Andere Hunde = Ohren auf Durchzug. Problemlösung??

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  • Huhu!


    Ich habe ein eigentlich typisches Problem derzeit. Andere Hunde werden gerade sooo interessant, dass der Zwerg völlig in dere Bann gezogen ist und null zurückkommt. Eigentlich nichts ungewöhnliches, aber die Problemlösung bereitet mir Kopfzerbrechen.

    Das Problem besteht bei Hunden, die auch spielen wollen. Also weniger Hunde die ihn gepflegt ignorieren oder sich passiv verhalten.

    Lösung 1: Schleppleine

    Ich will nicht, dass er "schleppbeleint" mit anderen Hunden spielt, da mir die Verletzungsgefahr für die anderen zu groß ist.

    Lösung 2: Der andere HH hält seinen Hund fest.

    Pustekuchen. Das Wuselchen macht dann ein fröhliches Hasch-mich draus und pest um den anderen Hund herum, aber beachtet mich, die ihn versucht zu locken, null. Weder nettes Locken, noch scharfe Stimme noch "weglaufen" bringen irgendwie was... :???:

    Lösung 3: Nicht mehr mit anderen Hunden spielen lassen.

    Nunja, ich will ja das er spielt und Sozialkontakte hat. Das Vermeidungsverhalten solcher Situationen ist denkbar einfach, aber für mich nicht des Pudels Kern.

    Lösung 4: ??? HABT IHR IDEEN ???

    Der Hund meines Freundes hat das früher auch gemacht, aber da hat es sich irgendwann einfach gegeben. Der ist aber auch nicht so verspielt und verrückt wie Bubi.

  • Wir wollten seinerzeit keine Schleppleine und haben es erfolgreich anders gelöst.

    Wenn unser Hund beschäftigt war mit "nicht zurückkommen" und spielen, dann haben wir uns versteckt .... irgendwann ... und das kann wirklich lange dauern ... hat er wie ein bekloppter angefangen uns zu suchen, wir sahen immer nur, wie er von einer Richtung in die andere sauste ... Nase auf den Boden ... totale Panik (war unsererseits durchaus gewollt). Als er uns gefunden hat ist er total ausgerastet vor Freude und dann wieder spielen gegangen .... wir haben uns dann wieder versteckt...

    ... nach ca. 30 x verstecken (an diesem einen Tag) hatten wir keinerlei Chance mehr uns zu entfernen ohne das Herr Hund es nicht mitgekriegt hätte.

    Auf allen Touren haben wir dies von da an gemacht, wenn Herr Hund der Meinung war er müßte nicht auf uns achten .... zukünftig war es jedoch nicht mehr nötig 30 Wiederholungen zu machen ... da reichte schon 2 x verstecken und der Hund achtete auf uns.

    Auch heute machen wir das noch, wenn z.B bei ihm der Jagdtrieb ausbricht ... wirkt hervorragend. Wobei er sich ansonsten nicht mehr so von uns entfernt, dass es noch notwendig wäre, er bleibt in unserem Radius und spielt dann mit anderen Hunden hinter uns her, wenn wir zu weit weg sind, läßt er die Hunde links liegen und läuft hinter uns her.

    Jeder hat da seine Varianten ... diese hat uns sehr weit gebracht und zudem Spaß gemacht ;).

  • Warum schließen sich Schleppleine und Spielen aus? Mit der Schleppleine kann man dafür sorgen, dass der Hund nicht einfach losstürmt. Sitzt er dann brav bei euch, kann die Schleppleine doch losgemacht werden und der Hund kann zum Spielen geschickt werden. Hund lernt (im besten Fall und bei viel Konsequenz): Wenn ich erst zum HH komme darf ich danach Spielen gehen. =)

  • Zitat

    Lösung 1: Schleppleine

    Ich will nicht, dass er "schleppbeleint" mit anderen Hunden spielt, da mir die Verletzungsgefahr für die anderen zu groß ist.

    Schleppleine heißt nicht, daß er angeleint mit anderen spielt !!
    Die SL verhindert nur ein "durchbrennen". So kannst du Hundi in aller Ruhe ranrufen, sitzen lassen, ableinen, bis 3 zählen und ihn dann zum Spielen schicken.

    Absichern würd ich über ne 10 m Leine, die entsprechend gehändelt wird.

    Warum so kompliziert machen ?

    Gruß, staffy


    Edit: Das Junggemüse ist schneller, tztztz :D

  • Hmmm... also Lotte läuft (auch ohne Leine) immer in meiner Nähe, leider aus Angst... aber daran arbeiten wir.

    Bei dem Rüden (Westi) von meinem Freund sagen wir einfach "Tschüss Max" drehen uns um und gehen und wir gehen wirklich!!! Zur Not sind auch wir plötzlich verschwunden.

    Bei seiner Hündin (auch Westi ;) ) widerum braucht man sich nur hinstellen und wie wild auf die Oberschenkel klopfen, am besten noch mit den Füssen leichte Laufbewegungen machen und sie fröhlich rufen. Bei ihr wirkt obiger Abschied irgendwie nicht wirklich... ist halt sehr verspielt und verträumt.

    Wie du siehst... jeder Hund auf seine Art :roll:

    Kannst dir vorstellen wie es ist allein mit den dreien spazieren zu gehen :lachtot:

  • Zitat

    Wenn ich erst zum HH komme darf ich danach Spielen gehen. =)

    Ich kriege ihn aber aus dem Spiel selbst nicht wieder heraus... Für ihn ist das dann never-ending und selbst wenn man in entgegengestzte Richtung geht von anderen HH weg, rennt er denen hinterher...er ist so in dem Bann dass ich glaube, er würde es nichtmal merken wenn ich nicht da bin bzw. weggehe (völliges Gegenteil von sonst, er ist sonst extrem auf mich fixiert).

  • Mhm...ich finde auch nicht das die Schleppleine kein Hinderungsgrund sein muss.

    Ich denke an der Schlepp kann man generell"Aufmerksam sein" gut trainieren...zumindest ging das bei Emily ganz gut-wollte sie losstürmen zu anderen Hunden war nix mit spielen,erst wenn Madame brav und ruhig neben mir gesessen hat wurde sie abgeleint und auf mein Kommando durfte sie dann hin...

    Kenne aber auch einige,die mit Schleppleine(so ne dünne Kordel )spielen-da ist noch nie was passiert.

    Kommt halt drauf an wie gut der Hund abrufbar ist-wenns nur ums"ich will vermeiden das mein Hund direkt zu den anderen hinstürmt " geht dann ist die Methode:Erst ruhig Sitz machen doch ok.

    Ist der Hund generell nicht abrufbar dann würde ich die Schlepp dranlassen-und weiter fleissig "Rückruf" üben :D

  • Zitat

    Ich kriege ihn aber aus dem Spiel selbst nicht wieder heraus... Für ihn ist das dann never-ending und selbst wenn man in entgegengestzte Richtung geht von anderen HH weg, rennt er denen hinterher...er ist so in dem Bann dass ich glaube, er würde es nichtmal merken wenn ich nicht da bin bzw. weggehe (völliges Gegenteil von sonst, er ist sonst extrem auf mich fixiert).

    das kann ich 1:1 unterschreiben... war bei uns genauso ...

    Ich muss sagen, dass wir aber einen Bekannten beim 1. x wo wir das Versteckspiel gemacht haben, dabei hatten, damit er nicht im Endeffekt irgendwohin läuft, wo er uns nicht findet. Wir haben Schätzungsweise 45 Minuten gewartet, bis unser Hund sich daran erinnert hat, dass es uns gibt.

    Einen Tag vorher war er z.B. einem anderen Hund hinterher gelaufen .... ohne uns auch nur zu beachten, deswegen kriegten wir langsam auch echt Angst, dass er irgendwann ganz weg ist. Wir hatten ihn da nur wiedergekriegt, weil mein Mann hinter ihm hergelatscht ist .....

  • Zitat

    Kommt halt drauf an wie gut der Hund abrufbar ist-wenns nur ums"ich will vermeiden das mein Hund direkt zu den anderen hinstürmt " geht dann ist die Methode:Erst ruhig Sitz machen doch ok.

    Ist der Hund generell nicht abrufbar dann würde ich die Schlepp dranlassen-und weiter fleissig "Rückruf" üben :D

    Nochmal. Es geht nicht um das Abrufen vor dem Spielen, sondern um das Spielen zu beenden.

    Ansonsten hört er prima und ist immer abrufbar bzw. kommt immer mit.

  • Der Kerl ist ein halbes Jahr alt, oder ?

    Dann laß in nur mit gut erzogenen Hunden spielen, die der andere HH verläßlich zurückrufen kann. Oder kommt dein Hund nicht mal dann zu dir, wenn der andere bei seinem Besitzer (neben dir) ist ?

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