"Pottkieker"- Kochen für Hunde

  • Für 24 Kilo Hund etwa 50-60 Euro. :smile:

    Heute gab es:

    Huhn mit Haut

    Kartoffeln

    Möhren, Gurke, Rhababer und Grüner Salat aus dem Garten

    Weizenkeimöl, Kokosflocken, Eierschale und Schafskäse

    ...und eben noch einen großen Schluck Buttermilch :smile:


    Sollte man eigentlich während der Läufigkeit anders/optimiert füttern?

  • Zitat


    Ich weiss das is ne doofe Frage, aber ich wäge momentan die Vor- und Nachteile von Selbstkochen und z.B. BestesFutter Meatballs ab

    Hi,
    Industrienahrung (...egal wie toll sie angepriesen wird) ist nicht mit einer natürlichen selbstgemachten Fütterung aus möglichst unveränderten Lebensmitteln zu vergleichen, aber falls es dir jetzt nur um die Kosten geht......kannst du natürlich deinen Hund auch kostengünstig bekochen.
    Die Nahrung muß auch beim Selberkochen richtig zusammengesetzt sein, um den Hund mit allen nötigen Nährstoffen zu versorgen. Allerdings ist die Vielfalt der einzelnen Futterkomponenten riesig groß, so daß du genug Möglichkeiten hast, die Mahlzeiten abwechslungsreich zu gestalten.
    Je nach Anspruch an die Ernährung kannst du besonders hochwertig(....und auch teurer ernähren), aber es funktioniert auch mit einer "normalen" Mixtur aus Fleisch, KH, Gemüse, Obst, Joghurt, Quark, Öl usw. , die du im Discounter/Supermarkt kaufen kannst ;)
    Du hast den großen Vorteil ganz individuell auf die Bedürfnisse deines Hundes einzugehen ohne die einzelnen Rationen mit synthetischen und chemisch veränderten Zusätzen zu belasten. Das Immunsystem deines Hundes wird es dir danken :smile:

    Nur zu Info:
    "BestesFutter Meatballs" enthält die Zusatzstoffe E338 und E1520
    E338 ist Phosphorsäure wie sie z.B. in Colagetränken vorkommt. Sie gilt als "Kalziumräuber" und verursacht bei Kindern erhebliche Zahnschäden.
    E1520 ist Propandiol.....ein leicht öliger Alkohol, eingesetzt als Lösungsmittel für Fette, Frostschutzmittel und Feuchthaltemittel in der Kosmetik und Tabakindustrie.

    Was uns die Industrie als harmlos auftischt, ist wenig erforscht. Langzeitwirkungen auf viele Zusatzstoffe existieren nicht. Trotzdem möchte ich persönlich dieses Zeugs nicht im Hundenapf haben!
    Fakt ist inzwischen , daß einzelne Zusatzstoffe den Darm schädigen und das Immunsystem stören können. Keine industrielle Hundenahrung kommt ohne diese Stoffe aus!

    Wie gesagt, die Verantwortung für die Ernährung deines Hundes liegt bei dir. Ich werde dir jetzt nicht vorschreiben, was zu füttern hast, aber an den Kosten muß eine gesunde und ausgewogene Ernährung nicht scheitern.
    LG

  • Hi,

    also ich denke auch, dass man das Selber kochen nicht unter dem Aspekt "Ist es billiger als Fertigfutter" sehen sollte, sondern wirklich die gesunde Ernährung seines Hundes in den Vordergrund stellen sollte. Dazu kommen sollte natürlich auch noch der Spaß am Kochen und auch die Zeit (obwohl nicht besonders zeitaufwändig - ist Dose aufmachen oder Tüte aufreißen natürlich schneller).

    Ich kann gar nicht sagen, wieviel ich für unsere Hunde im Monat bezahle, da ich einfach beim Einkaufen noch extra Fleisch oder Fisch in den Korb lege. Wenn ich aber bedenke, was z. B. schon eine Dose Terra Canis kostet, glaube ich, dass ich günstiger kochen kann bzw. zumindestens gleich teuer.

    Audrey, du schreibst, dass keine industrielle Hundenahrung ohne Zusatzstoffe auskommt. Ich meine aber, dass Dosenfutter - außer zugesetzte Vitamine und Mineralien - keine Zusatzstoffe enthalten. Da müssen ja auch keine Konservierungsstoffe rein, da das Futter durch den Kochvorgang schon haltbar gemacht wird.

    Liebe Grüße von Anja

  • Also wir sind kein Maßstab, aber ich gebe ca. 80 € für einen 30 kg Hund an reinem Futtermittel aus.

    Kein Maßstab, weil
    - Max ein(e) Allergie(n) hat und einiges nicht zu füttern geht.
    - Frauchen eine Meise hat und am besten auch noch den Hund ökologisch und ethisch "gut" ernährt
    - Frauchen eine Meise hat und Spielereien wie Gummibärchen ausprobiert.

    Im Ernst; auch bei selbst zusammengestellt und vernünftiger Qualität käme ich wohl so mit 50 € hin.
    Der Hund hätte keine Nachteile.
    Alles was preislich auf Dauer drunter wäre, ginge zu Lasten des Hundes und ich würde das dann beim TA bezahlen.
    Für einen finanziellen Engpass ginge es aber sicher auch günstiger. In der Not......

    Jaaaaa, die Gummielche und -schneemäner sind ein Erfolg.
    Sowohl Konsistenz als auch Geschmack. Zumindest Max mag sie sehr gerne.
    Hinsichtlich Transport müssen wir noch testen. Haltbakeit 0, weil alle viel Spaß dran haben.
    Kleben trotz ohne Zucker wohl an den Zähnen, aber nur so, dass es witzig ist:)

    Ich springe dann über meinen Schatten: mittags gibt es Bilder von Max und Elch:)

  • Hat evtl. noch einer von euch eine Meinung zu meiner Frage von ein paar Seiten vorher?

    Zitat

    Wir haben im TK-Schrank noch Krabben von der Nordsee (haben wir im Oktober mitgebracht weil mein Bruder die uuuuunbedingt haben wollte - soviel dazu...)

    Ich bin mir nicht sicher ob die mit oder ohne Schale sind. Gibt es da irgendwas zu beachten (mit oder ohne Schale füttern)?


    Also ich muss schon sagen das für mich die Kosten ein Grund waren warum ich auf selber machen umgestiegen bin. Bei Dosenfutter (Fix&Fertig) werde ich arm bei einem 36kg Hund. Trockenfutter war ich auch bei ca. 60€ (Wolfsblut) für 4 Wochen.
    Mit selber kochen/zubereiten bin ich beim Fleisch bei ca. 30€ für 6 Wochen. Innereien (Leber, Herz, Niere) sind im Supermarkt günstiger als im BARF-Laden.
    Nudeln, Kartoffen & Co zähle ich nicht mit, Kosten eh nicht wirklich viel und -auch wenn ich selten für mich koche- ich brauche auch was davon, also wird das geteilt. Gemüse kostet zB. der 750gr. Beutel Kaisergemüse 0,97 €, Obst bekommt Jackson das was von mir "übrig" bleibt bzw. auch das wird einfach geteilt genauso wie Öl & Milchprodukte.

  • Zitat


    Audrey, du schreibst, dass keine industrielle Hundenahrung ohne Zusatzstoffe auskommt. Ich meine aber, dass Dosenfutter - außer zugesetzte Vitamine und Mineralien - keine Zusatzstoffe enthalten.

    Hallo Anja :smile:

    Neben den klassischen Zusätzen wie Konservierungsmittel, Antioxidantien, Farbstoffe usw. gibts eben noch zahlreiche sog. Hilfsstoffe, die aus technologischen Gründen zugesetzt werden und nicht in der Deklaration auftauchen müssen.
    Dazu gehören Emulgatoren, Festigungsmittel, Verdickungsmittel, Bindemittel usw. Die meisten Stoffe gelten als unbedenklich, aber mengenmäßig ist da nix vorgegeben und jeder Hersteller kann nach Lust und Laune darüber verfügen. Einen Garantie für Unbedenklichkeit gibts nicht.
    Selbst wenn die Vielzahl der Zusatzstoffe in winzigen Dosen eingesetzt wird(...mal ein Milligramm hier, mal ein Gramm dort) kommt dann doch schnell eine völlig unübersichtliche Menge zusammen.
    Natürlich geht meine Kritik hauptsächlich in Richtung Trockenfutter, aber auch bei den Konserven ist mit Sicherheit nicht sehr viel "naturbelassen".
    Naja, Anja.....zugesetzte synthetische Vitamine gehören bei mir ja auch zu den Zusatzstoffen, die ich eigentlich nicht ständig füttern möchte ;)

    LG

  • Zitat

    Hat evtl. noch einer von euch eine Meinung zu meiner Frage von ein paar Seiten vorher?

    Hi,
    Nordsee-Krabben ist eines der wenigen Nahrungsmittel, die mein Hund komplett verweigert ;)
    Natürlich können die auch mal(....gut gewaschen) roh mit der Schale gefüttert werden.....wenn Hund davon begeistert ist, so what. Gekocht geht eigentlich immer(...dann besser ohne Schale).
    LG

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