Kennt sich jemand mit leishmaniose aus?
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Hallo,
ich plane wahrscheinlich einen 6 monate alten welpen aus süd-spanien aufzunehmen. ich habe gelesen, daß die hauptansteckungszeit von august bis ende september reicht und 42% der hunde dort leishmaniose haben.
demnach könnte sich der welpe schlimmstenfalls bei seiner mutter infiziert haben.
aber wie groß ist die wahrscheinlichkeit daß eine leishmaniosekranke hündin den erreger auf den welpen überträgt? gibt es dazu literaturangaben oder ähnliches?danke
susi - Vor einem Moment
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Hallo,
hast du hier Kennt sich jemand mit leishmaniose aus? schon mal geschaut ?*
Dort wird jeder fündig!-
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Es gibt ein ganz tolles Leishmaniose-Forum! Habe den Link gerade nicht parat ... (Suche ich gleich mal)
Viele Orgas haben sehr ausführliche Infos über die LM auf ihren Seiten gestellt. Ich habe viel gelesen über LM bevor ich meine Hunde geholt habe!
Die Wahrscheinlichkeit das ein Welpe die LM über die Mutter bekommt ist sehr gering!
Einen Titer habe viele Hunde die aus Spanien kommen. Das heisst aber nur, das sie mit der Sandmücke aber in Kontat waren und Imun dagegen sind.
Erst ab einer bestimmten Titerhöhe spricht man von einer LM.
Was sagen denn die Blutergebnisse des Kleinen? Wurde er schon getetstet?
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Hi,
meine Ashley stammt aus Andalusien
Über Leishmaniose gibts den Link http://www.alterhundnaund.de ( Partner-Orga ) und unter Mittelmeerkrankheiten steht eigentlich alles Wichtige, auch über die üblichen Standard-Untersuchungen bei Abgabe/ Vermittlung.
LG -
hier findest du alles von erfahrungsberichten bis zu kompetenter hilfe
ab 6 monate kannst du den hund auch testen lassen, gibt es schon einen test? kann aber auch sein, dass sich die krankeit, falls er infiziert ist, später zeigt
gruß
barbara und grieche sam
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also ich habe jetzt schon alles mögliche im netz über leishmaniose gelesen.
die kleine wurde nicht getestet und die mutter auch nicht. mir stellt sich halt jetzt einfach die frage wie hoch die wahrscheinlichkeit ist, dass der welpe mit Lm infiziert ist. ich will keine garantie oder sowas aber ungefähr wissen wie die chancen stehen.
sie ist im dezember vermutlich geboren. sandmücken gibt es erst ab april (sie ist ja noch dort). hochgradig ansteckend sind sie aber erst ab august. könnte also noch gehen.
es sei denn sie ist von der mutter infiziert worden denn 42% aller hunde sind dort infiziert.
daher meine frage wegen der plazenta.
fakt ist, daß sie so schnell wie möglich da weg sollte, um eine ansteckung zu verhindern.
klar...wenn sie mit 5% wahrscheinlichkeit LM hat oder bekommt nehme ich sie und falls die 5% doch eintreten helfe ich ihr so gut ich kann.
wenn sie es mit 50% wahrscheilichkeit bekommt nehme ich sie erst garnicht.danke
susi -
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Zitat
42% aller hunde sind dort infiziert.i
da hast du doch schon einen wert
und warum wird der hund nicht getestet in spanien? hab ich noch nie gehört dass sandmücken erst ab august auftreten und "ansteckend" sind, das ist meiner meinung naach nicht richtig.das wird dir hier niemand sagen können. du musst für dich entscheiden, ob du mit einem lm kranken hund zurecht kommst, FALLS es so sein sollte, dass der welpe sie krankheit in sich trägt und diese ausbricht. bei der entscheidungsfindung können dir die erfahrunsgberichte helfen, aber die entscheidung selbst kann die niemand abnehmen.

etwas mehr sicherheit könntest du bekommen, indem du den hund dort testen lässt, dass muss doch möglich sein, bzw. eine seriöse orga wird diesen test auf mittelmeerkrankheiten VOR einfuhr nach deutschland vornehmen!
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Zitat
klar...wenn sie mit 5% wahrscheinlichkeit LM hat oder bekommt nehme ich sie und falls die 5% doch eintreten helfe ich ihr so gut ich kann.
wenn sie es mit 50% wahrscheilichkeit bekommt nehme ich sie erst garnicht.Hallo Susi,
soll ich Dir was sagen: Von mir würdest Du keinen Hund bekommen. Denn es gibt keine Garantie dafür, dass ein Hund gesund bleibt. Und da ist es egal, ob Leishmaniose oder Krebs oder sonstwas.
Sandmücken gibt es mittlerweile dank Klimaveränderung auch in Süddeutschland. Ein Hund kann also auch in Deutschland an Leishmaniose erkranken.
Viele Grüße
Doris
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Hallo Du!
Also Dir kann NIEMAND eine 100%ige Sicherheit geben, dass sie keine Leishmaniose hat. Wirklich feststellen kann man das erst wenn sie ca. 1 Jahr alt ist! Und mein Pattex hat Leishmaniose, er ist jetzt 11, Dunja ist so zwischen 8-10 und ist auch positiv. Sie können damit gut leben! Klar, vielleicht brauchen sie mal Medikamente, aber die sind nicht so teuer (Pattex braucht ab und an welche, Dunja noch nie).
Überleg es Dir gut und nimm ansonsten lieber einen deutschen Hund, hier gibts auch genug, die ein schönes neues Zuhause suchen, bevor Du Dich jetzt ein Jahr lang verrückt machst..LG
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ZitatAlles anzeigen
Hallo Susi,
soll ich Dir was sagen: Von mir würdest Du keinen Hund bekommen. Denn es gibt keine Garantie dafür, dass ein Hund gesund bleibt. Und da ist es egal, ob Leishmaniose oder Krebs oder sonstwas.
Sandmücken gibt es mittlerweile dank Klimaveränderung auch in Süddeutschland. Ein Hund kann also auch in Deutschland an Leishmaniose erkranken.
Dem kann ich mich ohne weiterenb Kommentar anschliessen!
Die LM kann nämlich auch erst nach Jahren "ausbrechen". Im moment sind meine Hunde auch negativ, der nächste Test kann aber positiv sein ...
Viele Grüße
Doris
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meine fresse seid ihr aber dogmatisch.
ich habe doch schon geschrieben, daß ich keine garantie möchte und mich auch im krankheitfall um das tier kümmern würde. manchmal verstehe ich die tierschützer nicht. müssen die denn immer gleich den verstand verlieren?
da stellt man hier mal eine frage und schon wird man angeprangert. wenn ihr keine hunde vermitteln wollt an normalsterbliche denkende leute dann müsst ihr halt alle selbst aufnehmen oder sie im tierheim lassen falls ihr der meinung seid dort hätten sie es besser.
man kann ja wohl mal überlegen worauf man sich einlässt. und NATÜRLICH spielen da wahrscheinlichkeiten eine rolle eben WEIL es weder in deutschland noch sonstwo gesundheitsgarantien gibt.
man kann doch auch tiere mögen und ihnen helfen wollen ohne komplett kopflos zu handeln.
ich möchte halt gern einen hund der wahrscheinlich gesund ist...ist das ein verbrechen? ein risiko geht man mit einem solchen tier IMMER ein aber risiken kann man auch abschätzen und zahlen ausdrücken und sich dann bewusst dafür entscheiden.
wenn ich auto fahre gehe ich auch das risiko ein einen tödlichen unfall zu erleiden. aber das risiko ist überschaubar. läge es bei 50% würde ich mich in kein auto setzten.
also lasst euch mal nicht ZU sehr von euren gefühlen leiten.
ich bin kein unmensch nur weil ich mir nicht wissentlich einen kranken hund kaufen möchte.
vielen dank für alle sachlichen antworten.susi
- Vor einem Moment
- Neu
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