"Pottkieker"- Kochen für Hunde
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Audrey II -
22. April 2009 um 10:03 -
Geschlossen
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Na, wenns Spielchen sind ists ok

immerhin weiß ich, dass ich verarscht werde
Die Hälfte Nafu und Nudeln wurden nach dem Trofu Bröckchen gefuttert.
Jetzt pennts neben mir. Alles paletti.
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13. Juni 2012 um 21:27
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"Pottkieker"- Kochen für Hunde - Vor einem Moment
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@ Audrey II,
Ich fände es toll, wenn jemand nochmal individueller darauf eingehen würde. Also unter gründlicher Beschäftigung mit dem Thema Ernährung verstehe ich folgendes:
seit 10 Wochen lese ich so ziemlich alles was ich im Internet und in Foren über die Ernährung von Hundewelpen finden kann - und das täglich. Da im Internet aber jeder seine Wahrheiten oder Unwahrheiten schreiben kann, wurde ich dementsprechend verunsichert. Ich weiß, dass Hunde eigentlich keine reinen Fleischfresser sind, so wie Katzen und von zu schnellem Wachstum bei falschem Fressen und von dem Calcium /Phosphor Verhältnis habe ich auch gelesen. Da ich vier Kinder habe beschäftige ich mir aber sowieso von je her mit Ernährung und Lebensmitteln und koche auch selber jeden Tag frisch.
Unsere Bonny ist ein JackRussel Terrier Mix, ist aber noch was langbeinigeres drin (evtl. Fox oder Parson) Sie ist aber ein kleinbleibender Hund (der Vater ging mir bis zum Knie, die Mutter bis zur Wade). Sie ist ca. 30 cm hoch und ca. 5 kg schwer. Tja und zum Temperament muss ich ja wahrscheinlich anhand von dem Rassemix nicht viel sagen oder
. Sie war am Anfang, als wir sie mit 8 Wochen holten sehr dünn, aber laut Tierarzt nicht "zu" dünn. Sie bekommt im Moment ca. 5 % ihres Gewichtes als Tagesration (das wären dann 250 g, ich habe aber auf 300 g aufgerundet) davon waren bisher 70 % Fleisch und der Rest KH und Gemüse. Ich koche allerdings auch erst seit ca. 1 Woche.
Ich wollte es eigentlich so machen, dass ich so alle zwei -drei Tage für Bonny koche. Dann würde sie an diesen Tagen je dreimal das selbe bekommen. Aber ich denke, dass das noch nicht einseitig ist, da man ja nicht alle Nährstoffe jeden Tag zuführen muss. Abwechslung gibt es aber dann trotzdem. Bei der ersten Ladung die ich gekocht hatte gab es Hühnerklein (inkl Leber), Kartoffeln, Möhren, Rapsöl. Die zweite Ladung bestand aus Rinderhack, Blattsalat, Reis, ein komplettes Ei, Rapsöl. Jetzt ist die o.g. Ration dran. Und da habe ich noch einen Aufbaukalk für Welpen dazugetan der 21% Ca enthält und 8 % Phosphor und noch andere Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente. Eigentlich wollte ich ihr auch regelmäßig Joghurt geben, aber den rührt sie nicht an.
Ich koche bzw. Dämpfe alles recht schonend, für Mensch und Hund
, sodass wohl nicht alles an Vitaminen beim Garen flöten geht und würde deshalb auch nicht die volle Dosis dieses Aufbaukalks dazugeben und auch nicht ständig. Mir ist da die Abwechslung lieber. Achso - an Ölen nehme ich nur gute kaltgepresste Öle, die ich sowieso in unserem Vorratsschrank habe (nur das Leinöl habe ich mir extra gekauft).Ich werde dann wohl zu Gunsten der KH und des Gemüse das Fleisch etwas reduzieren und dann eher 40 / 30 / 30 % nehmen. Wäre das in Ordnung?
Und ich bin für jeden Tipp und für jede Anregung offen, denn ich glaube, dass ich mit dieser Ernährung bei Bonny richtig liege. Dosenfutter und Trockenfutter nimmt sie nur sehr schlecht an und außerdem wüsste ich gerne was mein Hund frisst. Selbst bei den Kuhfladen auf dem Feldweg bin ich mir da sicherer als bei Fertigfutter

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Max hatte gestern auch einen der wenigen "nichts essen Tage".
Es gab Blättermagen + Rindfleisch roh und Kartoffeln-, Möhren-, Kohlrabi-brei in Butter-Spargelwasser gekocht und geschreddert.Wegen des Blättermagens habe ich dann den ganzen Napf eingepackt und in den Kühlschrank gestellt und nach Fußball und Pullerrunde hat er es gefressen.
Ein Glück, das ganze soll es nämlich noch 2 Tage geben.
Aber wer weiß, was gestern war.Oder es kleben einfach zuviele Gummibärchen im Bauch:)
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Auch, wenn du nur Audrey fragst: Es reicht nicht aus, einem Welpen nur alle paar Tage mal ausreichend Calcium zu geben. Das gesamte Skelett muss nicht nur wachsen, sondern auch härten. Zudem ist der Zahnwechsel extrem Calcium fressend. Ich finde diese "alle paar Tage" Variante nur aufgrund der Tatsache, dass im Gemüse Vitamine sind (Was haben die mit Ca und P zu tun??) für einen Welpen wirklich gefährlich. Dass schon ausgewachsene Hunde einen proportional vierfahren Ca Bedarf haben wie Menschen, weißt du? Wo ein Mensch seinen Ca Bedarf noch über Milchprodukte decken kann ist das beim Hund nur in der Theorie (mit Unmengen) möglich.
Aber natürlich soll jeder so füttern, wie er oder sie meint.

(PS: Ich hatte ja einige Pflegehunde aus dem Ausland und nichr wenige hatten unter ihren Mangelernährungen als Welpe zu leiden - gerade Skelettfehler waren dabei. Daher nehme ich das nicht so sehr auf die leichte Schulter. Da verzeiht ein erwachsener Hund und deutlich mehr.)
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Anscheinend geht es den Hunden zeitweise ein bisschen zu gut das die solche spirenzien erlauben können
Meiner meinte nämlich gestern auch seine Nudeln & Reis nicht fressen zu wollen.Gut ich habe ein bisschen gemogelt irgendwann und ne mini Kelle Brühe rein getan dann war es doch PLÖTZLICH lecker und zur "belohnung" gabe es dann auch den Rinderbrustknochen den er schon die ganze Zeit versucht hat mittels Telekinese von der Arbeitsplatte zu beamen.
Heute steht auf dem Speiseplan:
Blättermagen
(den ich draußen auf die Fensterbank gestellt hatte über nacht zum auftauen und der heute morgen immer noch nen gefrorenen Kern hatte
)
Grießbrei
Öl
MicroMineral
Gemüse mit ein bisschen Hühnerklein und der dazugehörigen Brühe & evtl. einer Nordsee-Krabbe
(die schwimmen irgendwo zwischen dem Gemüse rum)
Hüttenkäse
Nüsse
Kokosraspeln -
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Zitat
Auch, wenn du nur Audrey fragst: Es reicht nicht aus, einem Welpen nur alle paar Tage mal ausreichend Calcium zu geben. Das gesamte Skelett muss nicht nur wachsen, sondern auch härten. Zudem ist der Zahnwechsel extrem Calcium fressend. Ich finde diese "alle paar Tage" Variante nur aufgrund der Tatsache, dass im Gemüse Vitamine sind (Was haben die mit Ca und P zu tun??) für einen Welpen wirklich gefährlich. Dass schon ausgewachsene Hunde einen proportional vierfahren Ca Bedarf haben wie Menschen, weißt du? Wo ein Mensch seinen Ca Bedarf noch über Milchprodukte decken kann ist das beim Hund nur in der Theorie (mit Unmengen) möglich.
Aber natürlich soll jeder so füttern, wie er oder sie meint.

(PS: Ich hatte ja einige Pflegehunde aus dem Ausland und nichr wenige hatten unter ihren Mangelernährungen als Welpe zu leiden - gerade Skelettfehler waren dabei. Daher nehme ich das nicht so sehr auf die leichte Schulter. Da verzeiht ein erwachsener Hund und deutlich mehr.)
Also, das Welpen einen sehr hohen Ca Bedarf haben, weiß ich, also denkst du, dass ich diesen Aufbaukalk ständig füttern sollte?
Naja Gemüse enthält ja nicht nur Vitamine, immerhin haben z. B. Fenchel und Brokkoli genauso viel Ca wie Joghurt.Heute habe ich schon mal die nächsten Rationen gekocht
ein komplettes Hähnchen hab ich gekocht
Kartoffeln, Zucchini, Fenchel, Karotte dazu
Aufbaukalk und Leinöldas ganze ergab eine 5 Tage Ration die ich eingefroren habe.
Jetzt bin ich allerdings schon wieder mal verunsichert und hab schon wieder im Hinterkopf doch was fertiges zu füttern, damit ich nichts falsch mache.....oh Mann, und das wollte ich doch eigentlich nicht. -
ZitatAlles anzeigen
Ich fände es toll, wenn jemand nochmal individueller darauf eingehen würde.
Hi,
einen maßgeschneiderten Futterplan für deinen Hund werden wir dir nicht geben können(....besonders wenn es sich um einen Junghund handelt und Trofu, NF und Selbstgekochtes kombiniert wird). Da streikt wahrscheinlich auch jedes Computer-Ernährungsprogramm
Wenn du deinen Hund nur 2-3x in der Woche bekochen möchtest und ansonsten Fertignahrung fütterst, ist es fast unmöglich, genaue Angaben über den Nährstoffbedarf der einzelnen (selbstgekochten) Rationen zu machen, denn die Ausgewogenheit ergibt sich über einen längeren Zeitraum und nicht in der täglichen Mahlzeit.
Ein kommerzielles Fertigfutter, z.B. für Welpen enthält eine Vielzahl an Proteinen/Zusatzstoffen/ Vitaminen/Mineralien usw. im oberen Limit, so daß eine weiter Zufütterung von Nahrungsergänzungen bei den wenigen selbstzubereiteten Rationen nicht sinnvoll wäre.
Ein Überschuß an Kalzium vermindert z.B. die Aufnahme von Phosphor, Eisen und Zink im Darm und kann so eher einen Mangel bewirken. Grundsätzlich wird inzwischen abgeraten mit Futterkalk o.ä. zu ergänzen.
Wenn du allerdings jeden Tag für deinen Hund kochst sieht das wieder ganz anders aus!Ich werde dann wohl zu Gunsten der KH und des Gemüse das Fleisch etwas reduzieren und dann eher 40 / 30 / 30 % nehmen. Wäre das in Ordnung?
Das mußt du ausprobieren. Einige Hunde reagieren bei einer erhöhten KH-Ration mit Unverträglichkeiten/Blähungen usw....manche werden vom erhöhten Gemüseanteil nicht satt und nehmen sogar ab und viele Hunde kommen auch mit Fleischportionen von 50% gut klar.
Wichtig ist beim Selberkochen auf die Qualität und Hochwertigkeit der verwendeten Nahrungsmittel zu achten....und dann die richtige Kombination ausloten. Wie dein Hund die ihm zugeführten Nährstoffe verarbeitet bzw. verstoffwechselt, das weißt nur du allein( Gewichts-Kotkontrolle, Allgemeinbefinden usw.) und deshalb sind auch alle Ratschläge und Tipps immer unter Vorbehalt zu bewerten
Und ich bin für jeden Tipp und für jede Anregung offen, denn ich glaube, dass ich mit dieser Ernährung bei Bonny richtig liege... und außerdem wüsste ich gerne was mein Hund frisst.
Basiswissen in Sachen Hundeernährung ist schon Pflicht
Es gibt Literatur, die wissenschaftlich aufklärt und auch praxisnahe Infos. Ich halte Beides für sinnvoll. Ich selbst koche schon viele Jahre für meine Hunde( Erfahrungswert), aber ich habe mir auch wissenschaftliche Unterstützung von anerkannten Ernährungsexperten geholt....und beide Erkenntnisse bei der Ernährung meines Hundes speziell auf seine Bedürfnisse kombiniert.LG
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Zitat
Jetzt bin ich allerdings schon wieder mal verunsichert und hab schon wieder im Hinterkopf doch was fertiges zu füttern, damit ich nichts falsch mache.....oh Mann, und das wollte ich doch eigentlich nicht.Naja.....ein paar Regeln gibts schon zu beachten, aber du solltest dich nicht grundsätzlich verunsichern lassen. Wenn du 4 Kinder ernähren kannst, dann wirst du das auch beim Hund schaffen
Die "Bedarfswerte" sind zwar etwas anders verteilt, aber in der Regel bekommt man das relativ schnell in den Griff. -
Zitat
Und je mehr ich lese, desto verunsicherter bin ich wieder. Als ich den Anfang von dem Thread gelesen habe, dachte ich noch Juchu, dass kann ja doch nicht so schwer sein, auch die "Rezepte" bzw. Zutaten die ihr für eure Hunde benutzt fand ich nicht kompliziert, auch Waage und Taschenrechner sind für mich erst mal kein Problem, aber irgendwie scheint mir die ganze Geschichte doch wieder zu kompliziert zu werden
LG -
Zitat
Als ich den Anfang von dem Thread gelesen habe, dachte ich noch Juchu, dass kann ja doch nicht so schwer sein, auch die "Rezepte" bzw. Zutaten die ihr für eure Hunde benutzt fand ich nicht kompliziert, auch Waage und Taschenrechner sind für mich erst mal kein Problem, aber irgendwie scheint mir die ganze Geschichte doch wieder zu kompliziert zu werden[/quote]
Jaa....der Anfang liegt wohl schon 3 Jahre zurück und inzwischen habe ich meine "Hausmannskost" etwas perfektioniert, aber das sollte natürlich nicht unbedingt hier zum Maßstab werden

Ich hatte dich so verstanden, daß du nur ab und zu für deinen Hund kochen möchtest und dann wäre z.B. ein Futterplan ziemlich schwierig geworden.
Meine Erfahrungen bezüglich des Kochens gelten allerdings nur für erwachsene Hunde, bzw. Junghunde ab 24 Monaten. Ich mußte auch ich im Laufe der Zeit hier und da die Ernährung korrigieren, weil mein Hund die eine oder andere Unverträglichkeit zeigte oder weil ich z.B. bei den Proteingaben zu hoch lag.
Insofern lege ich mich inzwischen bei meinen Empfehlungen ungern auf eine bestimmte Rations-Kombination fest, sonderrn weise immer auf den individuellen Spielraum hin.
Ich persönlich habe die Gesamtfuttermenge meines Hundes im Blick und daraus ergibt sich dann individuell der Anteil der einzelnen Futterkomponenten, wie Fleisch/Fisch/Innereien + Fett/Öl + KH + Gemüse + Optimierung mit Milchprodukten, Obst, Kräutern und einem kleinen zusätzlich Ca-Anteil roher Knorpelknochen(...mit Nahrungsergänzungen halte ich mich etwas zurück und gebe die nur kurmäßig)Das ist eigentlich auch schon alles
Einseitigkeit gehört nicht auf meinen Speiseplan und deshalb gibts bei mir eben auch ganz unterschiedliche Kombinationen...nur vollwertig sollten sie sein, schonend zubereitet und möglichst frei von Chemie und anderen synthetischen Zusätzen.
Wenn du für deine Kinder kochst, ist das auf jeden Fall auch mit der Ernährung deines Hundes zu verbinden. Nudeln, Kartoffelbrei, leicht gesalzenes Gemüse, etwas Salat, Joghurt.....das bleibt sicher mal bei den Kindern übrig und kann auch durchaus im Hundenapf landen.
Falls die Kinder nicht zu klein sind, backen sie vielleicht auch gerne gesunde Hundekekse. Das macht in der Regel riesig Spaß und die Kinder lernen gleich mit, was für den Hund gesund ist und schmeckt(.....denke da gerade an die Malzbier-Gummibärchen
)Aber wie gesagt........nicht völlig drauflos kochen und wild durcheinander wurschteln, sondern sich schon einen Plan zurecht legen, was der Hund zu fressen bekommt. Die Routine kommt dann ganz von selbst

LG
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