Ich war auch berufstätig mit teilweise 3 Hunde - und dennoch gehts / gings den Hunden gut. Vielleicht sogar besser, als wenn ich als Kontrollinstanz ständig daheim bin.

    Also üb einfach mal das lesen.

    Sorry, aber sowas macht mich sauer!

  • Zitat

    Womit wir dann wieder an dem Punkt wären, daß kein Berufstätiger einen Hund halten dürfte.


    Ich bin berufstätig und ich halte einen Hund. Aber ich würde keinen halten, wäre er 9 Stunden am Tag alleine. Ich würde auch 2 oder mehr Hunde nicht 9 Stunden am Tag alleine lassen! Und zwar aus folgenden Gründen. Ich bin 9 Stunden außer Haus, ich muss aber auch noch duschen und mich fertig machen. Da hab ich auch keine Zeit für den Hund/die Hunde. 7,5 Stunden schlafe ich. Dann bleiben also von 24 Stunden, die ein Tag hat noch knappe 7,5 Stunden wenn überhaupt. Das ist grad mal 1/3 vom gesamten Tag. Ich weiß nicht was andere Leute tun, aber ich muss einkaufen, Wäsche waschen, meinen Haushalt schmeißen, will mich nach einem stressigen Tag ausruhen und vielleicht auch mal was mit Freunden unternehmen. Das alles in 7,5 Stunden unter zu bringen ohne dass der Hund darunter leidet ist in meinen Augen absolut unmöglich! Zumal 7,5 Stunden menschliche Gesellschaft schon arg unter dem Limit ist, was ich einem Hund (oder meinetwegen auch 2 oder mehreren) zumuten würde!

    Zitat

    Ich glaube nicht, daß diese 9 Std. ein Problem sind - wenn denn der Besitzer bereit dazu ist, nach der Arbeit nicht genüsslich die Füße hoch zu legen, sondern sich um die Hunde zu kümmern.


    In den 7,5 Stunden, die vom Tag noch bleiben, in denen man mal einkaufen und seinen Haushalt irgendwie auf die Reihe bringen muss? Hm, ich würde es nicht schaffen und trau das keinem zu auch einem Mehrhundehalter nicht! Da muss ich Hund einfach mal uneingeschränkt recht geben...

    Ich hab vor einigen Jahren mit einem Boxer zusammen gewohnt. Die Hündin war psychisch recht robust und auch sonst ein ganz toller Hund. Sie war täglich 8 Stunden allein, bevor ich eingezogen bin und hat sich vor Kummer die Beine blutig gebissen... Als sie täglich nur noch 4-5 Stunden allein war wurde es schlagartig wesentlich besser.

    Ein anderer Hund, der in meinem unmittelbaren Umfeld ist, bleibt täglich auch bis zu 10 Stunden alleine und hat 8 von diesen 10 Stunden Gesellschaft von einem anderen Hund. Dieser Rüde ist lieb, bleibt allein, schläft und döst diese Zeit über. Kein Jaulen, kein Haus auf den Kopfstellen oder Zerstörungsanfälle. Allerdings ist er ziehmlich krank, hat immer Magenprobleme, versteht sich nur selten mit anderen Hunden und ist sonst ein rechter Raufbold und Draufgänger. Wenn seine Halterin Urlaub hat ist dieser Hund wie ausgewechselt. Die Magenprobleme sind weg, er spielt ausgelassen mit anderen Hunden, tobt und ist freudig und vor allem freundlich. Die Halterin ist aber der festen Überzeugung ihm macht das Alleinebleiben nichts aus, weil er hat Gesellschaft, ein großes Haus, einen Hundekumpel und Spielzeug. Außerdem ist er brav und würde jaulen oder bellen wenn es ihm schlecht gehen würde!

    Jeder Hund leidet anders und lebt das anders aus. Fest steht für mich allerdings, dass jeder Hund (auch mit Gesellschaft) leidet! Und ich find es traurig, dass es sich so viele Menschen so einfach machen und diese Tatsache damit rechtfertigen "dann dürfte kein Berufstätiger einen Hund haben!". Ja, das sollte verboten werden, wenn der Tagesablauf so aussieht! Ich finde Tierheime haben recht, wenn sie die Hunde nicht an Berufstätige abgeben, die so lange außer Haus sind und den Hund nicht mitnehmen können! Der Hund kann nichts dafür, dass betreffender Halter berufstätig ist und es ist nicht fair dem Hund gegenüber, dass er das zu spüren bekommt! Mag sein, dass der Hund es im Tierheim auch nicht besser hat, aber auch das ist für mich keine Entschuldigung oder Rechtfertigung dafür, einen Hund, der an seinem Menschen hängt für seinen Menschen sein Leben geben würde so lange allein zu lassen!
    Ich weiß, dass es immer Menschen geben wird, die ihre Wünsche über das Wohl des Tieres stellen und ich die Welt nicht verbessern kann, aber vielleicht denkt ja der ein oder andere mal drüber nach und ist wenigstens ein bisschen ehrlich zu sich selbst! Vielleicht ist es für die Hunde doch nicht so schön allein zu sein, wie sich das viele versuchen einzureden... Auch wenn sie schlafen.

    Das alles soll nicht als Verurteilung derer betrachtet werden, die arbeiten gehen müssen und den Hund nicht mitnehmen können. Das es so sein muss steht außer Frage! Und gegen ein paar Stunden regelmäßig ist auch nichts einzuwenden. Aber muss man sich das schlechte Gewissen auch noch schön reden, dass es dem Hund gut tut oder zumindest nichts ausmacht?

    Und jetzt steinigt mich ...

    LG murmel

  • Ich brauche dich nicht steinigen. Ich kenne genauso gut Fälle, wo es anders läuft, wo die Hunde keine Verhaltensauffälligkeiten tragen und wo sich zumindest bei einem über die Jahre eine Möglichkeit ergeben hat, die Hunde eben doch mit zur Arbeit zu nehmen.

    Ich denke nicht, daß sich z. B. eine Bekannte von mir, die am Tag 10 Std. außer Haus ist, weniger oder weniger gut um ihre beiden Hunde kümmert. Ich kenne die Hunde persönlich und beide haben absolut keine Probleme. Ich weiß selbst nicht, wie meine Bekannte ihre Zeit so in den Griff bekommt - aber sie schafft es. Sie hat sicher einen Freund, der nach Feierabend ihr eben unter die Arme greift, aber dennoch meistert sie das Leben als Vollberufstätige MIT Hunden prima - und auch ihre Hunde. Beide Hunde werden gefördert und gefordert wo es geht und wie es ihre Veranlagung zuläßt.

    Pebbles und Face waren teilweise auch 6 bis 8 Std. am Tag allein. Kein Fehlverhalten kein gar nichts. Klar leidet der Haushalt ein wenig - aber hier muß ja auch niemand vom Boden essen. Und einkaufen erledigen mein Freund und ich am Samstag binnen ca. 1 Std.

    Es geht. Und dabei bleibe ich und es geht auch ohne Schädigungen der Hunde. Auch dabei bleibe ich. Daß es nicht für jeden Hund machbar ist, ist auch klar. Hunde mit Vorgeschichte, Trennungsangst usw. nehme ich da einfach raus.

    Pebbles war das erste Mal mit 9 Wochen für 6 Std. allein. Ich konnte genau sehen, was sie getan hat - sie hat geschlafen und gespielt, ihr Spielzeug lag überall verteilt im Raum und als ich kam, lag sie in ihrem Körbchen und kam mir freudig entgegengewackelt. Bis heute ist Pebbles ein Hund, der Null Probleme damit hat, allein zu sein. Sie liegt dick und breit auf dem Sofa oder in unserem Bett und pennt. Face ist solange gern daheim, solange Pebbles auch da ist. Ganz allein ist ihr unbehaglich und sie bezieht Posten in meinem Bett, wo sie die Eingangstür im Auge hat. Auch sie döst, aber nur halb und wartet regelrecht auf uns.

    Und wenn jemand 9 Std. außer Haus ist, hat der Hund immerhin noch 15 Std. gemeinsame Zeit mit Herrchen, auch wenn Herrchen oder Frauchen schlafen, so sind sie dennoch da.

  • N´Abend zusammen,

    wir hwbwn uns entschieden erst Ende des Jahres nach einem Haus weiter zu suchen, weil wir jetzt erstmal Urlaub machen wollen im August.....natürlich mit Hund :) ....... nach Holland ans Wasser.
    Haben bis jetzt auf eine Zusage für ein Haus gewartet, war aber leider nix, deshalb erst der Urlaub und dann nochmal Haussuche.
    Ich dachte nur vorher einen 2ten Hund dazuholen wäre sinnvoll, damit sich beide dann ans neue Haus gewöhnen könnten und das wäre ja dann auch erst Ende des Jahres.....also ich denke der Stress wäre nicht so groß.

    Wie gesagt, das sind erst einmal Überlegungen, bin da vielleicht etwas pingelig, aber wir haben uns vor der Anschaffung on Arnold auch sehr viele Gadanken gemacht, da wir auch noch 2 Zwergkaninchen haben, die nicht ganz so zwergig sind :lol:

    Liebe grüße Sylvia

  • wir sind auch nach der suche nach einem zweithund.

    wir gehen auch arbeiten und da müssten beide allein bleiben. Aber ich bin nach 6,5 h wieder zu hause und wenn alles super funktioniert hat mein mann so ne arbeitszeit (die variiert) dass ich komme und er geht. Sofern wäre bei uns dann keiner allein.

    Aber ich selber würde 9 std. auch zu viel finden. Es gibt aber hunde, die interessiert es nicht. Aus diesem Grund arbeite ich teilzeit für 6 std. und wir kommen auch im Monat damit hin.

    Solange man nach einem langen Arbeitstag sich dann ausgiebig um seine(n) hund(e) kümmert-ist das in Ordnung. Denn ich bin auch der meinung wie viele hier-ohne arbeiten kann man sich keinen hund leisten zumindest nicht artgerecht.

    grüße

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