"Pottkieker"- Kochen für Hunde

  • Da Frauchen und Hund den ganzen Tag unterwegs waren hat Madame morgens ein Joghurt (natur) mit nem Kleks Walnussöl bekommen und auf dem Hundeplatz ne Frauenhand Platinum Lamm.


    Es gab eine Scheibe trocken-werdenden-Käse (ich mag den nicht mehr so :D ) und gleich nen Schluck Hühnersuppe (die diesmal aber ziemlich frei Schnauze mit Hühnerherzen, Reste Mischgemüse, frischen Möhren, Petersilie, Staudensellerie, Reis)


    Heute also etwas durcheinander :roll:


    Morgen dann nur Hühnersuppe.


    Baghira bekommt pro Tag
    250g (Muskel)Fleisch oder Fisch
    knapp 100g KH (die hat wieder ne mega schöne Figur =))
    100-150g Gemüse
    50-100g Milchprodukte


    meist dann noch Putenhals oder Rinderbrustbein als Calziumquelle.


    Viel Spaß im Urlaub und im Futterdschungel ;)

  • Hallo!


    firli und bettybuh dankeschön! :)


    Audrey II: danke dir! ich habe mich begonnen mit der zusammensetzung von fertigfutter genauer zu beschäftigen, bzw mit dem punkt "tierische nebenerzeugnisse" *örks*
    wegen der allergie meiner maus habe ich schon öfter darüber nachgedacht, selbst zu kochen, da sie auch realtiv genau deklariertes futter gerne mal nicht vertragen hat... war aber immer ein bisschen zu feig...
    nachdem ich mich jetzt mit der zusammensetzung auseinandergesetzt habe... naja - probieren geht über studieren. :)


    Samojana: supi, dankeschön für die links - ich habe in vielem doch mein lausi wiedererkannt... :omg:
    den mit dem pferdefleisch habe ich gerade noch rechtzeitig gesehen, habe mich heute nach welchem umgesehen (gerade weil das in der ausschlussdiät so hochgelobt wird) habe aber gott sei dank keines bekommen.


    und daaaaann hab ich gleich noch die nächsten fragen... wie ist das denn mit dem fleisch... und dem gemüse? und wieviel reis/nudeln/was auch immer? wieviel ist zu viel? wieviel ist genug? und wieviel ist zu wenig? :) gibt es da ne pi mal daumen rechnnung (oder auch eine genauere...)?


    wenn ihr fisch macht... welchen fisch nehmt ihr da? und wie bereitet ihr ihn zu? dünsten?


    *geht jetzt weiter die 757 seiten lesen*


    danke!!!

  • Klingt komplizierter, als es ist, keine Sorge. Es sind ein paar Gleichungen, die du in den Taschenrechner tippst, und wenn du dich kurze Zeit mit den Fleisch- und Knochensorten beschäftigst, die du vorwiegend fütterst, hast du innerhalb kurzer Zeit ein Gefühl für die Mengen, auch ohne jedesmal abzuwiegen und zu messen.


    Die Sache mit dem Proteinbedarf wurde eh vor kurzem erst (etwa ab Seite 530) in diesem Thread thematisiert.
    Zum Thema Calciumbedarf findest du sicher genügend Beiträge, wenn du die Suche benutzt.


    Ich scheue gerade davor zurück, hier näher darauf einzugehen, um Audrey ihren Thread nicht zu verhunzen. Ich will ja nicht vor die Tür gesetzt werden. :gott: ;)

  • Zitat


    Ich scheue gerade davor zurück, hier näher darauf einzugehen, um Audrey ihren Thread nicht zu verhunzen.


    Hi,
    es gibt ein paar Dinge auf dieser Welt, die zur freien Wahl stehen......und dazu gehört die Ernährung des eigenen Hundes ;)
    Ich persönlich füttere nach dem "Baukasten-Prinzip" (....auch hier schon zig-mal erklärt*grins*) und hantiere weder mit Taschenrechner noch mit Küchenwaage. Nach etlichen Jahren individueller Hundefütterung kann ich meinen Hund auch mengenmäßig ziemlich krisensicher ernähren, d.h. ich habe 1. meinen Verstand, 2. meine Erfahrungen, 3. meine Fachliteratur und "meine" wissenschaftlichen Experten und 4. meine kleinen Helferlein sprich entsprechende Koch-Utensilien, die mir das Zusammenstellen der verschiedenen Nahrungsmittel/Komponenten erleichtern.
    Meine Hundeküche ist kein Labor, wo akribisch auf die tägliche ausgewogene Nährstoffaufnahme geachtet wird und ich möchte mich beim Zusammenstellen des Futters auch nicht von biochemischen Analysen leiten lassen. Wer will kann das tun. Es mag vielleicht beruhigen, alles richtig zu machen ;)


    Ich denke immer noch, es bedarf keiner Wissenschaft, den eigenen Hund selbstverantwortlich zu ernähren. Bei Beachtung einiger Grundsätze ist die Versorgung des Hundes mit allen lebenswichtigen Nährstoffen auch auf diese Weise in vollem Umfang zu sichern.
    Weil ich neugierig war, habe ich ja meinen Futterplan ernährungsphysiologisch vom Zentek-Institut überprüfen lassen.....und ich wurde dort nicht als völlig unfähig vorgeführt :D
    Wie ich mit dem "Experten-Plan" umgehe, bleibt mir selbst überlassen. Ich gestehe mir aber individuelle Flexibilität zu und übernehme Vorgaben bzw. Richtlinien nie 1:1.
    Mein Hund wird regelmäßig gewogen und tierärztlich untersucht.....inklusive Blut-und Kotuntersuchungen. Ich schaue sehr darauf, ob es ihm gut geht und erkenne gesundheitliche Veränderungen relativ schnell....und ich finde, damit ist mein Schützling betreuungs-und ernährungstechnisch optimal versorgt :smile:


    LG

  • Na ja firli, 10 Seiten vor Seite 530 und 10 Seiten danach war auch recht interessant. :hust:


    Audrey, deine Einstellung gefällt mir. So möchte ich es auch halten.


    Auch wenn es mißverständlich rüber kommen kann, aber auch mir soll die Ernährung meines Hundes Freude machen. Wie so alles was mit dem Hund zu tun hat.
    Dazu gehört für mich:
    - dass ich meinen Hund gut kenne und erkenne was sie braucht, bzw. was ihr fehlt
    - dass ich mich nicht einer Ernährungsweise beuge, mit der ich nicht 100% konform gehe
    - dass ich Spaß habe meinem Hund das Essen zuzubereiten
    - dass ich gerne mal was neues ausprobiere, mal koche, mal roh zubereite und mal nur TF verwende
    - dass ich meinen Hund nach bestem Wissen und Gewissen ernähre ohne mit Bauchschmerzen täglich Mengen abzuwiegen und ernährungspsychologische Abhandlungen zu erstellen


    Ich habe mir das laienhafte BARF Buch durchgelesen und einiges davon übernommen. Ich werde aber auch mal für den Hund kochen und auch wird sie weiterhin ihr TF bekommen oder mal eine Dose oder eine Reinfleischdose gemischt mit Gemüse.
    Ich möchte meinem Hund Abwechslung bieten. Sie verträgt alles und dabei möchte ich es belassen.

  • Zitat

    und wie und woran erkennst du das?


    An ihrem äußeren Erscheinungsbild, an ihrem Sättigungsverhalten, an ihrem Gesundheitszustand, ihrer Ausgeglichenheit und medizinischem Check-Up (jährl. Blutbild).


    Aber ich denke das sprengt jetzt den Thread hier, oder? Hat mit dem eigentlichen Thema doch nichts zu tun. Hier gehts ja um das "in Napf-schauen"!

  • Zitat

    An ihrem äußeren Erscheinungsbild, an ihrem Sättigungsverhalten, an ihrem Gesundheitszustand, ihrer Ausgeglichenheit und medizinischem Check-Up (jährl. Blutbild).


    Echte Nährstoffmängel sind im Blut selten sichtbar. Nur einige wenige Vitamine und Mineralien können nur bedingt zur Beurteilung herangezogen werden.
    Und das man am äußeren Erscheinungsbild ( Haut/Fell) einen Mangel erkennen kann, ist mehr Wunschdenken.

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